Finanzen Stiftung Warentest testet Smartspeaker: Sonos One gewinnt, aber gut ist keiner

21:50  25 oktober  2020
21:50  25 oktober  2020 Quelle:   msn.com

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 Podcast Studio QCODE sammelt 6,4 Millionen US-Dollar für die Finanzierung der Serie A mit Sonos, C Ventures Klicken Sie hier, um den vollständigen Artikel zu lesen. Das Podcast-Content-Studio QCODE , bekannt für die Anpassung von Serien mit A-List-Talenten für Film und Fernsehen, sammelte 6,4 Millionen US-Dollar in einer von Sonos geleiteten Serie-A-Finanzierungsrunde unter Beteiligung von C Ventures. QCODE in LA ist ein führendes Ziel für Belletristik und eindringliches Geschichtenerzählen im Podcast-Bereich.

Die Stiftung Warentest hat zwölf Smartspeaker und Smart-Displays getestet und keinen der intelligenten Lautsprecher mit der Note Gut ausgezeichnet. Im insgesamt schwachen Testfeld setzt sich der Sonos One als Bester durch.

Sonos One gewinnt Test. © t3n Sonos One gewinnt Test.

In der Ausgabe 11/2020 ihrer Zeitschrift Test veröffentlicht Stiftung Warentest eine ausführliche Untersuchung von insgesamt zwölf sogenannten Smartspeakern – vier davon mit Display. Das sind jene Lautsprecher mit Sprachsteuerung, die zunächst niemand in seinen eigenen vier Wänden haben wollte, die aber nun, nicht zuletzt wegen der teils aggressiven Preispolitik ihrer Hersteller den Weg in immer mehr Wohnungen finden.

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Smartspeaker: Komfortgewinn in den eigenen vier Wänden

Denn, und das ist sicherlich unbestreitbar, die smarten Geräte bringen einen erheblichen Komfortgewinn. Immerhin beantworten die intelligenten Lautsprecher Fragen immer zuverlässiger, steuern das Smarthome und spielen Musik in durchaus ansprechender Klangqualität. Die Stiftung Warentest wollte deshalb wissen, wie gut die Geräte nun wirklich sind.

Die Tester kommen  zu einem ernüchternden Gesamtergebnis. Maximal „befriedigend“ sind die Geräte nach ihren Erkenntnissen, eines schrammte sogar knapp am vernichtenden Urteil „mangelhaft“ vorbei. Das insgesamt schlechte Abschneiden lag dabei in aller Regel vor allem an einer einzelnen Testkategorie, nämlich dem Datenschutz.

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Neben der Kategorie Datenschutz brachte die Stiftung Warentest den Ton, den Sprachassistenten, die Handhabung, die Vielseitigkeit und die Stromversorgung zum Ansatz. Neben acht Smartspeakern nahmen die Tester auch vier Smart-Displays unter die Lupe. Die mussten zusätzlich hinsichtlich ihrer Bildschirme überzeugen.

Sonos One. (Foto: t3n)

Unter den Testgeräten finden sich Geräte der Marken Amazon, Bose, JBL, Harman Kardon, Gigaset, Marshall, Sonos und Telekom. Google war nur bei den Smart-Displays mit seinem Nest Hub angetreten. Apple ist nicht vertreten.

So schnitten die intelligenten Lautsprecher ab

Testsieger im schwachen Wettbewerbsumfeld ist schließlich der Sonos One der zweiten Generation. Der gewinnt nicht überragend, sondern mit einer Testnote von nur 2,8 und damit einem „Befriedigend“. Dabei setzt sich der Sonos One gegen seine Mitbewerber besonders in der Kategorie Ton durch. Hier konnte der Sonos mit der Note 1,6 voll überzeugen und sich mit Abstand vor dem Testfeld positionieren.

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Durch die Vergabe eines „ausreichend“ (4,0) in der Kategorie Datenschutz fällt der Sonos One letztlich doch in die Nähe der übrigen Geräte zurück. Ebenso spielt der vergleichsweise hohe Preis eine Rolle für das letztlich nur befriedigende Testergebnis. Der reine Smartspeaker kostet immerhin 199 Euro.

