Finanzen Fruchtsafthersteller: Schlagabtausch in Russland: Eckes-Granini droht eine Millionenklage

09:30  27 oktober  2020
09:30  27 oktober  2020 Quelle:   handelsblatt.com

MH17: Russland steigt aus Gesprächen zu Abschuss aus

  MH17: Russland steigt aus Gesprächen zu Abschuss aus Russland bestreitet jede Verwicklung in den Abschuss des Passagierflugs MH17 über der Ukraine vor sechs Jahren. Bemühungen anderer Länder, mit dem Kreml dazu im Gespräch zu bleiben, wurde jetzt rüde eine Absage erteilt. © PIROSCHKA VAN DE WOUW / REUTERS Russland zieht sich aus Gesprächen mit den Niederlanden und Australien zur Ursache des Abschusses des Fluges MH17 über der Ukraine im Juli 2014 zurück. Das Außenministerium in Moskau begründete dies am Donnerstag mit "bösartigen" Versuchen, Russland einseitig die Schuld an dem Abschuss zuzuweisen.

© Eckes - Granini Deutschland GmbH 2020. Unternehmen. Über uns. Eckes - Granini Group. Deutschland. Frankreich.

Ihm zufolge haben sie die russische Tochterfirma des Konzerns, Eckes - Granini Rus, vorsätzlich in den Ruin getrieben. Die Anschuldigungen gehen auf ein Schiedsverfahren und einen Schiedsspruch in Russland zurück, der laut einem Granini-Sprecher „unter Verletzung elementarer rechtlicher

Ein Streit um Markenrechte des deutschen Saftherstellers eskaliert. Inzwischen ermittelt auch die deutsche Staatsanwaltschaft wegen Untreue und Betrugs.

Der Manager führte Eckes-Granini 15 Jahre lang als Vorstandschef. © dpa Der Manager führte Eckes-Granini 15 Jahre lang als Vorstandschef.

Strohmänner als Geschäftsführer, verschobene Vermögenswerte, Verlagerung der Russlandtochter an einen Mann, der wegen Beteiligung an organisierter Kriminalität in Lagerhaft saß. Das Urteil eines russischen Schiedsgerichts zum deutschen Safthersteller Eckes-Granini liest sich wie ein Sündenregister aus der Unterwelt und nicht wie Handlungen eines traditionsreichen Familienunternehmens.

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Der Fruchtsafthersteller Eckes - Granini hat im vergangenen Geschäftsjahr Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Zu Eckes - Granini gehören unter anderem die Marken Granini und hohes C. Für das Unternehmen war es nach eigenen Angaben das erste Erlösminus seit 2014.

Die Arbeitsmigration nach Russland hält sich stabil auf hohem Niveau. Auch die aktuelle Wirtschaftskrise bewirkte keine Trendwende. Russland möchte weiterhin Bürgern ehemaliger Sowjetrepubliken die Einbürgerung erleichtern.

Im Mai 2019 präsentierten die Juristen dem Mittelständler aus Rheinhessen die Rechnung: 49 Millionen Euro plus Gerichts- und Anwaltskosten sowie Verzugszinsen. Unter dem Strich: 57,5 Millionen Euro. Eckes-Granini will die Strafe nicht zahlen.

„Vollständig an den Haaren herbeigezogen“, nennen die Deutschen die Forderung ihres ehemaligen Geschäftspartners, der einst für sie das Saftgeschäft in Russland ausbaute. Das verlorene Schiedsverfahren sei „im Widerspruch zu den Regeln sowohl des russischen als auch des internationalen Rechts geführt“ worden.

In der Firmengeschichte von Eckes-Granini gibt es kein Beispiel für das, was das Unternehmen gerade durchmacht. 1857 vom Fuhrunternehmer und Landwirt Peter Eckes gegründet, entwickelte sich das Geschäft vom beschaulichen Nieder-Olm aus ebenso stetig wie erfolgreich.

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In Russland sind manchmal einige Handlungen zum Unglück. Zum Beispiel, einen Spegel zu zerbrechen oder Salz zu zerstreuen ist zu einem Das hat eine leichte Erklärung, die Fünf ist die beste Note in Russland . Etwa 25 Prozent glauben, dass ihr Geburtstagsdatum eine glückliche Zahl sei.

Russische Küche. 13 Aug 2019. Nirgendwo auf der Welt wird so viel Buchweizenbrei konsumiert wie in Russland . Ursprünglich kommt der Buchweizen jedoch aus dem Himalaya, an dessen Berghängen er von tibetanischen Mönchen entdeckt wurde.

