Finanzen Wirecard-Insolvenz: Diese Karten und Dienste sind betroffen

12:20  30 juni  2020
12:20  30 juni  2020 Quelle:   msn.com

Wirecard-Chef Braun tritt nach Bilanzskandal zurück

  Wirecard-Chef Braun tritt nach Bilanzskandal zurück Aktionärsvertreter fordern schon länger den Abgang von Wirecard-Chef Markus Braun. Jetzt wirft der Österreicher, der das IT-Startup zu einem Dax-Konzern aufgebaut hat und Großaktionär ist, das Handtuch. Anleger hoffen auf rasche Aufklärung. Wirecard-Vorstandschef Markus Braun tritt im Zuge des Bilanzskandals bei dem Dax-Konzern mit sofortiger Wirkung zurück. Interims-Chef wird der erst am Vorabend in den Vorstand berufene US-Manager James Freis, wie Wirecard am Freitag in München mitteilte.

Der Vorstand der Wirecard AG habe heute entschieden, für die Wirecard AG beim zuständigen Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu stellen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die Insolvenz zieht weite Kreise. Direkt betroffen sind 5.300 Wirecard -Mitarbeiter, die auf offene Gehälter warten, sowie tausende Anleger, deren Wertpapiere nur noch Papierwert haben. An der Frankfurter Börse kam es zu Panikverkäufen: Der Aktienkurs stürzte nach dem Insolvenzantrag

Karte funktioniert nicht mehr? Das kann auch Kunden passieren, die gar nicht wissen, dass sie Wirecard nutzen. © Andrey Arkusha / Shutterstock Karte funktioniert nicht mehr? Das kann auch Kunden passieren, die gar nicht wissen, dass sie Wirecard nutzen.

Die Insolvenz von Wirecard zieht weite Kreise. Jetzt stellen zahlreiche Endkunden fest, dass ihre Debit- und Kreditkarten nicht mehr funktionieren. In einigen Fällen sind sogar Girokonten eingefroren.

Die vergangene Woche dürfte als eine der denkwürdigsten in die Geschichte der deutschen Wirtschaft eingehen: ein Unternehmen, das gerettet wird (Lufthansa), eines, das in den USA eine Rekordstrafe akzeptiert (Bayer), und ein Dax-Konzern, der Insolvenz anmelden muss. Wirecard ist in der Tat das erste Dax-Unternehmen, das diesen Schritt gehen muss. Doch abseits der wirtschaftlichen Brisanz, die dieser Schritt haben wird, gibt es auch einige technische Auswirkungen, die auch die Kunden betreffen werden, die gar nicht wissen, dass sie auf irgendeine Weise mit Wirecard Geschäfte gemacht haben.

Bilanzskandal: Wirecard stellt Insolvenzantrag

  Bilanzskandal: Wirecard stellt Insolvenzantrag Der Zahlungsdienstleister ist zahungsunfähig.Wirecard hatte früher bereits mitgeteilt, dass 1,9 Milliarden Euro, die das Unternehmen auf Treuhänderkonten verbucht hatte, „mit überwiegender Wahrscheinlichkeit“ nicht existieren. Deswegen prüft der Konzern die nachträgliche Korrektur seiner Bilanzen: „Mögliche Auswirkungen auf die Jahresabschlüsse vorangegangener Geschäftsjahre können nicht ausgeschlossen werden“, hieß es.

Die Bundesregierung will nach dem Bilanzskandal beim Dax-Konzern Wirecard die Kontrolle der Unternehmensbilanzen nachbessern. Ein Sprecher des Justizministeriums sagte am Montag, ein "sachkundiges, wirkungsvolles und effizientes Bilanzkontrollverfahren" sei wichtig

Nach dem Bilanzskandal bei Wirecard ging alles sehr schnell: Rund eine Woche später musste Insolvenz angemeldet werden - Anleger verloren so Beträge in Milliardenhöhe. Viele Beobachter wundern sich indes, weshalb die Aktie trotzdem bisher nie auf Null fiel.

