Finanzen Corona-Warn-App: Diese Funktionen könnte das Update bringen

19:15  16 oktober  2020
19:15  16 oktober  2020 Quelle:   msn.com

«Vorbehalte» in Corona-Zeit? Derby noch nicht ausverkauft

  «Vorbehalte» in Corona-Zeit? Derby noch nicht ausverkauft Hannover 96 gegen Eintracht Braunschweig - in normalen Zeiten wäre das Stadion bei diesem emotionsgeladenen Fußball-Derby in Niedersachsen schon lange im voraus ausverkauft gewesen. Diesmal allerdings wurden bis zwei Tage vor dem Anpfiff (Samstag, 13.00 Uhr/Sky) wegen der Corona-Krise und eines viel kritisierten Vorverkauf-Modells in Hannover erst 7000 der überhaupt nur verfügbaren 9800 Tickets für dieses Zweitliga-Duell verkauft. «Es scheint Vorbehalte zu geben, in Corona-Zeiten ins Stadion zu gehen», sagte 96-Geschäftsführer Martin Kind dem «Sportbuzzer» (Freitag).

Die Corona-Warn-App erhält in den nächsten Tagen weitere Funktionen. Diese sollen dazu beitragen, dass Nutzer Ansteckungsrisiken besser einschätzen können.

Die Corona-Warn-App verursacht noch reichlich Probleme. © PhotoGranary / Shutterstock Die Corona-Warn-App verursacht noch reichlich Probleme.

Wie der Spiegel im Rahmen einer Vorabmeldung der am Samstag erscheinenden Ausgabe berichtet, soll es in Zukunft möglich sein, zusätzlich zu einer Infektionsmeldung in der Corona-Warn-App auch anzugeben, ob und gegebenenfalls seit wann man bestimmte Symptome hat. Das könnte anderen potentiellen Patienten helfen, Einschätzungen über ihren Gesundheitszustand und den Verlauf einer Krankheit zu treffen.

Laden Sie Ihre Coronavirus-Testergebnisse hoch. Deutsche App-Nutzer forderten

 Laden Sie Ihre Coronavirus-Testergebnisse hoch. Deutsche App-Nutzer forderten BERLIN (Reuters) auf. Der deutsche Gesundheitsminister forderte am Mittwoch die Nutzer einer Smartphone-App auf, bei der Verfolgung von Coronavirus-Infektionen zu helfen, positive Testergebnisse in das System hochzuladen, damit andere gefährdete Benutzer eine erhalten rechtzeitige Warnung.

Dabei soll es sich – wie bei allen Angaben – um freiwillige Informationen handeln. Diese könnten aber die Risikoberechnungen der App mittelfristig verbessern, ohne den Datenschutz und die Privatsphäre des Einzelnen in Mitleidenschaft zu ziehen. Umgekehrt lassen sich auf diesem Weg aber Risiken für eventuelle Kontaktpersonen und für deren Wahrscheinlichkeit, zu erkranken, besser berechnen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums kann die Corona-Warn-App so besser feststellen, ob und in welchem Maß Ansteckungsrisiken bestanden oder bestehen.

Corona-Warn-App: Freiwilliges Kontakttagebuch im Gespräch

Zusätzlich sollen Statistikfunktionen und Zahlen zu Neuinfektionen in bestimmten Regionen oder Bundesländern angezeigt werden. Welche Zahlen man dabei problemlos ohne eine Zurückverfolgbarkeit auf einzelne Personen oder Kleingruppen veröffentlichen kann, ist wohl noch offen. Möglicherweise wird die App zudem um ein sogenanntes Kontakttagebuch ergänzt, wie es sie beispielsweise in der Warn-App in Irland gibt. Auch hier handelt es sich um eine freiwillige Maßnahme, bei der Personen Buch darüber führen können, wen sie wann getroffen haben. Diese Daten legt der einzelne Nutzer freiwillig lokal auf seinem Gerät ab – und kann sie jeweils nach 14 Tagen entfernen.

iOS 14: Die besten Widget-Apps für dein iPhone

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Die Bundesregierung geht davon aus, dass die App derzeit von rund 16 Millionen Bundesbürgern genutzt wird – wie intensiv, lässt sich allerdings aufgrund der Datensparsamkeit und des Datenschutzes nur mutmaßen. Immerhin wäre das ein Wert, der hoffnungsvoll stimmt. Denn je mehr Personen das System verwenden, umso sicherer und zuverlässiger funktioniert die Corona-Warn-App.

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