Finanzen Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst: Den Bogen nicht überspannen

22:00  20 september  2020
22:00  20 september  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Kaffeekränzchen am Templiner See

  Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Kaffeekränzchen am Templiner See Ein Kommentar zum aktuellen Tarifkonflikt: Beide Seiten pflegen auch im Coronajahr ihre Rituale. © Foto: dpa Mit voller Kraft in den Warnstreik - zum Beispiel am 22. September bei einem Recyclinghof in Duisburg. In Zeiten von Corona sind viele Mitarbeiter im öffentlichen Dienst besonders gefordert, in Gesundheitsämtern, Krankenhäusern und Arbeitsagenturen. Sie sind die „Corona-Helden“, die im März und April gefeiert wurden. Diese Beschäftigten sind oft besonders gefordert und besonderen Gefahren für die eigene Gesundheit ausgesetzt.

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst bleiben auch in der zweiten Runde ohne Ergebnis. Corona bestimmt die Rahmenbedingungen.

Und öffentlicher Dienst ist nicht gleich öffentlicher Dienst : Viele Beschäftigte waren in der Krise nicht besonders gefordert, argumentieren Kritiker. Wie geht perfektes Homeschooling, Frau Zafirakou? Video Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst . „Große Streikwellen sind in Zeiten von Corona kaum

Die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst bleiben auch in der zweiten Runde ohne Ergebnis. Corona bestimmt die Rahmenbedingungen.

Jetzt seid ihr dran! Unter dieses Motto stellen die Gewerkschaften die diesjährige Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst. Für die rund 500 000 Beschäftigten in den kommunalen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird eine Sonderregelung angestrebt, unter anderem will Verdi höhere Zuschläge für Samstagsarbeit. © Foto: dpa Jetzt seid ihr dran! Unter dieses Motto stellen die Gewerkschaften die diesjährige Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst. Für die rund 500 000 Beschäftigten in den kommunalen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wird eine Sonderregelung angestrebt, unter anderem will Verdi höhere Zuschläge für Samstagsarbeit.

Mit Corona kalkulieren beide Seiten. Die Gewerkschaften wollen für die Helden der Arbeit, die im Lockdown „den Laden Staat am Laufen gehalten haben“, 4,8 Prozent mehr Geld. Zweieinhalb Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst hätten „mehr verdient als warme Worte und einen Applaus vom Balkon“. Die Arbeitgeber wiederum argumentieren mit der Rezession („die Kassen sind leer“) und vertrauen auf die Stimmung im Lande: Wenn ganze Branchen am Boden liegen und Hunderttausende Angst um den Arbeitsplatz haben, dann seien hohe Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst nicht zu vermitteln. Schon gar nicht den Arbeitnehmern und Selbstständigen, die unter Corona leiden und mit ihren Steuern die Einkommen der Staatsbediensteten finanzieren.

Sensationeller Auftritt nach schwulem Bogen trübt die Geste

 Sensationeller Auftritt nach schwulem Bogen trübt die Geste https://twitter.com/SportsCenter/status/1311645624727670792 Es kam eine Woche, nachdem die Loyal darum gebeten hatten, ihr 1: 1-Unentschieden bei der Los Angeles Galaxy II wegen San Diego zu verlieren Elijah Martin wurde in der 71. Minute als Rassenschwindel bezeichnet. Donovan sagte, es sei sinnlos, bis nach dem Spiel am Mittwochabend zu warten, um Maßnahmen zu ergreifen oder sogar in die 71. Minute zu gelangen und das Schild hochzuhalten.

Den Bogen überspannen — Das Bild des Bogens bezieht sich auf das Sportgerät zum Bogenschießen, dessen Sehne reißt, wenn man sie zu stark spannt. Wir gebrauchen die Wendung in der Bedeutung »etwas auf die Spitze treiben und dadurch in seiner Wirkung beeinträchtigen

Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst erreicht auch die Hauptstadtregion. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi kündigte Warnstreiks in Berlin und Brandenburg ab Freitag an. Mehr zum Thema. Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst Den Bogen nicht überspannen .

