Finanzen Stellungnahme nach Shortseller-Attacke: Grenke: Kein Befreiungsschlag

17:20  21 september  2020
17:20  21 september  2020 Quelle:   wiwo.de

GRENKE-Aktie mit Stabilisierungsversuch nach Kurshalbierung: Statement angekündigt - Staatsanwaltschaft ermittelt

  GRENKE-Aktie mit Stabilisierungsversuch nach Kurshalbierung: Statement angekündigt - Staatsanwaltschaft ermittelt Durchatmen bei den Anlegern von GRENKE: Nach dem Verlust von mehr als 50 Prozent in zwei Handelstagen nach einer Attacke von Leerverkäufern haben die Papiere am Donnerstag im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. © Bereitgestellt von Finanzen.net Servais Mont/Getty Images Sie bauten ihren Gewinn noch etwas weiter aus, nachdem GRENKEzu den Vorwürfen Stellungnahmen angekündigt. Zuletzt gewannen sie 27,42 Prozent auf 34,02 Euro, nachdem sie im frühen Handel zunächst noch weiter nach unten gerauscht waren und mit 23,92 Euro ein Tief seit 2014 erreicht hatten.

Grenke -Gründer Wolfgang Grenke legt sein Aufsichtsratsmandat bei der von einem britischen Investor attackierten Leasingfirma vorerst nieder. Nachdem Grenke am Donnerstagmorgen ausführliche Stellungnahmen angekündigt hatte Zuletzt lag sie aber immer noch fast 40 Prozent unter dem Niveau, das sie vor der Shortseller - Attacke innehatte. Doch das war noch kein Befreiungsschlag .

Shortseller - Attacke : Grenke kündigt unabhängige Prüfung der Vorwürfe an – Gründer lässt Aufsichtsratsmandat ruhen. vor 3 Tagen. Stellungnahme nach Shortseller - Attacke : Grenke : Kein Befreiungsschlag . Bei der lange erwarteten Stellungnahme von Grenke zu den schweren

Der Leasingkonzern Grenke will die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entkräften lassen. © dpa Der Leasingkonzern Grenke will die gegen ihn erhobenen Vorwürfe entkräften lassen.

Grenke geht in die Gegenoffensive: Bei der Stellungnahme zu den massiven Vorwürfen der Research-Firma Viceroy schlug sich der Vorstand wacker. Dass die Refinanzierung klappt, ließ Anleiheinvestoren aufatmen. Reicht das?

Die Grenke-Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky geht die Dinge offenbar gründlich und genau an. Deshalb haben Anleger und Presse auch drei Tage auf eine ausführliche Stellungnahme warten müssen, die mit den massiven Vorwürfen von Viceroy Research gegen den Leasing-Spezialisten aufräumen sollte.

Dax dämmt Minus ein - Grenke-Aktie erholt

  Dax dämmt Minus ein - Grenke-Aktie erholt Der Dax hat am Donnerstag seine frühen Verluste zum Handelsende verringert. So schloss der deutsche Leitindex mit minus 0,36 Prozent bei 13.208,12 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 0,25 Prozent auf 27.622,17 Punkte nach. Insgesamt hatten auf der Stimmung die Ergebnisse der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed gelastet. Die Fed will den Leitzins angesichts der Corona-Krise offenkundig über Jahre hinweg an der Nulllinie belassen. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses erwarten überwiegend, dass sich am gegenwärtig niedrigen Zinsniveau bis ins Jahr 2023 nichts Wesentliches ändern wird.

Wolfgang Grenke hatte dieses Modell in einer Stellungnahme am Donnerstag als „wesentlichen Grenke -Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky erklärte, man wolle an dieser Franchise-Praxis Der MDax-Konzern kämpft gegen Betrugs- und Geldwäschevorwürfe, die der Shortseller Viceroy

Wolfgang Grenke , Gründer und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GRENKE AG, nimmt wie angekündigt Stellung zum Themenkomplex des Franchisesystems als einem der von Viceroy Research erho

Leminsky gibt zu, dass Grenke davon unvorbereitet getroffen wurde und als Mittelständler darauf mit Ruhe und Substanz reagieren wolle. Bilanzmanipulation, zu teure Zukäufe, aggressive Bewertung von Assets, nachlässige Geldwäsche-Prävention und Zusammenarbeit mit betrügerischen Händlern warf das im US-Steuerparadies Delaware ansässige Unternehmen den Baden-Badenern vor. Leminsky sagte, die „Behauptungen in dieser sogenannten Analyse entbehrten jeder Grundlage“. Man verwahre sich insbesondere gegen einen Vergleich mit Wirecard, der „ein Schlag ins Gesicht der 1700 Mitarbeiter und 40.000 Händler“ sei. „Wir sind ehrbare Kaufleute“, meint sie.

