Finanzen Trump prophezeit Börsen-Crash für den Fall seiner Abwahl

19:05  25 februar  2020
19:05  25 februar  2020 Quelle:   spiegel.de

Trump gibt sich unbeeindruckt von Kritik seines Justizministers

  Trump gibt sich unbeeindruckt von Kritik seines Justizministers US-Präsident Donald Trump hat sich unbeeindruckt von Kritik seines Justizministers Bill Barr und der Aufforderung nach Zurückhaltung in Strafverfahren gezeigt. Er habe als Präsident das "Recht", vom Justizministerium ein Eingreifen in ein Strafverfahren zu verlangen, schrieb Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Er habe sich bislang aber entschlossen, dies nicht zu tun. Barr hatte Trump am Donnerstag vorgeworfen, ihm mit seinen Twitter-Kommentaren die Arbeit "unmöglich" zu machen - eine überraschende Kritik des Justizministers, der in der Regel fest hinter dem Präsidenten steht.

Börse Stuttgart - Продолжительность: 8:54 Börse Stuttgart 4 485 просмотров. Новинка! - Gold Trump ! | Wie viel Cash brauchst du für den Crash ? - Продолжительность: 9:37 Jens Rabe 35 362 просмотра.

US-Vorwahlen: Trump prophezeit Deutschland "radikalislamischen Terror". Den Super Tuesday hat Trump – genau wie auch Clinton – für sich entschieden. Der Republikaner feuerte gleich mal eine Salve gegen Deutschland. Die Vorwahlen im Live-Blog.

  Trump prophezeit Börsen-Crash für den Fall seiner Abwahl © Getty Images

Donald Trump ist sich sicher: Sollte er als US-Präsident wiedergewählt werden, wird es einen neuen Boom an der Wall Street geben. Falls nicht, komme der große Crash.

Bei seinem Besuch in Indien hat US-Präsident Donald Trump die Lage an den Börsen in das Zentrum des Präsidentschaftswahlkampfs gerückt. Zu Wirtschaftsvertretern sagte er, dass die Aktienkurse steigen würden, sollte er die Wahl gewinnen. "Wenn ich nicht gewinne, werden Sie einen Börsencrash sehen, wie es ihn noch nie zuvor gegeben hat."

Der starke Kursverfall am Montag beunruhige ihn nicht, sie seien durch die Auswirkungen des Coronavirus begründet. "Aber die USA sind in blendender Verfassung, um der Probleme Herr zu werden", sagte Trump. Sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping arbeite hart an einer Lösung des Problems. "Ich denke, dass das Problem unter Kontrolle gebracht wird".

1100 ehemalige US-Justizmitarbeiter fordern Minister-Rücktritt

  1100 ehemalige US-Justizmitarbeiter fordern Minister-Rücktritt Washington. Der Fall Roger Stone spitzt sich zu: Im Streit um politische Einmischung in das Verfahren haben mehr als 1100 ehemalige Staatsanwälte und Juristen des US-Justizministeriums den Rücktritt von Minister William Barr gefordert. © Frederico Gambarini/dpa Stehen unter Beschuss: Justizminister Barr und Präsident Donald Trump. Das Eingreifen von Barr und US-Präsident Donald Trump in den Fall des langjährigen Trump-Vertrauten Roger Stone widerspreche dem Prinzip einer unabhängigen Justiz, schreiben die Juristen in einem am Sonntag verbreiteten offenen Brief.

Im Gespräch mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch erklärt Thomas H. Rudy (WhiteRock), wieso Anleger zurzeit lieber vorsichtig sein sollten.

Nach Vorwahl-Erfolg Trump prophezeit Deutschland "radikalislamischen Terrorismus". Der Super Tuesday brachte für Donald Trump Wahlerfolge in sieben US-Bundesstaaten - und noch am Dienstagabend, Ortszeit, nahm Trump erneut die deutsche Flüchtlingspolitik ins Visier.

Die Börsen spielen in Trumps Comeback-Wahlkampf seit längerem eine zentrale Rolle. Seit Trumps Amtsantritt im Januar 2017 hat der S&P 500, der die 500 größten Unternehmen des Landes umfasst, um 43 Prozent zugelegt. Millionen Amerikanern mit Rentensparplänen gehe es so gut wie nie, prahlte er jüngst in seiner Rede zur Lage der Nation. Sie könnten sich über Wertzuwächse ihrer Ersparnisse "von 60, 70, 80, 90 und sogar 100 Prozent" freuen. Wie üblich waren Trumps Zahlen aus der Luft gegriffen.

Zudem profitieren die meisten Menschen gar nicht unmittelbar von der Börsenhausse. Zwar hat rund die Hälfte der Amerikaner Wertpapiere im Depot oder im Altersvorsorgefonds. Doch laut einer Studie des Ökonomieprofessors Edward Wolff von 2016 gehören den oberen zehn Prozent der Bevölkerung 84 Prozent aller Aktien. Weitere zehn Prozent halten einen Anteil von 9,3 Prozent. Die verbliebenen 80 Prozent der Amerikaner teilen sich 6,7 Prozent des Aktienbestands. Für die meisten Haushalte sei ein Kursanstieg deshalb "ziemlich bedeutungslos für ihr Wohlergehen", urteilte Wolff.

Börse in Frankfurt öffnet wegen Coronavirus tief im Minus

  Börse in Frankfurt öffnet wegen Coronavirus tief im Minus Die Angst vor einer Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Europa hat am Montag die Kurse an den europäischen Börsen absacken lassen. Italien hat sich zuletzt zum größten Herd des neuartigen Virus in Europa entwickelt. Mehr als 150 Ansteckungsfälle wurden dort inzwischen nachgewiesen, mindestens drei Menschen starben an der Infektion.

Für den Fall der Fälle besteht mein Depot zu etwa 25 Prozent aus physischem Gold, das in verschiedenen Bankentresoren lagert. Neben meinem Short-Dax-Produkt fühle ich mich damit gut für einen Crash gewappnet.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist in den Sommermonaten das erste Mal seit Anfang 2015 wieder geschrumpft. Bei jedem Abschwung, der auf eine lange Phase des Aufschwungs folgt, taucht die bange Frage auf: Ist das der erste Vorbote des nächsten Crashs ?

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Coronavirus-Sorgen in Trumps Umfeld .
Washington. Mehrere ranghohe Republikaner, die mit dem Präsidenten in Kontakt waren, begeben sich in Hausquarantäne. Trump selbst dürfte vor allem die Unruhe an den Börsen Sorge bereiten. Denn sie könnte auch seinen eigenen wirtschaftlichen Interessen schaden. © Frederico Gambarini/dpa US-Präsident Donald Trump. US-Präsident Donald Trump hat die Coronavirus-Epidemie bisher immer wieder heruntergespielt und sie zuletzt am Montag mit der normalen Grippe verglichen. Die Sorge vor möglichen Infektionen schwappte aber zunehmend in sein unmittelbares Umfeld.

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