Finanzen EU-Auftrag: SAP und Telekom sollen nationale Corona-Warn-Apps integrieren

14:08  31 juli  2020
14:08  31 juli  2020 Quelle:   msn.com

Corona-Warn-App seit Wochen defekt, Millionen Deutsche betroffen

  Corona-Warn-App seit Wochen defekt, Millionen Deutsche betroffen Die von SAP und der Telekom in Zusammenarbeit entwickelte Corona-Warn-App ist auf den Smartphones von Millionen von Deutschen defekt.40 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone der Marke Samsung, 17 Prozent eines der Marke Huawei. Das bedeutet Millionen Betroffener. Viele dieser Smartphones deaktivierten ungefragt die Hintergrundaktualisierungen der Corona-Warn-App, die jedoch für dessen reibungsloses Funktionieren notwendig ist. Denn: Um den Nutzer ordentlich vor Kontakten mit Corona-Infizierten zu warnen, muss die App anonym und per Bluetooth permanent die Umgebung nach den Bluetooth-Signalen anderer App-Nutzer abscannen.

SAP und Deutsche Telekom entwickeln die Corona - Warn - App für die Bundesregierung. Die SAP entwickelt zusammen mit der Deutschen Telekom im Auftrag der Bundesregierung eine App, die bei der Rückverfolgung von Infektionsketten in der COVID-19-Pandemie helfen soll .

Die Corona - Warn - App soll die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu verlangsamen. Erfahren Sie mehr über den Nutzen der Applikation. Die deutsche Telekom und SAP wurden von der deutschen Bundesregierung mit der Entwicklung der Corona - Warn - App beauftragt.

Die Corona-Warn-App im Einsatz. © Jo Raphael / Shutterstock Die Corona-Warn-App im Einsatz.

SAP und die Telekom bauen im Auftrag der EU-Kommission eine Austauschplattform für Meldungen der Corona-Warn-Apps. So sollen die diversen nationalen Warn-Apps künftig grenzübergreifend miteinander Infektionswarnungen austauschen können.

Das Ziel der Austauschplattform, die die beiden Dax-Konzerne SAP und Telekom im Auftrag der EU-Kommission in den kommenden Wochen aufbauen werden, besteht darin, Warnungen europaweit verfügbar zu machen. Damit würde etwa ein aus einem EU-Land mit eigener App zurückkehrender Deutscher eine Warnung erhalten können, wenn er im Ausland einen Kontakt zu einem letztlich positiv getesteten App-Nutzer hatte, und umgekehrt.

"App hat zu jeder Zeit funktioniert": Regierung widerspricht Meldungen über Defekte bei Corona-Warn-App

  Die von SAP und der Telekom in Zusammenarbeit entwickelte Corona-Warn-App ist auf den Smartphones von Millionen von Deutschen defekt.Zum Hintergrund: 40 Prozent der Deutschen nutzen ein Smartphone der Marke Samsung, 17 Prozent eines der Marke Huawei. Das bedeutet Millionen Betroffener. Viele dieser Smartphones deaktivierten ungefragt die Hintergrundaktualisierungen der Corona-Warn-App, die jedoch für dessen reibungsloses Funktionieren notwendig ist. Denn: Um den Nutzer ordentlich vor Kontakten mit Corona-Infizierten zu warnen, muss die App anonym und per Bluetooth permanent die Umgebung nach den Bluetooth-Signalen anderer App-Nutzer abscannen.

SAP und die Deutsche Telekom entwickeln die Corona - Warn - App . Die beiden Projektleiter Martin Fassunge, Senior Development Manager SAP , und Peter Lorenz, Leiter der Portfolio Unit Digital Solutions bei T-Systems, erklären den Auftrag der Bundesregierung.

Bund beauftragt SAP und Telekom mit Corona - Warn - App . Corona - Warn - App Entwicklung Bürger sollen schnellstmöglich benachrichtigt werden, falls sie sich über einen bestimmten Zeitraum in der Die Corona - Warn - App wird nativ für die Betriebssysteme iOS von Apple und Android von Google

Warnungen sollen grenzübergreifend ankommen

Nach dem Status quo tauschen zwar die nationalen Corona-Warn-Apps Bluetooth-Codes miteinander aus, aber das gesamte System dahinter, allen voran die Warnungsbenachrichtigung, funktioniert nur unter den Nutzern der jeweils gleichen App. SAP und die Telekom sollen nun die fehlende Schnittstelle schaffen.

Nach Informationen der Wirtschaftswoche wollen die Konzerne dabei schrittweise vorgehen. Zunächst sollen rund ein Dutzend EU-Apps integriert werden. Zuerst könnten die Niederlande, Österreich, Dänemark und Polen dabei sein. Späterhin sollen zudem die Apps der Schweiz und Großbritanniens an die Plattform, die die EU-Kommission als „Interoperability Gateway“ bezeichnet, angebunden werden.