1958 kam „Hohes C“ auf den Markt, der erste Orangensaft in Flaschen. 1994 erwarb Eckes von der Melitta-Gruppe die Firma Granini. Heute ist Eckes-Granini die größte auf die Herstellung von Fruchtsäften spezialisierte Unternehmensgruppe Europas.

Der Streit, der Eckes-Granini heute belastet, begann vor knapp 20 Jahren als große Hoffnung. Der Familienspross Konstantin Eckes lernte am Rande der Werksbesichtigung der russischen Molkerei der deutschen Ehrmann-Gruppe Axel Hartmann kennen.

Der deutsche Geschäftsmann hatte seit 1994 Lkw-Ladungen voll mit Nescafé, Schokolade, Fünf-Minuten-Terrinen und Joghurt nach Russland geschafft. Lebensmittel aus dem Westen fanden im Riesenreich reißenden Absatz. Im Laufe der Zeit war Ehrmann auf ihn aufmerksam geworden, heuerte Hartmann erst als Vertriebsleiter an, dann wurde er Generaldirektor der Gruppe in Russland.

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 Rhodes gefährdet die Hoffnungen der Meisterschaft mit Eckes Vergeltungsmaßnahmen © Chris Graythen Getty Images Rhodes gefährdet die Hoffnungen der Meisterschaft mit Eckes Vergeltungsmaßnahmen Nach dem Playoff-Rennen der NASCAR Gander RV & Outdoors Truck Series bei Texas Motor gab es eine ganze Reihe frustrierter Fahrer Speedway, aber Ben Rhodes führt diese Liste an. Rhodes brachte die letzte Vorsicht auf der 1,5-Meilen-Strecke im zweiten Achtelfinale am Sonntag zum Ausdruck, als er drei Runden vor Schluss das rechte Heck auf den Kyle Busch Motorsports-Truck Nr.

Schröder würde dabei helfen, Russland zu "zersetzen" und sei kein Freund von Russland , äußerte sich Nawalny weiter. Schröder sei ein "Lobbyist Putins" und würde verdeckte Zahlungen von Putin erhalten.

Jahreszeit in Russland . 2 Das Flugzeug ist das (schnell) … 3 Die Lomonossow - Universitat ist die (alt) … in Russland . 4 Die U-Bahn ist das (bequem) … Verkehrsmittel in der Grosstadt.

Dann fanden Eckes und Hartmann zueinander. Im Juli 2003, an Hartmanns Geburtstag, schloss er mit dem damaligen Vorstandschef von Eckes-Granini, Peter Thiel, in dessen Haus in Eltville am Rhein einen Kooperationsvertrag ab. Weitere Verträge folgten, laut Hartmann investierte er gemeinsam mit Partnern 20 Millionen Euro, um für Eckes-Granini eigens für den russischen Markt entwickelte Saftmarken sowie Granini-Säfte herzustellen, abzufüllen, zu lagern und zu vertreiben.

Dazu übernahm Hartmanns Firma Aksis zusammen mit der Firma von Sergej Schmatko und dem Sohn von Boris Gromow den Saftabfüller Gutta und modernisierte die Anlagen. Laut den Kooperationsverträgen sollte dort für zehn Jahre Saft von Eckes-Granini produziert werden. 2005 war das Projekt so groß geworden, dass Hartmann dafür seinen Job als Generaldirektor bei Ehrmann aufgab.

Seine russischen Geschäftspartner waren bekannte Politiker. Sergej Schmatko war von 2008 bis 2012 Russlands Energieminister. Seit 2013 ist der heute 54-Jährige Berater von Präsident Wladimir Putin für internationale Energiefragen. Boris Gromow führte einst Truppen im Afghanistankrieg, war Generaloberst der Sowjetarmee, stellvertretender Innenminister der Sowjetunion, stellvertretender Verteidigungsminister Russlands und von 2000 bis 2012 Gouverneur in Moskau. Er war damit Chef in dem Territorium, wo Gutta, der Geschäftspartner von Eckes-Granini, angesiedelt war.

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Landesweite Feierlichkeiten und Schreibschrift: Russische Schulen unterscheiden sich grundlegend von Schulen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Russia Beyond hat die sieben größten Unterschiede für Sie aufgelistet.

In Russland funktioniert das mehr schlecht als recht. Miodrag Soric hat das Problem unter die Lupe genommen. Mülltrennung und Recyceln wäre zumindest eine Teillösung. Doch diese in Russland praktisch unbekannt. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Kleinstadt Saransk, etwa 600 Kilometer

Lange Zeit blieben die Hintergründe im Dunkeln

Die Kooperation lief gut an. In den Geschäftsberichten von Eckes-Granini wurde das starke Wachstum in Russland bis 2007 ausdrücklich gelobt. 2008 hieß es plötzlich, dass „die Anteile an der russischen Eckes-Granini-Gesellschaft im vierten Quartal veräußert wurden“.

