Finanzen Tesla Quartalszahlen: „Unsere Fertigung wird unterschätzt“ – Musk ärgert sich trotz neuer Rekorde

13:10  22 oktober  2020
13:10  22 oktober  2020 Quelle:   wiwo.de

Elon Musk: Tesla-Standort Grünheide produziert zuerst neue Batterie

  Elon Musk: Tesla-Standort Grünheide produziert zuerst neue Batterie In Teslas Giga-Factory in Grünheide will der Fahrzeughersteller zum ersten Mal das neue Batteriekonzept „4680 cells“ verbauen. Auch weitere Innovationen sollen zunächst in der Nähe von Berlin und erst später an anderen Standorten eingesetzt werden. © Shutterstock Tesla kündigt an, das  Batteriekonzept „4680“ zunächst im Model Y zu verbauen. In einem Tweet hat Tesla-Chef Elon Musk bestätigt, dass das Batteriedesign „4680 cells“ zuerst in das Model Y wandern soll. Diese Serie produziert Tesla planmäßig ab nächstem Jahr in der Gigafactory Grünheide in der Nähe von Berlin.

CEO Elon Musk scheint sich dessen noch nicht hundertprozentig sicher zu sein. Wie der News-Blog Electrek berichtet, schickte Musk Anfang dieser Woche eine kurze E -Mail an alle Tesla -Mitarbeiter. In der E -Mail, die Electrek vorliegt, geht Musk auf die Bedeutung der letzten Woche des Quartals ein

Trotz eines Rekordverlusts hat der Elektroautobauer Tesla die Erwartungen zu Jahresbeginn übertroffen. Zudem meldete die Firma des Tech-Milliardärs Elon Musk Fortschritte bei der problematischen Produktion des Hoffnungsträgers Model 3.

Tesla hat zum fünften Mal in Folge einen Quartalsgewinn erzielt. Die eigentliche Stärke, verrät Firmenchef Elon Musk, sei eine Besonderheit, die traditionelle Autohersteller nicht nachahmen können.

Elon Musk hat Grund zum Tanzen: Mit seiner Strategie erreicht Tesla erneut einen Quartalsgewinn. © imago images Elon Musk hat Grund zum Tanzen: Mit seiner Strategie erreicht Tesla erneut einen Quartalsgewinn.

Elon Musk hielt sich gar nicht lange mit der Vorrede auf. „Wir hatten das beste Quartal unserer Geschichte“, jubelte der Tesla-Chef bei der Diskussion der Zahlen des dritten Quartals 2020. „Ich war noch nie so optimistisch wie heute“. Mit einem Umsatz von 8,7 Milliarden Dollar hat Tesla die Schätzungen der Wall Street um eine beachtliche halbe Milliarde Dollar übertroffen. Zum fünften Mal in Folge gelang ein Quartalsgewinn, diesmal von 331 Millionen Dollar, wobei ein großer Teil aus dem Handel mit Emissionsrechten stammt. Das Finanzpolster ist auf 14,5 Milliarden Dollar angeschwollen. Vom baldigen Bankrott redet außer einigen Leerverkäufern niemand mehr. Der erste Jahresgewinn der Geschichte rückt in greifbare Nähe.

70 Jahre später: die großartigen Neuwagen von 1950

 70 Jahre später: die großartigen Neuwagen von 1950 1/15 SLIDES © Motor1.com Copyright Tesla Modell 3 18 '' Aero Wheels (Designstudio US - Oktober 2020) 2/15 SLIDES © Motor1 .com Copyright Tesla Modell 3 18 '' Aero Wheels (Designstudio US - Oktober 2020) 3/15 SLIDES © Motor1.com Copyright Tesla Modell 3 18 '' Aero Wheels (Design Studio US - Oktober 2020) 4/15 SLIDES © Motor1.com Copyright Tesla Modell 3 18 '' Aero Wheels (Designstudio US - Oktober 2020) Neues Auto-Gadget entfernt auf magische Weise Kratzer und Dellen nächste Folie Tesla Model 3

Tesla -News (Juli 2020). Während Tesla immer neue Rekorde bricht, reißt die Corona-Krise andere Elektroauto-Marken in den Abgrund. >> Nach einer Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC musste sich Tesla -Chef Elon Musk auf deutliche Einschränkungen in seinem Verhalten bei Twitter einstellen.