Neue Köpfe auf beiden Seiten

Am Sonnabend haben sich die Tarifparteien in Potsdam zur zweiten Tarifrunde getroffen. An der Spitze der Gewerkschaften verhandelt erstmals Verdi-Chef Frank Werneke; aufseiten der Arbeitgeber führen Ulrich Mädge in seiner Funktion als Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und Innenminister Horst Seehofer für den Bund die Verhandlungen. Es geht um Milliarden und deshalb ist das Tarifgeschäft zäh. Ein Prozent höhere Einkommen kostet die Kommunen gut eine Milliarde und den Bund inklusive Beamte 270 Millionen Euro. Wer sich zu früh bewegt, hat schnell verloren, weshalb die Arbeitgeber in der Regel erst in der dritten und zumeist letzten Tarifrunde ein Angebot machen. Die ist für den 22. und 23. Oktober terminiert. „Ich hoffe, dass wir dieses Wochenende ein gutes Stück vorankommen“, sagte VKA- Hauptgeschäftsführer Niklas Benrath dem Tagesspiegel. „Das wird aber schwierig aufgrund der vielen Themen, die auf dem Tisch liegen.“

Verpokert sich Hamilton? Daran hakt der Mercedes-Deal

  Verpokert sich Hamilton? Daran hakt der Mercedes-Deal Hamilton und Mercedes, das ist eine einzige Erfolgsgeschichte. Doch für 2021 hat der Weltmeister noch keinen neuen Vertrag und die Verhandlungen gestalten sich schwierig. © Bereitgestellt von sport1.de Verpokert sich Hamilton? Daran hakt der Mercedes-Deal Sebastian Vettels Verkündung bei Aston Martin hat das Transferkarussell der Formel 1 kurz verlangsamt. Doch jetzt nimmt es wieder Fahrt auf. Denn was viele vergessen: Der Superstar der Szene hat noch keinen Vertrag für 2021!Lewis Hamiltons Mercedes-Kontrakt läuft Ende dieses Jahres aus - und die Verhandlungen des 36-Jährigen mit Mercedes ziehen sich.

Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst Nicht alle sind systemrelevant. Der Tarifkonflikt bei Bund und Kommunen verlangt eine Differenzierung. Eine Aufwertung muss vor allem den Berufsgruppen zugute kommen, die in der Corona-Krise ihre besondere Bedeutung unter Beweis gestellt haben, meint

Der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst von Bund und Ländern ist beigelegt. Arbeitgeber und Gewerkschaften erzielten in der Nacht zum Mittwoch einen Durchbruch in den Verhandlungen für die rund 2,3 Millionen Beschäftigten. Grundlage war ein zuvor ausgehandeltes vorläufiges Ergebnis mit

Sonderboni für Krankenhäuser angestrebt

Auf dem Tisch des Kongresshotels am Templiner See in Potsdam liegt nicht allein die Forderung nach 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro monatlich. Die Ausbildungsvergütungen sollen nach dem Willen der Gewerkschaften, wozu neben Verdi und dem Beamtenbund auch die GEW (für die Lehrer) und die GdP (für die Polizisten) gehören, um 100 Euro pro Monat steigen. Die wöchentliche Arbeitszeit im Osten soll von 40 auf 39 Stunden sinken und dadurch Westniveau erreichen. Zusätzliche freie Tage hätten die Gewerkschaften gerne für besonders belastete Beschäftigte, und für die kommunalen Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen mit insgesamt knapp 500 000 Beschäftigten will Verdi an einem speziellen Verhandlungstisch Sonderregelungen durchsetzen: 20 Prozent Zuschlag für Samstagsdienste und Bezahlung der gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeit bei Wechselschicht im Krankenhaus.

"Tenet" übersteigt 250 Millionen US-Dollar im WW und erobert Japan im Sturm; "Mulans Aufstiegskampf geht in China weiter - Internationale Abendkasse

 © Warner Bros. Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen. Refresh für die neuesten…: Christopher Nolans Tenet überholte dieses Wochenende 200 Millionen US-Dollar in Übersee mit einem 25 Millionen US-Dollar Offshore-Rahmen, um die Übersee-Abendkasse auf 214 Millionen US-Dollar zu bringen. Einschließlich Inland beträgt der globale Umsatz jetzt $ 250,1 Mio. . Wie wir gestern bemerkt haben, hat der Japan -Bogen, der in der Nr.

