Finanzen Auto-Konzerne: "Das ist nicht mehr zum Lachen"

16:00  26 märz  2020
16:00  26 märz  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Flugzeugbauer: Airbus stockt Reserven um zehn Milliarden Euro auf – Dividende gestrichen

  Flugzeugbauer: Airbus stockt Reserven um zehn Milliarden Euro auf – Dividende gestrichen Flugzeugbauer: Airbus stockt Reserven um zehn Milliarden Euro auf – Dividende gestrichenAirbus kassiert wegen der Unkalkulierbarkeit der Entwicklung der Coronakrise seinen Dividendenvorschlag in Höhe von 1,80 Euro je Aktie. Die Guidance für das laufende Geschäftsjahr wird ebenfalls zurückgezogen. „Wir schützen unser Geschäft, um die Zukunft von Airbus zu sichern und zu gewährleisten, dass wir zu effizienter Produktion zurückkehren können, sobald die Lage sich stabilisiert.“ sagte Airbus-Chef Guillaume Faury am Montagmorgen.

Das Auto ist das erste vollelektrisch konstruierte Modell des Konzerns und soll die Elektromobilität in den Massenmarkt bringen. Bis zum Jahresende will der Konzern 100 000 E- Autos auf die Straße bringen. Doch beim ID.3 läuft es mehr als nur ruppig. " Das ist nicht mehr zum Lachen ", sagt einer

Krankenpfleger: Patienten über 75 Jahren kommen nicht mehr auf die Intensivstation. Das Ministerium gab bekannt, dass für 432 Millionen Euro Materialien Kampf gegen Coronavirus Seehofer gegen zu schnelles Lockern der Ausgangsbeschränkungen. Auto - Konzerne " Das ist nicht mehr zum Lachen ".

Sehen aus wie Autos, haben aber noch kein digitales Innenleben: Das neue Modell ID.3 in der VW-Fabrik in Zwickau. © Sean Gallup/Getty Images Sehen aus wie Autos, haben aber noch kein digitales Innenleben: Das neue Modell ID.3 in der VW-Fabrik in Zwickau.

Brisante Dreiecksgeschichte: Daimler spricht parallel mit BMW und VW über ein gemeinsames Betriebssystem. VW ist besonders unter Druck - die Software des wichtigsten E-Autos droht zum Desaster zu werden.

"Das ist nicht mehr zum Lachen"

Das Treffen fand in sehr kleinem Kreise statt. Auf höchster Management-Ebene, streng geheim. Ganz ohne vorher den Aufsichtsrat, den Betriebsrat oder sonst ein Gremium darüber informiert zu haben. Die Vorstände von Daimler und Volkswagen trafen sich, um zu erörtern, ob beide Konzerne gemeinsam ein Betriebssystem für Automobile programmieren könnten. Denn die Software ist entscheidend für die Autos der Zukunft. Und im Augenblick hängt Tesla, die Konkurrenz aus den USA, die Deutschen meilenweit ab. Würde man sich zusammentun, könnte man Kosten sparen, aber vor allem Kompetenzen zusammenlegen: Denn Softwareentwicklung ist mühsam, kleinteilig, braucht viel Zeit und viele Programmierer und von beidem haben Deutschlands Autohersteller viel zu wenig. Da wäre es doch logisch, zu kooperieren. Oder?

Das sind die 6 unbeliebtesten Schauspieler aller Zeiten

  Das sind die 6 unbeliebtesten Schauspieler aller Zeiten Sie können machen, was sie wollen: recht machen sie es eh niemandem. Schauspieler wie Adam Sandler haben gefühlt mehr Hater als Fans. Im Video haben wir die 6 unbeliebtesten Schauspieler für euch gesammelt. Adam Sandler ist nicht gerade bekannt dafür, mit seinen Filmen großartige Blockbuster zu machen. Die Gags des Komikers sind oft unreif und erzeugen in den wenigsten Fällen mehr als lautes Ausatmen, geschweige denn Lachen. Seine seichten Komödien sind nicht jedermanns Sache. Warum macht Adam Sandler dann dennoch unaufhörlich weiter Filme?Adam Sandler und Co.