Der Amazon Echo der dritten Generation. (Foto: Amazon)

Direkt hinter dem Sonos One platziert sich der Amazon Echo der dritten Generation. Den Smartspeaker des E-Commerce-Riesen bewerten die Tester als besonders vielseitig. Das liegt vor allem am Skills-Ökosystem des Herstellers, das zigtausende Fähigkeiten über die hauseigene Sprachassistentin Alexa verfügbar macht. Mit einer Testnote von 3,0 landet der Echo nur ganz knapp hinter dem Sonos One, kostet aber lediglich 69 Euro.

Das ist der Sieger unter den Smart-Displays

Unter den Smart-Displays im Test sichert sich Amazons Echo Show 8 mit der Testnote 2,9 den Sieg. Die Tester überzeugt vor allem das gute Display und der relativ geringe Preis von rund 90 Euro. In Sachen Tonqualität konnte der Echo Show – wie alle anderen Smart-Displays – nicht glänzen.

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Amazon Echo Show 8. (Foto: Amazon)

Am Ende des Testfelds findet sich das Smart-Display Archos Hello 7, das nur knapp der Bewertung „mangelhaft“ entrinnen konnte. Der Sprachassistent antwortete im Test teils gar nicht oder stark verzögert. Anrufe waren mit dem Gerät nicht möglich.

Auch Googles Smart-Display Nest Hub für rund 80 Euro gehört zu den Geräten mit dem schlechtesten Ergebnis. Hier bemängeln die Tester vor allem den Sound, aber eben auch den Datenschutz. Als viertes Smart-Display im Test musste sich Lenovos Smart Display 8 bewähren.

Google Nest Hub. (Foto: t3n)

Knackpunkt Datenschutz

Im Rahmen der Tests wurde das Daten­sender­verhalten der zum Lautsprecher gehörigen Apps für Android und iOS bewertet. Der Daten­strom wurde über einen zwischengeschalteten Server geleitet und nötigenfalls entschlüsselt. Stellten die Tester fest, dass ungefragt Daten über­tragen wurden, die für die Funk­tion nicht erforderlich waren – etwa die Geräte-Identifikationsnummer des Smartphones oder das Nutzerverhalten – führte das zur Abwertung.

Dabei weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass die Frage, ob und wie der Anbieter die Daten verarbeitet oder an Dritte weitergibt, nicht geprüft werden konnte. Für diesen Aspekt verließen sich die Tester auf die Datenschutzerklärungen, die sie von Juristen prüfen ließen. Mängel in den Regelungen flossen in die Bewertung ein. Dabei zeigte sich, dass Geräte von US-Herstellern auch zwei Jahre nach Einführung der Europäischen Datenschutzgrundverordnung DSGVO nur wenig Wert auf deren Einhaltung legen.

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Bei Googles Nest Hub stießen die Tester auf den gröbsten Verstoß. Wer etwa über den Google Assistant einen Bekannten anruft, müsse damit rechnen, dass der Konzern die Telefonnummer des Angerufenen auf seinen Servern speichert, ohne, dass der Betroffene darüber Bescheid weiß, erklärt Martin Gobbin von Stiftung Warentest gegenüber dem ORF. Zudem führe die Speicherung ganzer Unterhaltungen dazu, dass Personen auch im Nachhinein anhand derartiger biometrischer Daten eindeutig identifiziert werden können.

Als kritisch bewertet Gobbin vor allem das permanente Lauschen der intelligenten Lautsprecher. Das sei zwar erforderlich, um sicherzustellen, dass die Smartspeaker ihr Aktivierungswort auch hören und darauf reagieren. Es könne aber im Beispiel der Alexa-Sprachassistentin bei ähnlichen Namen wie Alex oder Alexandra ebenfalls zur Aktivierung führen. Das könnte sehr persönliche Gespräche in die Cloud befördern. Gobbin hält es daher für ein Gebot der Fairness, anwesende Personen darüber zu informieren, dass sich ein Smartspeaker im Raum befindet.

Den Test könnt ihr in der aktuellen Ausgabe der Test -Zeitschrift lesen oder einzeln als digitalen Download auf der Website der Stiftung Warentest kaufen.

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