Finanzen Greenlight Capital-Gründer David Einhorn: Die Tech-Blase ist längst geplatzt

04:50  04 november  2020
04:50  04 november  2020 Quelle:   finanzen.net

Capital Bra: Darum ermittelt die Polizei gegen den Rapper

  Capital Bra: Darum ermittelt die Polizei gegen den Rapper Capital Bra rast durch Berlin und lässt sich dabei sogar noch filmen. Aus einem Gruß an seinen Rap-Kollegen Samra wurde am Freitagabend Beweismaterial für die Polizei, die jetzt emsig ermittelt. © Bereitgestellt von www.musikexpress.de Die Polizei ist Capital Bra auf den Fersen Capital Bra rast durch Berlin und lässt sich dabei sogar noch filmen. Aus einem Gruß an seinen Rap-Kollegen Samra wurde am Freitagabend Beweismaterial für die Poliz Capital Bra hat Stress mit der Polizei.

David Einhorn ist einer der renommiertesten Figuren in der amerikanischen Finanz-Szene – bekannt dafür Als Gründer und CEO des Hedgfunds Greenlight Capital fokussiert er sich daher auf Und genau diese Überbewertung erkennt Einhorn nun bei zahlreichen Tech -Aktien: dies sei bereits die

Dollar schweren Firma Greenlight Capital Inc. gegen eine Reihe von Technologieaktien, bei denen es zunehmend Hinweise auf eine Preisblase gebe. “Die gegenwärtige Blase ist ein Echo der vorigen Tech - Blase , mit weniger großkapitalisierten Aktien und weniger öffentlichem Enthusiasmus.”

Greenlight Capital-Gründer David Einhorn erklärt in einem Bericht seines Unternehmens, dass die besonders in der Corona-Krise beliebten Tech-Werte eine Blase bilden, deren Höhepunkt bereits überschritten ist. Als Indikator dafür sieht er unter anderem eine große Anzahl an Neunotierungen an den US-Börsen.

DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

• Einhorn sieht Belege für Tech-Blase

• Höhepunkt im September

• US-Wahl einschneidendes Ereignis

Tech-Aktien in riesiger Blase

David Einhorn, der Gründer des Hedgefonds Greenlight Capital, erklärt in einem Bericht des Unternehmens, der der Nachrichtenseite "Bloomberg" vorliegt, dass sich die vor allem in der Corona-Krise beliebten US-amerikanischen Tech-Aktien wie Apple und Google in einer Blase befinden sollen. Dabei stelle sich laut dem Investor nicht die Frage, ob eine Blase vorliege, sondern wie weit diese bereits fortgeschritten sei. Demnach gehen die Greenlight-Analysten davon aus, dass die Tech-Blase ihren Höhepunkt bereits am 2. September erreicht hat - und schon längst zerplatzt ist. "Wenn dem so ist, geht die Stimmung der Anleger gerade von Gier zu Sättigung über", wird Einhorn von "Bloomberg" zitiert.

Eine Spendenaktion von Joe Biden bietet einen neuen Hinweis darauf, wie er Big Tech regulieren könnte.

 Eine Spendenaktion von Joe Biden bietet einen neuen Hinweis darauf, wie er Big Tech regulieren könnte. Die Kampagne von Joe Biden hat eine Spendenaktion zu technischen Themen abgeschlossen, die von einer Reihe prominenter Kritiker von Big Tech, darunter Sen. Elizabeth Warren, veranstaltet wird. Die Veranstaltung ist der jüngste Hinweis auf die Herausforderung, herauszufinden, wie eine Biden-Regierung die Tech-Industrie regieren würde, was darauf hindeutet, dass diese Kritiker zumindest eine Verbindung zu seinem Weißen Haus haben würden.

Aber auch nur fast. Sieht man sich die Kurse der Tech -Aktien an, dann haben die jedenfalls den großen Absturz vom März beinahe wieder ausgebügelt. Doch oft ist die Welt nicht so einfach wie sie scheint. Deshalb darf man sich über den Großaufschwung der Tech -Werte dennoch gehörig wundern.