In einem Suhler Krankenhaus ist ein 57 Jahre alter Mann mit Corona-Infektion gestorben. Das teilte das Landratsamt des Ilm-Kreises am Mittwoch mit. Auto - Konzerne " Das ist nicht mehr zum Lachen ".

Als vergangene Woche öffentlich wurde, dass Wolfsburg und Stuttgart womöglich zusammenarbeiten wollten, verursachte das in der Branche ein Erdbeben. Erstens konnten die Bosse vor allem in der Daimler-Zentrale in Stuttgart nicht fassen, dass es trotz des ausgewählt kleinen Kreises an Informierten eine undichte Stelle gab. Und, noch schlimmer: Die Mercedes-Macher stehen jetzt etwas schlecht da vor ihren Kollegen von BMW. Denn mit den Münchnern laufen ebenfalls Annäherungsversuche für ein gemeinsames Betriebssystem.

Mercedes hat parallel mit beiden Konkurrenten geflirtet, das ist jetzt ziemlich peinlich

Es ist eine Konstellation wie in einer Seifenoper aus dem Nachmittagsprogramm: Daimler fährt zweigleisig - und macht die großen deutschen Autokonzerne damit zu den Protagonisten einer skurrilen Dreiecksgeschichte. Wer kriegt die Braut?

"Bares für Rares": "Da trank er seinen Tee draus" – wegen der Buchstaben "SMY" auf einem Porzellanservice kommt es zum Bietergefecht

  Eine schlichte Tee- und eine Milchkanne aus Porzellan und alle drehen durch: Bei "Bares für Rares" steht ein Porzellanservice mit den Buchstaben "SMY" zum Verkauf. Die Auflösung liefert der Experte. Der Wert von Porzellan ist in den vergangenen Jahren stark gesunken. Selbst edle Stücke aus namhaften Manufakturen finden kaum noch Käufer. Die Milch- und Teekanne, die Verkäufer Uwe Fischer zu "Bares für Rares" bringt, dürfte bei Sammlern allerdings für Freudensprünge sorgen. Der Grund sind die simplen Buchstaben "SMY".

Sicher scheint jedenfalls, dass sich nicht alle drei zusammentun können - das wäre kartellrechtlich kaum durchzusetzen und zudem schwer vereinbar mit den auf allen Seiten erheblich ausgeprägten Egos und Eigeninteressen. Daimler wird sich also zwischen BMW und Volkswagen als möglichem Partner entscheiden müssen. Und diese Entscheidung wird für alle drei größtmögliche strategische Konsequenzen haben. Wer am Ende allein dasteht, könnte einen massiven Wettbewerbsnachteil haben. Keiner kommentiert die Gespräche.

Vor allem Volkswagen ist in einer komplizierten Situation. Denn der Konzern hat versprochen, noch in diesem Sommer mit der Auslieferung des ID.3 zu beginnen. Das Auto ist das erste vollelektrisch konstruierte Modell des Konzerns und soll die Elektromobilität in den Massenmarkt bringen. Bis zum Jahresende will der Konzern 100 000 E-Autos auf die Straße bringen. Doch beim ID.3 läuft es mehr als nur ruppig. "Das ist nicht mehr zum Lachen", sagt einer aus dem Konzern. "Das Auto ist weit entfernt von der Marktreife."