Vielen Kunden nicht klar ist der Unterschied zwischen dem Zahlungsdienstleister Wirecard mit seinen zahlreichen Tochterfirmen, darunter die Wirecard Card Solutions, und die Wirecard-Bank, die sich als deutsche Vollbank im rechtlichen Sinne an Geschäfts- und Privatkunden wendet. Die verwaltet derzeit Einlagen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro und ist zumindest noch nicht Teil des Insolvenzverfahrens. Sie soll vielmehr auch davor geschützt werden, in den Fall Wirecard einbezogen zu werden. Ob das gelingt, ist fraglich. Zur Wirecard-Bank gehört beispielsweise in Deutschland das vollwertige Girokonto Boon Planet, das in den letzten Monaten durch attraktive Tagesgeldzinsen von sich reden machte. Dessen Kunden dürften aller Voraussicht nach selbst im schlimmsten Fall unter die Absicherung des Bundesverbands Deutscher Banken fallen, wenn das denn überhaupt nötig werden sollte. Die schlechte Nachricht dazu: Es könnte einige Zeit dauern, entsprechende Konten abzuwickeln.

Wirecard will Antrag auf Insolvenzverfahren stellen

  Wirecard will Antrag auf Insolvenzverfahren stellen Wirecard steht vor der Pleite. Der wegen eines Bilanzskandals schwer angeschlagene Zahlungsdienstleister stellte einen Antrag auf Insolvenz. Die Deutsche Börse setzte den Handel mit der Aktie vorerst aus. © imago Provided by Deutsche Welle Wirecard steht vor der Pleite. Angesichts eines 1,9 Milliarden Euro schweren Lochs in der Bilanz meldete der Zahlungsverkehrs-Anbieter Insolvenz an.

Nicht nur für Aktieninhaber von Wirecard könnte die Insolvenz des einstigen Fintech-Giganten ein Nachspiel haben Wirecard - Karten selbst sind für viele Verbraucher nur sehr schwer zu erkennen. Kuden zahlen auf diese Karten Geld ein und können diese dann wie normale Kreditkarten verwenden.

Außerdem rät Professor Khushalani dazu, insbesondere in den von Dürre betroffenen Gebieten auf den Anbau von Zuckerrohr zu verzichten, da bis zur Ernte sehr viel Wasser verbraucht wird. Indien ist der viertgrößte Zuckerexporteur der Welt.

Wirecard: Der Unterschied zwischen Boon und Boon Planet

Etwas anders sieht der Fall aus für Boon (ohne Planet), einen Kreditkartendienst, der virtuelle und physische Kredit- und Debitkarten herausgibt und der beispielsweise auch für Swatch Pay in Deutschland verantwortlich ist. Diese Services gehören zur Wirecard Card Solutions Limited und sind derzeit in ihren Transaktionen ebenfalls nicht erreichbar. Das hat aber auch nichts damit zu tun, dass es sich hierbei um Wirecard selbst handeln würde. Vielmehr rührt es daher, dass die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA, das Gegenstück zur hiesigen Bafin) dort zunächst einmal den Stecker gezogen hat – und zwar für das gesamte E-Geld-, Kartenausgabe- und Acquiring-Geschäft. Hier dürfte aber bald wieder alles beim Alten sein, zumindest wenn nichts Weiteres passiert. Das bedeutet auch, dass die Haftungsfrage nicht bei Wirecard liegt und entsprechende andere Partner bankenseitig haften müssten, die aber derzeit ja gar nicht in Schieflage sind.

Ehemaliger COO von Wirecard reiste nach dem Besuch der Philippinen nach China ab: CNN

 Ehemaliger COO von Wirecard reiste nach dem Besuch der Philippinen nach China ab: CNN (Bloomberg) - Der frühere COO der Wirecard AG, Jan Marsalek, kam am 23. Juni in Manila an und reiste am nächsten Morgen aus der zentralphilippinischen Provinz Cebu nach China Justizminister Menardo Guevarra. © Bloomberg Das Logo der Wirecard AG befindet sich am Donnerstag, 25. Juni 2020, am Hauptsitz des Unternehmens in München.

Der Dax-Konzern Wirecard ringt nach einem Bilanzskandal und der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens ums Überleben - nun dürfte er bald auch noch seine US-Tochter verlieren. Wirecard North America stellt sich zum Verkauf, wie das US-Unternehmen selbst mitteilte.