Die Hintergründe blieben viele Jahre im Dunkeln. Erst im Konzernabschluss 2017 stand: „Ende 2015 hat ein ehemaliger russischer Geschäftspartner für die Zusammenarbeit in den Jahren bis 2008 eine hohe Schadensersatzklage gegen Gesellschaften der Eckes Gruppe beziehungsweise deren derzeitige oder ehemalige Führungskräfte angekündigt. Die Klageerhebung erfolgte 2017. Der Vorstand sieht auf Basis der vorliegenden Informationen keine Grundlage, dass etwaige Ansprüche begründet wären.“

Es kam anders. Im Mai 2019 sprach das Schiedsgericht der Moskauer Handelskammer ein Urteil. Mehrere Eckes-Granini-Gesellschaften sowie drei damalige Topmanager inklusive des damaligen Vorstandschefs Thomas Hinderer sollten 49.024.599,75 Euro Schadensersatz für angerichtete Schäden und entgangenes Geschäft zahlen.

Hinzu kamen Gerichts- und Anwaltskosten des Klägers sowie fünf Prozent Verzugszinsen jährlich seit 2017. In Summe: rund 57,5 Millionen Euro.

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Warum? Eckes-Granini gibt zu den Details des Streits keine Auskunft. „Die Vorwürfe gegen Eckes-Granini und frühere Angestellte des Unternehmens sind ausnahmslos unbegründet und frei erfunden“, sagt Unternehmenssprecher Thomas Graf. Die Unternehmensführung in Nieder-Olm hätte das Thema längst abgehakt, bis sie sieben Jahre nach dem Ende der Geschäftsbeziehung plötzlich von einer Klage Hartmanns überrascht worden sei.

Hartmann will lange nach der russischen Eckes-Tochter gesucht haben, um seine Millionenansprüche geltend machen zu können. Die Firma wurde, glaubt man den Urteilen der Juristen am Schiedsgericht, in Unterweltmanier „beerdigt“. Vor dem Schiedsgericht der Moskauer Industrie- und Handelskammer fand der Wiesbadener Gehör.

Zwangsvollstreckung beantragt

543 Seiten umfasst das Urteil mit dem Aktenzeichen A-2016/50-AH. Die Lektüre ist haarsträubend: „Obwohl den Beklagten klar war, dass Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Gesellschaft des Klägers bestehen, wurden systematisch Vermögenswerte beiseitegeschafft, zum Teil auch durch eigene Bereicherungen einzelner Beklagter – zum Teil ohne eigene Bereicherungen und nur zugunsten von Eckes-Granini-Gesellschaften“, steht im Schiedsurteil.

Die Manager des deutschen Saftherstellers hätten vorsätzlich „sittenwidrig“ gehandelt und „maßgeblich zur Insolvenz der Gutta in rechtswidriger Weise beigetragen“. Laut Schiedsspruch seien die Deutschen dabei erfinderisch gewesen. Mehrfach habe die russische Tochtergesellschaft ihren Sitz gewechselt, umfirmiert und an fiktive Adressen gemeldet. Es seien Strohmänner als Gesellschafter eingesetzt worden und die 2008 abgestoßene russische Eckes-Tochter am Ende sogar an einen Eigentümer übertragen worden, „der sich im Gefängnis befindet“ wegen organisierten Verbrechens.

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Dreimal scheiterte Eckes-Granini mit Anfechtungsklagen in der Sache – auch vor Zivilkammern, nicht nur vor dem Schiedsgericht. Die im Raum stehende Forderung von 57,5 Millionen Euro wiegt schwer. Die Eckes AG wies 2019 bei einem Umsatz von 920,8 Millionen Euro einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 84,3 Millionen Euro aus. Da Eckes-Granini seinen Ex-Partner Hartmann bisher nicht bezahlte und ankündigte, dies auch künftig nicht zu tun, hat dieser Zwangsvollstreckung beantragt.

Darüber verhandelt nun das Moskauer Arbitragegericht. Und es geht um etwas, was sich in Nieder-Olm niemand vorstellen mag: die Pfändung der Markenrechte für „Hohes C“, „Granini“ und andere Marken. Wenn er in Moskau einen entsprechenden Rechtstitel bekomme, „werde ich definitiv in weiteren europäischen Staaten Vollstreckungen beantragen“, sagte Hartmann dem Handelsblatt.

