Finanzen Leasingspezialist Grenke trotzt Bilanzmanipulationsvorwürfen

15:10  02 oktober  2020
15:10  02 oktober  2020 Quelle:   msn.com

GRENKE-Aktie mit Stabilisierungsversuch nach Kurshalbierung: Statement angekündigt - Staatsanwaltschaft ermittelt

  GRENKE-Aktie mit Stabilisierungsversuch nach Kurshalbierung: Statement angekündigt - Staatsanwaltschaft ermittelt Durchatmen bei den Anlegern von GRENKE: Nach dem Verlust von mehr als 50 Prozent in zwei Handelstagen nach einer Attacke von Leerverkäufern haben die Papiere am Donnerstag im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. © Bereitgestellt von Finanzen.net Servais Mont/Getty Images Sie bauten ihren Gewinn noch etwas weiter aus, nachdem GRENKEzu den Vorwürfen Stellungnahmen angekündigt. Zuletzt gewannen sie 27,42 Prozent auf 34,02 Euro, nachdem sie im frühen Handel zunächst noch weiter nach unten gerauscht waren und mit 23,92 Euro ein Tief seit 2014 erreicht hatten.

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Entdecken Sie Leasing und Factoring von GRENKE . GRENKE Schweiz feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Die Schweizer Tochtergesellschaft hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten zu einem der größten unabhängigen Leasingunternehmen für kleine und mittlere Tickets in der

Der nach Vorwürfen der Bilanzmanipulation unter Druck stehende Leasing-Spezialist Grenke kann im Tagesgeschäft punkten.

Der Leasingspezialist Grenke hat im dritten Quartal etwas mehr Neugeschäft gemacht als erwartet. © Uli Deck/dpa Der Leasingspezialist Grenke hat im dritten Quartal etwas mehr Neugeschäft gemacht als erwartet.

Im vergangenen Quartal hat das Unternehmen etwas mehr Leasing-Neugeschäft verbucht als erwartet, wie Grenke am Freitag in Baden-Baden mitteilte. Der Wert lag aber nach wie vor deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.

Dax dämmt Minus ein - Grenke-Aktie erholt

  Dax dämmt Minus ein - Grenke-Aktie erholt Der Dax hat am Donnerstag seine frühen Verluste zum Handelsende verringert. So schloss der deutsche Leitindex mit minus 0,36 Prozent bei 13.208,12 Punkten. Der MDax der mittelgroßen Börsentitel gab um 0,25 Prozent auf 27.622,17 Punkte nach. Insgesamt hatten auf der Stimmung die Ergebnisse der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed gelastet. Die Fed will den Leitzins angesichts der Corona-Krise offenkundig über Jahre hinweg an der Nulllinie belassen. Die Mitglieder des geldpolitischen Ausschusses erwarten überwiegend, dass sich am gegenwärtig niedrigen Zinsniveau bis ins Jahr 2023 nichts Wesentliches ändern wird.

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Das MDax-Unternehmen ist nun auch in den Fokus der «Financial Intelligence Unit» (FIU) geraten, der Geldwäsche-Spezialeinheit des Zolls. Die FIU hat «gegenwärtig acht Verdachtsmeldungen identifiziert, die in einem möglichen Zusammenhang mit den aktuell gegen Unternehmen der Grenke-Unternehmensgruppe erhobenen Vorwürfe stehen könnten», geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der finanzpolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Lisa Paus, hervor. Zuvor hatte das «Handelsblatt» darüber berichtet.

Ob es tatsächlich einen Zusammenhang gebe, könne gegenwärtig noch nicht abschließend beantwortet werden, heißt es bei der Bundesregierung weiter. «Fünf der acht Meldungen, die sämtlich vor Bekanntwerden der Vorwürfe gegen die Grenke AG eingegangen sind, wurden direkt infolge der Erstanalyse an die Strafverfolgungsbehörden abgegeben.» Die übrigen drei Meldungen befänden sich bei der FIU in der Analyse. Eine Konzern-Sprecherin sagte, solche Vorwürfe seien generell keine Seltenheit: «Die FIU bekommt jährlich tausende solcher Meldungen auf den Tisch.»

Shortseller-Attacke: Was ist dran an den Vorwürfen gegen Grenke?

  Shortseller-Attacke: Was ist dran an den Vorwürfen gegen Grenke? Shortseller-Attacke: Was ist dran an den Vorwürfen gegen Grenke?

BADEN-BADEN (dpa-AFX) - Das Leasing - und Finanzierungsunternehmen Grenke hat den Vorwurf der Bilanzfälschung zurückgewiesen. Viceroy Research hat Grenke -Aktien nach eigenen Angaben leer verkauft. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) kündigte an, überprüfen zu

BADEN-BADEN (IT-Times) - Der IT- Leasing und -Factoring-Anbieter Grenke hat heute seine Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahr 2020 vorgelegt und must einen Geschäftseinbruch melden.

