Finanzen Investmentfonds-Bilanz: Bis zu 73 Prozent: Gold- und Tech-Aktien haben Anlegern die größten Renditen beschert

10:05  19 oktober  2020
10:05  19 oktober  2020 Quelle:   handelsblatt.com

UCLA-Forscher: Robinhood-Nutzer investieren vor allem in große Unternehmen

  UCLA-Forscher: Robinhood-Nutzer investieren vor allem in große Unternehmen Spätestens seit Beginn der Corona-Krise stürmen Kleinanleger die Aktienmärkte mithilfe von Online-Brokern wie der Trading-App Robinhood - und ernten dafür oftmals Spott von professionellen Investoren. Der UCLA-Professor Ivo Welch veröffentlichte nun Forschungsergebnisse zum Verhalten der Nutzer der beliebten Anwendung und räumt mit Vorurteilen auf. © Bereitgestellt von Finanzen.

Bei Investmentfonds sammelt eine Investmentgesellschaft Geld von Anlegern ein und legt es zum Beispiel in Aktien , Anleihen, Rohstoffen oder Immobilien an. Ein guter Einstieg sind ETFs, die die größten Aktien der Welt bündeln. Wir empfehlen ETFs von Ratgeber Anleihen. Gold und Goldpreis.

Das Vertrauen der Anleger in Investmentfonds hängt entscheidend von der Ausge- staltung der rechtlichen Kunden gemanagten Vermögens- werte gesondert verwahrt sind und nicht auf der Bilanz der Asset Mana- ger liegen. Trotz aller Kritik erachtet die große Mehrheit von ihnen statistische Risi

Investmentfonds brachten Anlegern 2020 bislang zweistellige Renditen – vor allem dank Titeln von Digitalisierungsgewinnern. Jetzt steigt das Verlustrisiko.

Unternehmen wie der iPhone-Hersteller waren die großen Gewinner in der Corona-Zeit. © Reuters Unternehmen wie der iPhone-Hersteller waren die großen Gewinner in der Corona-Zeit.

Das Coronavirus mit seinen Folgen für Konjunktur und Kapitalmärkte sorgte für erstaunliche Wertgewinne bei Investmentfonds, genauso aber auch für massive Verluste in den ersten drei Quartalen dieses Jahres. So erzielten Aktienfonds für Goldminen mit durchschnittlich 29 Prozent die höchsten Gewinne in den Monaten Januar bis September. Dicht darauf folgten Produkte für Technologieaktien mit rund 22 Prozent.

Geldanlage in Krisenzeiten: Deutschland im Goldrausch: Setzt sich die Edelmetallrally fort?

  Geldanlage in Krisenzeiten: Deutschland im Goldrausch: Setzt sich die Edelmetallrally fort? Geldanlage in Krisenzeiten: Deutschland im Goldrausch: Setzt sich die Edelmetallrally fort?Minuszinsen und die Sorge vor einer Rückkehr der Inflation haben deutsche Anleger zum Edelmetall getrieben: Nirgendwo auf der Welt wurde im ersten Halbjahr 2020 mehr Gold abgesetzt als in Deutschland. Aber wie sicher ist die Wette auf weiter steigende Goldpreise tatsächlich?Ihre Leidenschaft für das Edelmetall teilen die Deutschen beispielsweise mit Chinesen, Indern, Türken oder Iranern. Ein Blick ins Ausland.Investments in Gold hängen nicht nur vom Geldbeutel ab, sondern auch von der individuellen Risikobereitschaft. Welches Produkt zu welchem Anlegertyp passt.

Zu den größten Positionen im Acatis Aktien Europa gehören zum Beispiel Wüstenrot & Württembergische, Hochdorf Holding (Nahrungsmittel) „So wichtig die Fondsauswahl ist, der größte Fehler ist, in seinem Vermögen gar keine Aktien zu haben, sagt Anlagestratege Sommese.

Anleger bekommen genau die Rendite dieses Marktes und wissen eher, welche Aktien -ETFs sind vielen Sparern mittlerweile ein Begriff – und sind recht intuitiv zu verstehen: Wenn Für Anleger ist sie aber nur eine Orientierung, weil Fonds die Anleihen meistens nicht bis zu ihrem Laufzeitende behalten.

Deutliche Verluste verbuchten jedoch Fonds mit diversen Strategien mit Anleihen und Aktien. Am schlechtesten schnitten Fonds mit lateinamerikanischen Aktien ab, die 37 Prozent an Wert verloren. „Die Pandemie erzeugt klare Gewinner und klare Verlierer“, resümiert André Härtel. Der Analyst vom Fondsratinghaus Scope Analysis stellte die Auswertung unter den sogenannten Publikumsfonds am deutschen Markt für das Handelsblatt zusammen. Die Fonds werden vor allem für private Anleger aufgelegt.