PALO ALTO (dpa-AFX) - Trotz eines Rekordverlusts hat der Elektroautobauer Tesla die Erwartungen zu Jahresbeginn übertroffen. Zudem meldete die Firma von Tech-Milliardär Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss Fortschritte bei der problematischen Produktion des Hoffnungsträgers

Obwohl die Coronapandemie das Werk in Fremont im Frühjahr für sechs Wochen lahmlegte, ist Finanzchef Zach Kirkhorn zuversichtlich, das Jahresziel von einer halben Million ausgelieferten Fahrzeuge zu erreichen: „Es ist herausfordernd, aber möglich.“ Dabei hilft, dass im vierten Quartal traditionell viele Fahrzeuge verkauft werden. Tesla muss bis Jahresende noch mindestens 182.050 Fahrzeuge ausliefern, um seine Vorgabe zu erreichen. Für nächstes Jahr wird wahrscheinlich eine neue Zielmarke von einer Million Teslas gesetzt, auch wenn Kirkhorn und Musk das erst Ende des Jahres bekanntgeben wollen.

In Shanghai ist Tesla dabei, das Werk zu erweitern. Nahe Berlin und im texanischen Austin werden neue Fabriken hochgezogen. Wobei Musk bei Giga Berlin in Sachen Fortschritt kurz zögerte, um dann aber den Produktionsstart im nächsten Jahr zu bekräftigen. Allerdings werde es - wie generell bei neuen Werken üblich - zwischen 18 und 24 Monate dauern - bis die volle Kapazität erreicht sei. Berlin bekomme eine eigene Akkuproduktion, die derzeit in einer Pilotanlage im Stammwerk Fremont entwickelt wird. Allerdings erwartet Musk, erst 2022 in größerem Umfang die eigenen Akkus zu nutzen. Sollte es zu unerwarteten Schwierigkeiten bei der Entwicklung kommen, habe man Vorsorge getroffen. Die oft geäußerte Befürchtung, dass Tesla Milliarden von Dollar in eigene Akkus investiere, die dann von neuer Technologie überholt werden könnten, sieht Musk nicht. „Wir sind da total agnostisch“, betont er. Was heißen will, dass man die Beschaffenheit der Akkuzellen schnell ändern kann, wenn es Besseres gibt. Wobei der Tesla-Chef bei Festkörperakkus, die als neue Wundertechnologie gehandelt werden - unter anderem von Volkswagen - skeptisch ist. Aber wenn sie tatsächlich verfügbar und günstiger sei, werde man sich dem nicht verschließen.

Erklärer: Teslas selbstfahrende Ambitionen erhalten einen Neustart

 Erklärer: Teslas selbstfahrende Ambitionen erhalten einen Neustart Von Edward Taylor © Reuters / ALY SONG DATEIFOTO: Elon Musk, CEO von Tesla Inc, geht während einer Eröffnungszeremonie für Tesla neben einen Bildschirm, auf dem ein Bild des Tesla Model 3-Autos zu sehen ist Das in China hergestellte Model Y-Programm in Shanghai FRANKFURT (Reuters) - Elon Musk, CEO von Tesla Inc, hat am Dienstagabend getwittert, dass der Elektroautohersteller eine neue Version seiner Full Self Driving-Software herausbringen wird, der jüngste Versuch des kalifornischen ansässiges

Anleger sind enttäuscht | Neue Schock-Meldung für Tesla . Zudem teilte Firmenchef Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit, dass Finanzvorstand Deepak Ahuja das „Der Weg vor uns ist sehr schwierig“, warnte Musk , als er jüngst ankündigte, sieben Prozent der Vollzeitstellen zu streichen.

Jahrelang ärgerte sich Elon Musk über die sogenannten "short sellers", Investoren, die auf einen Absturz der Immer wieder musste sich Musk von den "shorts" anhören, dass sein Unternehmen kurz vor dem Ende steht. Tesla -Aktie stürmt von Rekord zu Rekord . Allein seit Jahresbeginn hat die

Da Musk mit Tesla schon seit zehn Jahren an der Börse operiert, obwohl er das zwischenzeitlich wegen der ständigen Kritik bereut hat, ist ihm bewusst, dass gegenwärtige Erfolge weit weniger gelten als zukünftige Errungenschaften. Anleger bei Laune gehalten werden müssen. Besonders jetzt, wo Tesla mächtig bei der Börsenbewertung zugelegt hat und mit fast 400 Milliarden Dollar mit Abstand der wertvollste Autohersteller der Welt ist.