Der Leasing-Spezialist aus Baden-Baden steht nach Vorwürfen der Investorengruppe Viceroy Research schwer unter Druck. Hinter den umstrittenen Investoren steht der Brite Fraser Perring, der sich bereits mit dem inzwischen insolventen Zahlungsabwickler Wirecard angelegt hatte. Viceroy wirft dem Grenke-Konzern unter anderem ein undurchsichtiges Geschäftsmodell mit unlauteren Praktiken rund um Scheingewinne und zu hoch ausgewiesenen Geldbeständen vor. Unternehmensgründer Wolfgang Grenke selbst beschuldigt Viceroy, sich durch Mauscheleien bereichert zu haben.

Perring wettet zugleich auf einen Kursrückgang der im Nebenwerteindex MDax notierten Grenke-Aktie. Diese ist seit der Attacke deutlich nach unten gerauscht. Der Börsenwert des Unternehmens ging bisher um etwas mehr als 40 Prozent oder eine Milliarde Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro zurück.

Stellungnahme nach Shortseller-Attacke: Grenke: Kein Befreiungsschlag

  Stellungnahme nach Shortseller-Attacke: Grenke: Kein Befreiungsschlag Stellungnahme nach Shortseller-Attacke: Grenke: Kein BefreiungsschlagDie Grenke-Vorstandsvorsitzende Antje Leminsky geht die Dinge offenbar gründlich und genau an. Deshalb haben Anleger und Presse auch drei Tage auf eine ausführliche Stellungnahme warten müssen, die mit den massiven Vorwürfen von Viceroy Research gegen den Leasing-Spezialisten aufräumen sollte.

Die als "Bilanzpolizei" bekannte Prüfungsgesellschaft DPR nimmt die Bilanzen der Leasingfirma Grenke unter die Lupe. "Wir schauen uns Grenke an und sind in enger Abstimmung mit der Bafin", sagte der Präsident der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR), Edgar Ernst

Die Börsianer haben den Finanz-wert Grenke Leasing im Zuge der aktuellen Kreditkrise abgestraft – zu Unrecht. Die Firma hat sich auf Leasing mit vergleichsweise preiswerten Wirtschaftsgütern spezialisiert (Small Ticket Leasing ) – wie etwa Bürocomputern. Dieser Bereich läuft nun besonders

Wegen der Vorwürfe gegen den Baden-Badener Leasing-Spezialisten ist auch die Finanzaufsicht Bafin aktiv. Sie hat die Beratungsgesellschaft Mazars mit einer Sonderprüfung beauftragt. Dabei geht es nach Bafin-Angaben in erster Linie um vier Unternehmen innerhalb des Baden-Badener Konzerns, die bankaufsichtlichen Vorschriften unterliegen. Zudem soll in einer weiteren Prüfung auch der Konzernabschluss von Grenke für 2019 beleuchtet werden.

Grenke selbst hat bislang alle Vorwürfe zurückgewiesen und eigene Prüfungen auf den Weg gebracht. So wurde der bisherige Grenke-Wirtschaftsprüfer KPMG mit einem Sondergutachten beauftragt. Darüber hinaus sollen die von Viceroy kritisierten Franchise-Geschäfte und deren Übernahmen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton unter die Lupe genommen werden. Unternehmensgründer Wolfgang Grenke lässt derzeit sein Aufsichtsratsmandat ruhen.

In seiner vor dem Wochenende veröffentlichten Mitteilung mit Eckdaten des dritten Quartals äußerte sich Grenke nicht weiter zu den Vorwürfen. Das Leasing-Neugeschäft sank demnach im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Viertel auf 517,6 Millionen Euro. «Mit einem Niveau von 75,4 Prozent des Vorjahresquartals lag das Neugeschäftsvolumen leicht über der vom Vorstand zuletzt kommunizierten Größenordnung von rund 70 Prozent», hieß es weiter. Zudem legte die Marge gemessen am Deckungsbeitrag im Vergleich zum Vorjahr leicht zu.

Anleger durch Trumps Corona-Infektion beunruhigt: DAX tendiert weiter südwärts .
Vor dem Wochenende geht es am deutschen Aktienmarkt deutlich abwärts. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Der DAX verlor zum Start 1,42 Prozent auf 12.558,78 Punkte. Auch im weiteren Verlauf bleiben die Bären am Ruder: Derzeit gibt der deutsche Leitindex 1,02 Prozent auf 12.600,69 Zähler nach. Die Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Freitag verschnupft auf die Nachricht reagiert, wonach sich US-Präsident Donald Trump mit dem Coronavirus angesteckt hat.

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