Finanzen Daimler soll gemieteten Tesla ramponiert haben

13:06  04 dezember  2017
13:06  04 dezember  2017 Quelle:   sueddeutsche.de

Maydorns Meinung: Volkswagen, Daimler, Tesla, BYD, Evotec, Medigene, Nordex

  Maydorns Meinung: Volkswagen, Daimler, Tesla, BYD, Evotec, Medigene, Nordex In Maydorns Meinung analysiert Börsenexperte Alfred Maydorn die neuesten Entwicklungen der beliebtesten Aktien deutscher Anleger – und versieht sie mit seiner persönlichen Meinung. In dieser Ausgabe geht es um Volkswagen, Daimler, Tesla, BYD, Evotec, Medigene und Nordex. In Maydorns Meinung analysiert Börsenexperte Alfred Maydorn die neuesten Entwicklungen der beliebtesten Aktien deutscher Anleger – und versieht sie mit seiner persönlichen Meinung. In dieser Ausgabe geht es um Volkswagen, Daimler, Tesla, BYD, Evotec, Medigene und Nordex.

Der Autobauer Daimler soll einen gemieteten Tesla unter extremen Bedingungen geprüft und auseinander gebaut haben. Ein Ehepaar aus Bayern lieh dem Autovermieter Sixt einen Tesla - und bekam den Wagen ramponiert zurück.

Stuttgart - Es klingt schon beinahe, wie ein schlechter Agentenfilm. Daimler soll beim Autovermieter Sixt einen Wagen von der Konkurrentsfirma Tesla

Daimler soll gemieteten Tesla ramponiert haben © Reuters Daimler soll gemieteten Tesla ramponiert haben

Der Autobauer habe das Fahrzeug unter extremen Bedingungen geprüft und auseinandergebaut, heißt es in einem Medienbericht. Der Schaden belaufe sich auf eine fünfstellige Summe.

Ein Ehepaar aus Bayern lieh dem Autovermieter Sixt einen Tesla - und bekam den Wagen ramponiert zurück. Der Schaden belaufe sich laut einem Gutachter auf rund 18 000 Euro. Der Grund dafür sind offenbar Testfahrten des Tesla-Konkurrenten Daimler, wie der Spiegel berichtet.

Die Besitzer waren den Testfahrten über die Ortungsfunktion des Tesla Model X auf die Spur gekommen. Sie lokalisierten es unter anderem auf Teststrecken nahe Barcelona. Dort soll der Wagen dann Extrembedingungen ausgesetzt worden sein - unter anderem fuhr er bei Hitze und auf einer Rüttelstrecke. Zudem wurde der Wagen offenbar auseinandergebaut und wiederzusammengeschraubt. Im Handschuhfach habe bei der Rückgabe noch ein Zettel gelegen, der auf eine Verbindung zu Daimler hinwies.

Im ursprünglichen Mietvertrag mit Sixt waren sowohl das Auseinanderbauen als auch die Nutzung auf Teststrecken ausgeschlossen. Sixt teilte mit, man habe die gutachterlich festgestellten Schäden, die Wertminderung und die Gutachterkosten beglichen. Sixt hatte Daimler nicht als Kunden genannt.

Daimler war für eine Anfrage am Samstag nicht zu erreichen. Dem Magazin teilte der Autokonzern mit, dass die Anmietung von Fahrzeugen zu "Vergleichsfahrten" ein "in der Automobilbranche üblicher Vorgang" sei.

Jaguars E-Auto kommt 2018 – und wir sind jetzt schon damit gefahren .
Jaguar baut sein erstes Elektroauto. Im kommenden Jahr soll der I-Pace erscheinen. Mit seiner beeindruckenden Technik fordert er Tesla und BMW heraus. WIRED war beim Test dabei. Seit einiger Zeit arbeitet man bei Jaguar intensiv daran, die exklusiven Autos für eine deutlich breitere Käuferschicht als bisher attraktiv zu machen. Das Unternehmen will sein Altherren-Limousinen-Image aus den 60ern loswerden und zu einem modernen Autohersteller werden. Zugegeben, mit dem E-Type hatte Jaguar in den 60ern schon mal ein Auto am Markt, das den Titel „sexiest car ever“ verdiente.

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