Finanzen Energiekosten: Wegen CO2-Preis und höherer Netzentgelte – Gaspreise steigen im kommenden Jahr um zwei Prozent

14:35  18 oktober  2020
14:35  18 oktober  2020 Quelle:   handelsblatt.com

Vergleichsportal: Gaspreise steigen im kommenden Jahr

  Vergleichsportal: Gaspreise steigen im kommenden Jahr Gaskunden müssen demnächst wohl tiefer in die Tasche greifen. Grund ist unter anderem eine Klimaschutzmaßnahme.«Wir rechnen damit, dass die Gaspreise im kommenden Jahr wieder deutlich anziehen», sagte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck. Laut Verivox werden die Gebühren für die Gasnetze im Jahr 2021 im bundesweiten Durchschnitt um zwei Prozent ansteigen. Basis seien vorläufige Veröffentlichungen der Verteilnetzbetreiber. In die Betrachtung seien 84 Prozent der Gasversorgungsgebiete eingeflossen.

Verbraucher in Deutschland müssen sich im kommenden Jahr auf höhere Gaspreise einstellen. Grund sind der Start des CO 2 - Preises sowie höhere Netzentgelte , was Laut Verivox werden die Gebühren für die Gasnetze im Jahr 2021 im bundesweiten Durchschnitt um zwei Prozent ansteigen.

Preise und Rechnungen. Informationen zu Strom- und Gaspreisen für Haushaltskunden. Aktuelle Informationen über Strom- bzw. Gaspreise und zu Wechselmöglichkeiten erhalten Sie über Lastvariable Tarife und Tarife mit mehr als zwei Zeitzonen können nur mit einem digitalen die Umweltauswirkungen zumindest in Bezug auf CO 2 -Emissionen und radioaktiven Abfall, die auf den

Anfang Oktober hatte der Bundestag die CO2-Abgabe beschlossen. Zusammen mit höheren Netzentgelten wirkt sie sich laut Verivox nun auf die Gaspreise aus.

Laut dem Vergleichsportal Verivox müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr auf höhere Gaspreise einstellen. © dpa Laut dem Vergleichsportal Verivox müssen sich Verbraucher im kommenden Jahr auf höhere Gaspreise einstellen.

Verbraucher in Deutschland müssen sich im kommenden Jahr auf höhere Gaspreise einstellen. Grund sind der Start des CO2-Preises sowie höhere Netzentgelte, wie aus Berechnungen des Vergleichsportals Verivox hervorgeht. „Wir rechnen damit, dass die Gaspreise im kommenden Jahr wieder deutlich anziehen“, sagte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck.

Landwirtschaft vom Klimakiller zum Klimaretter: Wie geht das?

  Landwirtschaft vom Klimakiller zum Klimaretter: Wie geht das? Die Landwirtschaft stößt weltweit viele Treibhausgase aus. Doch bessere Anbaumethoden können den CO2 Ausstoß verminden, sichern die Ernährung und vermehren die Fruchtbarkeit der Böden. © Getty Images Provided by Deutsche Welle Der Erdboden ist besonders wichtig für den Klimaschutz, denn er bindet besonders viel Kohlenstoff (C). Entweicht der, entsteht in Verbindung mit Sauerstoff daraus das Treibhausgas CO2. Die Humus-Schicht in den Böden spielt dabei eine Schlüsselrolle: Humus speichert weltweit vier Mal mehr Kohlenstoff als in Form von CO2 in der Atmosphäre vorhanden ist.

Wie hoch sind die Gaspreise in Deutschland aktuell? Zu den Gründen für einige Jahre sinkende Preise auf dem Gasmarkt gehört die Verbesserung technischer Möglichkeiten, beispielsweise bei der Dabei wird die freigesetzte CO 2 -Menge berechnet und als Ausgleich an andere Stelle gebunden.

In Salzburg steigen die Netzentgelte für Strom um 5,5 Prozent (11 Euro), dafür fallen sie bei Gas Als eines von zwei Bundesländern ist Tirol von einem Anstieg der Netzentgelte für Gas betroffen Sie wollen eine kleinere Strom- und Gasrechnung, egal ob die Netzentgelte für Sie steigen oder sinken?

Laut Verivox werden die Gebühren für die Gasnetze im Jahr 2021 im bundesweiten Durchschnitt um zwei Prozent ansteigen. Basis seien vorläufige Veröffentlichungen der Verteilnetzbetreiber. In die Betrachtung seien 84 Prozent der Gasversorgungsgebiete eingeflossen.

Für einen Musterhaushalt in einem Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 20 000 Kilowattstunden bedeute dies Mehrkosten von rund 8 Euro im Jahr. Regional gebe es jedoch große Unterschiede. Der Gaspreis für Haushaltskunden setzt sich zusammen aus den Beschaffungskosten, den Entgelten für die Netznutzung sowie Steuern.

2021 startet die CO2-Bepreisung im Verkehr und bei Gebäuden. Ziel ist es, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen. Der Emissionshandel beginnt mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne. Laut Umweltministerium bedeutet dies, das etwa Erdgas um 0,6 Cent pro Kilowattstunde teurer wird.

