Finanzen Bekämpfung der Klimakrise: Schon 500 Firmen bei deutscher Startup-Initiative

14:30  24 september  2020
14:30  24 september  2020 Quelle:   msn.com

A2-Naked Bike fit für Euro 5 - Honda CB 500 F Modelljahr 2021

  A2-Naked Bike fit für Euro 5 - Honda CB 500 F Modelljahr 2021 Die Honda CB 500 F gehört zu den beliebtesten Motorrädern der A2-tauglichen 48-PS-Klasse. Für das Modelljahr 2021 bekommt sie ein paar Updates. © Honda Zum Halbjahr 2020 kam die beliebte Honda CB 500 F auf 729 Neuzulassungen, womit sie auf Rang 27 der Zulassungsstatistik landete. Gar nicht schlecht. Zum Vergleich: Die CBR 500 R lag mit 392 Neuzulassungen auf Platz 50, die CB 500 X mit 331 Einheiten auf Rang 67. Gegen die CB 500 F setzt sich im Konkurrenzkampf der 500er nur die Markenschwester CMX 500 Rebel durch, die sich für gewöhnlich ganz oben in den Top 10 tummelt – im ersten Halbjahr 2020 mit 1.

Klimaschutz für immer mehr Startups wichtig. © Shutterstock/Korkeng Klimaschutz für immer mehr Startups wichtig.

Die 2019 in Berlin gestartete Startup-Initiative Leaders for Climate Action (LFCA), die sich dem Kampf gegen die Klimakrise verschrieben hat, verzeichnet schon 500 Mitglieder – europaweit.

Vor einem Jahr hat sich in Berlin die Initiative Leaders for Climate Action (LFCA) gegründet. Ziel ist unter anderem, die gesamte Digitalindustrie klimaneutral zu machen und einen CO2-Preis durchzusetzen, wie Mitinitiator Ferry Heilemann dem Handelsblatt sagte. Mittlerweile haben sich der LFCA schon 500 Firmen aus der Technologie- und Riskokapitalszene angeschlossen – aus 22 europäischen Ländern.

Euro 5-Update und neue Farben - Honda CB 500 X Modelljahr 2021

  Euro 5-Update und neue Farben - Honda CB 500 X Modelljahr 2021 Für das Modelljahr 2021 erhält die A2-taugliche Honda CB 500 X drei neue Farben sowie einen optischen Hauch von Africa Twin. Auch ist sie nach Euro 5 homologiert. © Honda Der drehfreudige Zweizylinder der Honda CB 500 X wird mit der Modellpflege fürs Modelljahr 2021 fit gemacht für Euro 5. Anti-Hopping-Kupplung, früher Druck, ein breites Drehzahlband und gute Manieren bleiben erhalten. Auch an den A2-tauglichen 48 PS für die Führerscheinklasse A2 ändert sich nichts. Sie stehen weiterhin bei 8.600/min parat, das maximale Drehmoment von 43 Newtonmeter liegt bei 6.500/min an.

CO2-Emissionen kompensieren

Zu den Mitgliedern zählen prominente Vertreter von Europas Startup-Szene wie Delivery Hero, Flixbus, Wefox oder Idealo. Wer Mitglied bei der Startup-Initiative für mehr Klimaschutz werden will, muss übrigens von Beginn an aktiv werden – und zum Teil tief in die eigene Tasche greifen. Denn es gilt, die CO2-Emissionen des vergangenen Jahres zu kompensieren.

Entsprechend haben die LFCA-Mitglieder bereits insgesamt 3,6 Millionen Euro in die Hand genommen, um etwa Solarenergie zu fördern und Moore zu revitalisieren, wie das Handelsblatt schreibt. Dadurch konnten immerhin 250.000 Tonnen CO2 kompensiert werden. Bisher haben laut LFCA-Geschäftsführer Philippe Singer knapp zwei Drittel der Mitglieder den fälligen Betrag an entsprechende Projekte gezahlt. Das Ganze muss Jahr für Jahr wiederholt werden.

Keine umfassende Aufklärung: Rechnungshof rügt Deutsche Bahn wegen Berater-Affäre

  Keine umfassende Aufklärung: Rechnungshof rügt Deutsche Bahn wegen Berater-Affäre Die Deutsche Bahn hat 14 Millionen Euro an frühere Führungskräfte als Berater überwiesen. Der Schlussstrich unter die Affäre kommt dem Rechnungshof zu früh. © Foto: Imago/Ralph Peters Schattenmänner. Die Berateraffäre der Deutschen Bahn beschäftigt den deutschen Rechnungshof. Bei der Deutschen Bahn kocht die Affäre um Beraterverträge für frühere Manager wieder hoch. Die rechtswidrige und missbräuchliche Nutzung solcher Verträge sei nicht vollständig aufgearbeitet, kritisiert der Bundesrechnungshof in einem Bericht an den Bundestag. Eine umfassende Aufklärung habe nicht stattgefunden.

Grüne Server oder Pendeln mit dem Rad

Zudem ist das Ziel, den eigenen CO2-Fußabdruck im ersten Jahr um 20 Prozent zu reduzieren. Rund zwei Drittel der LFCA-Mitglieder setzen dafür etwa auf sogenannte grüne Server. Ihre Rechenzentren werden also mit erneuerbaren Energien betrieben. Gerade bei Tech-Firmen machen die Server einen großen Teil des CO2-Ausstoßes aus. Andere Firmen haben zum Beispiel Jobräder angeschafft, um das Pendeln zwischen Arbeit und Zuhause klimafreundlicher zu gestalten.

Die Initiative reicht aber über Startups hinaus – und hat mittlerweile auch Investoren erreicht. So wurde eine Standardklausel in Investmentverträgen entwickelt, die junge Gründer praktisch dazu verpflichtet, beim eigenen Wachstum Rücksicht auf das Klima zu nehmen. Die Klausel soll LFCA-Chef Singer zufolge mittlerweile schon von knapp 30 Wagniskapitalgebern verwendet werden, darunter Earlybird.

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