Auch bei iPhones soll es technische Probleme mit der Corona-Warn-App geben

  Auch bei iPhones soll es technische Probleme mit der Corona-Warn-App geben Die Corona-Warn-App soll gegen die Ausbreitung des Virus helfen. Doch die App funktioniert offenbar nicht immer so, wie sie soll.Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung bereits über ähnliche Probleme bei Millionen Android-Geräten berichtet. Demnach hatte die App auf vielen Android-Smartphones wochenlang nur schlecht oder gar nicht funktioniert. Nutzer seien im Zweifel nicht oder zu spät gewarnt worden, hieß es, da sich die Anwendung im Hintergrund nicht immer automatisch aktualisiert habe.

Corona - Warn - App : Demokratie und Digitalisierung brauchen einander. Ein Beitrag von Adel Al-Saleh, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG und CEO SAP und die Deutsche Telekom entwickeln die Corona - Warn - App . Die beiden Projektleiter Martin Fassunge, Senior Development Manager SAP

Bund beauftragt SAP und Telekom mit Corona - Warn - App . Corona - Warn - App Entwicklung: “Architektur der App muss sich kontinuierlich anpassen”. Ab sofort steht die Corona - Warn - App für Deutschland zum Download im Apple App Store und in Google Play bereit. Erfahren Sie mehr über

Frankreich kann nicht angebunden werden

Nicht angebunden werden zunächst Systeme, die nicht den dezentralen Ansatz verfolgen, sondern den gesamten Prozess über einen zentralen Server abwickeln. Das betrifft allen voran das französische System. Die deutsche Corona-Warn-App soll sich ab dem Spätsommer mit anderen europäischen Apps austauschen können.

Laut EU-Kommission wird der Auftrag an die SAP und die Telekom im Rahmen bestehender Verträge vergeben. Das entsprechende technische Konzept für die Austauschplattform war zuvor schon von Experten der SAP und der Telekom geschrieben worden. Mit über 16 Millionen Nutzern zählt die deutsche Corona-Warn-App mehr Verwender als die übrigen nationalen Warn-Apps zusammen.

Passend dazu:

Die Corona-Warn-App ist da: Was sie kann und wie sie funktioniert

Corona-Warn-App: Wo die App noch Schwächen hat und warum das Bugfixing kompliziert ist

SAP verdient im 2. Quartal trotz Corona deutlich mehr

  SAP verdient im 2. Quartal trotz Corona deutlich mehr Europas größter Softwarehersteller SAP hat, unter anderem dank des überraschend guten Laufs im zweiten Quartal, unter dem Strich deutlich mehr Gewinn gemacht. SAP trotzt der Coronakrise und fährt weiter Gewinne ein. Der Nettogewinn kletterte im Vorjahresvergleich um 52 Prozent auf 885 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Montag in Walldorf mitteilte. Das lag auch daran, dass ein Stellenabbauprogramm vor einem Jahr knapp 200 Millionen Euro gekostet hatte. Zahlen zu Umsatz und operativem Ergebnis hatte SAP bereits vor zweieinhalb Wochen vorgelegt und in der Coronakrise überraschend stark abgeschnitten.

Die Bundesregierung hat entschieden, dass ihre Corona - Warn - App federführend von der Deutschen Telekom und dem Software-Konzern SAP entwickelt wird. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Helmholtz-Institut CISPA sollen bei der Entwicklung beraten, wie die Ministerien für Gesundheit und

Corona - Warn - App : Demokratie und Digitalisierung brauchen einander. 8. Juni 2020 von Juergen Mueller, Adel Al-Saleh. Die deutsche Telekom und SAP wurden von der deutschen Bundesregierung mit der Entwicklung der Corona - Warn - App beauftragt.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Warn-App

Corona-Warn-App: Welche Android-Smartphones und iPhones sind kompatibel?


Video: Neue WhatsApp-Funktion: Das sind „Smart Replies“ (ItsinTV)

Deutsche Telekom wächst dank Sprint stark, leidet aber unter den Kosten - T-Aktie vorbörslich höher .
Die Deutsche Telekom AG hat im zweiten Quartal dank der Erstkonsolidierung des zugekauften US-Unternehmens Sprint einen Umsatzsprung gemacht und operativ die Analystenprognose übertroffen. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Unter dem Strich verfehlte der Konzern wegen der Integrationskosten in den USA aber die Erwartungen. Zugleich nannte die Deutsche Telekom neuer Prognosen für den Konzern unter Berücksichtigung von Sprint. Im Quartal legte der Umsatz um 37,5 Prozent auf 27,041 Milliarden Euro zu. Analysten hatten im Median Erlöse von 25,633 Milliarden Euro veranschlagt.

usr: 1
Das ist interessant!