Finanzen Corona-Warn-App funktioniert jetzt über Ländergrenzen hinweg

13:50  20 oktober  2020
13:50  20 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Laden Sie Ihre Coronavirus-Testergebnisse hoch. Deutsche App-Nutzer forderten

 Laden Sie Ihre Coronavirus-Testergebnisse hoch. Deutsche App-Nutzer forderten BERLIN (Reuters) auf. Der deutsche Gesundheitsminister forderte am Mittwoch die Nutzer einer Smartphone-App auf, bei der Verfolgung von Coronavirus-Infektionen zu helfen, positive Testergebnisse in das System hochzuladen, damit andere gefährdete Benutzer eine erhalten rechtzeitige Warnung.

Die Corona - Warn - App ist eine seit dem 16. Juni 2020 in Deutschland und seit Anfang Juli 2020 auch in allen Staaten der EU und weiteren Staaten in über 20 Sprachen durch Download verfügbare COVID-19-App, die eine Variante der Kontaktnachverfolgung anwendet.

„ Corona - Warn - App funktioniert nicht“: Das steckt hinter den Meldungen. Wie BILD berichtet, soll die Corona-App wochenlang „kaputt“ gewesen sein. Betroffen waren zahlreiche Nutzer von Android-Handys. Die App selbst hat dabei funktioniert , es wurden jedoch keine Benachrichtigungen über

Die Corona-Warn-App kann nun auch länderübergreifend über eine möglicherweise gefährliche Begegnung mit Corona-Infizierten warnen. Für Markus Söder bleibt die App allerdings ein „zahnloser Tiger“.

Corona-Warn-App funktioniert jetzt über Ländergrenzen hinweg © Firn / shutterstock Corona-Warn-App funktioniert jetzt über Ländergrenzen hinweg Am Montagmittag erschien wie angekündigt das Update auf die Version 1.5 in den App-Stores von Google und Apple. Damit können bei der Risikoermittlung jetzt auch Kontakte mit Nutzern der offiziellen Corona-Apps anderer Länder ermittelt werden.

Die EU-Kommission erklärte, damit sollen Bürger auf Reisen in Europa eine einzige App nutzen und weiterhin von der Kontaktnachverfolgung profitieren und eine Warnmeldung erhalten können. Die jeweiligen Coronavirus-Warn-Apps verbinden sich dabei weiterhin ausschließlich mit dem eigenen nationalen Backend-Server. Die nationalen Server seien nicht direkt miteinander verbunden. „Sie tauschen die Informationen über den EU-Datenabgleichsdienst aus, wodurch der Verbrauch an Datenvolumen gegenüber dem direkten Austausch zwischen teilnehmenden Apps stark reduziert wird.“

Bundeskanzleramtschef Helge Braun: „Die Infektionslage darf uns nicht davonrennen“

  Bundeskanzleramtschef Helge Braun: „Die Infektionslage darf uns nicht davonrennen“ Bundeskanzleramtschef Helge Braun: „Die Infektionslage darf uns nicht davonrennen“ Kanzleramtschef Helge Braun warnt vor den Folgen der wachsenden Coronainfektionszahlen. Die Lage dürfe nicht unbeherrschbar werden. Deutschland müsse wettbewerbsfähiger aus der Krise kommen.

→ Wie funktioniert die Corona - Warn - App zukünftig mit Smartphones von Huawei oder anderen, die nicht mit dem Betriebssystem iOS oder Android laufen? → Wie wirkt sich die Benutzung der Corona - Warn - App auf die Akkuleistung des Smartphones und auf den Speicherplatz aus?

Was Sie jetzt über die Corona-App wissen müssen. Seit Anfang April wird den Deutschen eine Corona - Warn - App versprochen. So sollte sichergestellt werden, dass die Nachverfolgung von Infektionsketten auch über Ländergrenzen hinweg funktioniert .

Im ersten Schritt tauschen die Apps aus Deutschland, Irland und Italien über das Euro-Gateway die Warnungen aus. Weitere Staaten, darunter Dänemark, Lettland und Spanien, sollen kurze Zeit später folgen, Länder wie die Niederlande, Österreich, Polen und Tschechien voraussichtlich im November. Zum Jahresende könnten bis zu 16 nationale Apps miteinander gekoppelt sein. Auch ein Datenaustausch mit der Schweiz ist im Gespräch.

Frankreich nimmt vorerst nicht teil

Aus technischen Gründen wird die offizielle Corona-Warn-App Frankreichs vorerst nicht an dem europäischen Datenaustausch teilnehmen können. Die Franzosen haben sich für ein zentrales Speicherkonzept entschieden, das mit dem Verfahren in den anderen EU-Staaten nicht kompatibel ist. Auch Ungarn hat sich für ein zentrales Konzept entschieden und kann derzeit nicht in das EU-Gateway eingebunden werden.

Corona-Warn-App: Diese Funktionen könnte das Update bringen

  Corona-Warn-App: Diese Funktionen könnte das Update bringen Die Corona-Warn-App erhält in den nächsten Tagen weitere Funktionen. Diese sollen dazu beitragen, dass Nutzer Ansteckungsrisiken besser einschätzen können. © PhotoGranary / Shutterstock Die Corona-Warn-App verursacht noch reichlich Probleme. Wie der Spiegel im Rahmen einer Vorabmeldung der am Samstag erscheinenden Ausgabe berichtet, soll es in Zukunft möglich sein, zusätzlich zu einer Infektionsmeldung in der Corona-Warn-App auch anzugeben, ob und gegebenenfalls seit wann man bestimmte Symptome hat.

