Finanzen Bestellstopp: Daimler kann E-Autos der Smart-EQ-Reihe nicht liefern

16:55  26 juni  2020
16:55  26 juni  2020 Quelle:   msn.com

Nachfrage überrolt Mercedes - Verkaufsstopp? - Mercedes A 250e

  Nachfrage überrolt Mercedes - Verkaufsstopp? - Mercedes A 250e Mercedes ist von der hohen Nachfrage nach dem A 250e vollkommen überrascht worden. Internen Quellen zufolge soll der Absatz des Modells in den vergangenen drei Wochen sprunghaft angestiegen sein. © Daimler AG In diesem Zeitraum sollen mehr als 15.000 Fahrzeuge verkauft worden sein. Damit soll in diesem kurzen Zeitraum, fast 1/3 des A-Klasse-Absatz des vergangenen Jahres erreicht worden sein. Ein Mercedes-Händler, der anonym bleiben will, erklärt gegenüber auto motor und sport, man kommen mit der Bearbeitung von Anfragen zu diesem Modell kaum hinterher. Mercedes habe einen Verkaufsstopp verhängt.

Smart verschleudete seinen Elektro-Zweisitzer Fortwo EQ zuletzt für 29 Euro monatlich im Leasing. Jetzt verhängte die Smart -Mutter Daimler einen Bestellstopp . Nach dem Plug-In-Hybriden A250 e ist der E - Smart schon der zweite Elektro- Daimler , den die Stuttgarter momentan nicht liefern können .

Mercedes und Smart sind von der hohen Nachfrage nach E - Autos überrascht worden. Es gibt für den A 250e sowie den Smart Fortwo EQ und den Forfour EQ einen Verkaufsstopp. Internen Mercedes-Quellen zufolge soll der Absatz des A 250e in den vergangenen drei Wochen sprunghaft angestiegen

Smart EQ Fortwo. © Daimler Smart EQ Fortwo.

Daimler kann die Nachfrage nach den elektrifizierten Smart-EQ-Modellen nicht befriedigen und verhängt einen zeitlich unbefristeten Bestellstopp. Damit folgt der Smart EQ dem PHEV Mercedes A 250e, der ebenfalls nicht bestellt werden kann.

Daimler jedenfalls registriert mit der erhöhten Förderung für Elektroautos eine deutlich gestiegene Nachfrage – die der Hersteller letztlich nicht befriedigen kann. Vor der gesamten Palette der Smart-EQ-Linie war bereits der Plug-in-Hybride Mercedes A 250e mit einem Bestellstopp belegt worden.

Smart: Laden über die Wallbox oder an der heimischen Steckdose. (Bild: Daimler)

Die 10 meistverkauften Elektroautos in Deutschland

  Die 10 meistverkauften Elektroautos in Deutschland Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Elektroautos neu zugelassen worden wie nie zuvor. Das meistverkaufte E-Auto ist aber ein alter Bekannter – der Renault Zoe.Fast 63.300 neu zugelassene Elektroautos in Deutschland innerhalb eines Jahres – das bedeutet ein Plus von 76 Prozent gegenüber 2018 und ist absoluter Rekord. Der Anteil der batteriebetriebenen E-Autos an den gesamten Neuzulassungen in Deutschland belief sich aber auch 2019 nur auf 1,8 Prozent. Das Jahr 2020 könnte – trotz Coronakrise – den Rekord noch einmal deutlich übertreffen.

