Finanzen Amazon: Lieferungen können wegen Corona bis zu einen Monat dauern

22:45  24 märz  2020
22:45  24 märz  2020 Quelle:   gq-magazin.de

Amazon gibt lebensnotwendigen Produkten Vorrang

  Amazon gibt lebensnotwendigen Produkten Vorrang Amazon gibt lebensnotwendigen Produkten VorrangExperten verweisen auf die enormen Herausforderungen für Amazon, der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Es gebe "enormen Druck" auf den Internetkonzern, den Erwartungen der Kunden gerecht zu werden", betonte Analyst Bob O'Donnell von Technalysis Research. "Ob berechtigt oder nicht, die Leute erwarten, dass Amazon immer noch einige Dinge da hat, etwa Toilettenpapier.

Lifestyle_Amazon_Corona.jpg © Getty Images Lifestyle_Amazon_Corona.jpg

Selbst ein Logistik-Spezialist wie Amazon gerät in der Corona-Krise an seine Grenzen. Das spüren Kunden in den USA gerade sehr deutlich. Massen von Prime-Abonnenten müssen aktuell auf die schnelle Zustellung verzichten und werden allesamt auf den 21. April vertröstet. Sogar eigentlich lieferbare Artikel wie Bücher oder Ladekabel sollen erst in einem Monat verschickt werden. Auf Twitter häufen sich die Beschwerden. (Lesen Sie auch: Coronavirus: Das Ende des Individuums{: target="_blank"})

Online-Bestellungen bei Amazon, H&M & Co.: Das müssen Sie jetzt wissen

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Amazon: Lange Lieferzeiten wegen Corona

Der Digital-Blog "Recode" der US-Nachrichtenseite "Vox" hat bei Amazon nachgefragt, ob es sich bei dem ominösen Lieferdatum 21. April um einen technischen Fehler handelt. Der Konzern hatte aber schlechte Nachrichten für die betroffenen Kunden: Aufgrund der Covid-19-Pandemie würden Produkte mit derzeit höherer Priorität für Kunden in Not bevorzugt behandelt, teilte ein Sprecher dem Bericht zufolge mit. Vorsichtsmaßnahmen zugunsten der Mitarbeiter könnten ebenfalls bei einigen Lieferungen zu Verzögerungen führen. (Auch interessant: “Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten" ist der Podcast, den jetzt jeder hören sollte{: target="_blank"})

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Amazon hatte kürzlich versichert, während der Corona-Krise die Versorgung seiner Kunden mit wirklich wichtigen Produkten sicherstellen zu wollen. "Aus diesem Grund priorisieren wir vorübergehend den Eingang von Waren für den täglichen Bedarf, medizinischen Verbrauchsgütern und anderen Produkten mit hoher Nachfrage in unseren Logistikzentren. Dadurch können wir diese Produkte schneller annehmen, auffüllen und an Kunden versenden", teilte der Konzern auf seinem Blog mit. Es würden aber weiterhin Artikel aus dem gesamten Sortiment verschickt.

Amazon bittet um Rücksicht

Noch scheint hierzulande zumindest bei Prime die schnelle Lieferung teilweise zu funktionieren. Während beim Lieferdienst Amazon Fresh für Berlin derzeit überhaupt keine Zeitfenster für Zustellungen verfügbar sind, wurde Prime-Kunden am Mittwoch bei vielen Produkten weiterhin die Zustellung am nächsten Tag angeboten. Der "Duden" aber sollte erst in einer Woche verschickt werden – obwohl Amazon bei "Büchern sowie Artikel, die Sie zum Arbeiten von zu Hause benötigen" weiterhin möglichst schnell liefern will, wie es im Shop heißt. "Der Standard" spekulierte, dass die langen Lieferzeiten aus den USA auch in Europa Realität werden könnten.

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Wie schon bei der Internetnutzung können Amazon-Kunden durch ihr eigenes Verhalten dabei helfen, dass es nicht zum Schlimmsten kommt. Der Konzern bat sie jedenfalls um Unterstützung und Rücksicht. "Für nicht dringend benötigte Artikeln können Kundinnen und Kunden ab sofort Versandoptionen auswählen, durch die Bestellungen zusammengefasst und dadurch weniger Stopps in Nachbarschaften anfallen. So kann Amazon Kundinnen und Kunden mit dringenden Bedürfnissen zuerst bedienen", teilte Amazon mit.

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