Finanzen 80 Millionen Euro Verlust pro Woche: Karstadt-Kaufhof will Staatshilfe in Corona-Krise

12:10  30 märz  2020
12:10  30 märz  2020 Quelle:   ksta.de

Corona-Krise: Bundesregierung will 40 Milliarden Euro für Kleinstunternehmen bereitstellen

  Corona-Krise: Bundesregierung will 40 Milliarden Euro für Kleinstunternehmen bereitstellen Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen sind von den Folgen der Coronakrise hart getroffen. Für sie schnürt der Staat nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein Hilfspaket. Die schwarze Null ist damit Geschichte. © Markus Scholz/ DPA Die Bundesregierung plant nach Informationen des SPIEGEL ein üppig ausgestattetes Rettungspaket für Solo-Selbständige und andere Kleinstunternehmer, die von den Folgen der Corona-Krise betroffen sind. Dafür will sie insgesamt 40 Milliarden Euro zur Verfügung stellen.

Galeria Karstadt Kaufhof kämpft um Staatshilfe - bisher jedoch noch ohne Erfolg. Um das Warenhausunternehmen mit seinen 28.000 Mitarbeitern und rund 170 Standorten zu retten, ist Eigentümerin Signa offenbar auch selber bereit, "signifikante finanzielle Unterstützung" zu leisten.

Der US-Online-Handelskonzern Amazon wird im Zuge der Corona - Krise seine marktbeherrschende Stellung auf dem deutschen Markt ausbauen können. Zu diesem Ergebnis kommt eine noch unveröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die … Die Daten werden nur zum

Die Filialen der Kette sind in der Corona-Krise geschlossen. © dpa Die Filialen der Kette sind in der Corona-Krise geschlossen.

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof wartet weiter auf Staatshilfen. Die „Textilwirtschaft“ berichtet, dass die nötigen Gespräche auch am Wochenende zu keinem Ergebnis geführt haben. Die Fachzeitschrift zitiert aus einem internen Papier, in dem es heißt, das Unternehmen führe „derzeit unter anderem Gespräche mit den Banken, um die umfangreichen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme staatlicher Hilfsgelder zu schaffen.“ Dieser Prozess sei allerdings „derzeit noch sehr bürokratisch und aufwändig. Er kostet wertvolle Zeit.“

Airbus produziert wieder in Frankreich und Spanien

  Airbus produziert wieder in Frankreich und Spanien Toulouse. Airbus hatte in der vergangenen Woche wegen der Coronavirus-Pandemie seine Produktion in den beiden Ländern für vier Tage ausgesetzt. Nun nimmt das Unternehmen die Produktion teilweise wieder auf. © Mohssen Assanimoghaddam Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus nimmt die wegen der Coronavirus-Krise unterbrochene Produktion in Frankreich und Spanien vom Montag an teilweise wieder auf. Das teilte Airbus in Toulouse mit. Die Airbus-Standorte in anderen Ländern, vor allem in Deutschland, Großbritannien, Kanada, den USA und China, waren von der Aussetzung der Produkktion nicht betroffen gewesen.

80 Millionen Euro Verlust pro Woche : Karstadt - Kaufhof will Staatshilfe in Corona - Krise . Corona - Krise : Soforthilfen für Unternehmen im Land - Formular jetzt online. Unions- und SPD-Minister sind sich nach der ersten Woche Shutdown durchaus einig - doch die Diskussion endet nicht.

In der Corona - Krise hofft der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof auf Staatshilfe . Beschäftigte gehen in Kurzarbeit. In dem Vertrag hat sich überdies Galeria-Eigentümer René Benko verpflichtet, bis zum Herbst 2020 rund 700 Millionen Investitionen für das Unternehmen bereitzustellen.

Aus dem Umfeld des Konzerns wurde der Deutschen Presse-Agentur der Inhalt des Papiers bestätigt. Der Konzern wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Um das Warenhausunternehmen mit seinen 28.000 Mitarbeitern und rund 170 Standorten zu retten, ist Eigentümerin Signa offenbar auch selber bereit, „signifikante finanzielle Unterstützung“ zu leisten. Der Konzern musste aufgrund der sich ausbreitenden Coronavirus-Pandemie seine Filialen schließen. „Jede Woche verlieren wir mehr als 80 Mill. Euro Umsatz, während wesentliche Kosten weiterlaufen“, heißt es in dem internen Papier. Ein Großteil der Filialbeschäftigten befindet sich inzwischen in Kurzarbeit.

Galeria Karstadt-Kaufhof: Online-Handel läuft weiter

Das Geschäft in den Warenhäusern ruht zum großen Teil, aber nicht komplett. Rund 50 Lebensmittelabteilungen des Unternehmens sind noch offen. Auch extern vermietete Lebensmittel- und Drogerie-Flächen, die separat gut zugänglich sind, sind weiterhin geöffnet. Außerdem arbeiten die Abteilungen, die aus den Filialen heraus Waren für den Online-Shop verschicken. (dpa)

Merkel leitet Kabinettssitzung zu Corona-Maßnahmen von zu Hause aus

  Merkel leitet Kabinettssitzung zu Corona-Maßnahmen von zu Hause aus Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) leitet die Kabinettssitzung zu den Maßnahmen in der Corona-Krise von zu Hause aus. Die Kanzlerin werde telefonisch zugeschaltet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag aus Regierungskreisen. Im Kanzleramt anwesend werden demnach alle Ressorts sein, vertreten entweder durch die jeweiligen Minister oder durch Staatssekretäre. Die Sitzung findet wegen der Abstandsregeln im großen Saal des Kanzleramts statt. Merkel hatte sich am Sonntagabend vorsichtshalber in häusliche Quarantäne begeben, weil sie Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt hatte.

Die Bonuszahlungen variieren je nach Tätigkeit zwischen 100 und 250 Euro pro Kopf. März, 12.16 Uhr: McDonald's Deutschland unterstützt in der Corona - Krise Aldi Nord und Aldi Süd. „Jeder Einzelne ist in Deutschland aktuell aufgefordert, seinen Teil zur Bewältigung der Krise beizutragen.

München (dpa/lby) - Obwohl die Umsätze der Einzelhändler in der Corona - Krise massiv eingebrochen sind, hat der Handelsverband Bayern für die Der Handelsverband rechnet derzeit im bayerischen Einzelhandel - ohne die Lebensmittelgeschäfte - mit Umsatzeinbußen von 185 Millionen Euro pro Tag.

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e.Go beantragt Schutzschirm-Verfahren .
Aachen. Der Elektroauto-Hersteller aus Aachen zieht die Notbremse. Weil kein staatliches Rettungsprogramm greife, beantragt das Unternehmen ein Schutzschirm-Verfahren. Firmenchef Günther Schuh gibt sich dennoch optimistisch. Der Aachener Elektro-Autobauer e.Go hat ein Schutzschirmverfahren beantragt. Das Amtsgericht Aachen habe dem Antrag bereits stattgegeben, teilte e.Go am Donnerstag mit. Zum sogenannten vorläufigen Sachwalter wurde Biner Bähr von der Kanzlei White & Case bestellt, der sich am heutigen Freitag vor Ort einen Überblick über die Lage verschaffen will.

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