Die Gruppe der Spitzenreiter profitiert von der Flucht der Anleger in die Krisenwährung Gold. Seit den Rettungsprogrammen von Notenbanken und Regierungen in historisch einmaliger Größenordnung rechnen mache Investoren mit höherer Inflation. Das stärkte den Goldpreis und schob daher auch die Aktienkurse der Fördergesellschaften an.

Aktien oder Anleihen - mit dieser Strategie fahren Anleger am besten

  Aktien oder Anleihen - mit dieser Strategie fahren Anleger am besten Nicht nur Börsenneulinge beschäftigen sich mit der Frage, in welchem Verhältnis Aktien und Anleihen im persönlichen Depot kombiniert werden sollten, sondern natürlich auch die Profis. Diese Angelegenheit kann jedoch nur individuell beantwortet werden. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images • Ein Mix aus Anleihen und Aktien minimiert das Risiko • Die Niedrigzinsphase macht Anleihen unattraktiv • Risikoaffine Investoren können 100 Prozent auf Aktien setzen Aktien, aber auch Anleihen bieten Investoren die Möglichkeit, unmittelbar in ein einzelnes Unternehmen bzw.

Investmentfonds werfen oft Top- Renditen ab. Anleger müssen aber ab 2018 neue Steuerregeln beachten. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist diese Form der Geldanlage eine gute Möglichkeit, breit und ohne großen Aufwand in verschiedene Märkte, Branchen oder Regionen zu investieren

Immobilienfonds und Aktienfonds bescheren Anlegern hingegen höhere Renditen , sind aber auch Nachteile offener Investmentfonds . Bei offenen Investmentfonds haben Anleger aufgrund der Fonds werden von den großen Ratingagenturen (z.B. Moody’s, Fitch, Standard & Poor’s) nach ihrer

Bei der Titelauswahl im Segment der Goldminenaktien war Georges Lequime von Earth Resource Investments in den ersten drei Quartalen am erfolgreichsten. Der Manager des „Earth Gold Fund“ erwirtschaftete 45 Prozent Rendite mit Papieren wie Teranga Gold, Iam Gold, Kinross Gold oder West African Resources. Goldminenfonds führen allerdings ein Nischendasein. Scope Analysis zählt in der Kategorie 32 Produkte, die insgesamt lediglich 15 Milliarden Euro Kapital managen.

Die zweite große Gewinnersparte, die Technologiefonds, erreicht eine andere Größenordnung. Es gibt 68 Produkte mit einem Volumen von immerhin 69 Milliarden Euro. Allerdings sind Technologieaktien auch noch gewichtig in vielen breiter investierenden Aktienfonds enthalten. Die Pandemiebekämpfung mit den Maßnahmen zur Abstandshaltung und dem Trend zum Homeoffice gibt vielen Geschäftsmodellen von Tech-Konzernen Auftrieb.

WSBK Estoril: Yamaha-Trio im Superpole-Rennen vorn, Jonas Folger wird 13.

  WSBK Estoril: Yamaha-Trio im Superpole-Rennen vorn, Jonas Folger wird 13. Toprak Razgatlioglu gewinnt auch das Sprintrennen - Garrett Gerloff und Michael van der Mark komplettieren Yamaha-Erfolg - Wildcard-Starter Jonas Folger geht leer aus Toprak Razgatlioglu hat in Estoril auch das Superpole-Rennen souverän gewonnen. Der Türke kam mit knapp zwei Sekunden Vorsprung auf Yamaha-Markenkollege Garrett Gerloff ins Ziel. Michael van der Mark komplettierte den Yamaha-Erfolg als Dritter. Jonas Folger (Bonovo-MGM-Yamaha) kam nur als 13. ins Ziel und sammelte keine Punkte."Das Rennen war sehr hart.

Passive Fonds auf die großen Indizes kosten nur ein Zehntel des aktiven Pendants. Den Eindruck, dass aktive Fonds zu teuer sind, versuchte Verbandsvertreter Richter zu zerstreuen. Mit Investmentfonds soll es losgehen. Richter hält einen Eingriff ordnungspolitisch für fragwürdig.

