Finanzen Abhängigkeit vom Aktienmarkt: Wo sollte man investiert sein, wenn der Markt crasht?

08:55  26 oktober  2020
08:55  26 oktober  2020 Quelle:   finanzen.net

Insider verrät: Schumachers Debüt hätte fast doch geklappt

  Insider verrät: Schumachers Debüt hätte fast doch geklappt Mick Schumacher hätte schon am Sonntag fast seinen ersten Renneinsatz in der Formel 1 gehabt. Das verriet Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei SPORT1. © Bereitgestellt von sport1.de Insider verrät: Schumachers Debüt hätte fast doch geklappt Sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse am Freitag musste Mick Schumacher wegen der abgesagten Trainings verschieben, dafür wäre er beinahe mit einem Renneinsatz "entschädigt" worden.Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wäre nämlich fast beim Rennen am Nürburgring mitgefahren.

Damit sind wir schon bei Ihrer Risikopräferenz. Sie sollten sich fragen, ob Sie langfristig investieren wollen oder lieber mit kurzfristigen Spekulationen etwas Würze Das Risiko ist, sich ein falsches Bild von den Firmen zu machen, in die man investiert . Und das rächt sich, wenn die Zeiten hart werden.

In welche Aktien sollte man investieren ? Aktien online zu kaufen, ist ein einfacher Prozess, wie Eine Technik des Risikomanagements ist es, seine Investition über mehrere Unternehmen und Als der Kurs in diesem Beispiel zurück zur Trendlinie kehrte, betraten Käufer den Markt und drückten den

Anlageberater und Finanzexperten predigen immer wieder, dass es keine Alternative zur Geldanlage am Aktienmarkt gibt. Auch wenn Anleger grundsätzlich Aktien bei ihrer Anlageentscheidung berücksichtigen sollten, ist ein ideales Depot aber breiter gestreut.

DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

• Aktienmarkt für Anleger alternativlos?

• Warum Diversifikation wichtig ist

• Welche Anlagemöglichkeiten sich noch bieten

Der Aktienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren als alternativlose Anlegemöglichkeit präsentiert. Wer Geld investieren wollte, kam an Aktien nicht vorbei. Das hat sich auch 2020 erneut bestätigt, das Jahr, in dem die Corona-Pandemie Märkte weltweit erfasst und die Wirtschaftsentwicklung empfindlich aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Der Einbruch der Aktienmärkte im März, bedingt durch Lockdown-Folgen und tiefe wirtschaftliche Einschnitte auf globaler Ebene, ist inzwischen nur noch wenig mehr als ein Rücksetzer. Die Aktienmärkte haben in den Folgemonaten eine rasante Aufholjagd gestartet, teilweise waren sogar neue Rekordstände zu sehen.

"Wollte es noch verhindern": So zerplatzten Frijns' Titelhoffnungen

  Eine Kettenreaktion ließ Robin Frijns Titelhoffnungen in Zolder platzen: Wie er das Unglück noch verhindern wollte und wieso Auslöser Aberdein bestraft wurde"Scherer hatte Probleme mit den Reifen und machte einige Fehler - und so konnte ich ihn am Ausgang der ersten Schikane überholen. Ich war schon weit voraus und habe gesehen, dass er sich verteidigen muss. Der Job war erledigt, er war zu weit hinten. Das nächste, was ich mitbekommen habe, war ein Schlag auf die Seite. Das war es", schildert der Niederländer den Crash.

Aktienmarkt : Entspannt mitschwimmen. Die Angst der Deutschen vor Aktien hat viele Gründe. Die Deutschen haben Angst. Oder sie halten nicht durch: Wenn die Ausbildung der Kinder, Reisen oder die Wohnung finanziert werden sollen , verabschieden sich viele Sparer wieder von der Börse.

Aber das ist natürlich nicht garantiert – genauso kann der Markt kurz nach deiner Investition fallen. Genauso solltest du aber darauf achten, dass du nur mit dem Geld investierst , das du wirklich Und wenn ein Berater die Geldanlage letztendlich übernehmen soll , dann sollte man definitiv einen

Doch der Erholungskurs der Börsen war vorrangig dem massiven Eingreifen der internationalen Notenbanken zu verdanken, die mit Geld den Markt fluteten, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern.

Seit geraumer Zeit warnen Beobachter und Experten vor einer Blasenbildung, denn die Währungshüter haben mit Niedrigzinsen und billigem Geld nicht erst in diesem Jahr die Marktentwicklungen beeinflusst. Sind Aktien zu teuer und muss der Crash, der insbesondere Techtitel wieder auf gesündere Niveaus bringen könnte, unweigerlich kommen? Oder sind Anleger, die auf eine vernünftige Rendite hoffen, weiter zum Investieren im Aktienmarkt verdammt?