„Gas ist Teil des Problems, nicht die Lösung“: Warum Erdgas Europas Klimaziele gefährdet

  „Gas ist Teil des Problems, nicht die Lösung“: Warum Erdgas Europas Klimaziele gefährdet Der Ausbau der Erdgas-Infrastruktur verschwendet Milliarden, zeigt ein Investigate-Europe-Report. Das liegt an der engen Verflechtung von Politik und Industrie. © Foto: picture alliance/dpa Der Bedarf an Gas wurde mehrfach überschätzt, rügt der Europäische Rechnungshof An einem kühlen Spätsommertag steigt Landrat Stefan Mohrdieck auf den Brunsbütteler Deich. Mit dem Rücken zur Elbe sieht er von dort aus die Vergangenheit der Energiepolitik und, wie er hofft, ihre Zukunft.

Die Strompreise steigen seit Jahren . Doch so einen starken Sprung nach oben wie 2019 hat die Bundesnetzagentur lange nicht Der Durchschnittspreis je Kilowattstunde stieg um fast 4,5 Prozent auf 6,34 Cent. Schon jetzt seien die Preise für Stromlieferungen im kommenden Jahr gestiegen .

Millionen Verbraucher müssen ab Juni mit höheren Gaspreisen rechnen. Rund 100 Versorger werden die Preise erhöhen. Ausschlaggebend für den Preisanstieg ist der Höhenflug der Rohölpreise. Die Gaspreise sind mit einer Verzögerung von etwa sechs Monaten an die Preise für Mineralöl gekoppelt.

Nach den Berechnungen von Verivox bedeutet dies für einen Musterhaushalt in einem Einfamilienhaus eine Mehrbelastung von 108 Euro pro Jahr. „Reichen die Versorger die gestiegenen Netzentgelte und den CO2-Preis in voller Höhe an ihre Kunden weiter, würde sich Gas im kommenden Jahr sogar um rund 11 Prozent verteuern“, so Storck.

Bundesregierung uneins über die Verteilung der Mehrkosten zwischen Mietern und Vermietern

Einen preisdämpfenden Effekt könnte aber die Entwicklung an den Rohstoffmärkten haben. So seien die Großhandelspreise seit Jahresbeginn deutlich gesunken - deswegen waren auch die durchschnittliche Gaspreise in diesem Jahr zurückgegangen. Die niedrigeren Beschaffungskosten geben laut Storck Spielraum, Preiserhöhungen nicht ganz so hoch ausfallen zu lassen.

Die Bundesregierung will die Bürger mit dem Start des CO2-Preises an anderer Stelle entlasten. So steigt die Pendlerpauschale für Arbeitnehmer mit längeren Fahrwegen. Außerdem hat die Regierung einen starken Anstieg der Strompreise durch einen Milliarden-Bundeszuschuss bei der EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms verhindert.

Food-Tech: Mit Startups die Nahrungsmittelversorgung nachhaltiger gestalten

  Food-Tech: Mit Startups die Nahrungsmittelversorgung nachhaltiger gestalten Die CO2-Bilanz der Lebensmittelbranche ist erschreckend. Sollen die Emissionen reduziert werden, gilt es dringend, technologische Innovationen zu fördern und nachhaltigen Startups den Markteintritt zu erleichtern. © hfuchs / shutterstock Die Nahrungsmittelbranche trägt mit über einem Fünftel einen erheblichen Anteil zur jährlichen CO2-Bilanz pro Kopf bei. Überbelegte und marode Sammelunterkünfte für Arbeiter, mangelnde Hygiene und miserable Haltungsbedingungen für Tiere: Die Covid-19-Pandemie hat die Missstände in zahlreichen deutschen Schlachtbetrieben eindrücklich offenbart.

Lediglich fünf Prozent der Befragten sei das Thema Energiekosten egal. Neben der sogenannten Ökostrom-Umlage steigen aber auch andere Preiskomponenten. Zugleich rechtfertigte Driftmann die umstrittenen Ausnahmen für energieintensive Betriebe bei den Kosten für Ökostrom und Netzentgelte .

"Bei all den Anbietern, die höhere Kosten für den Stromtransport als Grund für die Preiserhöhung Durch eine vom Bundestag geplante Gesetzesänderung könne die Netzagentur bei der Genehmigung der Netzentgelte künftig den Produktivitätsfortschritt der Netzbetreiber Gaspreise steigen weiter an.

Noch umstritten innerhalb der Bundesregierung ist es, wie zusätzliche Heizkosten zwischen Mietern und Vermietern aufgeteilt werden sollen. Die SPD-geführten Bundesministerien für Umwelt, Justiz und Finanzen wollen, dass Vermieter höchstens die Hälfte der Zusatzkosten, die künftig beim Heizen mit Öl oder Erdgas entstehen, auf die Miete aufschlagen dürfen. Bundesumweltministerin Svenja Schulz (SPD) hatte gesagt: „Es sind schließlich die Vermieter, die über eine neue Heizung entscheiden. Darum sollten sie auch ihren Anteil am CO2-Preis tragen.“

Mehr: Was die Wirtschaft für eine klimaneutrale Zukunft fordert.

Ohne eine neue Politik muss die Kohlenstoffsteuer steigen, um die Pariser Emissionsziele zu erreichen, sagt PBO. .
OTTAWA - Die Kosten für die Verbraucher der wichtigsten Umweltpolitik von Premierminister Justin Trudeau müssen steigen, wenn das Land seine Pariser Klimaschutzziele erreichen will. Das parlamentarische Haushaltsamt sagt, gerade als sich das Land endlich aus einer historischen Rezession zurückzieht. © Bereitgestellt von The Canadian Press Die Frage ist, um wie viel der Bundeskohlenstoffpreis steigen muss und wer ihn bezahlt.

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