Finanzen Amazon: Lieferungen können wegen Corona bis zu einen Monat dauern

22:45  24 märz  2020
22:45  24 märz  2020 Quelle:   gq-magazin.de

Corona zwingt zur TT-Absage - Isle of Man 2020

  Corona zwingt zur TT-Absage - Isle of Man 2020 Nach diversen anderen Rennabsagen fällt nun auch die legendäre TT auf der Isle of Man dem Corona-Virus zum Opfer. Die Veranstalter haben die 2020er Ausgabe jetzt abgesagt. © TT Eigentlich hätten die Rennen der TT zwischen dem 30. Mai und dem 13. Juni auf der Insel in der Irischen See stattfinden sollen. Am Montag (16.3.2020) gab der Veranstalter aber nun die Absage der Veranstaltung bekannt. Alle Rennen werden ersatzlos gestrichen.Insel-Bevölkerung schützenDie Entscheidung hatte der Ministerrat der Isle of Man getroffen, um die Bevölkerung gegen die Pandemie zu schützen.

Lifestyle_Amazon_Corona.jpg © Getty Images Lifestyle_Amazon_Corona.jpg

Selbst ein Logistik-Spezialist wie Amazon gerät in der Corona-Krise an seine Grenzen. Das spüren Kunden in den USA gerade sehr deutlich. Massen von Prime-Abonnenten müssen aktuell auf die schnelle Zustellung verzichten und werden allesamt auf den 21. April vertröstet. Sogar eigentlich lieferbare Artikel wie Bücher oder Ladekabel sollen erst in einem Monat verschickt werden. Auf Twitter häufen sich die Beschwerden. (Lesen Sie auch: Coronavirus: Das Ende des Individuums{: target="_blank"})

Amazon-Mitarbeiter streiken wegen mangelnden Corona-Schutzes

  Amazon-Mitarbeiter streiken wegen mangelnden Corona-Schutzes In den vergangenen Tagen ist es zu verschiedenen Streiks in Amazon-Logistikzentren gekommen. Die Mitarbeiter sehen sich unzumutbaren Infektionsrisiken ausgesetzt und verweigern die Arbeit. Was tut E-Commerce-Riese Amazon für die Gesundheit seiner Mitarbeiter in den Auslieferungszentren und Lagerhäusern? Eine Reihe von Streiks deutet auf Unzufriedenheit der Mitarbeiter hin. Immer wieder wenden sich Amazon-Mitarbeiter gegen die Arbeitsbedingungen unter den Auswirkungen der Coronakrise. Die konkreten Fälle im Überblick.

Amazon: Lange Lieferzeiten wegen Corona

Der Digital-Blog "Recode" der US-Nachrichtenseite "Vox" hat bei Amazon nachgefragt, ob es sich bei dem ominösen Lieferdatum 21. April um einen technischen Fehler handelt. Der Konzern hatte aber schlechte Nachrichten für die betroffenen Kunden: Aufgrund der Covid-19-Pandemie würden Produkte mit derzeit höherer Priorität für Kunden in Not bevorzugt behandelt, teilte ein Sprecher dem Bericht zufolge mit. Vorsichtsmaßnahmen zugunsten der Mitarbeiter könnten ebenfalls bei einigen Lieferungen zu Verzögerungen führen. (Auch interessant: “Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten" ist der Podcast, den jetzt jeder hören sollte{: target="_blank"})

Amazon: Lieferzeit für Prime-Kunden steigt bei einigen Produkten auf einen Monat

  Amazon: Lieferzeit für Prime-Kunden steigt bei einigen Produkten auf einen Monat Amazon: Lieferzeit für Prime-Kunden steigt bei einigen Produkten auf einen MonatIm Normalfall erhalten Prime-Kunden Produkte, die Amazon auf Lager hat, in einigen Regionen innerhalb weniger Stunden oder zumindest nach wenigen Tagen. Angesichts der massiv gestiegenen Nachfrage nach online zum Kauf zur Verfügung stehenden Produkten hatte Amazon in der vergangenen Woche eine Priorisierung besonders wichtiger und besonders nachgefragter Artikel vorgenommen. Im Umkehrschluss bedeutet das offenbar eine deutlich längere Lieferzeit für Produkte aus nicht-priorisierten Produktgruppen – auch für Prime-Mitglieder.

Amazon hatte kürzlich versichert, während der Corona-Krise die Versorgung seiner Kunden mit wirklich wichtigen Produkten sicherstellen zu wollen. "Aus diesem Grund priorisieren wir vorübergehend den Eingang von Waren für den täglichen Bedarf, medizinischen Verbrauchsgütern und anderen Produkten mit hoher Nachfrage in unseren Logistikzentren. Dadurch können wir diese Produkte schneller annehmen, auffüllen und an Kunden versenden", teilte der Konzern auf seinem Blog mit. Es würden aber weiterhin Artikel aus dem gesamten Sortiment verschickt.

Amazon bittet um Rücksicht

Noch scheint hierzulande zumindest bei Prime die schnelle Lieferung teilweise zu funktionieren. Während beim Lieferdienst Amazon Fresh für Berlin derzeit überhaupt keine Zeitfenster für Zustellungen verfügbar sind, wurde Prime-Kunden am Mittwoch bei vielen Produkten weiterhin die Zustellung am nächsten Tag angeboten. Der "Duden" aber sollte erst in einer Woche verschickt werden – obwohl Amazon bei "Büchern sowie Artikel, die Sie zum Arbeiten von zu Hause benötigen" weiterhin möglichst schnell liefern will, wie es im Shop heißt. "Der Standard" spekulierte, dass die langen Lieferzeiten aus den USA auch in Europa Realität werden könnten.

Online-Bestellungen bei Amazon, H&M & Co.: Das müssen Sie jetzt wissen

  Online-Bestellungen bei Amazon, H&M & Co.: Das müssen Sie jetzt wissen Das müssen Sie jetzt über Online-Bestellungen bei Amazon, H&M, Zara und Co. wissen: Die Corona-Krise wirkt sich auch auf Angebote und Lieferzeiten aus.Die Pandemie führt dazu, dass viele Menschen ihre Ware fast nur noch online bestellen. In Zeiten des Social Distancing und des empfohlenen Mindestabstandes von 1,5 Metern, um eine Ansteckung zu vermeiden, sind Online-Händler für die Gesellschaft so wichtig wie nie zuvor. Nur: Durch die vielen Bestellungen kommen die Unternehmen beim Versand an ihre Kapazitätsgrenzen. Das hat bei Amazon, Zalando, H&M oder Zara natürlich Auswirkungen auf die Lieferzeiten.

Wie schon bei der Internetnutzung können Amazon-Kunden durch ihr eigenes Verhalten dabei helfen, dass es nicht zum Schlimmsten kommt. Der Konzern bat sie jedenfalls um Unterstützung und Rücksicht. "Für nicht dringend benötigte Artikeln können Kundinnen und Kunden ab sofort Versandoptionen auswählen, durch die Bestellungen zusammengefasst und dadurch weniger Stopps in Nachbarschaften anfallen. So kann Amazon Kundinnen und Kunden mit dringenden Bedürfnissen zuerst bedienen", teilte Amazon mit.

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