Finanzen Siemens: Asoziales Verhalten – die Kritik wird schärfer

17:20  24 november  2017
17:20  24 november  2017 Quelle:   deraktionaer.de

Siemens-Beschäftigte wollen Stellenabbau nicht kampflos hinnehmen

  Siemens-Beschäftigte wollen Stellenabbau nicht kampflos hinnehmen Von besinnlicher Vorweihnachtszeit kann für Tausende von Siemens-Mitarbeitern keine Rede sein. Die vom Konzern angekündigten Stellenstreichungen stossen auf erheblichen Widerstand. (dpa) Siemens stehen unruhige Wochen ins Haus: Beschäftigte, Betriebsräte und Gewerkschaft haben entschiedenen Widerstand gegen den angekündigten Abbau Tausender von Arbeitsplätzen angekündigt. Schon zur Verkündung der umstrittenen Pläne am Donnerstag gab es erste Protestaktionen, weitere sind geplant.

Kommentar : Die Kritik an Siemens ist unfair und kurzsichtig. Es sind solche Zahlen, die den SPD-Bundesvorsitzenden Martin Schulz zu dem bösen Vorwurf greifen ließen, es handle sich um ein „ asoziales “ Verhalten und um „Manchester-Kapitalismus“.

„ Asozial “ bezeichnet an sich ein von der anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Verhalten : Ein Individuum oder eine Gruppe verstößt durch die eigenen Handlungen gegen geltende gesellschaftliche Normen und gegen Interessen anderer Mitglieder der Gesellschaft.

Der Konzernumbau bei Siemens polarisiert. Arbeitnehmervertreter und Politik äußern scharfe Kritik an den geplanten Sparmaßnahmen des Konzerns. Für Siemens-Chef Joe Kaeser ist das ein Dilemma: Einerseits soll das Image des Konzerns nicht ramponiert werden, andererseits ist eine Restrukturierung der Problemsparten aus wirtschaftlicher Sicht unumgänglich.

Siemens hat angekündigt in den Bereichen Kraftwerks- und Antriebstechnik 6.900 Stellen zu streichen. Während die Proteste der IG Metall bereits auf Hochtouren laufen, melden sich inzwischen auch immer mehr Politiker zu Wort. Auf einer Kundgebung in Berlin kritisierte SPD-Chef Martin Schulz Siemens scharf und mahnte den Konzern zu seiner gesellschaftlichen Verantwortung. Die Politik könnte Siemens vor allem daran erinnern, dass die Bundesrepublik Deutschland ein großer Auftraggeber ist.

EIL: Siemens-Aktie: Konzern baut fast 7000 Arbeitsplätze ab - IG Metall: "Inakzeptabel"

  EIL: Siemens-Aktie: Konzern baut fast 7000 Arbeitsplätze ab - IG Metall: Siemens will in den nächsten Jahren weltweit fast 7000 Arbeitsplätze streichen, davon die Hälfte in Deutschland. Die Turbinen-Werke in Görlitz und Leipzig sollen geschlossen werden, das Werk in Erfurt wird womöglich verkauft, wie der Industriekonzern am Donnerstag in München mitteilte. Am stärksten betroffen ist die Kraftwerks-Sparte, die unter der Energiewende leidet. Dort fallen allein 6100 Stellen weg, davon 2600 in Deutschland. Bei elektrischen Antrieben werden 760 Arbeitsplätze gestrichen, der überwiegende Teil davon in Berlin. Auch hier gebe es deutliche Überkapazitäten.