Damit Ruhe einkehrt, soll der Wirtschaftsprüfer KPMG, der schon die Abschlüsse 2018 und 2019 für Grenke geprüft hat, eine Sonderprüfung vornehmen. Da das manchem Investor nicht reichen könnte, erwägt man offenbar auch noch eine unabhängige Prüfung. Die soll allerdings auch nicht monatelang Investoren auf die Folter spannen, sondern relativ zügig gehen, hieß es wohl in der Stellungnahme gegenüber Investoren.

Grenke will Viceroy-Vorwürfe aus dem Weg räumen

  Grenke will Viceroy-Vorwürfe aus dem Weg räumen Die an der Börse unter Druck geratene Leasingfirma wehrt sich. Die Anschuldigungen des Investors seien falsch, haltlos und frei erfunden. Bilanzprüfer sollen dies belegen. Wie reagieren Anleger?«Nach einhelliger Auffassung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sind sämtliche Anschuldigungen in allen Themenbereichen unbegründet», hieß es in einer umfangreichen schriftlichen Stellungnahme.

Shortseller attackiert den Grenke -Konzern: Zatarras späte Rache Von Tim Bartz und Martin Hesse. Grenke -Großaktionär Gané stellte sich hinter den Konzern. "Wir können aus den Vorwürfen keine Anhaltspunkte ableiten, dass der Konzernjahresabschluss der Grenke AG zum 31.

Wolfgang Grenke , Gründer und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GRENKE AG, nimmt wie angekündigt Stellung zum Themenkomplex des Franchisesystems als einem der von Viceroy Research erho

Ob jetzt wirklich durch das Viceroy-Research „grundlos viel Porzellan zerschlagen wurde“, wie Leminsky in einer Presse-Präsentation meint und ob sie das Vertrauen der Investoren zurückgewinnen kann, bleibt deshalb wohl noch so lange offen, bis der Sonderprüfungsbericht vorliegt.

Nimmt man den Aktienkurs als Vertrauensmaßstab, ist ein Tagesminus von 6,7 Prozent nach der Investoren-Präsentation kein Befreiungsschlag für Grenke. Vor dem Wochenende und vor dem Sonderprüfungsbericht hat sich mancher doch lieber von der Aktie verabschiedet.

Aufhorchen ließ die Aussage von Vorstandsmitglied Sebastian Hirsch, dass man sich weiterhin gut refinanzieren könne. Ein wichtiger Punkt im Leasing-Geschäft. Grenke hilft Unternehmen, die etwa eine Büroausstattung benötigen, die sie sich nicht leisten können oder wollen. Statt eines Kaufes kann der Kunde sie leasen und zahlt dafür monatliche Raten, haftet allerdings auch für Beschädigungen und Reparaturen. Aber der Leasinggeber Grenke muss die Gegenstände kaufen und finanzieren. Er verdient, wenn seine Refinanzierungskosten niedriger sind als die Leasingeinnahmen. Bilanziert werden die Leasinggeschäfte nach üblichen IFRS-Standards. Ausgefallene Leasingforderungen würden ebenfalls transparent dargestellt.

GRENKE-Aktie knickt ein: GRENKE gibt weitere Prüfung in Auftrag - Gründer lässt AR-Mandat ruhen

  GRENKE-Aktie knickt ein: GRENKE gibt weitere Prüfung in Auftrag - Gründer lässt AR-Mandat ruhen Der Leasinganbieter GRENKE zieht Konsequenzen aus den von dem Short-Seller Viceroy Research vorgebrachten Anschuldigungen. © Bereitgestellt von Finanzen.net Andrew Burton/Getty Images Der MDAX-Konzern kündigte an, das in der Kritik stehende Franchise-System des Unternehmens unabhängig prüfen zu lassen. Auch eine Integration in den Konzern werde erwogen. Unternehmensgründer Wolfgang GRENKE lasse sein Aufsichtsratsmandat unterdessen ruhen, um Interessenskonflikte zu vermeiden.

