Finanzen Goldpreis: Markanter Rückschlag nach Fed-Sitzung

00:01  18 september  2020
00:01  18 september  2020 Quelle:   finanzen.net

In-Gold-We-Trust-Report 2020: Das erwarten die Experten für den Goldpreis

  In-Gold-We-Trust-Report 2020: Das erwarten die Experten für den Goldpreis Die 14. Ausgabe des Gold-We-Trust-Reports des Liechtensteiner Vermögensverwalters Incrementum trägt den Titel: "Aufbruch in eine goldene Dekade" und gibt einen ausführlichen Ausblick für den Goldpreis 2020. © Bereitgestellt von Finanzen.net ASIF HASSAN/AFP/Getty Images • Goldpreis könnte auf rund 8.900 US-Dollar steigen• Vielzahl an Faktoren sprechen für höhere Preise• Große Chancen bei MinenaktienDer diesjährige In-Gold-We-Trust-Report von der Liechtensteiner Vermögensverwaltungsgesellschaft Incrementum, welcher am 27.

Obwohl die Fed am gestrigen Mittwoch für die Dauer von drei Jahren eine Nullzinspolitik in Aussicht gestellt hat, tendierte der Goldpreis nachfolgend markant bergab.

Ralph Orlowski/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images

von Jörg Bernhard

Hauptverantwortlich hierfür war die relativ optimistische Konjunkturprognose der US-Notenbanker sowie ausgebliebene Hinweise auf weitere konkrete geldpolitische Hilfsmaßnahmen. Dies trieb den Dollar nach oben und den Goldpreis aufgrund der negativen Korrelation nach unten. Am Nachmittag dürften sich die Marktakteure für die anstehenden Zahlen vom US-Arbeitsmarkt stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) von 884.000 auf 850.000 reduziert haben. Beim zeitgleich erwarteten Konjunkturausblick der Philadelphia Fed wird mit einem Rückgang von 17,2 auf 15 Zähler gerechnet.

Befindet sich Gold jetzt in einem längeren Abwärtstrend? - Warum Experten dies verneinen

  Befindet sich Gold jetzt in einem längeren Abwärtstrend? - Warum Experten dies verneinen Von seinem Rekordhoch von Anfang August hat sich der Goldpreis inzwischen deutlich entfernt. Doch ist dies nur eine Atempause oder etwa doch ein anhaltender Rückgang? © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images • Dollar-Stärke drückt den Goldpreis • Experten: US-Präsidentschaftswahl dürfte Gold stützen • Donald Trump schürt UnsicherheitAnfang August erreichte der Goldpreis ein Rekordhoch bei knapp 2.073 Dollar. Seither hat er aber wieder rund 10 Prozent seines Werts eingebüßt. Starker US-Dollar belastet den GoldpreisEiner der Gründe hierfür ist das Wiedererstarken des US-Dollars.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 17,60 auf 1.952,90 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Gewinnmitnahmen und EIA-Update belasten

Nach dem gestrigen Kurssprung in deutlich höhere Regionen tendiert der fossile Energieträger im frühen Donnerstagshandel schwächer. Neben Gewinnmitnahmen sorgte auch der Wochenbericht der US-Energiebehörde EIA für Ernüchterung. Ein deutlich höher als erwartetes Lagerplus bei Destillaten (Heizöl, Diesel) in Höhe von 3,5 Millionen Barrel drückte ebenfalls auf die Stimmung. Laut EIA unterschritt die Nachfrage in diesem Marktsegment mit 2,81 Millionen Barrel den vergleichbaren Vorjahreswert um über 27 Prozent. Insgesamt bewegen sich die Destillate-Reserven auf einem für diese Jahreszeit ungewöhnlich hohen Niveau.

Turbulenzen auf dem Rohstoffmarkt: Darum kann die Volatilität bei Öl, Gold und Silber auch eine Chance sein

  Turbulenzen auf dem Rohstoffmarkt: Darum kann die Volatilität bei Öl, Gold und Silber auch eine Chance sein Für Rohstoff-Anleger kam das Jahr 2020 bisher einer Achterbahnfahrt gleich. Während die Edelmetalle Gold und Silber bisher zu den großen Gewinnern gehören, ging es für den Ölpreis rapide bergab. Wie Experten schätzen, birgt die erhöhte Schwankungsanfälligkeit jedoch auch Möglichkeiten. © Bereitgestellt von Finanzen.net Thomas Lohnes/Getty Images • Gold und Silber mit Preissteigerung in 2020• Nachfrageeinbruch belastet Ölpreis massiv• "Langfristiger Anreizpreis" als wichtiges InvestmentkriteriumDass 2020 ein außergewöhnliches Jahr darstellt, dürfte allseits bekannt sein.

Am Donnerstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,47 auf 39,69 Dollar, während sein Pendant auf Brent lediglich um 0,42 auf 41,80 Dollar zurückfiel.


Video: Corona-Einbruch weniger stark als befürchtet (dpa afx)

Goldpreis: Unter 1.900 Dollar abgerutscht .
Trotz wachsender Risikoaversion rutschte der Goldpreis im frühen Mittwochshandel unter die Marke von 1.900 Dollar ab. © Bereitgestellt von Finanzen.net Thomas Lohnes/Getty Images von Jörg BernhardSteigende Corona-Neuinfektionen und damit verbundene Maßnahmen zur Eindämmung haben zuletzt keine Flucht in die Krisenwährung ausgelöst. Auch die wachsenden Spannungen zwischen China und den USA nach den Anschuldigungen von US-Präsident Donald Trump während der UN-Generaldebatte verpufften bislang ohne Wirkung.

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