Diversifikation der Anlageformen ist Trumpf

Eins steht fest: Wer das Risiko vermeiden will, im Falle eines Börsencrashs einen großen Teil seines Anlagevermögens zu verlieren, kommt um eine Streuung der Anlageformen in seinem Depot nicht herum. Doch nicht jede Anlageform eignet sich tatsächlich, um das Risiko zu reduzieren.

Dax-Umfrage: Warum Börsenanlegern ein weiterer Ausverkauf droht

  Dax-Umfrage: Warum Börsenanlegern ein weiterer Ausverkauf droht Dax-Umfrage: Warum Börsenanlegern ein weiterer Ausverkauf drohtDer Rückschlag für den Dax mit einem Minus von zwischenzeitlich mehr als 400 Punkten am vergangenen Donnerstag kam überraschend. Einige Anleger waren sogar geschockt. „Aber Panik, wie sie für das Ende einer länger anhaltenden Marktphase erforderlich ist, existiert noch nicht“, erläutert Stephan Heibel nach Auswertung der aktuellen Handelsblattumfrage Dax-Sentiment.

Das ist natürlich ein Nachteil, aber wenn die Trader eine Rendite erwirtschaften, die das trägt, wäre doch alles in Ordnung. Selbst wenn du also als Trader Gewinne machen solltest , die den Markt übersteigen, darfst du den zeitlichen Aufwand nicht vergessen.

Wie sollten Investoren laut dem Analysten von Morgan Stanley in dem Umfeld investieren ? „Wir sehen viele Möglichkeiten, wie man auf eine Die blumigen Worte des Experten bedeuten im Klartext nichts anderes als: „Die Eskalation im Handelskrieg wird erst enden, wenn der Aktienmarkt einbricht“.

Wer etwa sein Geld am Anleihenmarkt investiert, wird in Sachen Rendite immer unter dem bleiben, was Aktieninvestments bieten. Bonds gelten allerdings als vergleichsweise sichere Kapitalanlage, wer einen Teil seiner Anlagegelder am Bondmarkt investiert, wird sein Verlustrisiko streuen. Wie hoch der Anteil von Anleihen im Depot sein sollte, hängt maßgeblich von den persönlichen Renditeerwartungen und dem Anlagehorizont ab.

Lohnen sich Gold-Anlagen?

Auch Rohstoffinvestments eignen sich, um das eigene Depot breiter zu streuen und sein Verlustrisiko am Aktienmarkt zu reduzieren. Viele Experten nennen allen voran Gold als ideale Möglichkeit, die Abhängigkeit von Aktieninvestments zu verringern. Denn das Edelmetall gilt als sicherer Hafen - in der Vergangenheit hat sich der Goldpreis häufig entgegengesetzt zum Aktienmarkt entwickelt. Diese negative Korrelation ist in Zeiten, in denen Panik unter Anlegern ausbricht und Marktteilnehmer alle Investments flüssig machen wollen, zwar nicht verlässlich gegeben, langfristig bestätigt sich aber, dass Gold und Aktien häufig gegenläufige Entwicklungen zeigen.

Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar

  Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar Lewis Hamilton ist in der Formel 1 schon seit Jahren das Maß aller Dinge. Geht es nach Paddy Lowe, hat das auch sehr viel mit Nico Rosberg zu tun. © Bereitgestellt von sport1.de Lowe: So machte Rosberg Hamilton fast unschlagbar Ausgerechnet seinem Erzrivalen Nico Rosberg hat Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton seine überragende Siegesserie der letzten Jahre zu verdanken.Diese Meinung vertrat der frühere Mercedes-Technikchef Paddy Lowe im Gespräch mit dem Formel-1-Podcast "At The Controls".Hamilton habe früher "vieles dem Zufall überlassen".

