Finanzen Dax bleibt nach SAP-Schock angezählt

11:30  27 oktober  2020
11:30  27 oktober  2020 Quelle:   msn.com

Börse vor Umbruch: Dieser Geheimzirkel spielt bei der Dax-Reform eine tragende Rolle

  Börse vor Umbruch: Dieser Geheimzirkel spielt bei der Dax-Reform eine tragende Rolle Börse vor Umbruch: Dieser Geheimzirkel spielt bei der Dax-Reform eine tragende RolleFrankfurt ist kein Platz großer Geheimnisse. In der engen Kleinmetropole am Main gehen Gerüchte schnell um, trifft sich die Finanzcommunity doch immer an denselben Plätzen. Mittags in der Fressgass, nachts in der Bar des Flemings-Hotels am Eschenheimer Turm mit Blick auf die Banktower.

Stark steigende Coronavirus-Zahlen und ein enttäuschender Ausblick von SAP drücken zum Wochenauftakt am deutschen Aktienmarkt den Dax nach unten. Dax startet tiefrot in neue Woche: Virus-Furcht und SAP -Schwäche sorgen Anleger.

Damit gingen von den 468 Dax -Punkten, die heute verloren gingen, 331 oder rund zwei Drittel auf das Konto von Der Kurssturz von SAP trug also maßgeblich zum Kurssturz des Dax bei, der 3,7 Prozent absackte. Unter dem Strich bleibt aber ein Gewinnanstieg von 31 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro.

Nach dem schwachen Wochenbeginn tut sich der Dax auch am Dienstag schwer. Der Leitindex gab in der ersten Handelsstunde um 0,10 Prozent auf 12.164,67 Punkte nach.

Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. © Fredrik von Erichsen/dpa Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.

Vor allem der fast 22-prozentige Kurseinbruch des Index-Schwergewichts SAP nach einem enttäuschenden Ausblick des Softwarekonzerns hatte das Barometer tags zuvor stark belastet. SAP gaben auch am Dienstag zunächst nach, drehten dann aber ins Plus mit zuletzt knapp zwei Prozent. SAP-Mitgründer Hasso Plattner setzte mit einem Kauf von SAP-Aktien im Wert von fast 250 Millionen Euro ein Zeichen.

SAP steigert operative Marge in Q3 stärker als erwartet - Jahresprognose und Mittelfristziele gestutzt

  SAP steigert operative Marge in Q3 stärker als erwartet - Jahresprognose und Mittelfristziele gestutzt Der Softwarekonzern SAP hat im dritten Quartal zwar eine überraschend deutlich gestiegene operative Marge erreicht - trotz der zuvor gesenkten Prognosen für 2020 und 2023 -, doch spiegelt dies vor allem Umsatzbelastungen im Lizenz- wie auch Cloudgeschäft wider. © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images Die vielbeachtete Marge kletterte auf Non-IFRS-Basis auf 31,7 bzw währungsbereinigt 31,9 Prozent nach 30,6 Prozent im Vorjahresquartal. Analysten hatten 31,2 Prozent geschätzt.

Der Dax rutschte um 2,30 Prozent auf 12.354,56 Punkte ab, während es für die SAP -Titel um fast 17 Prozent in den Keller ging. Die Vorwoche war mit einer Bilanz von minus rund zwei Prozent für den Dax bereits sehr schwach. Trüb ist die Stimmung auch wegen der stark steigenden Corona-Infektionen in

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem steilen Rutsch des Dax zurück unter 12 000 Punkte geht es am Freitag wohl zunächst mit Nach dem vorsichtigen Tenor der US-Notenbank und steigenden Corona-Fallzahlen in den USA seien die Anleger wieder in die Defensive geflüchtet.

Am Montag habe SAP mit der neuen Prognose viele Investoren auf dem falschen Fuß erwischt, sagte Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank. «Bisher galten insbesondere Technologieunternehmen als sichere Bank bei den Anlegern. Nun scheint sich hier die Spreu vom Weizen zu trennen.» Lipkow sieht den Dax vorerst angezählt.

Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel notierte am Dienstag mit minus 0,11 Prozent auf 26.674,56 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 sank um 0,3 Prozent.

Mit Geschäftszahlen stand der Kunststoffkonzern Covestro im Blick. Covestro fand im dritten Quartal zurück in die Gewinnzone. Diese Zahlen hätten angesichts schon bekannter Eckdaten allerdings kaum noch Überraschungen enthalten, hieß es von der Baader Bank. Die Titel verloren 0,6 Prozent.

SAP-Kurseinbruch belastet den Dax

  SAP-Kurseinbruch belastet den Dax Hohe Kursverluste des Dax-Schwergewichts SAP nach einem enttäuschenden Ausblick des Softwarekonzerns haben am Montag den deutschen Aktienmarkt erheblich belastet. Der Dax rutschte um 2,30 Prozent auf 12.354,56 Punkte ab, während es für die SAP-Titel um fast 17 Prozent in den Keller ging. Die Vorwoche war mit einer Bilanz von minus rund zwei Prozent für den Dax bereits sehr schwach. Trüb ist die Stimmung auch wegen der stark steigenden Corona-Infektionen in Europa, in den USA und neuerdings auch wieder in China. Marktstratege Stephen Innes von Axi Trader sprach daher vom «Covid-19-Blues».

Das DAX -Schwergewicht hatte zuvor neue Geschäftszahlen vorgelegt, die die Anleger schockiert quittierten. Zudem hatte der DAX -Konzern am Sonntagabend höhere Investitionen ins Cloud-Computing angekündigt, die die operative Marge erheblich belasten. Der Kurssturz des „Big Players“

Nach Geschäftszahlen und einem eingetrübten mittelfristigen Ausblick verbuchten SAP den Wie die Erntemengen schwankt auch der Geschmack der deutschen Weintrinker – einer Sorte aber bleiben sie seit Jahren treu. Dax 3,7 Prozent im Minus. SAP -Kurssturz und Lockdown-Ängste belasten. Von.

Deutsche Bank gewannen vor ihrer Zahlenvorlage am Mittwoch 1,3 Prozent. Besser als erwartet ausgefallene Quartalskennziffern europäischer Großbanken wie HSBC und Santander halfen dem europäischen Bankensektor.

Im MDax gewannen die Papiere des Großküchenausrüsters Rational nach Zahlen sechs Prozent. Der Chemikalienhändler Brenntag will im Zuge seines Umbaus weltweit etwa 1300 seiner 17 500 Arbeitsplätze abbauen. Global sollen etwa 100 Standorte geschlossen werden. Die Aktien gewannen mehr als vier Prozent.

Washtec verloren als einer der schwächsten SDax-Werte rund vier Prozent nach Quartalszahlen. Der Waschanlagen-Hersteller spürt weiter die Corona-Unsicherheit. Ein präziser Ausblick sei nicht möglich.

SAP-Aktie zieht deutlich an: Aufsichtsratschef Plattner kauft SAP-Aktien für Viertelmilliarde Euro .
SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner hat den Kurssturz der Aktien des Softwareherstellers zu einem Großeinkauf genutzt. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Der Mitgründer des DAX-Konzerns deckte sich zu Wochenbeginn für insgesamt rund 248,5 Millionen Euro mit Papieren ein, wie aus einer Stimmrechtsmitteilung des Konzerns vom Dienstag hervorgeht. Plattner kaufte demnach zu Kursen von durchschnittlich um die 101 Euro.

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