Finanzen Facebook: Zuckerberg: "Wir akzeptieren, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen"

18:20  14 februar  2020
18:20  14 februar  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Facebook: Zuckerberg: "Wir akzeptieren, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen"

  Facebook: Zuckerberg: Die Autobest Jury verleiht in diesem Jahr bereits zum 19. Mal Preise in verschiedenen Kategorien im Automobilbereich. So werden Fahrzeuge, Technologien, Unternehmen aber auch herausragende Persönlichkeiten geehrt.

"Wir möchten, dass der OECD-Prozess erfolgreich ist, sodass wir künftig ein stabiles und zuverlässiges System haben", so Zuckerberg weiter. "Und wir akzeptieren , dass ein neues Regelwerk bedeuten könnte, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen , und dies in unterschiedlichen Ländern."

Zuckerberg : " Wir akzeptieren , dass wir künftig mehr Steuern bezahlen ". Seit Langem gibt es harsche Kritik aus Europa an Facebook . Nun beteuert Konzernchef Zuckerberg , dass auch er eine Steuerreform begrüße.

Mark Zuckerberg: © dpa Mark Zuckerberg:

• Facebook-Gründer Mark Zuckerberg kommt an diesem Samstag zur Münchner Sicherheitskonferenz.

• Dort will er mit den Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern der EU-Kommission über die Besteuerung von Digitalkonzernen sprechen.

Zuckerberg: "Wir akzeptieren, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen"

Angesichts der massiven Kritik wegen der mangelhaften Besteuerung der amerikanischen Tech-Konzerne in Europa bemüht sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg um Schadensbegrenzung. An diesem Samstag kommt er zur Münchner Sicherheitskonferenz und will die europäischen Politiker davon überzeugen, dass Facebook ein guter Steuerzahler sei. In München und anschließend in Brüssel sind Treffen mit Staats- und Regierungschefs sowie Vertretern der EU-Kommission vorgesehen.

Facebook: Die Methode Zuckerberg

  Facebook: Die Methode Zuckerberg Digitalkonzerne wie Facebook sind Meister darin, Steuern zu vermeiden. Ihr Datenschatz lädt zum Missbrauch ein und schafft Monopole. Die EU muss eingreifen. Die Methode ZuckerbergGut möglich, dass es sich Mark Zuckerberg in seinen Anfangsjahren als Konzernchef etwas leichter vorgestellt hat, wie es sein würde, die Welt zu beherrschen. Nun, da sein Firmenkonglomerat aus Facebook, Instagram und Whatsapp diesem Ziel so nahe ist, wie es die vertrackte Weltlage überhaupt zulässt, muss er aber erfahren: Mit viel Marktmacht kommt auch viel Verantwortung.

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Digitalkonzerne wie Facebook und Google zahlen anders als viele Industriebetriebe auf ihre Milliardengewinne in Europa besonders wenig Steuern. Traditionell werden die Gewinne von Unternehmen in dem Land besteuert, in dem sie ihren Hauptsitz oder eine Produktion haben. Digitalkonzerne aber agieren über das Internet weltweit. Sie legen ihre Zentralen gerne in Staaten mit niedrigen Steuersätzen, zum Beispiel Irland oder die Niederlande. Laut Zahlen der EU-Kommission zahlen sie effektiv im Schnitt zehn Prozent Steuern, andere Unternehmen dagegen mehr als 20 Prozent.

Dem will Zuckerberg in München widersprechen. Facebook zahle alle Steuern, die gesetzlich vorgegeben sind; in den vergangenen fünf Jahren seien dies durchschnittlich mehr als 20 Prozent gewesen. Es sei auch nicht richtig, dass Facebook gegen eine Änderung des bestehenden Steuersystems sei. Im Hintergrund räumen Facebook-Vertreter ein, dass ihnen das in Europa niemand glaube.

Darum tragen erfolgreiche Menschen immer das Gleiche – ihr solltet euch ein Beispiel daran nehmen

  Darum tragen erfolgreiche Menschen immer das Gleiche – ihr solltet euch ein Beispiel daran nehmen Darum tragen erfolgreiche Menschen immer das Gleiche – ihr solltet euch ein Beispiel daran nehmenMark Zuckerberg hat die Begründung auf die Frage, warum er so viele gleiche T-Shirts besitze, auf seiner ersten öffentlichen Frage-Antwort-Runde selbst beantwortet. „Ich streiche Unwichtiges aus meinem Leben, damit ich mich auf alle nötigen Entscheidungen konzentrieren kann, die dem sozialen Netzwerk dienen“, erklärte der Facebook-Gründer. „Ich habe das Privileg, jeden Morgen aufzuwachen und Milliarden Menschen zu dienen. Und es fühlt sich so an, als würde ich meinen Job nicht machen, wenn ich meine Energie auf lächerliche Entscheidungen richte.

In München will Zuckerberg deshalb laut Redemanuskript sagen: "Ich verstehe, dass es Frustration darüber gibt, wie Tech-Unternehmen in Europa besteuert werden. Auch wir wollen eine Steuerreform und ich begrüße, dass die OECD sich damit befasst." Die Industrieländerorganisation sucht derzeit eine einheitliche Linie in dieser Frage. "Wir möchten, dass der OECD-Prozess erfolgreich ist, sodass wir künftig ein stabiles und zuverlässiges System haben", so Zuckerberg weiter. "Und wir akzeptieren, dass ein neues Regelwerk bedeuten könnte, dass wir künftig mehr Steuern bezahlen, und dies in unterschiedlichen Ländern."

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