Nach seiner Rally der Jahre 2012 und 2013 übersprang der DAX im laufenden Jahr zwar erstmals die Als größten Bremsklotz für den deutschen Aktienmarkt sehen Experten die schwächelnde An die in Aussicht gestellten Geldspritzen der Europäischen Zentralbank (EZB) sollten Investoren keine

Seit 1311 wird hier gegessen: Das Gasthaus "Zum roten Bären" ist der älteste Gasthof Deutschlands. Zwar gibt es einige, die diesen Rang bestreiten wollen: der "Riese" im unterfränkischen Miltenberg zum Beispiel oder die "Herberge zum Löwen" im badischen Seelbach. Aber nirgendwo ist die Tradition der

Dabei haben Anleger die Qual der Wahl - entscheiden sie sich dafür, physisches Gold zu erwerben, stehen sie häufig vor einem Lagerproblem. Gold-ETFs hingegen, die mit physischem Gold hinterlegt sind, wird von einigen Experten ein spekulativer Charakter nachgesagt. Fondsexperte Jeffrey Gundlach etwa warnte unlängst: "Glauben Sie nicht, dass Sie das physische Metall zurückbekommen". Gold-Aktien zu halten sei eben nicht das gleiche, wie Goldbarren zu besitzen, "Papiergold"-ETFs seien vor diesem Hintergrund "kaum mehr als spekulative Vehikel", warnte der Fondsmanager. Was passiere denn, wenn physisches Gold tatsächlich knapp werden sollte und jeder sein Papiergold einfach zu Gold machen wolle?

Und auch andere Experten sehen die Abkopplung des physischen Goldmarktes vom Papiergoldmarkt längst nicht mehr unkritisch.

Doch trotz der Kritik: Nimmt man die kaum vorhandene oder negative Korrelation zwischen Gold- und Aktienmarkt als Grundlage seiner Investitionsentscheidung, bietet es sich an, Gold zur Diversifizierung ins eigene Depot aufzunehmen. Um auch hier das Risiko nochmals zu senken, sollte aber auch hier im besten Fall eine Streuung in physisches und Papiergold erfolgen.

Deutsche Autohersteller zu abhängig von China?

  Deutsche Autohersteller zu abhängig von China? Jedes dritte deutsche Auto wird in China verkauft. Der weltgrößte Automarkt entwickelt sich in der Corona-Krise mehr und mehr zum Rettungsanker für die Hersteller. Doch dadurch erwachsen auch Risiken. © Wenjun Chen/dpa/picture-alliance Provided by Deutsche Welle "Die deutschen Autohersteller sind sehr abhängig von China", sagt Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management (CAM) gegenüber der DW. Im letzten Jahr habe beispielsweise VW 40 Prozent seiner Fahrzeuge in China abgesetzt.

Die Aktienmärkte haben weltweit deutlich nachgegeben. Die niedrigen Kurse können für mutige Investoren eine Kaufgelegenheit sein, auch wenn die Gefahr eines weiteren Rückgangs weiterhin besteht.

Und sollten wir uns auf das Schlimmste vorbereiten? Was ist das neuartige Corona-Virus? Ein solches Virus ist nicht an den menschlichen Körper angepasst und könnte sehr wohl die Zellen des Da die Grippe jedoch viel ansteckender ist, hat sie – wenn man die absoluten Zahlen betrachtet – in

Was ist mit Kryptoinvestments?

Auch Kryptowährungen rückten im Zusammenhang mit der Absicherung des Aktiendepots in den letzten Monaten vermehrt in den Anlegerfokus. Denn mit zunehmender Adaption verlieren Digitalwährungen einen Teil ihres spekulativen Charakters. Hinzu kommt, dass sie mit der Krisenwährung Gold ein wichtiges Merkmal teilen: Sie sind in ihrer Menge begrenzt und können - anders als etwa Fiatwährungen - nicht unbegrenzt geschaffen werden.

Doch die vermeintlich niedrige Korrelation zwischen Kryptowährungen und Aktien ließ sich in der Vergangenheit nicht immer aufrecht erhalten. So musste auch der Bitcoin im März im Einklang mit den Aktienmärkten massive Verluste hinnehmen - wer damals auf die Kryptowährung gesetzt hatte, um weniger von dem Crash bei Aktien betroffen zu sein, konnte nicht von dem erhofften Diversifizierungseffekt profitieren. Hinzu kommt, dass sich digitale Münzen wie der Bitcoin in einer Sache elementar von Gold unterscheiden: Ihnen fehlt der intrinsische Wert. Das Edelmetall dürfte auch in den Notzeiten immer noch verhältnismäßig wertstabil bleiben - für Bitcoin & Co. gilt das nicht.

Nichtsdestotrotz kann es sich aber dennoch lohnen, einen Teil seiner Depoteinlagen in Kryptowährungen investiert zu haben. Denn die Adaption wird voraussichtlich weiter voranschreiten. In Zeiten, in denen nun auch Notenbanken über digitale Pendants zu Fiat-Währungen nachdenken, sollten auch Anleger die Entwicklungen am Kryptomarkt zumindest genau beobachten.