Diese Strategie bringt ETFs einen großen Vorteil ein: Sie kosten deutlich weniger als Fonds, bei denen ein Fondsmanager Aktien einzeln aussucht (sogenannte aktive Fonds). Kapitalerträge sind bis 801 Euro bei einzeln Veranlagten und bis zu 1.602 Euro bei gemeinsam Veranlagten steuerfrei.

Beispiele für Nutznießer sind der Onlinehändler Amazon, die Google-Muttergesellschaft Alphabet oder das soziale Netzwerk Facebook. Die Gewichte an den Aktienbörsen hatten sich bereits während der vergangenen Jahre durch den Boom der Tech-Werte massiv verschoben. Dieser Trend wurde durch Corona beschleunigt: Der Apple-Konzern beispielsweise ist an der Börse inzwischen rund 2,1 Billionen Dollar wert, damit fast doppelt so viel wie alle 30 Dax-Aktien zusammen.

New Economy schlägt die alten Industrien

Dagegen litten viele klassische Branchen wie Tourismus, Luftfahrt oder Industrie unter den Folgen der Pandemie. „Deshalb ist der Ertragsunterschied in der Bilanz der ersten drei Quartale zwischen Fondsgruppen der ‚New Economy‘ und der ‚Old Economy‘ so groß wie noch nie seit der Finanzkrise“, sagt Analyst Härtel. Als Beispiele auf der Negativseite nennt er die Verluste der Produkte für Rohstoff- und Energieaktien, aber auch die europäischen Aktienfonds mit einem eher geringeren Gewicht von Tech-Unternehmen an den Börsen.

Dax-Umfrage: Warum Börsenanlegern ein weiterer Ausverkauf droht

  Dax-Umfrage: Warum Börsenanlegern ein weiterer Ausverkauf droht Dax-Umfrage: Warum Börsenanlegern ein weiterer Ausverkauf drohtDer Rückschlag für den Dax mit einem Minus von zwischenzeitlich mehr als 400 Punkten am vergangenen Donnerstag kam überraschend. Einige Anleger waren sogar geschockt. „Aber Panik, wie sie für das Ende einer länger anhaltenden Marktphase erforderlich ist, existiert noch nicht“, erläutert Stephan Heibel nach Auswertung der aktuellen Handelsblattumfrage Dax-Sentiment.

Wie sich die neuen Steuerregeln für Investmentfonds gegenüber der derzeit geltenden Fondsbesteuerung auswirken würden, ist in den unten Türkei größter Abnehmer deutscher Waffentechnik. Rendite -Check. Zinseszinsrechner: So viel wird Ihre Geldanlage in Zukunft abwerfen.

Der große Bluff der Sparkassen bei der Geldanlage. Der von der Deka Bank verwendete Slogan „Anlegen statt stilllegen“ klingt allerdings wie Hohn, wenn man sich einige der großen Aktienfonds der Sparkassen-Organisation genauer anschaut.

Wenn Anleger heute zum Beispiel auf Tech-Aktienfonds als ein langfristiges Anlagethema setzen wollen, können ihnen Ratings der Fondsanalysehäuser als Orientierung dienen. Aus einer überdurchschnittlichen qualitativen und quantitativen Bewertung leiten die Fondanalysten eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein auch künftig gutes Abschneiden ab.

Scope Analysis gibt nur vier Strategien eine Bestbewertung für gute Erträge bei einem angemessenen Verlustrisiko über die vergangenen fünf Jahre: In den ersten drei Quartalen erwirtschafteten diese Fonds Wertzuwächse zwischen 27 und 44 Prozent. Zu diesem Quartett der meist einige Milliarden Euro schweren Fonds gehört der „Global Technology and Innovation Fund“ des britisch-amerikanischen Geldverwalters Janus Henderson Investors.

Fondsmanager Denny Fish arbeitet in San Francisco. Seiner Meinung nach werden einige Corona-Effekte langfristig wirken, etwa die beschleunigte Digitalisierung von Prozessen in Unternehmen, digitales Bezahlen, Homeoffice, der Internetspeicherort Cloud, Onlinehandel. Er erkennt die Folgen im täglichen Leben: „Für jeden ist jetzt eine Bestellung über Amazon die natürlichste Sache der Welt“, beschreibt Fish. So vertraut er weiterhin den Aktien der bisherigen Profiteure. Als Beispiele nennt der Fondsmanager die großen Konzerne Microsoft, Amazon, Adobe – dort erkennt er „exzellente Wachstumsaussichten für die kommenden Jahre“.

