Finanzen Drogeriekette: dm-Filialen werden zu Paketstationen

22:45  25 februar  2020
22:45  25 februar  2020 Quelle:   handelsblatt.com

Grundsätzliche Einigung erzielt: Real-Verkauf steht kurz vor dem Abschluss

  Grundsätzliche Einigung erzielt: Real-Verkauf steht kurz vor dem Abschluss Grundsätzliche Einigung erzielt: Real-Verkauf steht kurz vor dem AbschlussDer Verkauf der Supermarktkette Real rückt in greifbare Nähe. Der Real-Mutterkonzern Metro hat sich mit einem Konsortium um den Finanzinvestor SCP und den Immobilieninvestor X-Bricks grundsätzlich über den Verkauf seiner angeschlagenen Supermarkttochter geeinigt, wie er am frühen Dienstagmorgen mittelte. Einzelne offene Punkte würden jedoch noch verhandelt.

Zunächst 150 Filialen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fungieren jetzt auch als Paketstationen. © dpa Zunächst 150 Filialen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fungieren jetzt auch als Paketstationen.

Geschäftsführer Markus Trojansky will Pluspunkte im engen Wettbewerb sammeln. Auch das Onlinegeschäft von dm wird ausgebaut.

Zu gern verbreitet dm das Bild vom nahbaren Drogeriemarkt um die Ecke, im dem es zuvorderst um die Bedürfnisse der Menschen geht. Das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Wettbewerb immens ist.

Nun hat Markus Trojansky, dm-Geschäftsführer und zuständig für das Thema Expansion, eine wahrlich kundennahe Idee vorangetrieben: Zunächst 150 Filialen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern fungieren jetzt auch als Paketstationen.

Discounter: Mega-Fusion geplant: Aldi Nord und Aldi Süd wollen sich zusammenschließen

  Discounter: Mega-Fusion geplant: Aldi Nord und Aldi Süd wollen sich zusammenschließen Aldi Nord und Aldi Süd stehen offenbar vor einer Mega-Fusion, berichtet das "Manager Magazin". Demnach wollen die Discounter ab 2022 als "Nord-Süd-Gesellschaft" agieren. Schon jetzt rücken die Konzerne zusammen. Gezeitenwende bei Aldi: Die seit 39 Jahre geteilte Imperien von Aldi Nord und Aldi Süd soll ab 2022 zusammengeschlossen werden. Laut dem "Manager Magazin" wurden die Fusionspläne bereits vor zwei Jahren in einem internen siebenseitigen Papier festgehalten. Dort steht, dass die Discounter künftig einen einheitlich gesteuerten Verbund mit rechtlichem Rahmen und gleichen Strukturen anstreben.

Kunden können sich Sendungen der Dienstleister DHL, DPD, Hermes oder UPS dorthin liefern lassen und auch Retouren abgeben. dm-Chef Christoph Werner, Sohn des Gründers Götz Werner, spricht von einem „exklusiven Service“ – schließlich ist sonst in der Regel für jeden Versender ein eigener Standort anzusteuern.

Trojansky ist seit 1987 bei dm und seit 2001 als Geschäftsführer für die Expansion und die Filialen in Deutschland verantwortlich sowie für die Region Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen. Der Manager betont, man suche stets „nach Innovationen, um unseren Kunden das Leben leichter zu machen“.

Der Paketservice mag auf den ersten Blick nichts mit dem Drogeriegeschäft zu tun haben – ist aber mit Blick auf eine Klientel, die Dinge zügig erledigen möchte, ein Vorteil im Wettbewerb mit Konkurrenten wie Rossmann oder Müller. Und es liegt ja nahe: Denn bei der Drogeriekette mit insgesamt mehr als elf Millionen Euro Jahresumsatz wird ohnehin fortlaufend Ware angeliefert.

Virus-Angst sorgt für Hamsterkäufe

  Virus-Angst sorgt für Hamsterkäufe Die Angst vor dem Coronavirus sorgt inzwischen für erste Hamsterkäufe in Deutschland. Zahlreiche Handelsketten berichteten am Freitag bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur von teilweise deutlich erhöhten Verkaufszahlen. © Foto: Oliver Berg/dpa Angst vor dem Coronavirus? Deutschlands Lebensmitteldiscounter melden verstärkte Nachfrage bei bestimmten Produkten. Dies betrifft Produkte wie Konserven oder Desinfektionsmitteln. Kurzfristig sei es in einigen Läden dadurch auch zu Engpässen gekommen.Der Discounter Lidl teilte mit: «In einigen Regionen und Filialen verzeichnen wir deutlich erhöhte Abverkäufe.

Zudem baut dm das Onlinegeschäft aus. Dabei wird zum Beispiel das sogenannte „Click and Collect“ angeboten, also die Möglichkeit, zu Hause im Internet zu bestellen und die Ware in einer Filiale abzuholen. Dafür fährt etwa DHL fast jedes Geschäft täglich an.

Um die Lieferungen der unterschiedlichen Dienstleister annehmen und bearbeiten zu können, habe dm für seine Mitarbeiter eigens eine Smartphone-App entwickelt, erklärt Trojansky. Konkrete Summen für die Investition etwa in digitale Infrastruktur oder Lagerhaltung macht der Manager nicht, aber er sagt: „Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kunden den neuen Service nutzen, insofern hat sich dann auch die Investition gerechnet.“

Mehr: Start-ups im Supermarktregal: Die große Euphorie ist vorbei.

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Auch im Kölner Raum: Commerzbank will Filialen schließenDie Schließungen, die Bank selbst spricht von Zusammenlegungen, sollen in den kommenden zwei bis drei Jahren erfolgen, sagte Niederlassungsleiter Harald Mögebauer am Montag dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Welche Niederlassungen geschlossen würden, werde derzeit geprüft. Auf die Frage, wie viele Bankstellen in der Region betroffen seien, sagt Mögebauer: „Es wird keine zweistellige Zahl sein.“ In den vergangenen Jahren hatte die Bank keine Niederlassungen geschlossen und auch lange betont, dies nicht zu planen, was aber 2019 revidiert worden war.

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