Finanzen Eon: Erneuerbare Energien erzeugten 2017 rund 20 Prozent mehr Strom

23:55  03 januar  2018
23:55  03 januar  2018 Quelle:   afp.com

Gute Konjunktur erhöht Energieverbrauch

  Gute Konjunktur erhöht Energieverbrauch Der Energieverbrauch in Deutschland ist in diesem Jahr um 0,8 Prozent gestiegen. Das ergab eine Berechnung der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB), die an diesem Donnerstag in Berlin veröffentlicht wurde. Für den Anstieg des Energieverbrauchs auf 461,5 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten sei vor allem die gute Konjunktur verantwortlich, heißt es in einer Mitteilung der Arbeitsgemeinschaft. Werden mehr Güter produziert, so muss auch mehr Energie zur Produktion eingesetzt werden, ebenso wie für den Transport der Rohstoffe, Zulieferungen und Endprodukte.

Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen in Deutschland haben nach Angaben des Energieanbieters Eon im vergangenen Jahr so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. Von Januar bis Dezember produzierten allein diese Anlagen zusammen rund 154 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom

Als erneuerbare Energien (auch großgeschrieben: Erneuerbare Energien ) oder regenerative Energien werden Energieträger bezeichnet, die im Rahmen des menschlichen Zeithorizonts praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern.

Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz: 2017 haben die erneuerbaren Energien in Deutschland nach Berechnungen des Energieanbieters Eon so viel Strom erzeugt wie niemals zuvor. © Bereitgestellt von AFP 2017 haben die erneuerbaren Energien in Deutschland nach Berechnungen des Energieanbieters Eon so viel Strom erzeugt wie niemals zuvor.

Solar-, Wasser- und Windkraftanlagen in Deutschland haben nach Angaben des Energieanbieters Eon im vergangenen Jahr so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. Von Januar bis Dezember produzierten allein diese Anlagen zusammen rund 154 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom, wie aus Berechnungen des Energiekonzerns hervorgeht, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlagen. "Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Plus von rund 20 Prozent", erklärte Eon- Geschäftsführer Robert Hienz.

Bericht: Strompreise steigen zu Jahresbeginn noch weiter an

  Bericht: Strompreise steigen zu Jahresbeginn noch weiter an Keine Entspannung bei den Strompreisen: Im zu Ende gehenden Jahr war Strom so teuer wie noch nie - und zum Jahresanfang steigen die Preise noch weiter an, wie das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe) berichtete. Die Zeitung berief sich auf eine aktuelle Analyse des Verbraucherportals Verivox, die ihr vorliegt. Im Jahresdurchschnitt lag demnach der Verivox-Verbraucherpreisindex bei 28,20 Cent je Kilowattstunde Strom für einen repräsentativen Haushalt mit drei Personen und einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden. Das waren 0,77 Cent je Kilowattstunde mehr als im Jahr zuvor.

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Ergänzt um die Biomasse-Anlagen kommen demnach weitere 38 Milliarden kWh hinzu. Die meiste Energie erzeugten Wind-, Solar- und Wasserkraftanlagen mit rund 16,5 Milliarden kWh im Dezember, dicht gefolgt vom Oktober mit 15,9 Milliarden kWh. In beiden Monaten produzierten vor allem die On- und Offshore-Anlagen - also Windräder auf dem Land und auf See - den Großteil des Ökostroms.

Vor allem die zahlreichen Herbststürme hätten die Windräder häufig ausgelastet, erklärte Eon. In den Frühlings- und Sommermonaten habe es dagegen im Süden Deutschlands viel Sonne gegeben. Deshalb hätten im Mai, Juli und August die 1,6 Millionen Solaranlagen, die vor allem in den südlichen Bundesländern installiert seien, monatlich rund fünf Milliarden kWh Strom produziert - und damit jeweils knapp vor den Onshore-Windräder gelegen.

Bis auf Biomasse- und Wasserkraftanlagen, die relativ konstant Energie erzeugten, unterlägen die Erneuerbaren saisonalen Schwankungen, erklärte Eon. Stromspeicher wie etwa Batterien könnten helfen, den Ökostrom künftig noch besser über das gesamte Jahr zu nutzen.

Deutschlands Wirtschaft 2017 um 2,2 Prozent gewachsen .
Deutschlands Wirtschaft ist auch im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die deutsche Wirtschaft sei damit im achten Jahr in Folge gewachsen. Im Jahr 2016 betrug das Plus 1,9 Prozent, im Jahr 2015 waren es 1,7 Prozent. Die 2,2 Prozent sind der höchste Zuwachs seit sechs Jahren. Eine längerfristige Betrachtung zeige zudem, dass das deutsche Wirtschaftswachstum 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von 1,3 Prozent lag, wie die Statistiker weiter erklärten.

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