Finanzen Diese MIT-Maske soll Coronaviren deaktivieren – dank heißem Kupfernetz

21:35  22 oktober  2020
21:35  22 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Karen Pence kritisiert, dass sie trotz der Regeln, die die Verwendung am Veranstaltungsort vorschreiben, ohne Maske in die Debatte aufgenommen wurde

 Karen Pence kritisiert, dass sie trotz der Regeln, die die Verwendung am Veranstaltungsort vorschreiben, ohne Maske in die Debatte aufgenommen wurde Die zweite Dame Karen Pence erschien am Ende der Vizepräsidentendebatte am Mittwoch in Salt Lake City, Utah, ohne Gesichtsmaske neben ihrem Ehemann, Vizepräsident Mike Pence. © Alex Wong / Getty Zweite Dame Karen Pence trug am Mittwoch in der Debattenphase keine Gesichtsmaske, obwohl die Kommission für Präsidentendebatten Regeln aufgestellt hatte, die das Tragen von Masken obligatorisch machten. Das Tragen einer Gesichtsmaske war eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Debatte.

Ein Forscherteam am MIT hat eine Maske entwickelt, die Coronaviren wie Sars-CoV-2 deaktiviert – mithilfe eines heißen Kupfernetzes. Die Luft wird vor dem Einatmen wieder abgekühlt.

MIT-Maske mit Kupferdraht. © MIT MIT-Maske mit Kupferdraht.

Nach anfänglicher Unsicherheit gelten Masken beziehungsweise der Mund-Nasen-Schutz mittlerweile als probates Mittel, um die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 zu verlangsamen. Bisher filtern Gesichtsmasken das Virus weitestgehend aber nur heraus. Ein MIT-Team um den Chemical-Engineering-Professor Michael Strano ist mit einem neuen Ansatz jetzt noch einen Schritt weitergegangen. Die Forscher haben sch dabei für eine Variante entscheiden, bei der die Viren durch Wärme deaktiviert werden sollen.

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 Möglicherweise lagern Sie Ihre Masken nicht ordnungsgemäß - Die Ärzte möchten, dass Sie dies wissen. Haben Sie überall Gesichtsmasken versteckt? In der Mittelkonsole Ihres Autos, in Ihren Handtaschen, in Ihren Jackentaschen? Halten! Es ist großartig, Masken zur Verfügung zu haben (gut, dass für verantwortlich ist), aber Sie müssen möglicherweise überdenken, wie Sie sie aufbewahren, um sicherzustellen, dass Sie die Ausbreitung von Bakterien und Viruspartikeln verringern.

Kupfernetz-Maske: Hitze deaktiviert Viren

Dazu haben sie ein Kupfernetz in die Maske eingebaut, das erhitzt werden kann. Beim Ein- und Ausatmen strömt die Luft wiederholt über das Netz, das Virus kann damit zwar durch die Maske dringen, wird aber in der Hitze verlangsamt und deaktiviert. Als optimale Temperatur berechneten die Forscher 90 Grad Celsius. Entsprechend muss die Atemluft beim Einatmen nach dem Überqueren des Netzes wieder abgekühlt werden.


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„Natürlich müssen wir die Sicherheit und den Komfort der Maskenbenutzer im Auge behalten“, sagte MIT-Absolvent und Hauptautor Samuel Faucher. „Die Luft wird nach der Virusinaktivierung gekühlt, damit die Maske bequem und sicher in der Anwendung ist“, so Faucher. Dafür und für das Erhitzen des 0,1 Millimeter dicken Kupfernetzes soll eine einfache 9-Volt-Batterie ausreichen – für eine Laufzeit von jeweils einigen Stunden. Dafür, dass auch die Gesichtshaut nicht verletzt wird, soll eine Neoprenisolierung sorgen.

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 Der supereinfache Hack dieses Lehrers, um Gesichtsmasken komfortabler zu machen, wird viral Diese Geschichte soll daran erinnern, dass Lehrer das größte Geschenk der Welt sind. © Bereitgestellt von Travel + Leisure Getty Images Angie Madden, Lehrerin für Georgia, hat kürzlich Facebook besucht, um ihren neuesten Tipp für den Schulanfang zu teilen. Er enthielt einen -Gesichtsmasken-Hack , den wir alle verwenden können.

Prototypen ja, Peer-Review nein

Die Forscher haben laut dem MIT mit dem Bau von Prototypen begonnen. Ob und wann entsprechende Masken zum Schutz vor Coronaviren auf den Markt kommen sollen, ist unklar. Zudem wiesen die Forscher daraufhin, dass sie ihr Konzept und das Design der Maske zwar schon an einen Online-Preprint-Server zur Begutachtung geschickt und auch bei einem Journal eingereicht haben, das eine Peer-Review bietet. Eine Überprüfung der Idee durch wissenschaftliche oder medizinische Experten steht also noch aus.

Als Zielgruppe für die Maske sehen die MIT-Forscher sowohl Mitarbeiter im Gesundheitswesen als auch private Personen, die etwa in vollen Bussen unterwegs sind, wo das Abstandhalten schwierig bis unmöglich ist.

Nur „für einen kurzzeitigen Moment“?: Armin Laschet ohne Maske im Flugzeug gesehen .
Ministerpräsident Armin Laschet hat seine Vorbildfunktion wohl nicht ganz erfüllt.Die Boulevardzeitung druckte das Foto am Freitag auf ihrer Titelseite ab. Der Zeuge behauptet, Laschet habe die Maske während der gesamten Flugzeit nicht getragen. Die Bild-Zeitung zitiert den Passagier mit den Worten: „Gerade die politischen Entscheidungsträger haben große Signalkraft für alle anderen. Wer sich über die Regeln stellt, kann deren Einhaltung auch nicht von anderen erwarten.

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