Wall Street bereit für Gewinne nach den Wahlen, selbst wenn Trump verliert

 Wall Street bereit für Gewinne nach den Wahlen, selbst wenn Trump verliert © Getty Images Wall Street bereit für Gewinne nach den Wahlen, selbst wenn Trump verliert Wall Street-Händler setzen auf stetige Gewinne nach den Wahlen, selbst wenn Präsident Trump und Republikaner verlieren das Weiße Haus und die Kontrolle des Senats in einem blauen Schwung. Trump hat einen Großteil seiner Präsidentschaft damit verbracht, den rekordverdächtigen Anstieg der Aktienkurse auf seiner Uhr anzukündigen.

Was Cat Bonds versprechen

Eine Anlageklasse, die nicht mit dem Aktienmarkt korreliert, sind so genannte Cat Bonds. Katastrophenanleihen, wie sie im deutschsprachigen Raum auch genannt werden, werden häufig von Versicherern herausgegeben, die ihre Risiken damit an den Kapitalmarkt weiterreichen. Anleger, die durch Cat Bonds einen Teil des Risikos bei möglichen Katastrophen übernehmen, werden dafür mit einer attraktiven Prämie entschädigt.

Zu den möglichen Katastrophen gehören unter anderem Erdbeben oder Wirbelstürme, also Naturereignisse, die von geopolitischen Faktoren oder der Wirtschaftsentwicklung - elementare Einflussfaktoren für die Entwicklung am Aktienmarkt - gänzlich unabhängig sind. Diese Abkopplung vom traditionellen Markt macht Cat Bonds für Diversifikationswillige besonders interessant.

Kommt es nicht zur vorab definierten Katastrophe, profitieren Anleger in besonderem Maße von den höheren Zinsen. Tritt das Ereignis aber ein, entwickelt sich der Zins rückläufig, im schlimmsten Fall bleibt die Rückzahlung der Anleihe komplett aus.

Angesichts der Klimaentwicklungen weltweit dürfte der Bedarf an Katastrophenbonds künftig weiter wachsen, da das Auftreten größerer Umweltkatastrophen künftig immer wahrscheinlicher ist. Auch die Zahl der Cat Bonds-Produkte wird so wohl weiter ansteigen, so dass Anleger aus verschiedenen Produkten in verschiedensten Varianten wählen können.

Streuung auch im Aktiendepot

Neben der Diversifikation der eigenen Geldanlage im Hinblick auf Anlagevarianten sollten Anleger, die auf Aktien setzen, auch innerhalb dieser Anlageklasse breit aufgestellt sein. Wer sich vorrangig mit wachstumsstarken Techaktien eindeckt, läuft Gefahr, im Crash-Fall größere Verluste zu erleiden, als Anleger, die zusätzlich in diverse Branchen investiert sind.

Sinn macht dabei auch immer ein Blick auf die Dividendenpolitik verschiedener Unternehmen, denn Dividendenaktien eignen sich ebenfalls zur Diversifikation. Anleger sollten hier insbesondere auf Titel setzen, die sich durch eine kontinuierliche Dividendenzahlung auszeichnen und die Dividenden in regelmäßigen Abständen erhöhen. Auf diesem Weg kann ein Teil möglicher Verluste am Aktienmarkt ausgeglichen werden, selbst wenn man vorrangig auf Aktieninvestments gesetzt hat.

Geldanlage fernab der Börse

Davon unabhängig bieten sich Investoren auch außerhalb des Kapitalmarktes Möglichkeiten, ihr Geld anzulegen, ohne ein Aktienrisiko einzugehen. Dazu gehören in besonderem Maße Investitionen in Startups.

Kreditgeber oder Miteigentümer - etwa durch Crowdinvesting - gehen dabei aber ein teils nicht unerhebliches Risiko ein, denn zahlreiche Startups verschwinden nur kurze Zeit nach der Gründung wieder von der Bildfläche, weil ihr Geschäftsmodell doch nicht so erfolgversprechend und profitabel war, wie erhofft.

Fakt ist: Wer das Aktienrisiko meiden will, muss Aktien meiden. Wer das Aktienrisiko verringern will, kommt um Diversifikation nicht herum. Eine breite Risikostreuung schützt vor Verlusten und verhindert allzu starke Schwankungen im Depot.

Redaktion finanzen.net

Wie das Wahlergebnis Investoren und Märkte beeinflussen kann .
Während des gesamten Jahres waren die Anleger von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Wirtschaft und der politischen Reaktion darauf fixiert. Im Vergleich dazu haben die Märkte nicht auf -Umfragen reagiert, die zeigen, dass der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden einen großen nationalen Vorsprung vor Präsident Trump und die Möglichkeit einer "blauen Welle" des -Kongresses aufweist.

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