Finanzen Neuer Kurseinbruch voraus? Warum der Rücktritt des Nikola-Gründers eine Gefahr für die Nikola-Aktie sein könnte

12:30  24 september  2020
12:30  24 september  2020 Quelle:   finanzen.net

Alternativen zur Tesla-Aktie: Diese E-Auto-Hersteller können sich gegenüber dem Branchenriesen behaupten

  Alternativen zur Tesla-Aktie: Diese E-Auto-Hersteller können sich gegenüber dem Branchenriesen behaupten Trotz der jüngsten Kursabstürze ist der Elektroautohersteller unter CEO Elon Musk derzeit in aller Munde. Aber auch Mitbewerber des Elektro-Giganten machen von sich reden: Neben US-Hersteller Nikola kann vor allem China mit einigen Konkurrenten punkten. © Bereitgestellt von Finanzen.net TANNEN MAURY/AFP/Getty Images • Nikola nach GM-Ankündigung im Aufwind.

Neuer Kurseinbruch voraus ? Warum der Rücktritt des Nikola - Gründers eine Gefahr für die Nikola - Aktie sein könnte . Es könnte schon sein, dass er einiges anders als Milton machen möchte. Im Sog von Nikola sind ja alle anderen H2 Aktien, insbesondere aber Nel mit nach unten gezogen

Das probiert er gleich aus. Hör die Fragen und formuliere sie für ihn höflicher. Beispiel: Entschuldigung, können Sie mir bitte sagen, wie/wann/wo ? Info: Natürlich kannst du auch hier „bitte“ oder „vielleicht“ verwenden.

Das überraschende Aus von Trevor Milton als Chef des E-Truck-Herstellers Nikola kam Aktionäre teuer zu stehen. Und der Abwärtssog, in dem sich die Nikola-Aktie befindet, könnte sogar noch stärker werden.

PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net PHILIPPE HUGUEN/AFP/Getty Images

• Nikola-Aktie mit starken Schwankungen

• Chef-Rücktritt nach Betrugsvorwürfen

• Weitere Gefahr für die Nikola-Aktie?

Für Anteilseigner des Elektrotruckherstellers Nikola waren die vergangenen Wochen eine Berg- und Talfahrt, die sich auch in der Aktienkursentwicklung widerspiegelte. Mit großen Ambitionen war das Unternehmen im Juni an der Börse gestartet und mit zahlreichen Vorschusslorbeeren überhäuft worden. Das Geschäftsmodell überzeugte eine breite Anlegerbasis, das Konzept, Trucks mit einem wasserstoffbetriebenen Motor produzieren zu wollen, stieß auf reichlich Gegenliebe am Börsenparkett.

Nikola: „Völlig unzureichende“ Reaktion auf Betrugsvorwürfe

  Nikola: „Völlig unzureichende“ Reaktion auf Betrugsvorwürfe Der unter Beschuss geratene E-Truck-Hersteller Nikola hat auf die Betrugsvorwürfe reagiert – allerdings nicht zur Zufriedenheit des Shortsellers, der die Vorwürfe aufgebracht hat. Nur kurz nach dem spektakulären Einstieg des US-Autoriesen General Motors (GM) bei Nikola hatte der als Shortseller auftretende Investor Hindenburg Research Ende der vergangenen Woche schwere Vorwürfe gegen den Tesla-Herausforderer erhoben. Man habe bei einem börsennotierten Unternehmen noch nie ein derartiges Ausmaß an Täuschung gesehen, so der Investor.

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Doch die Euphorie wich schon bald der Realität, denn Nikola erwirtschaftet keine nennenswerten Umsätze, wann die viel beschworene Konkurrenz zum Elektroautobauer Tesla tatsächlich Fahrt aufnehmen wird, ist noch mehr als ungewiss. Trotz der aufkeimenden Zweifel an einem zeitnah verkaufsfähigen Fahrzeug ist der an Absatz und Marktanteil gemessen größte US-Autobauer, General Motors, im September bei Nikola eingestiegen und will im Rahmen einer strategischen Partnerschaft die Fertigung des Pick-up-Truck Badger übernehmen.