Für Eckes-Granini ist diese Lösung undenkbar. Das Schiedsgericht habe in dem Verfahren „elementare Rechtsgrundsätze“ verletzt, rügen die Eckes-Vertreter. Einer der drei Schiedsrichter habe sogar ein abweichendes Sondervotum abgegeben. Allerdings haben neben diesem deutschen Anwalt als Schiedsrichter ein weiterer deutscher Anwalt sowie ein angesehener russischer Professor in dem Schiedsverfahren geurteilt – mehrheitlich für den heute 52-jährigen Hessen.

Der Gerichtsstandort Moskau war beiderseitig einvernehmlich vereinbart worden. Dem Vorwurf von Eckes-Granini in Richtung russische Justiz widersprechen Russlandexperten deutlich: Der honorige deutsche Geschäftsmann Nikolas Knauf, dessen global bekanntes Baustoffunternehmen gleichen Namens zu den größten Auslandsinvestoren im Land zählt, lobte schon vor Jahren öffentlich das russische Rechtswesen „als eines der besten der Welt“.

Matthias Schepp, der Chef der deutsch-russischen Auslandshandelskammer in Moskau, ist überzeugt: „Im Vergleich zu den wilden Neunzigerjahren hat sich die Situation eindeutig und drastisch zum Besseren verändert. Damals wurden Geschäftsstreitigkeiten nicht selten mit Waffen, Anschlägen und Auftragsmorden ausgetragen. Die Gerichte waren beinahe durch die Bank korrupt.“ Und Florian Schneider, Partner der Kanzlei Dentons in Moskau, ergänzt: „Gerade in Zivil- und Handelsstreitigkeiten hat sich die Rechtssicherheit in Russland im vergangenen Jahrzehnt stark verbessert.“ Die Verfahren seien transparent, und die Rechtssprechungspraxis „hat sich weiterentwickelt und gefestigt“.

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Auch in Deutschland droht Eckes-Granini Ungemach

Wie immer das laufende Vollstreckungsverfahren endet – der Entschluss des Saftherstellers steht schon fest. „Eckes-Granini wird dieser Forderung unter keinen Umständen nachkommen“, sagt Unternehmenssprecher Graf, „Wir sind vielmehr entschlossen, von den rechtlichen Mitteln Gebrauch zu machen, die im Ergebnis bewirken, dass der russische Schiedsspruch in Deutschland oder anderswo nicht vollstreckt werden kann.“

Nun droht auch in Deutschland Ärger: Seit April ermittelt die Münchener Staatsanwaltschaft auf Anzeige Hartmanns unter anderem wegen Urkundenfälschung, Bankrott, Untreue, Gläubigerbegünstigung, Bilanzdelikts und anderer Delikte. Andrea Mayer, Sprecherin der Staatsanwaltschaft München II, bestätigte dem Handelsblatt die Ermittlungen, die aber „bislang nicht abgeschlossen“ seien.

Diese zielen gegen die drei Ex-Manager von Eckes-Granini, darunter Thomas Hinderer. Sie wurden vom Schiedsgericht mit den Eckes-Gesellschaften dazu verurteilt, für den Gutta entstandenen Schaden gesamtschuldnerisch zu haften. Hinderer führte Eckes-Granini 15 Jahre lang als Vorstandschef. Laut Schiedsspruch habe Hinderer „die geplante Aushöhlung der EG Rus (Eckes-Granini Russland) vorangetrieben und aktiv unterstützt“.

Hinderer, seit drei Monaten Aufsichtsratsvorsitzender des über eine Milliarde Euro Umsatz schreibenden Cateringkonzerns Apetito AG, wollte sich wie Eckes weder dazu noch zu den kritisierten Geschäftspraktiken äußern. Sie stehen auch im krassen Widerspruch zu den eigentlich Familienunternehmen zierenden Unternehmenswerten: „In der ganzen Zeit, in der ich Führungsverantwortung hatte, war für mich eines klar: Du brauchst Menschen, denen du vertraust und die dir vertrauen. Das erfordert Offenheit und Geradlinigkeit, Berechenbarkeit und Fairness.“

Das hatte der frühere Müller-Milch-Manager als CEO in seinem letzten Eckes-Granini-Geschäftsbericht 2019 geschrieben. Dabei habe er „versucht, meine persönlichen Wertvorstellungen und meinen Führungsstil, aber auch meine Managementprinzipien in die Organisation hineinzutragen. Ich glaube, das ist mir auch ganz gut gelungen.“

Hartmann jedenfalls ist „maßlos enttäuscht“ vom Nieder-Olmer Saftriesen. Er plane jetzt eine weitere Schiedsgerichtsklage – zuerst wieder in Moskau: „Denn auf diesen Gerichtsstandort haben sich beide Seiten geeinigt.“ Und dann wolle er, juristischen Erfolg vorausgesetzt, europaweit Eckes-Granini-Marken pfänden lassen – bis er seine erstrittenen Millionen zusammen hat.

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