Wolfgang Grenke , Gründer und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GRENKE AG, nimmt wie angekündigt Stellung zum Themenkomplex des September 2020: Die GRENKE AG, ein globaler Finanzierungspartner für kleine und mittlere Unternehmen, hat eine Taskforce einberufen, die sich mit

Hier kommen ein paar Informationen zu "Wir verbreiten Panik" mit den Löchern in dem Abschlussblech vom Model 3, denn das stimmt so nicht. Weiterhin wird uns

Auf Grenkes Bilanz gibt es hohe Verbindlichkeiten von mehr als sechs Milliarden Euro, die zu mehr als der Hälfte über Anleihen finanziert werden. Stellen Geldgeber die Solidität von Grenke infrage und verlangen mehr Rendite, lohnt das Geschäft irgendwann nicht mehr – oder die Leasingraten werden zu teuer. Deshalb zittern nicht nur die Aktionäre, sondern ebenfalls die Anleihekäufer.

Grenke hat ein langjährig erprobtes Wachstumsmodell. Kurz lässt es sich so beschreiben: Man lässt Mitarbeiter eigene Grenke-Ableger im Ausland gründen und sie zu einer gewissen Größe führen. Sie werden anschließend erst von einer Beteiligungsgesellschaft und dann von der Grenke AG übernommen. Dazwischen könnte Gründer und Aufsichtsratsvize Wolfgang Grenke mitverdient haben. Diese Vorwürfe versuchen die Vorstände zu entkräften. Grenke sitze nicht mit am Tisch, wenn über die Käufe der Gesellschaften durch die AG entschieden werde. Das allerdings klingt auch etwas naiv. Ein charismatischer Unternehmer muss nicht überall dabei sein. Seine Interessen können trotzdem gut vertreten werden.

Shortseller: Die Offensive der Kurszerstörer

  Shortseller: Die Offensive der Kurszerstörer Shortseller: Die Offensive der KurszerstörerUnternehmer Wolfgang Grenke spielt leidenschaftlich gern Schach. Er liebt das: eine Strategie entwerfen, Züge antizipieren, sein Gegenüber lesen, dem Kontrahenten einen Schritt voraus sein, ihm sein Spiel aufzwingen. Auch im Berufsleben. Und bisher ist es für Grenke, Gründer des gleichnamigen Leasingunternehmens, dabei auch meist rundgelaufen. Bisher. Denn nun wird er von einem aggressiven Gegner herausgefordert: Shortseller Fraser Perring wettet auf sinkende Kurse, versucht Grenke mattzusetzen.

Wolfgang Grenke , Gründer und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der GRENKE AG, nimmt wie angekündigt Stellung zum Themenkomplex des Franchisesystems als einem der von Viceroy Research erho

- Stellungnahme von Beatrix von Storch. AfD-Politiker fliegt nach Merkel- Attacke aus der Bürgerschaft - Продолжительность: 4:31 abendblatttv 2 369 694 просмотра.

Auch auf einen Betrugsfall aus dem Jahr 2018 und Geldwäschevorwürfe ging der Vorstand ein. Damals hatte ein Händler vielen Kunden zwei Verträge verkauft, von einem wusste Grenke nichts. Kunden schlossen Leasingverträge für eigentlich viel zu teure Fernseher ab, die sie sich aber leisten konnten, weil ihnen der Vermittler gleichzeitig in Aussicht stellte, Geld für Werbung zu zahlen, die auf den TV-Geräten laufen sollte. Doch die Erlöse daraus kamen nie bei den Kunden an. „Der Reputationsschaden für uns war groß“, sagte Leminsky. Darauf reagiere man ebenso wie bei Geldwäschevorwürfen, die gegen die Bank laut wurden: Man beende die Beziehungen zu den entsprechenden Händlern oder Kunden. „Nicht nur unsere formalen Compliance-Prozesse sind auf höchstem Niveau, sondern auch unsere gelebte Compliance-Kultur und die Aufmerksamkeit unserer Mitarbeiter“, so Leminsky in der Stellungnahme.

Leminsky und Hirsch haben nach Ansicht eines Investors recht klar und gut auf Fragen geantwortet. Aber das zählt wenig, wenn Viceroy Research nur darauf lauert den nächsten Zug zu machen.

Leasingspezialist Grenke trotzt Bilanzmanipulationsvorwürfen .
Der Leasing-Spezialist ist auch bei der Zoll-Spezialeinheit FIU in den Fokus geraten. Die Geldwäsche-Spezialisten schauen sich bisher Verdachtsmeldungen an. Immerhin: Im eigentlichen Geschäft läuft es bei dem MDax-Unternehmen besser als erwartet.Im vergangenen Quartal hat das Unternehmen etwas mehr Leasing-Neugeschäft verbucht als erwartet, wie Grenke am Freitag in Baden-Baden mitteilte. Der Wert lag aber nach wie vor deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

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