Musk tat dies am Mittwoch, indem er auf die vielen Möglichkeiten hinwies, die noch in Tesla stecken. Vor allem im Solargeschäft, dessen Übernahme strittig ist. Bei den Solardächern werde man „im nächsten Jahr sehen was dort noch drin steckt und viele werden überrascht sein“, lockte er.

Seine künftige Robotaxi-Flotte, an der jeder Besitzer eines Teslas teilnehmen und Geld verdienen kann, pries er als eine neue Generation von Uber. Noch muss Musk beweisen, dass das autonome Fahren sicher genug ist, damit es im öffentlichen Straßenverkehr genehmigt und auch akzeptiert wird. Ein größerer Unfall könnte dies zunichte machen. Musk war beim Zeitplan des autonomen Fahrens zu optimistisch. Nun zielt er darauf, dank einer völlig neu geschriebenen Software die Betaversion des autonomen Fahrens bis Ende des Jahres in den USA auszurollen, allerdings weiterhin mit dem Fahrer hinter dem Steuer, der jederzeit eingreifen kann.

Elon Musk sagte, Tesla stehe kurz davor, den Preis für seine "voll selbstfahrende" Software um 2.000 US-Dollar zu erhöhen.

 Elon Musk sagte, Tesla stehe kurz davor, den Preis für seine Tesla erhöht den Preis für seine "voll selbstfahrende" Software um rund 2.000 US-Dollar, kündigte sein CEO Elon Musk an am Donnerstag. Der Preis für das Add-On für unterstütztes Fahren wird am Montag, dem 26. Oktober, auf 10.000 US-Dollar steigen. Es folgt die Limited Beta Release der Software am Dienstag.

Es gibt neue Schwanengesänge auf Tesla : Starunternehmer Elon Musk (47) erlebe Doch viele halten Musk weiterhin zugute, dass er sich immer wieder als Überlebenskünstler hat Einen neuen Realitäts-Check gibt es kommenden Mittwoch: Dann legt Tesla die neuesten Quartalszahlen vor.

Tesla schwimmt auf der Erfolgswelle und verbucht das fünfte Quartal in Folge einen Gewinn. Für das Jahr 2030 verfolgt der US-Elektroautohersteller nun hohe Ziele. Ob diese sich verwirklichen lassen, erklärt Jürgen Pieper vom Bankhaus Metzler im ntv-Interview mit Katja Dofel.

Musk vertraut auch weiterhin darauf, dass die Kameras der Teslas für die Navigation ausreichen. LiDAR-Sensoren, die Abstands- und Geschwindigkeit via Laserstrahl messen, was Wettbewerber wie Waymo aus Sicherheitsgründen für dringend nötig erachten, würde er nicht nutzen, selbst wenn sie gratis wären.

Am interessantesten sind jedoch Musks Ansichten zur Fahrzeugproduktion. Es ärgert ihn schon lange, dass „unsere Fertigung so unterschätzt wird, dabei ist sie unser größter Vorteil überhaupt.“ Zwar kommt natürlich Tesla nicht ohne Zulieferer aus, aber das Unternehmen macht so viel wie möglich intern. Da gereicht ihm zum Vorteil, dass ein Elektroauto weniger Komponenten benötigt.

Teslas geringen Zulieferer-Verbindungen gehen gegen den Branchentrend. Die traditionellen Autohersteller haben in den vergangenen Jahrzehnten viel an ein Netz von Zulieferern ausgelagert, eigene Produktion zurückgefahren und sich stärker auf Fahrzeugentwicklung und das Pflegen der Marke konzentriert. Dadurch sind viele Zulieferer und große Auftragsfertiger entstanden wie Magna International, wo Jaguar seinen Elektro-SUV i-Pace bauen lässt. Der ehemalige Jaguar-LandRover-Entwicklungsvorstand Wolfgang Ziebart wollte Fabriken noch nicht einmal geschenkt haben. Auch Ex- BMW-Finanzvorstand Stefan Krause sah sie eher als kapitalintensiven Klotz am Bein, besonders wenn die Nachfrage nach Fahrzeugen zurückging.