Sylvie Meis: Guck mal, Ilka Bessin! So lustig ahmt sie den "Let's Dance"-Star nach

  Sylvie Meis: Guck mal, Ilka Bessin! So lustig ahmt sie den Moderatorin Sylvie Meis (41) beweist Humor! Wie viele andere Promis auch hat sie gerade die App TikTok für sich entdeckt. Mit der kann man unter anderem witzige Clips von sich hochladen, bei denen man ein Playback über sein eigenes Video legt. Model Lilly Becker (43) ist bereits Fan davon und unterhält seit Tagen ihre Follower mit lustigen Clips. Nun zieht auch Sylvie Meis nach und lenkt die Fans mit viel Witz von der Corona-Krise ab. Im VideoSylvie Meis gibt die Cindy aus Marzahn

Die Einführung von neuen Autos verzögert sich öfter. Das an sich wäre nicht ungewöhnlich. In diesem Fall aber hat Volkswagen keinen Spielraum: Zum einen, weil der VW-Chef Herbert Diess den ID.3 zu seinem Prestigeobjekt gemacht hat. Mit einem Erfolg dieses Autos kann er den radikalen Umbau hin zur E-Mobilität rechtfertigen. Scheitert der ID.3, stünde wohl auch Diess' Position an der Spitze von VW zur Debatte. Zum zweiten, weil Volkswagen den ID.3 auf der Straße braucht, um die CO₂-Vorgaben der EU einzuhalten. Nur wenn VW tatsächlich 100 000 E-Autos bis zum Jahresende auf der Straße hat, wird der Konzern Strafzahlungen vermeiden können.

Bringt VW die E-Autos nicht auf die Straße, verpassen sie die Klimaschutzziele. Ein Debakel

Von offizieller Seite ist man deshalb auch bemüht, die Probleme beim ID.3 herunterzuspielen. Man werde den Zeitplan einhalten, sagte Konzernchef Diess bei der Jahrespressekonferenz vergangene Woche. Aber intern heißt es: "Es ist ein absolutes Desaster. Wir kriegen einfach die Leute nicht." Tatsächlich tut sich VW als Arbeitgeber schwer, junge Software-Experten für sich zu begeistern. Programmierer werden in allen Branchen händeringend gesucht, viele dieser begehrten jungen Leute entscheiden sich gegen die Autoindustrie. Und mitunter kommen auch noch wichtige Manager abhanden: IT-Chef Martin Hofmann verlässt VW Ende des Monats, er war konzernweit für die IT zuständig und damit auch in einer Schlüsselposition bei der Entwicklung der E-Mobilität tätig.

Video: Billie Joe Armstrong performt Green-Day-Hit un­plugged

  Video: Billie Joe Armstrong performt Green-Day-Hit un­plugged Mit einer grandiosen akustischen Version von „Boulevard of Broken Dreams“ verzaubert Billie Joe Armstrong seine Fans. © Bereitgestellt von www.rollingstone.de Billie Joe Armstrong von Green Day steht während der iHeartRadio Album Release Party im iHeartRadio Theater am 07. Februar 2020 in Burbank, Kalifornien, auf der Bühne. Mit einer grandiosen akustischen Version von „Boulevard of Broken Dreams“ verzaubert Bi Gestern fand das „iHeart Living Room Concert For America“ statt. Während Elton John die Show moderierte, war Billie Joe Armstrong einer der musikalischen Gäste.

Wie also soll VW angesichts all dieser Widrigkeiten die ehrgeizigen Pläne des Konzernchefs umsetzen und den ID.3 im Sommer ausliefern? Klar ist: Wenn VW überhaupt ID.3-Autos ausliefert, dann in einer radikal abgespeckten Version. Das räumt der Konzern auf Nachfrage ein. "Super läuft es nicht", sagt ein Sprecher. Man werde "die eine oder andere geplante Funktion" erst mal streichen und dann später über ein Update nachliefern. Ein Konzerninsider geht aber noch weiter und sagt, man sei nicht mal in der Nähe eines industriellen Fertigungsprozesses beim ID.3. Diess werde im Sommer ganz bestimmt ein paar Autos haben, die er herzeigen könne, "aber die basteln wir in Handarbeit hin, damit irgendwas dasteht. Das hat mit Serienproduktion nichts zu tun".

Getrickst werden soll demnach auch in Bezug auf die CO₂-Flottenziele: Intern soll es Überlegungen geben, etwa Porsches Elektroflitzer Taycan in großer Stückzahl in der EU zuzulassen statt in den USA, um die CO₂-Bilanz zu verbessern.