„Der Vorstand der Wirecard AG hat heute entschieden, für die Wirecard AG beim zuständigen Amtsgericht München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung zu stellen“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Auch die Multicard-Lösung Curve, die auf Mastercard-Basis arbeitet, war übers Wochenende vom Netz. Denn auch sie arbeitet auf technischer Basis der Wirecard Card Solutions. Doch das Startup hat übers Wochenende offenbar alle Hebel in Bewegung gesetzt, um möglichst schnell wieder für die Kunden verfügbar zu sein. Das Ausführen von Zahlungen und das gewohnte Frontend funktionieren wieder, bei Apple Pay, Google Pay und Samsung Pay sowie beim P2P-Dienst Curve Send gibt’s derzeit noch Probleme. Allerdings müssen die Kunden hier ihre App updaten und auch einige der Karten neu verifiziert und eingebunden werden. Das britische Fintech hatte bereits vor Monaten beschlossen, das Processing nicht länger via Wirecard zu erledigen, sondern eine eigene Infrastruktur aufzubauen. Die sollte dieser Tage ans Netz gehen und musste nun dank der sich überschlagenden Ereignisse zügig freigeschaltet werden.

Kontist: Wechsel zur Solarisbank steht ohnehin an

Ähnliches Glück im Unglück hatte auch das Freiberufler-Banking-Startup Kontist, das ebenfalls bereits vor Monaten beschlossen hatte, mit seinen Kartenzahlungen von Wirecard/Mastercard (in diesem Fall sogar der Wirecard-Bank, die aktuell ja nicht betroffen ist) zur Solarisbank /Visa zu wechseln, wo die restlichen Operations schon aufgehoben sind. Auch hier kann man davon ausgehen, dass dieser technische Wechsel angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht auf die lange Bank geschoben wird.

Deutsche Bank will Wirecard Bank finanziell unterstützen

  Deutsche Bank will Wirecard Bank finanziell unterstützen Deutsche Bank will Wirecard Bank finanziell unterstützenDas Geldhaus prüfe in Abstimmung mit der Finanzaufsicht BaFin, dem vorläufigen Insolvenzverwalter der Wirecard AG sowie dem Vorstand der Wirecard Bank eine mögliche finanzielle Hilfe, erklärte die Deutsche Bank am Donnerstag. "Wir können uns grundsätzlich vorstellen, im Rahmen der Fortführung der Geschäftsaktivitäten diese Unterstützung zu gewähren, sofern es erforderlich werden sollte.

Immerhin: Trotz der Insolvenz darf sich Wirecard weiter als Dax-Konzern fühlen. Erst bei der nächsten Anpassung im September fliegt die Aktie aus dem Dax. Als Fremdkapitalgeber hat man zwar schon bessere Karten als die Aktionäre. Doch der Kurs zeigt, dass auch hier massive Zweifel bestehen, wie

Wirecard hatte am Donnerstag Insolvenz angemeldet, weil 1,9 Milliarden Euro in der Bilanz fehlen und die Überschuldung droht. Es ist eine der größten Pleiten der Bundesrepublik, die das Vertrauen in den Finanzplatz Deutschland erschüttert. Erstmals in der mehr als 30-jährigen Geschichte des Dax.

An der britischen FCA über die Wirecard Card Solutions Limited hängt auch Mitbewerber Holvi. Bei dem finnischen Startup sind die Business-Mastercards der Wirecard auch ausgesetzt, wobei als haftende Bank ja eben nicht Wirecard fungiert. Die auf dem Zahlungskonto gehaltenen Einlagen werden zwar als getrennte Kundengelder über eine Drittbank von Holvi geführt, sind aber nicht über die Einlagensicherung geschützt.

Bei Payhawk, einem Service für Firmenkreditkarten, kommen von Wirecard Card Solutions ausgegebene Firmenkarten in Umlauf. Doch hier hat man gerade erst vor wenigen Tagen verkündet, dass man auf Visakarten in Kooperation mit Wirecard setzen will. Allzu viele Karten, die jetzt nicht funktionieren, dürfte das bulgarische Startup somit noch nicht im Einsatz haben.

Aldi und Co.: Viele Händler hängen an Wirecard

Dann gibt es allerdings noch einige Fintech-Services, die ebenfalls mit Wirecard in Zusammenhang stehen, etwa die Isic-Studentenkarte, die STA Travel Cash Flex Mastercard oder auch Pockit, Eplay Cards, Blue Cards und einige weitere Angebote, die dank ihrer Debit-Gebundenheit gerade bei Kunden, die keine Kreditkarte bekommen können, beliebt sind. Hier sollten die Kunden prüfen, inwieweit die Guthaben gesichert sind und sie nach Möglichkeit zügig abziehen. In einigen Foren raten Nutzer, entsprechende Restguthaben beispielsweise auf das eigene Amazon-Konto einzuzahlen. Einen konkreten Rat können wir hier nicht geben – außer zu prüfen, welche Haftungsregelungen für die aufgebuchten Guthaben vorgesehen sind.