Siemens : Asoziales Verhalten – die Kritik wird schärfer . Der Konzernumbau bei Siemens polarisiert. Arbeitnehmervertreter und Politik äußern scharfe Kritik an den geplanten Sparmaßnahmen des Konzerns.

asozial - ist ein dehnbarer Begriff und wird heute vielfältig für "unschöne" Verhaltensweisen und "unangenehme" Leute verwendet. wie sind menschen denen man sagt sie seinen asozial . was macht das aus wie verhalten die sich wie sehen sie aus? lese den begriff immer wieder und finde

Es sei irrsinnig, dass Leute rausgeschmissen werden, damit der Konzern noch ein bisschen mehr Gewinn erzielen kann, so Schulz. „Das ist asozial“, wählte der Sozialdemokrat harsche Worte. Der Hauptkritikpunkt: Siemens ist auf Konzerneben hochprofitabel und müsse deshalb in der Lage sein, Probleme in einzelnen Sparten auszugleichen, ohne dass die Mitarbeiter Fehler des Managements ausbaden müssen. Zudem

Kaeser wehrt sich

In einem offenen Brief hat sich Kaeser inzwischen zur Wehr gesetzt. Vorwürfe, dass Siemens ein Staatsprofiteur sei, konterte er mit dem Hinweis auf die milliardenschweren Steuerabgaben des Konzerns – alleine in den letzten fünf Jahren habe Siemens über 20 Milliarden Euro an den deutschen Staat überwiesen. Zudem seien keine Managementfehler für die Probleme der Sparten verantwortlich, vielmehr belaste der strukturelle Wandel in der Energiewelt.

Siemens: Aus für Leipzig und Görlitz

  Siemens: Aus für Leipzig und Görlitz Siemens lässt die Katze aus dem Sack und gibt den Abbau von weltweit 6900 Stellen bekannt. Die Hälfte davon soll auf Deutschland entfallen.In Deutschland trifft es insgesamt rund 3500 Siemensianer. Ein Schwerpunkt des geplanten Kahlschlags ist Berlin. Da werden nicht nur im Kraftwerksgeschäft 300 Stellen gestrichen, sondern im Dynamowerk mit 570 Mitarbeitern auch noch Beschäftigte einer zweiten Division, dem Geschäft mit Prozessindustrie und Antrieben.

„ Asozial “ bezeichnet an sich ein von der geforderten oder anerkannten gesellschaftlichen Norm abweichendes Individualverhalten: Ein Individuum vollzieht seine Dadurch stehe der Begriff, so die Kritik , für einen willkürlichen Ausschluss durch Gruppen, die sich als Mehrheit definieren.

Siemens -Chef Joe Kaeser hat heftige Kritik von SPD-Chef Martin Schulz wegen des massiven Stellenabbaus bei dem Elektrokonzern In dem Brief wies Kaeser außerdem die Kritik von Schulz zurück, Siemens habe wegen öffentlicher Aufträge jahrzehntelang vom deutschen Staat profitiert.

  Siemens: Asoziales Verhalten – die Kritik wird schärfer © Bereitgestellt von Der Aktionär

Langfristig aussichtsreich

Der Widerstand gegen die Sparmaßnahmen ist nicht erfreulich für Siemens. Langfristig dürfte sich der Umbau aber auszahlen. Mit dem Fokus auf die zukunftsträchtigeren Geschäftsfelder wie die Digitale Fabrik oder die Medizintechnik sollte der Konzern künftig wieder den Wachstumspfad einschlagen. Langfristig sollte davon auch die Aktie profitieren. Neueinsteiger können den Rücksetzer zum Einstieg nutzen.

  Siemens: Asoziales Verhalten – die Kritik wird schärfer © Bereitgestellt von Der Aktionär

Kevin Spacey soll einen Royal belästigt haben .
<p>Der norwegische Royal Ari Behn behauptet, er wurde vor zehn Jahren während eines Events in Oslo von dem Hollywood-Schauspieler begrapscht, direkt nachdem Spacey die Veranstaltung zum Friedensnobelpreis moderierte.</p>Der norwegische Royal behauptet, er wurde vor zehn Jahren während eines Events in Oslo von dem Hollywood-Schauspieler begrapscht, direkt nachdem Spacey die Veranstaltung zum Friedensnobelpreis moderierte. Im Interview mit dem norwegischen Radiosender 'P4' erinnert sich der 45-Jährige: "Er saß direkt neben mir. Nach fünf Minuten meinte er 'Hey, lass uns raus gehen und eine Zigarette rauchen' - und dann nahm er unter dem Tisch meine Hoden in die Hand.

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