E - Auto Vergleich ›. Der e-Smart soll das optimale Auto für die Stadt sein. Die Reichweite reicht für die üblichen Kurzstrecken und bringt Sie effizient von A nach B. Die Modelle Smart EQ fortwo und EQ forfour – so lautet die offizielle Bezeichnung – sind für kurze Strecken wie den täglichen Weg zur

Smart EQ Forfour (2020). Klein und fein aber nix für lange Strecken. Elektro für alle: Nach dem Ende der Verbrenner-Motoren gibt's auch den Forfour Daimler positioniert den EQ Forfour als zeitgemäße Antwort auf Verkehrs- und Umweltprobleme in Großstädten – fast lautlos, lokal emissionsfrei und

Smart EQ: Bestellstopp für alle Modellvarianten

Während beim Mercedes A 250e nicht alle Modellvarianten vom Bestellstopp betroffen sind, nimmt Daimler für die Smart-Fahrzeuge derzeit definitiv keine Bestellungen an, wie das Unternehmen dem Branchendienst Electrive bestätigte. Danach schrieb der Konzern: „Da wir derzeit weitere Möglichkeiten bezüglich der Verfügbarkeit prüfen, nehmen wir aktuell keine weiteren Aufträge für die Smart EQ Modelle an.“

Das klingt nach Problemen in der Lieferkette und würde mit Daimler nach dem VW-Konzern, der bereits mehrfach die Bänder seiner E-Autofertigung stoppen musste, einen weiteren deutschen Hersteller treffen.

Neue Smart-Modelle auf der IAA 2019. © t3n Neue Smart-Modelle auf der IAA 2019.

Mangelt es Daimler an Batteriezellen?

Bei VW respektive deren Tochter Audi betrafen die Verfügbarkeitsprobleme in der Regel die erforderlichen Batteriezellen. Audi blieb im Wording lieber unspezifisch und sprach gegenüber Reuters von „Problemen bei der Koordination der rund 300 Zulieferer“. Im VW-Konzern war die Entscheidung getroffen worden, verfügbare Zellfertigungs-Kapazitäten vorrangig der Tochter Porsche für deren Taycan zur Verfügung zu stellen.

'Hey Google' Smart-Home-Event für den 8. Juli geplant

 'Hey Google' Smart-Home-Event für den 8. Juli geplant Google veranstaltet am 8. Juli ein virtuelles Smart-Home-Entwickler-Event anstelle der von abgesagten Google I / O-Konferenz . Das Unternehmen hat angekündigt und verspricht, „neu“ zu behandeln und kommende Funktionen für Smart Home-Entwickler und -Nutzer. “ Das Online- funktioniert mit dem Smart Home Summit „Hey Google“, wie die Veranstaltung eingängig betitelt ist.

Mit dem smart vision EQ fortwo überträgt smart die Daimler Mobilitätsvision 2030+ auf die Stadt der Zukunft und zeigt damit die Evolution des Carsharings – maximal effizient, aber dennoch kommunikativ und mit „Human Touch“. Und natürlich völlig emissionsfrei. Der smart vision EQ fortwo ist das erste

Der Smart kann neben dem Alter auch seine Herkunft nicht verleugnen. Er bleibt ein umgebautes Verbrenner- Auto . Quelle: Daimler AG Der elektronische Antrieb passt hervorragend zum Smart. Souverän und flink wuseln die Smart EQ Modelle ForTwo und ForFour damit durch die Stadt.

Dem Problem der Batterieknappheit begegnen Autohersteller weltweit mit ganz unterschiedlichen Maßnahmen. Tesla etwa kooperiert eng mit Panasonic, VW setzt vornehmlich auf LG Chem, baut aber mit dem schwedischen Hersteller Northvolt ein eigenes Werk in Salzgitter auf. Dabei wird der Batteriemarkt aktuell noch sehr stark von Samsung und LG aus Südkorea sowie CATL aus China dominiert. CATL, Hauptzulieferer für BMW, baut inzwischen ein Werk in Thüringen.

Die neuen Smart-Modelle kommen mit vergrößerter Infotainment-Einheit. (Bild: Daimler)

Smart EQ: Erhöhte Förderung hätte Fahrzeuge hochattraktiv werden lassen

Der Bestellstopp für die Smart EQ kommt für Kaufinteressenten jedenfalls zur Unzeit. Immerhin hätte die erhöhte Förderung zu Preisen von um 10.000 Euro führen können, die Käufer nur noch selbst hätten aufbringen müssen. Das hatte der Youtube-Kanal Robin.TV errechnet.

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