Rund 5 Prozent mehr : Im Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst liegt jetzt eine Einigung vor. KlarnerMedien.

Der Arbeitskampf im öffentlichen Dienst trifft auch die Universitätskliniken. In Düsseldorf hätten am der 03.03.15 Mittwoch rund 40% der geplanten OP

Diesem Forderungskatalog der Arbeitnehmervertreter stehen aufseiten der Arbeitgeber die Wünsche nach einem Tarifabschlag für die schwächelnden Sparkassen, ein flexibler Umgang mit Leistungsanreizen und die Möglichkeit der Entgeltumwandlung gegenüber – etwa ein elektrisches Dienstfahrrad statt Weihnachtsgeld. „Die Beschäftigten wollen das und wir wollen den öffentlichen Dienst attraktiv halten“, begründet VKA-Chef Benrath die Idee mit dem Fahrrad.

Ein Viertel ist älter als 55 Jahre

Das wollen die Gewerkschaften auch – und begründen damit die Tarifforderung. Die Nachwuchsprobleme sind groß, und mehr als ein Viertel der Beschäftigten ist älter als 55 Jahre. Junge Leute kommen aber nur, wenn das Geld stimmt – so argumentiert Verdi seit mindestens zehn Jahren. Vor allem wegen der Umstellung vom verstaubten BAT (Bundesangestelltentarif) auf den TVÖD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) im Jahr 2005 und den damals damit zusammenhängenden Nullrunden sind die Tarifeinkommen der Staatsbeschäftigten in den vergangenen 20 Jahren um knapp vier Prozent hinter der Gesamtwirtschaft zurückgeblieben. Der Abstand zur Metallindustrie beträgt sogar 15 Prozent.

Der Überdenker bricht seine Regeln

  Der Überdenker bricht seine Regeln Ein Jahr ohne großen Titel, zudem das 2:5 gegen Leicester City am Sonntag. Pep Guardiola wird bei Manchester City immer mehr hinterfragt und bricht seine Regeln. © Bereitgestellt von sport1.de Der Überdenker bricht seine Regeln Robbie Savage (45) sorgte im Sommer für ein wenig Aufsehen in England.Der Kolumnist beim Mirror tippte Manchester City vor der Saison nur auf den vierten Rang - hinter Liverpool, Manchester United und Chelsea. "Die Defensivspieler wirken nicht stark genug und die 18-Punkte-Lücke zu Liverpool im vergangenen Jahr wirkt zu groß", begründete er seine Wahl.

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) droht mit "massivem Stellenabbau" im öffentlichen Dienst , falls die Gewerkschaft Ver.di Bei der Demonstration des Beamtenbundes in der Berliner Innenstadt warnte Beamtenbund-Chef Geyer die öffentlichen Arbeitgeber, den Bogen zu überspannen .

Alle aktuellen News zum Thema Öffentlicher Dienst sowie Bilder, Videos und Infos zu Öffentlicher Dienst bei t-online.de. Potsdam (dpa) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer einen Durchbruch erzielt.

Keine Verschiebung vereinbart

Nach dem Vorbild der Metaller, die sich im Frühjahr wegen Corona auf eine Verschiebung der Tarifrunde auf Anfang 2021 verständigt hatten, wollte das auch Verdi-Chef Werneke mit seinem VKA-Partner Mägde erreichen. Allerdings in Verbindung mit einer fetten Kröte, die die Arbeitgeber keineswegs zu schlucken bereit waren. Werneke forderte eine Einmalzahlung von 1500 Euro für sechs Monate, was nach Berechnungen der Arbeitgeber 3,1 Milliarden Euro gekostet hätte. „Eine Verschiebung der Tarifrunde zu den Bedingungen, die sich Verdi vorgestellt hat, kam für uns überhaupt nicht infrage“, sagt Benrath.

Neuer Tarifvertrag bis 2023?

