Finanzen Goldnachfrage bei Deutscher Börse auf Rekordhoch

13:25  03 januar  2018
13:25  03 januar  2018 Quelle:   dpa.de

Experten: Indien wird 2018 fünftgrößte Wirtschaftsmacht

  Experten: Indien wird 2018 fünftgrößte Wirtschaftsmacht Indien wird nach Ansicht von Experten im kommenden Jahr Großbritannien und Frankreich überholen und zur fünftgrößten Wirtschaftsmacht aufsteigen. Von derzeit Platz sieben werde sich Indien 2018 auf den fünften und bis zum Jahr 2032 sogar auf den dritten Platz hocharbeiten, erklärte das Londoner Consultingunternehmen Centre for Economics and Business Research am Dienstag. Den Erwartungen der Experten zufolge werden asiatische Länder wie Indien, China und Japan das weltweite Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr anführen. Vorangetrieben werde das Wachstum durch niedrige Energiepreise und die digitale Revolution.

Neues Gold kommt bei der Deutschen Börse immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Beitrag per E-Mail versenden. Goldnachfrage bei Deutscher Börse auf Rekordhoch . Sicherer Hafen.

Frankfurt(Main (dpa) - Die rasante Nachfrage hat die Goldbestände der Deutschen Börse 2017 auf einen Höchststand getrieben. Zum Jahresende lagerten gut 175 Tonnen des Edelmetalls in den Tresoren des Unternehmens in Frankfurt, wie die Deutsche Börse mitteilte.

Goldbarren in einem Tresor der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main. © Foto: Frank Rumpenhorst Goldbarren in einem Tresor der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main.

Die rasante Nachfrage hat die Goldbestände der Deutschen Börse 2017 auf einen Höchststand getrieben. Zum Jahresende lagerten gut 175 Tonnen des Edelmetalls in den Tresoren des Unternehmens in Frankfurt, wie die Deutsche Börse mitteilte.

Das waren fast 50 Prozent mehr als zum Jahresende 2016, als die Goldbestände bei knapp 117,6 Tonnen gelegen hatten.

Neues Gold kommt bei der Deutschen Börse immer dann hinzu, wenn Anleger die sogenannte Xetra-Gold-Anleihe erwerben. Für jeden Anteilschein wird ein Gramm des Edelmetalls hinterlegt. Aktueller Wert der Goldbestände: rund 6,1 Milliarden Euro.

Dax gibt zum Jahresstart etwas nach

  Dax gibt zum Jahresstart etwas nach Der Dax ist mit leichten Verlusten in das neue Börsenjahr 2018 gestartet. Für den deutschen Leitindex ging es in den ersten Handelsminuten am Dienstag um 0,44 Prozent auf 12 860,93 Punkte nach unten. Der MDax der mittelgroßen Werte hingegen bewegte sich mit plus 0,01 Prozent auf 26 203,80 Zähler kaum vom Fleck, und der Technologiewerte-Index TecDax fiel um 0,13 Prozent auf 2525,87 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,22 Prozent ein.Als Belastung erwies sich einmal mehr der starke Euro: Die europäische Gemeinschaftswährung hält sich auf dem höchsten Niveau seit September 2017.

Das Zinstief hat die Nachfrage nach Gold als Anlage bei der Deutschen Börse im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch getrieben. 117,6 Tonnen des Edelmetalls lagern nach Angaben des Unternehmens vom Montag inzwischen in den Tresoren der Börse in Frankfurt.

Goldbarren in einem Tresor der Deutschen Börse AG in Frankfurt am Main. Frankfurt(Main (dpa) - Die rasante Nachfrage hat die Goldbestände der Deutschen Börse 2017 auf einen Höchststand getrieben.

«Der Anstieg liegt vor allem an der hohen Nachfrage von institutionellen Investoren», sagte Michael König, Geschäftsführer der Deutsche Börse Commodities GmbH, der Emittentin von Xetra-Gold. Indes zeigten auch immer mehr Vermögensverwalter, Betreuer großer Familienvermögen und Privatanleger Interesse an Gold als Anlageklasse.

Gold gilt in turbulenten Zeiten als sicherer Hafen. Zudem werfen Anlagen wie Sparbuch oder Tagesgeld wegen der extrem niedrigen Zinsen kaum noch Rendite ab. Der Goldpreis hat am Mittwoch seinen Höhenflug der vergangenen Handelstage fortgesetzt und den höchsten Stand seit über drei Monaten erreicht. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg zeitweise bis auf 1321,56 US-Dollar. Damit war das Edelmetall so teuer wie seit Mitte September nicht mehr.

Bitcoin rutscht auf unter 12.000 Dollar .
Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat am Dienstag erneut einen schweren Kurseinbruch verzeichnet. Marktbeobachter sprachen von einer starken Verunsicherung der Anleger. Zeitweise rutschte der Kurs des Bitcoin auf wichtigen Handelsplattformen deutlich unter die Marke von 12.000 US-Dollar. Im Vormittagshandel erholten sich die Kurse wieder ein Stück weit und standen wieder über dieser Marke. In der vergangenen Nacht wurde der Bitcoin noch bei etwa 14.000 Dollar gehandelt. Starke Verluste gab es auch bei anderen Kryptowährungen wie Ether oder Ripple.

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