Zahlungsdienstleister: Wirecards Kerngeschäft laut „FT“ seit Jahren mit Verlusten

  Zahlungsdienstleister: Wirecards Kerngeschäft laut „FT“ seit Jahren mit Verlusten Zahlungsdienstleister: Wirecards Kerngeschäft laut „FT“ seit Jahren mit Verlusten

Nicht minder interessant dürfte der Fall Wirecard noch für zahlreiche Einzelhandelskonzerne werden, die entweder Guthaben- und Gutscheinkarten über Wirecard emittiert haben. Aldi ist seit vergangenem Jahr einer der in Deutschland größeren Kunden von Wirecard und das Aschheimer Unternehmen verantwortet hier die Visa- und Mastercard-Zahlungen (nicht aber die Girocard- (ehemals EC-Karte) Zahlungen). Wirecard war schon davor für die Abrechnung der Gutscheinkarten des Discounters zuständig. Größere Probleme hierzu sind nicht bekannt und Aldi erklärt gegenüber der Welt, man sei nur „Vertragspartner der Wirecard-Bank, die nicht Teil des angestrebten Insolvenzverfahrens“ ist. Kunden könnten somit wie gewohnt mit ihren Kredit- oder Debitkarten zahlen und auch ihre Geschenkkarten wie üblich einsetzen.

Adyen, Computop, Payone: Mitbewerber warten schon

Was der Wirecard-Skandal für die Branche der Bezahldienstleister bedeutet,  lässt sich aktuell schon absehen: Während das Unternehmen in den Schwellenländern recht erfolgreich war, hatte Wirecard hierzulande nur einen kleinen Marktanteil. Payone, Computop oder Adyen stehen quasi in den Startlöchern und könnten den alten Wirecard-Kunden schnell mit neuen Lösungen zur Seite springen. So erklärt etwa Ralf Gladis, Mitgründer und CEO von Computop: „Es dauert aus unserer Sicht nur eine Woche, um alternative Zahlungssysteme zu Wirecard einzurichten, die dann die Zahlungen von Online-Shops oder von Kartenterminals in den Ladengeschäften abwickeln.“

Aktienkurs verdoppelt: Zuckerberg-Investment Adyen profitiert von Wirecard-Pleite

  Aktienkurs verdoppelt: Zuckerberg-Investment Adyen profitiert von Wirecard-Pleite Der niederländische Zahlungsdienstleister Adyen, in den auch Facebook-Chef Mark Zuckerberg investiert hat, profitiert von der Wirecard-Pleite – seit April hat sich der Aktienkurs verdoppelt. Seit dem erfolgreichen Börsengang vor rund zwei Jahren hat das niederländische Fintech Adyen enorm an Wert zugelegt. Schon am Tag des Börsendebüts verdoppelte sich der Kurs – ausgehend von einem Ausgabepreis von 240 Euro. Aktuell hält die Adyen-Aktie bei knapp 1.400 Euro. Allein in den vergangenen drei Monaten gab es damit wieder eine Verdopplung des Aktienkurse von knapp 700 Euro Anfang April.

Allerdings müsse der Händler selber auch Zeit und Geld investieren, um Verträge mit den neuen Dienstleistern zu verhandeln und die eigenen Systeme umzubauen. Große Händler brauchen zudem automatisierte Prozesse in der Buchhaltung, um beim Zahlungseingang die offenen Posten auszuziffern (Reconciliation) und sicherzustellen, dass alle Zahlungen korrekt eingegangen sind. Auch die Warenwirtschaftssysteme können betroffen sein. Der Umbau wird Zeit, Geld und Nerven kosten, ist aber machbar.

Die Sorge vieler Wirecard-Kunden allerdings, die sich fragen, ob sie nach dem Insolvenzantrag noch an ihr Geld kommen, ist vermutlich unbegründet – die Bafin wird Kundengelder zu schützen wissen. Die Endkunden schließlich dürften wenig Verständnis dafür haben, wenn Händler Probleme mit ihren Payment-Prozessen haben oder Kreditkartenanbieter nicht funktionieren.

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