Die nationalen Corona-Apps sollen miteinander kommunizieren. Wer den ersten Schritt zum Daten-Austausch macht – und wer wohl nie dabei sein wird. Erst jetzt suchen die nationalen Corona - Warn - Apps der verschiedenen Länder den Kontakt zueinander.

Die Corona - Warn - App des Bundes bekommt neue Features – und eine häufig geforderte Erweiterung: Die Anwendung lässt sich künftig in zehn weiteren europäischen In diesen Ländern funktioniert die Corona-App bald. Telekom-Chef Tim Höttges nannte Details zum Ausbau der Anwendung: "Wir

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Manuel Höferlin sagte, er wisse von der Lösung eines deutschen Startups, die den Datenaustausch auch zwischen zentralen und dezentralen Speichermodellen ermögliche. Der Vorsitzende des Ausschusses Digitale Agenda forderte die Bundesregierung auf, diesen Ansatz auszuloten. „Der reibungslose Datenaustausch mit Nachbarländern wie Frankreich muss schon aufgrund der täglichen Pendlerströme höchste Priorität haben.“

Die Version 1.5 der deutschen Corona-Warn-App vollzieht die europäische Verknüpfung im Hintergrund: Nutzer müssen nichts tun, um den EU-Modus zu aktivieren. Nutzer in anderen Staaten müssen die Funktion teils selbst einschalten.

Tagebuchfunktion ebenfalls neu


Video: Corona-Warn-App: Neue & wichtige Funktionen kommen (ItsinTV)

Gleichzeitig mit der länderübergreifenden Risikoermittlung wurde die App um eine Tagebuchfunktion erweitert. Darin können infizierte Nutzer ihre Krankheitssymptome eintragen. Mithilfe dieser Angaben kann der Algorithmus der App das Infektionsrisiko präziser berechnen.

Nur 5% der Coronavirus-Fälle in Ontario verwendeten die COVID Alert-App, um eine Infektion zu melden.

 Nur 5% der Coronavirus-Fälle in Ontario verwendeten die COVID Alert-App, um eine Infektion zu melden. © Morgan Modjeski / CBC Ontario hatte seit dem Start der COVID Alert-App Ende Juli mehr als 25.000 bestätigte Fälle von COVID-19. Ungefähr fünf Prozent der Befragten haben die App verwendet, um ihre Infektionen zu melden und Expositionsbenachrichtigungen über ihren Fall auszulösen.

Die Corona - Warn - App des Bundes funktioniert jetzt auch länderübergreifend. Seit dem Update, das heute Mittag aufgespielt wurde, können bei der Risiko-Ermittlung auch Kontakte etwa in Irland und Italien ermittelt werden. Weitere Staaten, darunter Dänemark, Lettland und Spanien, sollen folgen.

So funktioniert die Corona - Warn - App im Detail (PDF, 2 MB, Datei ist nicht barrierefrei). Die App wird vom Robert Koch-Institut für die deutsche Bundesregierung herausgegeben. Für die vergangenen Wochen seit der Veröffentlichung der Corona - Warn - App liegen nun auch Kennzahlen zur Nutzung

Die deutsche App wurde mittlerweile rund 19,8 Millionen Mal heruntergeladen. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von mehr als 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird.

Nach einem Bericht des Nachrichtenportals „The Pioneer“ informieren inzwischen fast 500 Corona-Infizierte pro Tag mithilfe der Warn-App andere Menschen über den eigenen Positiv-Befund. Dies entspricht 13 bis 14 Prozent der Gesamtzahl der Neu-Infizierten. „Die App wird gut angenommen. Jede Infektionskette, die hierdurch zusätzlich unterbrochen wird, ist wichtig“, sagte Gottfried Ludewig, Leiter der Digital-Abteilung im Bundesgesundheitsministerium.

„Die App ist leider bisher ein zahnloser Tiger“

Gleichzeitig gibt es auch Kritik an der App. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält sie bislang für praktisch wirkungslos. „Die App ist leider bisher ein zahnloser Tiger. Sie hat kaum eine warnende Wirkung“, sagte der CSU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Daher braucht es ein digitales Update, um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit die Corona-App wirksam wird.“ Wie genau dieses Update aussehen soll, ließ Söder offen.

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Die Entwicklung der Corona - Warn - App des Bundes durch den Softwarekonzern SAP und die Deutsche Telekom wird rund 20 Millionen Euro kosten. Dabei soll insbesondere die Funktionsweise über Ländergrenzen hinweg eine große Rolle spielen. Nachbarstaaten wie die Niederlande, die

Die Corona - Apps der EU-Staaten sollen künftig auch Informationen untereinander austauschen können und so die Kontaktverfolgung von Infizierten über Ländergrenzen hinweg ermöglichen. Darauf einigten sich Deutschland und andere Länder, wie die EU-Kommission mitteilte.

Auch der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach forderte wegen der stark steigenden Corona-Zahlen eine Aufrüstung der Corona-Warn-App mit zusätzlichen Funktionen. Er sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag), man könne sich nicht damit zufrieden geben, dass nur 60 Prozent der positiv getesteten Nutzer ihren Befund für Warnungen durch die App weiter melden. „Die Fragestellung müsste umgekehrt werden: ob jemand explizit nicht warnen will.“ Bislang müssen Nutzer, die einen positiven Befund bekommen, aktiv zustimmen, dass ihre Risikokontakte über die App informiert werden.

Auch weitere Funktionen wie das Teilen von Ort und Datum des Risikokontakts könnten hilfreich sein, müssten aber auf freiwilliger Basis erhoben werden, sagte Lauterbach dem RND. dpa

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