Fußballklub: Shortseller wetten gegen die Aktie von Borussia Dortmund

  Fußballklub: Shortseller wetten gegen die Aktie von Borussia Dortmund Fußballklub: Shortseller wetten gegen die Aktie von Borussia DortmundDie Vereine in der Fußball-Bundesliga stehen vor einem harten Herbst. Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen werden die Fans wieder aus den Stadien verbannt, auch bei den Spielern häufen sich die Infektionen. Vizemeister Borussia Dortmund (BVB) ist jetzt sogar ins Visier von sogenannten Shortsellern geraten: Mindestens drei Hedgefonds wetten bei der Aktie des Bundesligisten auf fallende Kurse. Das geht aus den aktuellen Daten des Bundesanzeigers hervor.

Hoffnung für kleine Firmen

In den Aktien dieser großen Tech-Konzerne steckt ein gewichtiger Teil seines Fondskapitals. Doch gleichzeitig hat Fish in viele Gesellschaften mit einem Anteil von meist weniger als einem Prozent des Fondsvermögens investiert. „Hier sind Risken und auch Chancen höher, damit wollen wir die großen Ertragsbringer von morgen finden“, sagt der Fondsmanager.

Als Beispiele nennt er die US-Firmen Atlassian, einen Softwareentwickler, und den auf Umsatzsteuer-Management spezialisierten Anbieter Avalara. Auch Mercadolibre, mit einer auf Lateinamerika zielenden Handelsplattform für verschiedenste Güter, findet sich im Portfolio. Unter dem Strich ist der Manager überzeugt, dass seine ausgewählten Firmen künftig doppelt so stark wachsen wie die Gesamtwirtschaft.

Auf der Liste der Top-Produkte mit bestem Rating steht bei Scope auch der „Franklin Technology Fund“ vom US-Fondshaus Franklin Templeton Investments. Manager Jonathan Curtis erklärt zu seiner Aktienauswahl: „Wir konzentrieren uns auf das Thema digitale Transformation mit Stichworten wie Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Datensicherheit.“

Die größten Einzelpositionen hält der Mann aus San Mateo in Kalifornien in Aktien von Amazon, Apple, Alibaba, Microsoft und Salesforce. „Viel los ist aber bei Firmen, die unter dem Radar vieler Anleger sind“, erklärt Curtis. Er meint damit auch Pandemiegewinner, deren Kurse sich verdreifacht hätten, wie er sagt. Dazu zählt der Fondsmanager die Firmen Docusign, spezialisiert auf die Umwandlung von Papierdokumenten in Digitalversionen, und auch Cloudflare, einen Dienstleister für Webseiten-Sicherheit.

Trotz schwacher Quartalszahlen: So kann sich die Netflix-Aktie laut Tech-Investor Gene Munster auch weiterhin behaupten

  Trotz schwacher Quartalszahlen: So kann sich die Netflix-Aktie laut Tech-Investor Gene Munster auch weiterhin behaupten Nachdem Netflix seine Zahlen für das dritte Quartal 2020 vorgelegt hatte, zeigten sich Anleger enttäuscht. Laut Tech-Investor Gene Munster hat der Streaminganbieter seinen Konkurrenten gegenüber einen entscheidenden Nachteil. Sollte das Unternehmen diesen aber in Angriff nehmen, könnte das die Kursentwicklung der Netflix-Aktie aber positiv beeinflussen. © Bereitgestellt von Finanzen.

Der dritte Fonds mit Spitzenrating von Scope ist der „Global Technology Funds“ des französischen Anbieters Polar Capital. Neue Investoren können hier allerdings nicht mehr einsteigen. Darüber hinaus hat nur noch der Fonds „World Technology“ des US-Vermögensverwalters Blackrock eine Bestbewertung.

Die allerbeste Wertentwicklung im laufenden Jahr schafft bisher allerdings ein kleiner und erst seit drei Jahren angebotener Fonds: Der „Abaris Technology Opportunities“ des schweizerischen Hauses Abaris Investment Management verweist die Konkurrenz der Tech-Fonds mit einer Wertsteigerung von 73 Prozent in die Schranken.

Langfristiges Renditeziel: 15 bis 20 Prozent im Jahr

Fondsmanager Marco Kott geht andere Wege als die Wettbewerber. „Wir haben keine der großen Konzerne wie Amazon, Apple oder Microsoft im Fonds“, sagt der Chef von Abaris. Seinen Ansatz erklärt er so: „Wir wollen die Amazons von morgen finden, suchen deshalb nach kleineren Unternehmen, denen wir ein Umsatzwachstum von mindesten 30 Prozent jährlich zutrauen.“ Mit dieser Strategie hält Kott langfristig Renditen von 15 bis 20 Prozent jährlich für realistisch. Es sei eine offensive Strategie: „Deshalb wird der Fondswert zeitweise auch stark schwanken“, räumt er ein.

