Finanzen Einigung im Öffentlichen Dienst: Endlich eine finanzielle Anerkennung für Pflegekräfte

17:45  25 oktober  2020
17:45  25 oktober  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

Petition fordert erweiterte Rechte für Pflegekräfte bei Pandemien und darüber hinaus

 Petition fordert erweiterte Rechte für Pflegekräfte bei Pandemien und darüber hinaus Eine Interessenvertretung aus Forschern, Ärzten, Pflegekräften und anderen Partnern hat eine Kampagne gestartet, die sich an Krankenhäuser und Langzeitpflegeeinrichtungen richtet. Caregivers4Change hat am Mittwoch, dem 7. Oktober 2020, eine Erklärung über die Rechte und Pflichten von Familienbetreuern sowie eine Petition veröffentlicht, in der die formelle Annahme beantragt wird.

Für 2,3 Millionen Angestellte: Einigung bei Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst . Veröffentlicht/Aktualisiert: Anerkennung für Pflegekräfte : Keiner will die Prämie zahlen.

In der Corona-Krise zeigen sich Ungerechtigkeiten besonders deutlich: Während Menschen allabendlich von Balkonen systemrelevante Berufe beklatschen, sind es

Mit der Tarifeinigung bekommen Pflegekräfte mehr Geld - endlich. Andere Beschäftige im Öffentlichen Dienst bekommen nur ein kleines Plus. Aber in der Krise ist auch das schon viel. Ein Kommentar

Viele Pflegekräfte können von ihrem Lohn nicht leben. © Foto: DPA Viele Pflegekräfte können von ihrem Lohn nicht leben.

Eine gute Nachricht in einer Zeit, in der es an guten Nachrichten mangelt: Gewerkschaftler und Arbeitgeber haben sich auf einen Tarifabschluss für die mehr als zwei Millionen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst geeinigt. Selbstverständlich war das nicht. Noch am Freitag lagen die Positionen weit auseinander, ein Scheitern der Gespräche schien möglich.

-Handelsgespräche nach dem Brexit stehen kurz vor dem Ablauf der Zeit

-Handelsgespräche nach dem Brexit stehen kurz vor dem Ablauf der Zeit Der britische Premierminister Boris Johnson und EU-Chef Ursula von der Leyen führen am Mittwoch Crunch-Gespräche, bei denen die beiden Staats- und Regierungschefs nicht entscheiden können, ob es sich lohnt, nach dem Brexit weiterzumachen Handelsverhandlungen. © Tolga AKMEN Der britische Premierminister Boris Johnson (L) und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen, die hier Anfang dieses Jahres zu sehen sind, werden nach dem Brexit neue Gespräche führen.

Die Anerkennung von berufspraktischen Leistungen ist in der Regel nicht zu Studienbeginn erforderlich, sondern kann ein Semester vor dem Semester beantragt werden, in dem für Sie sonst die Belegung des entsprechenden Praktikums anstünde.

Im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften geeinigt. Vorgesehen sei unter anderem eine Gehaltssteigerung um 4,5 Prozent in der niedrigsten Entgeltgruppe und um 3,2 Prozent in der Gesonderte Gehaltssteigerungen wurden für Pflegekräfte vereinbart.

Für Pflegekräfte und Mitarbeiter in Gesundheitsämter ist die Einigung eine gute Nachricht: Sie bekommen mehr Geld. In der Pflege etwa steigen die Gehälter um 8,7 Prozent, Intensivkräfte erhalten bis zu zehn Prozent mehr. Dazu kommt noch eine Coronaprämie. Andere Branchen profitieren h weniger, besonders niedrig zum Beispiel fällt das Plus bei den Sparkassen aus. Es ist aber richtig, gerade die Pflegekräfte jetzt besser zu stellen. Alles andere wäre weder gerecht noch vermittelbar gewesen.

Viele Pflegekräfte können von ihrem Lohn nicht leben

Nicht ohne Grund haben Krankenpfleger in den vergangenen Monaten immer wieder darauf hingewiesen, dass sie sich von Applaus nichts kaufen können. Erst kürzlich zeigte eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbunds, dass 54 Prozent der Beschäftigten in Pflegeberufen große Probleme haben, mit ihrem Lohn über die Runden zu kommen. Ausgerechnet diejenigen, die sich täglich für andere aufopfern, die Menschen in Notlagen helfen, verdienen seit Jahren extrem schlecht. Mit dieser Tarifrunde werden sie nun immerhin ein Stück weit bessergestellt. Für eine Krankenschwester bedeutet das ein Plus von 300 Euro im Monat. Traurig genug, dass es erst zu einer Pandemie kommen musste, um das möglich zu machen.

-Stimulus-Gespräche: Pelosi sagt keine Einigung "in der Sprache" von Bill, aber sie bleibt "hoffnungsvoll"

-Stimulus-Gespräche: Pelosi sagt keine Einigung Update der -Sprecherin des Hauses Nancy Pelosi, eine kalifornische Demokratin, zeigte sich am Sonntag optimistisch über einen möglichen neuen Stimulus-Deal mit den Weißen House, obwohl sie sagte, es gäbe noch keine Einigung über "die Sprache" der Gesetzgebung. © Drew Angerer / Getty Sprecherin des Hauses Nancy Pelosi (D-California) spricht während einer Pressekonferenz im Capitol am 9. Oktober in Washington, DC.

Die Geriatriezulage nach TV-L wird gemäß der Entscheidung des LAG Baden-Württembergs (LAG Baden-Württemberg (LAG BW vom 20.07.2015, AZ: 1 Sa 4/15) neben Pflegekräften in Krankenhäusern auch für Pflegekräfte in Neu: Übersicht News für den öffentlichen Dienst .

Die rund eine Million Beschäftigten im öffentlichen Dienst erhalten in den kommenden 33 Monaten acht Prozent mehr Geld. Zudem einigten sich die Tarifparteien auf Verbesserungen etwa für Pflegekräfte . Das Ergebnis soll auch auf rund 2,3 Millionen Beamte und Pensionäre übertragen

Auch die übrigen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst können sich freuen. Große Sprünge sind mit 1,4 Prozent im nächsten und 1,8 Prozent im übernächsten Jahr zwar nicht drin. Doch in Krisenzeiten ist selbst das viel. Zum einen bedeutet das Plus eine enorme Belastung für Bund und Kommunen, die unter sinkenden Steuereinnahmen leiden. Zum anderen stehen Mitarbeiter abseits des Öffentlichen Dienstes sehr viel schlechter da. Für sie stellt sich die Frage nach mehr Gehalt im Zweifel gar nicht.

So fordert etwa der designierte Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, von den Mitarbeitern Mehrarbeit ohne Lohnaufschlag. Heißt also: Fürs gleiche Geld mehr arbeiten. Manche dürften dazu sogar bereit sein. Zu groß ist in manchen Branchen derzeit die Angst vor dem Jobverlust. Die IG Metall zum Beispiel geht mit dem Vorschlag einer Vier-Tage-Woche in die Tarifrunde Ende des Jahres. Lieber weniger arbeiten, als gar nicht mehr, ist da die Devise.

Künstler faszinierende Porträts von Promis mit ihrem jüngeren Selbst .
TORONTO - Eine 30-Millionen-Dollar-Einigung über drei Sammelklagen wegen des angeblichen Versäumnisses, Junior-Hockeyspielern den Mindestlohn zu zahlen, wurde in Gefahr gebracht, nachdem drei Richter sich geweigert hatten, die Vereinbarung zu unterzeichnen .

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