Finanzen Inflation in Türkei geht erstmals seit mehr als einem Jahr zurück

16:40  05 dezember  2022
16:40  05 dezember  2022 Quelle:   rp-online.de

Erzeugerpreise sinken erstmals seit zweieinhalb Jahren

  Erzeugerpreise sinken erstmals seit zweieinhalb Jahren Berlin. Im Oktober haben die deutschen Hersteller ihre Preise gesenkt. Es ist erste Preisrückgang gegenüber dem Vormonat seit Mai 2020. Ökonomen haben Hoffnung, dass die Inflation bald ihren Höhepunkt erreicht. © Marijan Murat Bei der Inflation spielen Energiepreise eine große Rolle. Die deutschen Hersteller haben ihre Preise im Oktober erstmals seit zweieinhalb Jahren gesenkt. Die Erzeugerpreise gaben um durchschnittlich 4,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. „Dies war der erste Preisrückgang gegenüber dem Vormonat seit Mai 2020.

Ankara. In der Türkei ist die Inflation erstmals seit mehr als einem Jahr etwas zurückgegangen. Im Vormonat hatte die Teuerung mit 85,5 Prozent den höchsten Stand sei 24 Jahren markiert.

Die türkische Lira verliert weiterhin an Wert. Die türkische Lira verliert weiterhin an Wert.

In der Türkei ist die Inflation erstmals seit mehr als einem Jahr etwas zurückgegangen. Die Verbraucherpreise stiegen im November um 84,4 Prozent, wie das Statistikamt am Montag mitteilte. Im Vormonat hatte die Teuerung mit 85,5 Prozent den höchsten Stand sei 24 Jahren markiert. Auf Monatssicht stiegen die Verbraucherpreise im November um 2,9 Prozent. Auch das war etwas weniger als im Vormonat.

"Die einzige Vermögensklasse, die in Inflationszeiten Gewinne generiert": Was Suze Orman Anlegern jetzt empfiehlt

  Die Inflation treibt Anlegern in der ganzen Welt Sorgenfalten auf die Stirn. Viel wird zur Zeit darüber geschrieben, wie man sein Kapital vor der schrittweisen Geldentwertung retten kann: Anleihen, Gold oder auch Immobilien sind hierbei in aller Munde. Doch Suze Orman kommt zu einem anderen Resultat. © Bereitgestellt von Finanzen.

Auf der vorgelagerten Wirtschaftsstufe schwächte sich der Preisauftrieb auch ab – allerdings ebenfalls von sehr hohem Niveau aus. Die Erzeugerpreise erhöhten sich im November zum Vorjahresmonat um 136 Prozent, nach fast 158 Prozent im Oktober. Sie bilden die Verkaufspreise der Produzenten ab und beeinflussen in der Regel die Lebenshaltungskosten der Verbraucher.

Die Inflation wird durch mehrere Faktoren getrieben. Für den Auftrieb sorgt vor allem die schwache Landeswährung Lira, da sie in die Türkei importierte Güter verteuert. Hinzu kommen Probleme in den Lieferketten, die viele Vorprodukte verteuern. Zudem steigen vor allem wegen des russischen Kriegs gegen die Ukraine die Preise von Energie und Rohstoffen.

Reserve Bank warnt, sie könnte auf 50 Basispunktzins erhöhen. Gouverneur Philip Lowe (im Bild) angedeutet, dass die Kreditnehmer 0,5 Prozentpunkte Zinserhöhungen wieder aufnehmen könnten, wie im Juni, Juli, August und September dieses Jahres

 Reserve Bank warnt, sie könnte auf 50 Basispunktzins erhöhen. Gouverneur Philip Lowe (im Bild) angedeutet, dass die Kreditnehmer 0,5 Prozentpunkte Zinserhöhungen wieder aufnehmen könnten, wie im Juni, Juli, August und September dieses Jahres Die Reserve Bank of Australia hat gewarnt, dass sie zu supergroßen Zinswanderungen zurückkehren könnte, wenn a Löhne steigt die -Inflation auf neue 32-jährige Höhen. Der -Gouverneur Philip Lowe hat angedeutet, dass die Kreditnehmer von Kreditnehmern 0,5 Prozentpunkte erhöhen könnten, wie im Juni, Juli, August und September, und besorgt Bedenken hinsichtlich einer möglichen Preis-Lohn-Spirale.

Im Gegensatz zu vielen anderen Zentralbanken stemmt sich die türkische Notenbank nicht mit Zinsanhebungen gegen die Teuerung. Vielmehr senkte sie ihren Leitzins zuletzt mehrmals. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein erklärter Gegner hoher Zinsen, die üblicherweise als probates Mittel im Kampf gegen die Teuerung gelten.

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Mit einer Serie von Zinserhöhungen versucht die Europäische Zentralbank die hartnäckig hohe Inflation einzudämmen. Das hat für Verbraucher zwei Seiten.Die stark gestiegene Teuerung lässt die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern sinken und zehrt Gehaltserhöhungen auf. Die Menschen können sich für einen Euro weniger leisten, Beschäftigte haben unter dem Strich weniger Geld im Portemonnaie. Daten des Statistischen Bundesamtes zufolge sanken die Löhne in Deutschland im dritten Quartal 2022 real, also bereinigt um die Preisentwicklung, um 5,7 Prozent. Dies war der höchste Rückgang seit Einführung dieser Statistik 2008.

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