Finanzen Bundesbank: Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren

20:20  02 januar  2018
20:20  02 januar  2018 Quelle:   dpa.de

Elterngeld-Ausgaben steigen auf 6,5 Milliarden Euro

  Elterngeld-Ausgaben steigen auf 6,5 Milliarden Euro Das wäre ein neuer Rekordwert, schreibt die "Rheinische Post" und beruft sich auf aktuelle Zahlen des Bundesfamilienministeriums.• Gründe sollen die leicht steigende Geburtenrate und höhere Gehälter der Eltern sein, die einen Antrag stellen, heißt es weiter.

Doch die Geldhäuser lagern einen Teil davon lieber in ihren Tresoren ein. Finanzhäuser in Deutschland bunkern nach Angaben der Bundesbank wegen der Strafzinsen weiterhin Milliarden Euro in Tresoren .

Die Bundesbank ist in neun Hauptverwaltungen untergliedert mit Sitz in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Leipzig, Mainz, München und Stuttgart. Ihnen nachgeordnet sind 35 Filialen. Die Hauptverwaltungen werden von je einer Präsidentin oder einem Präsidenten geleitet.

Bündel von Euro-Scheinen in einem Tresor.: Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren © Foto: Bundesbank Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren

Finanzhäuser in Deutschland bunkern nach Angaben der Bundesbank wegen der Strafzinsen weiterhin Milliarden Euro in Tresoren.

«Aktuell werden noch immer knapp über zehn Milliarden Euro von Kreditinstituten als Bargeld gehortet, um Negativzinsen zu entgehen», sagte Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Monaten habe sich der Wert nur geringfügig erhöht. Eine weitere Zunahme sei nicht auszuschließen - allerdings beschränkt durch Tresorkapazitäten.

Thiele hatte im Sommer von zusätzlich zehn Milliarden Euro in den vergangenen zwei Jahren gesprochen. Der Kassenbestand der Geldhäuser war in diesem Zeitraum deutlich gestiegen. Einen Trend zur Aufbewahrung von Bargeld in großem Stil sieht die Branche bei den Instituten allerdings nicht.

Sekundenschnelle Überweisungen sind auf dem Vormarsch

  Sekundenschnelle Überweisungen sind auf dem Vormarsch Zahlungen in Sekundenschnelle könnten nach Einschätzung der Bundesbank für viele Bankkunden in absehbarer Zeit Alltag werden. «Ich bin zuversichtlich, dass Echtzeitzahlungen auf mittlere Sicht ein Erfolg werden», sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. «Ich gehe aber nicht davon aus, dass sich das von heute auf morgen durchsetzen wird. Viel wird von Nutzerfreundlichkeit und Reichweite abhängen.» Bisher werden Überweisungen in der Regel am folgenden Bankarbeitstag gutgeschrieben.

Bundesbank : Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren . Banken und Sparkassen zahlen derzeit drauf, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank parken . Wohin also mit dem Geld in Zeiten von Strafzinsen?

15:51 11 januar 2018 Quelle: sueddeutsche.de. Bundesbank : Geldhäuser parken Milliarden in Tresoren . Cum-Ex-Skandal Banken und Börsenhändler sollen Staat um 5 ,3 Milliarden Euro betrogen haben . Händler an der Börse: Die Staatsanwaltschaft hofft in Deutschlands größtem

Finanzhäuser müssen derzeit 0,4 Prozent Strafzinsen - im Fachjargon Einlagefazilität - zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken. Die Notenbank kämpft unter anderem damit gegen niedrige Inflation im gemeinsamen Währungsraum. Strafzinsen, so die Theorie, bringen Banken eher dazu, das Geld als Kredit an Verbraucher und Unternehmen weiterzureichen. Das kann die Konjunktur und die Inflation ankurbeln.

Die Aufbewahrung von Bargeld im Tresor ist allerdings nicht umsonst. Für die Lagerung im größeren Stil müssen im Zweifelsfall extra Räume gemietet werden. Hinzu kommen Kosten für den Transport des Geldes und für Versicherungsprämien. Die Belastungen variieren je nach Finanzhaus. «Bei größeren Mengen an Bargeld sind die Kosten für Aufbewahrung, Versicherung und Transport bei einigen Kreditinstituten nach unseren Berechnungen bereits ab einer Einlagefazilität von minus 0,25 Prozent niedriger als die anderenfalls entstehenden Zinsaufwendungen», sagte Thiele.

Einen generellen Trend erkennt der Sparkassenverband allerdings nicht. «Wir sehen im Moment keine große Diskussion und keine große Bewegung bei dem Thema», sagte ein Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Ähnlich äußerte sich ein Sprecher des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR): «In der Praxis ist das nicht im großen Stil zu beobachten.»

BER-Ausbau : Bis 2030 werden knapp 3 Milliarden Euro zusätzlich benötigt .
Der Flughafen soll im Oktober 2020 in Betrieb gehen. Im Moment habe die Flughafengesellschaft aber noch Geld zur Verfügung, sagte Sudhof, die dem Flughafen-Aufsichtsrat angehört. Noch nicht abgerufen seien ein Gesellschafterdarlehen in dreistelliger Millionenhöhe sowie ein Bankdarlehen von mehr als einer Milliarde Euro.Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup will die Kapazität des Flughafens bis 2040 auf 55 Millionen Passagiere pro Jahr verdoppeln. Sudhof versicherte, der Flughafen werde im Betrieb sehr profitabel sein.

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