Nikola-Chef stolpert über eigene Fehler

Bis zu diesem Zeitpunkt konnte Nikola-Chef Trevor Milton die Unternehmensentwicklung noch als Erfolg verbuchen, doch inzwischen ist Nikola in sehr schwieriges Fahrwasser geraten. Der Leerverkäufer Hindenburg Research hat massive Vorwürfe gegen den Truckhersteller formuliert, von Hochstapeleien und einem "komplexen Betrug" war die Rede. Die Reaktion von Nikola fiel nicht aus, wie am Markt erhofft: Statt den Bericht des Finanzspekulanten zurückzuweisen und konkret zu entkräften, blieb es bei einem eher halbherzigen Dementi und Nikola musste sogar einräumen, dass der Elektro-Lkw bei einer Video-Präsentation gar nicht selbst fuhr, sondern ohne eigenen Antrieb einen Hügel herunterrollte.

Überraschende Entwicklung: Nikola-Chef Trevor Milton wirft hin - Nikola-Aktie mit erneutem Kursrutsch

  Überraschende Entwicklung: Nikola-Chef Trevor Milton wirft hin - Nikola-Aktie mit erneutem Kursrutsch Der Chef des Elektro-Truck-Unternehmens Nikola, Trevor Milton, nimmt überraschend seinen Hut. © Bereitgestellt von Finanzen.net MIKE CLARKE/AFP/Getty Images Trevor Milton, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des Tesla-Konkurrenten Nikola wird ab sofort nicht mehr für das Unternehmen tätig sein. Das gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung zum Wochenstart bekannt.Milton begründete den Schritt mit den Worten: "Nikola liegt mir wirklich im Blut und wird es immer sein, und der Fokus sollte auf dem Unternehmen und seiner weltverändernden Mission liegen, nicht auf mir".

Dokumentation über ihr Aufenthaltsrecht in Dänemark/EU. Ein Bescheid vom Meldeamt mit Angabe des Familienstands. Eine Aufenthaltsbescheinigung vom Einwohnermeldeamt mit Angabe Ihres Wohnsitzes. Wenn Sie gemeinsame Kinder haben

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der

Nicht zuletzt dieses Eingeständnis hat den Gründer von Nikola, Trevor Milton, zwischenzeitlich seinen Job gekostet: Der 39-Jährige zog Anfang der Woche überraschend die Konsequenzen aus den aktuellen Entwicklungen rund um sein Unternehmen und gab seinen Posten an der Konzernspitze auf.

Milton bleibt größter Einzelaktionär

Obwohl sich im operativen Machtgefüge dadurch einschneidende Veränderungen ergeben haben: An der Aktionärsstruktur ändert sich nichts. Vorerst. Denn Milton besitzt auch nach seinem Ausscheiden aus der Firma ein milliardenschweres Aktienpaket von Nikola: Forbes schätzt den Wert seiner Anteile nach dem Rücktritt auf rund 2,7 Milliarden US-Dollar. Fast ein Viertel der Unternehmensanteile sind in seiner Hand, damit bleibt Milton der größte Einzelaktionär des von ihm gegründeten Unternehmens.

Crash-Gefahr für die Nikola-Aktie

Doch genau das könnte die Talfahrt der Nikola-Aktie unter Umständen zusätzlich beschleunigen, denn mit seinem Rücktritt von seinem Führungsposten gilt Milton nun nicht mehr als Unternehmensinsider und kann sein Aktienpaket jederzeit ohne Beachtung etwaiger Meldepflichten auf den Markt werfen. Angesichts der hohen Beteiligung von Milton an Nikola könnte dies zu weiteren Verwerfungen führen. Käme ein Viertel der Unternehmensaktien innerhalb eines kurzen Zeitraumes auf den Markt, dürften sich kaum genügend Käufer finden.

Eine fortgesetzte Talfahrt der Nikola-Aktie wäre dann wohl kaum aufzuhalten.

Redaktion finanzen.net

Nikola-Aktie springt vorbörslich hoch: Nikola verschiebt Badger-Präsentation - Platzt der Deal mit GM oder kommt es doch ganz anders? .
Bei dem Tesla-Konkurrenten Nikola verschärft sich die Situation weiter. Der für Ende des Jahres fest eingeplante Präsentationstermin für den ersten Elektro-LKW des Unternehmens wurde verschoben - nun könnte auch General Motors die Reißleine ziehen. © Bereitgestellt von Finanzen.

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