Finanzen TikTok-CEO erklärt, wie er US-Nutzerdaten vor China schützt

12:40  01 dezember  2022
12:40  01 dezember  2022 Quelle:   t3n.de

Tiktok: Das FBI ist „äußerst besorgt” über Chinas Einfluss auf US-Bürger

  Tiktok: Das FBI ist „äußerst besorgt” über Chinas Einfluss auf US-Bürger In den USA ist Tiktok recht beliebt. Das FBI sorgt sich allerdings um die Daten der Bürger und darum, welchen Einfluss die Social-Media-App auf Amerikaner haben könnte. Dazu sieht er die Gefahr, dass Smartphones von US-Bürgern kompromittiert werden könnten. © Shutterstock / Dzelat Das FBI ist um US-Bürger besorgt. Christopher Wray, Direktor des Federal Bureau of Investigation (FBI), äußerte sich besorgt über Tiktoks Aktivitäten in den USA. In einer Anhörung über weltweite Bedrohungen sagte er gegenüber Mitgliedern des Homeland Security Comittee, dass er Bedenken in Bezug auf die nationale Sicherheit durch Tiktok habe.

Die Daten von amerikanischen TikTok-Nutzern sollen künftig in den USA gespeichert und von US-Bürgern überwacht werden. So sind sie laut dem TikTok-CEO sicher vor der chinesischen Regierung.

TikToks Daten sollen sicher verstaut sein. © Shutterstock / Kaspars Grinvalds TikToks Daten sollen sicher verstaut sein. In der Vergangenheit haben verschiedene US-Politiker Bedenken geäußert, dass Daten von amerikanischen TikTok-Nutzern in den Händen der chinesischen Regierung landen könnten. Einige haben sich sogar dafür eingesetzt, die TikTok-App komplett aus den USA zu verbannen. Hintergrund ist, dass Bytedance, der Mutterkonzern von TikTok, ein chinesisches Unternehmen ist und die dortige Regierung per Gesetz Unternehmen dazu auffordern kann, die Nutzerdaten preiszugeben. Darum erklärte TikTok CEO Shou Zi Chew in einem Interview bei der New York Times DealBook Konferenz, wie das Unternehmen seine Daten schützt, wie The Verge berichtet. Der CEO ist für alle strategischen Entscheidungen verantwortlich, sagte er. Dazu gehören auch Anfragen der chinesischen Regierung.

Daten werden in den USA gespeichert

Um die Daten zu schützen, sollten diese gar nicht erst die USA verlassen. Im sogenannten „Project Texas” will TikTok die Daten, die momentan in Virginia und Singapur gespeichert sind, auf einen Cloud-Server in den USA transferieren, der von dem amerikanischen Unternehmen Oracle betrieben wird. Auf diese Daten hätte dann nur ein Team bestehend aus US-Bürgern Zugriff. „Bei der Datenlokalisierung sind wir der Zeit voraus“, sagte Chew. „Kein Unternehmen organisiert Daten so.“ Weiter sagt Chew, dass das Unternehmen mit der Datenpolitik transparent umgehe. Bisher habe keine ausländische Regierung ihn nach Daten gefragt. Und selbst wenn sie das tun würden, würde er „Nein” sagen.

Die USA hat einen anderen Algorithmus

Außerdem ging Chew in dem Interview noch auf ein paar andere Themen ein. Er erklärte zum Beispiel, dass der Algorithmus in den USA anders arbeite als der, der in China zum Einsatz kommt. Das liegt daran, dass die verschiedenen Nutzer unterschiedlich mit der App interagieren. Dazu hebt er hervor, dass TikTok die einzige große Social-Media-Plattform sei, die keine politischen Werbekampagnen erlaube. Diese erfüllen nicht die Mission des Unternehmens, Kreativität zu inspirieren und Freude zu schaffen. Kreative Menschen haben auf TikTok sogar eine eigene Währung namens „Dabloons” erschaffen und nein: Es ist keine neue Kryptowährung. Was es mit dem Dabloons-Hype auf sich hat, erklären wir euch hier.

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