Als Beispiel für attraktive Aktien nennt Kott Crowdstrike. „Die US-Firma bietet Sicherheitssoftware, und das besser und innovativer als Konkurrenten“, sagt der Experte. Sehr gut gefällt ihm auch Livongo Health, ein Unternehmen, das eine App zum Umgang mit chronischen Krankheiten programmiert habe. Die Aktie sei sechsmal teurer als noch zu Jahresanfang. In China setzt der Abaris-Chef unter anderem auf Youdao. Der Anbieter von Onlineausbildung wachse extrem stark – mit dreistelligen Raten.

Die Fondsmanager glauben an weiterhin gute Perspektiven ihrer Strategien. Allerdings sprechen sie trotz der eigenen Geschäftsinteressen auch von Risiken: Zurückhaltend zeigt sich Curtis von Templeton. In einigen Tech-Segmenten seien die Kurse sehr weit nach oben gelaufen. „Deshalb halten wir momentan eine höhere Barquote im Fonds“, erklärt der Manager.

Im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden: Zu diesen Aktien rät Jim Cramer

  Im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden: Zu diesen Aktien rät Jim Cramer Kurz vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November, bei der der derzeitige Amtsinhaber Donald Trump gegen den demokratischen Herausforderer und ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden antritt, erklärte der ehemalige Hedgefondsmanager Jim Cramer, wie Anleger sich im Fall von Trumps Niederlage positionieren sollten. Einige Titel sind zwar bereits erfolgreich, ihr volles Potenzial könnten sie aber erreichen, wenn im Januar 2021 ein demokratischer Präsident ins Weiße Haus einzieht. © Bereitgestellt von Finanzen.

Fish von Janus Henderson sieht ein potenziell großes Problem an anderer Stelle: „Wenn die Zinsen stark steigen sollten, dann wäre das schlecht“, fürchtet er. Auch denkbare politische Initiativen in den USA zur Eingrenzung der Marktmacht großer Tech-Konzerne, wie sie im Lager des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden zu hören sind, müsse man im Auge behalten, sagt der Fondsmanager.

Hohe Kurse als Risiko

Deutlicher werden andere Experten wie Victor Zhang. Als Chef-Anlagestratege des großen US-Vermögensverwalters American Century Investments warnt er: „Investoren zahlen möglicherweise zu viel für die großen Technologieaktien. Die werden mit dem 32-Fachen ihres Gewinns gehandelt.“ Auf dem Niveau seien sie fast doppelt so teuer wie die sogenannten Value-Aktien aus konjunktursensiblen Sektoren. Zhang warnt: „Das erinnert an die Technologieblase zur Jahrtausendwende und die Finanzkrise.“

Aktuell hohe Kurse sind für die Tech-Kenner aber nicht das einzige Problem. Der Ausblick für die Branche ist für sie mit Fragezeichen versehen. Stratege Zhang denkt hier ähnlich wie Fondsmanager Fish. Im Kern stehen für ihn Überlegungen einer strengeren Regulierung: „In den USA sind die großen Tech-Konzerne mit kartellrechtlichen Bedenken, Fragen des Schutzes der Privatsphäre und dem Vorwurf der Verbreitung von Desinformation konfrontiert“, erinnert Zhang. Auch das Thema Steuervermeidung kann seiner Ansicht nach akut werden.

Zhang warnt daher vor einer möglichen Stimmungsänderung am Aktienmarkt und einer möglichen Abkehr von Tech-Aktien. Eine solche Stimmungsänderung wäre keine mit langer Reaktionszeit, fürchtet er: „Eine radikale Trendumkehr kann plötzlich kommen.“

Mehr: Nach dem Höhenflug der Tech-Aktien stellt sich die Frage nach den künftigen Gewinnern.

Im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden: Zu diesen Aktien rät Jim Cramer .
Kurz vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November, bei der der derzeitige Amtsinhaber Donald Trump gegen den demokratischen Herausforderer und ehemaligen Vizepräsidenten Joe Biden antritt, erklärte der ehemalige Hedgefondsmanager Jim Cramer, wie Anleger sich im Fall von Trumps Niederlage positionieren sollten. Einige Titel sind zwar bereits erfolgreich, ihr volles Potenzial könnten sie aber erreichen, wenn im Januar 2021 ein demokratischer Präsident ins Weiße Haus einzieht. © Bereitgestellt von Finanzen.

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