Konzernintern wird der Taycan bei der Zuteilung von Batteriezellen jedenfalls schon bevorzugt: Weil die Zellen des südkoreanischen Herstellers LG Chem derzeit knapp sind, bekommt der Elektro-Porsche den Vorzug vor dem Audi-SUV E-Tron.

Ausreichen wird das trotzdem nicht, wenn es nicht klappt, den ID.3 im großen Stil in den Verkehr zu bringen. Muss Volkswagen Strafzahlungen leisten wegen nicht eingehaltener Klimaschutzziele, wäre das für den Konzern doppelt bitter: Zum einen finanziell, aber schlimmer noch in Hinblick auf das eigene Image. Fünf Jahre nach dem Bekanntwerden des Dieselbetrugs wäre VW in der öffentlichen Wahrnehmung schon wieder der Luftverpester-Konzern. Ein Debakel.

Royal-News über Prinz Harry: Scherze über Hochzeit von Prinz George und Greta Thunberg

  Royal-News über Prinz Harry: Scherze über Hochzeit von Prinz George und Greta Thunberg Prinz Harry nimmt Prinz George, den ältesten Sohn von Prinz William und Herzogin Catherine, aufs Korn. Zu hören gibt es das im Internet. Prinz Harry, 35, ist am Telefon von den YouTubern Alexei Stolyarov und Vladimir Kuznetsov hereingelegt worden. Diese gaben vor, der Royal spreche mit Greta Thunberg, 17, und ihrem Vater Svante Thunberg, 50. Und so plauderte Harry offen über das, was ihm zum Thema Megxit, Klima, Donald Trump, Prinz Andrew und anderen Dingen durch den Kopf geht. Absurd wurde es, als die vermeintlichen Thunbergs Harry auf eine Hochzeit Gretas mit seinem Neffen Prinz George ansprachen.

Derzeit werden die ID.3-Fahrzeuge jedenfalls als leere Blechhüllen vorproduziert und auf einem riesigen Parkplatz in Sachsen zwischengelagert - in der Absicht, die Software einzuspielen, wenn irgendwann zumindest eine einigermaßen taugliche Basisversion fertig ist.

Das Bild der Blechbüchsen ohne Innenleben illustriert ganz gut, wovor sich Deutschlands Autohersteller am meisten fürchten: Wenn sie in Sachen Software nicht eilig aufholen, droht ihnen in der Welt der neuen Mobilität der Status als reine Blechbieger: Sie würden dann die Hülle liefern, während das Betriebssystem von großen amerikanischen Konzernen wie Google oder Apple kommt. Aber Experten sind sich einig: Nur wer in Zukunft den Zugriff auf die Daten der Käufer und Fahrer der Autos hat, verdient richtig gutes Geld. Bleiben die Deutschen also ohne konkurrenzfähige Software, verkümmern sie zu schlichten Zulieferern. Ein Horror-Szenario für die stolze deutsche Autobranche.

Mehr auf MSN

Digitale Kommunikation: Bitte keine Sprachnachrichten! Wieso könnt ihr nicht einfach schreiben? .
Wenn es eine Hölle gibt, dann wurden Sprachnachrichten dort erfunden. Für unseren Autor sind sie jedenfalls ein Graus. Er fragt sich, warum Menschen nicht einfach kurz schreiben können. Vergangenen Dienstagabend, kurz nach 18 Uhr. Ich hatte gerade Feierabend und saß in der U-Bahn auf dem Heimweg. Ich war in meine Zeitschrift vertieft, als eine junge Frau einstieg. Blonde Haare, lässiger Style, Typ Berlin-Kreuzberg – ich mach‘ Fotos von Street Art und interessanten Leuten (Passage aus Kraftklubs Song "Ich will nicht nach Berlin"). Sie holte ihr Handy aus ihrer Bauchtasche und fing an, Sprachnotizen zu versenden.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

usr: 0
Das ist interessant!