Tesla-Aktie legt zu: Anleger feiern starke Tesla-Zahlen - Goldman Sachs hebt Ziel

  Tesla-Aktie legt zu: Anleger feiern starke Tesla-Zahlen - Goldman Sachs hebt Ziel Der Elektroautobauer Tesla hat am Mittwochabend nach dem Handelsende an der Wall Street Anlegern und Interessierten einen Blick in die Bücher gewährt. © Bereitgestellt von Finanzen.net Hannelore Foerster/Getty Images Tesla hat im fünften Quartal in Serie schwarze Zahlen geschrieben und seine ambitionierten Jahresziele bestätigt. In den drei Monaten bis Ende September wurde ein Nettogewinn von 331 Millionen Dollar (279 Mio Euro) erzielt, wie der Konzern des schillernden Tech-Milliardärs Elon Musk am Mittwoch (Ortszeit) im kalifornischen Palo Alto mitteilte.

Neuer Ärger für Tesla . Die amerikanische Börsenaufsicht SEC hat Klage gegen Tesla -Chef Elon Musk eingereicht. Musk muss sich seitdem alle Tweets und andere Nachrichten vom Unternehmen genehmigen lassen Wie eine Gewichtsreduzierung helfen kann, wurde bisher aber unterschätzt .

Neuer Rekord mit Ex-Formel-1-Fahrer? Musk machte sich über die Bezeichnung „Turbo“ lustig und twitterte, dass er mit seinem Model S den neuen Porsche- Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife angreifen wolle. Die Zeit des E -Porsche liegt bei 7 Minuten und 42 Sekunden.

Musk hat das schon immer anders gesehen und sich noch nicht einmal gescheut, im teuren Kalifornien eine Autoproduktion hochzuziehen. Auch wenn seine Träume von einer vollautomatischen Fabrik nicht aufgegangen sind. Peter Rawlinson, ehemaliger Chefingenieur des Tesla S und nun CEO des Tesla-Herausforderers Lucid Motors sieht die Vorteile einer eigenen Fertigung ebenso wie sein ehemaliger Chef. In Casa Grande in Arizona hat Lucid gerade trotz begrenzten finanziellen Ressourcen eine Fabrik gebaut, die vom ehemaligen Tesla-Produktionschef Peter Hochholdinger geleitet wird. Apples Auftragsfertiger Foxconn wittert eine große Chance in der Autoindustrie. Der iPhone-Produzent hat eine eigene Elektroauto-Plattform entwickelt, investiert in den chinesischen Tesla-Konkurrenten Xpeng und will für FiatChrysler Elektroautos fürs Reich der Mitte bauen.

Laut Musk müsste die ganze Autobranche sich viel stärker vertikal integrieren, also noch mehr im eigenen Konzern machen, die Fertigungstiefe erhöhen. Tesla jedenfalls werde das ausbauen. Das Tesla so stark vertikal integriert sei, mache es auch schwer, Tesla zu kopieren. „Wir entwickeln sogar unsere eigenen Maschinen“, sagt Musk. „Wir schreiben unsere eigene Software, inklusive der für die Unternehmenssteuerung.“ Zudem habe man gegenüber klassischen Autoherstellern den Vorteil, dass man das Vertriebsnetz in der eigenen Hand habe. Zudem habe man durch den direkten Kontakt zu den Kunden auch ein eigenes Versicherungsgeschäft starten können, dessen Margen „sehr interessant“ seien.

Nehmen sich traditionelle Autohersteller nun Tesla zum Vorbild und integrieren zurück? Viele Zulieferer sind angeschlagen, die Preise günstig. Aber es ist unwahrscheinlich. Es wäre eine weitere Bürde für Autokonzerne, die den Wechsel vom Verbrenner auf elektrische Antriebe vollziehen müssen. Und schon jetzt an eigenen Programmen wie etwa autonomen Fahrzeugen sparen müssen, um ihre Kosten in den Griff zu bekommen. Tesla scheint derzeit uneinholbar.

Mehr zum Thema: Tesla steigt in die Produktion eigener Akkus ein, um in den nächsten drei Jahren endlich ein kostengünstiges Elektroauto auf den Markt zu bringen.

Das Weiße Haus erwog, Elon Musk für einen prominenten COVID-19-PSA zu gewinnen, obwohl der Milliardär wiederholt Fehlinformationen über Viren austauschte. .
© Bereitgestellt von Business Insider Elon Musk, CEO von Tesla und SpaceX. Tobias Schwarz / Pool über REUTERS Ein Dokument des Weißen Hauses, in dem potenzielle Prominente für eine öffentlich-rechtliche Ankündigungskampagne von COVID-19 aufgeführt sind, zeigt, dass Elon Musk einer von 274 in Betracht gezogenen Namen war.

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