Die Arbeitgeber argumentieren so wie immer: Die öffentlichen Kassen sind leer. Die Forderungen der Gewerkschaften sind überzogen. Wer nichts hat, der kann auch nichts verteilen. „Voraussichtlich bis 2023 werden die Kommunen unter den Auswirkungen der Coronakrise leiden“, sagt Benrath, weshalb die VKA auch gerne einen Tarifvertrag hätte, der bis 2023 gültig ist. Langfristige Planungs- und Kalkulationssicherheit ist den Arbeitgebern viel wert.

Obgleich die Gewerkschaften ihre Forderungen für eine Tariflaufzeit von zwölf Monaten aufgestellt haben, ist über die Vertragslaufzeit am ehesten ein Kompromiss möglich. Wie beim letzten Mal im Frühjahr 2018, als man sich auf insgesamt 7,5 Prozent in drei Stufen über 30 Monate bis 2020 verständigte.

„Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an

  „Racing Point klar schneller“ - McLaren kündigt weitere Upgrades an McLaren blieb beim GP Russland erstmals diese Saison ohne Punkte. Der Vorsprung im Mittelfeldkampf schrumpfte extrem zusammen. Teamchef Andreas Seidl hofft, den Negativ-Trend mit Technik-Upgrades noch einmal umzukehren.Während Mercedes an der Spitze des Feldes für klare Verhältnisse sorgt, ist der Kampf der Verfolger aktuell so spannend wie nie. Nach zehn Rennen haben sich mittlerweile drei klare Favoriten auf den dritten Platz im Konstrukteurspokal herauskristallisiert. McLaren, Racing Point und Renault kämpfen intensiv um die Verfolger-Krone.

Streiks sind schwierig

„Wir sind bereit, in diesen schwierigen Zeiten konstruktiv zu verhandeln“, sagt Benrath im Gespräch mit dem Tagesspiegel. Floskeln gehören zu den Tarifritualen. Und doch ist wegen Corona diesmal vieles anders. Zwischen der zweiten und der entscheidenden dritten Tarifrunde mobilisieren die Gewerkschaften normalerweise ihre Mitglieder, die sich bei Betriebs- oder Personalversammlungen in Stimmung bringen, mit Warnstreiks die Arbeitgeber ärgern und dabei mit möglichst geringem Aufwand größtmöglichen wirtschaftlichen Schaden anrichten. Das erhöht die Kompromissbereitschaft der Arbeitgeber, die insbesondere bei der heterogenen VKA nicht so einfach zu erreichen ist. Aber mit welchen Truppen soll Verdi aufmarschieren? Das Flughafenpersonal war immer vorne dabei, wenn zum Warnstreik gerufen wurde, doch in diesem Jahr sind viele in Kurzarbeit. Und Kitas? Die geplagten Eltern sind froh, endlich wieder im Regelbetrieb ihre Kinder untergebracht zu haben. Und dann kommt Verdi und ruft die Erzieherinnen zum Streik? Schwierig. Das gilt auch für die Krankenhäuser, die sich auf einen Corona-Herbst einstellen.

24 Berliner Betriebe betroffen

„Streiks in einer so frühen Phase der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst halten wir für nicht vertretbar“, moserte Claudia Pfeiffer, die Geschäftsführerin der kommunalen Berliner Arbeitgeber, als Verdi in der vergangenen Woche ein paar Gewerkschaftsmitglieder in Vivantes-Kliniken zu einem Ausstand animiert hatte. „Streiks sollten – insbesondere in einem so sensiblen Bereich wie in den Krankenhäusern – immer das letzte Mittel sein“, meinte Pfeiffer. Was soll sie auch sonst sagen. Die BSR und die Wasserbetriebe, die Bäder-Betriebe, die Charité und Vivantes – alles in allem fallen 24 Betriebe mit gut 30 000 Beschäftigten in Berlin unter den TVÖD. „Wir können nur hoffen, dass die Gewerkschaften in diesen schwierigen Zeiten den Bogen nicht überspannen“, sagt VKA-Chef Benrath. Die Einschätzung ist immer richtig – und gilt für beide Tarifparteien.

Ist Kimmich der bessere Thiago? .
Real Sociedad - Real Madrid (Central for CH // Ad Stitching for DA+AT)

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