7. Mai (Bloomberg) –- David Einhorn - der Hedgefonds- Manager, der vor zwei Wochen vor einer Blase bei Technologie Seine Hedgefondsfirma heißt Greenlight Capital Inc. Zu den Investments von Einhorn zählen der iPhone-Hersteller Apple, Micron Technology Inc. und Marvell Technology

Tech-Aktien haben den Markt in diesem Jahr deutlich angetrieben. Der technologielastige NASDAQ Composite legte in diesem Jahr etwa bereits um mehr als 24 Prozent zu. Zum Vergleich: Während der S&P 500 seit Jahresbeginn rund zwei Prozent im Plus steht, ging es für den Dow Jones seit dem Jahreswechsel bereits um knapp sieben Prozent abwärts (Stand aller Kurse: 29.10.). Nach steigenden Kursen seit dem Corona-Einbruch im März kam es am 2. September - dem Datum, das Einhorn als Höhepunkt der Blase nennt - zu Kurseinbrüchen der Technologiewerte.

Hinweise verdichten sich

Seine Theorie sieht Einhorn durch die Vielzahl an Börsengängen von Technologie-Unternehmen in diesem Jahr bestätigt. Am 30. September notierte etwa das US-Datenanalyseunternehmen Palantir erstmals an der NYSE. Kurz zuvor wagte der Cloud-Anbieter Snowflake den Gang an die US-Börse. Im Spätjahr soll mit Airbnb außerdem noch der Anbieter der gleichnamigen Plattform zur Vermittlung von Unterkünften an der NASDAQ gelistet werden. Zusätzlich hält Einhorn aber auch die hohe Marktkonzentration auf kleine Gruppen von Aktien oder einzelne Sektoren für ein eindeutiges Warnsignal. Auch außergewöhnliche Bewertungen und von der Realität losgelöste hohe Handelsvolumina sollen für seine Theorie sprechen.

"BER Throwback": Spotify-Playlist macht sich über 14 Jahre Flughafen-Bauzeit lustig

  Zu jedem Anlass gibt es eine passende Playlist. Nun auch für das 14 Jahre andauernde BER-Desaster: Kurz vor der Eröffnung des Flughafens würdigt Spotify die "passendsten" Nummer-eins-Hits seit Baubeginn 2006 mit seinem spöttischen "BER Throwback".Die Entstehungsgeschichte des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (BER) avancierte hierzulande längst zum Running Gag. Bei all den Pleiten und Pannen passt es ins Bild, dass der neue Berliner Flughafen nach insgesamt 14 Jahren Bauzeit am 31. Oktober zwar für Passagiere seine Pforten öffnet, dass aufgrund der Corona-Pandemie aber kaum jemand fliegt.

David Einhorn in New York. Er verwaltet rund 7,7 Milliarden Dollar in seinem Hedgefonds. Ein Ruf wie Donnerhall eilt dem Hedgefondsmanager David Einhorn voraus: Empfiehlt er eine Aktie zum Spötter in der Finanzszene gaben den Gründer des Hedgefonds Greenlight Capital den Spitznamen

Greenlight Capital habe im ersten Halbjahr 18,3 Prozent an Wert verloren, schrieb Fondsmanager David Einhorn in einem Brief an seine Anleger, den Einhorn zufolge beschädigen die Negativ-Schlagzeilen rund um das Modell 3 die Marke. Außerdem bezweifelte er, dass es auf absehbare Zeit

Greenlight Capital reagiert

Um auf die Tech-Blase zu reagieren, habe Greenlight Capital sein Portfolio um einen Korb erweitert, über den gegen Unternehmen und Firmen gewettet werden könne, die als zweitrangig eingestufte wurden und kürzlich an die Börse gingen. Einhorn selbst habe lange Zeit ein Portfolio mit Short-Wetten gehalten, zu denen auch Tech-Giganten wie Amazon und Netflix zählten, berichtet "Bloomberg". Bereits Anfang 2016 glaubte Einhorn, eine Tech-Blase an den Märkten zu erkennen, wie er in dem Bericht erklärte. Dies habe sich rückwirkend betrachtet aber als falsch herausgestellt. Kürzlich begann Einhorns Fonds, auf Kurssteigerungen des IT-Dienstleistungsunternehmens SYNNEX, des österreichischen Halbleiterherstellers ams und des Produzenten von Kassensystemen und Geldautomaten NCR zu wetten.

US-Wahlen bringen großes Konfliktpotenzial

Weiterhin erklärt Einhorn laut "Bloomberg", dass die US-Präsidentschaftswahlen ein einschneidendes Ereignis seien. Ausgenommen von Kriegen halte er das Wahlspektakel für das gefährlichste Geschehen in der modernen US-amerikanischen Geschichte. So könne die Jagd auf das Weiße Haus in Kombination mit der fortwährenden Corona-Krise eine Flut von sozialen Unruhen nach sich ziehen, die in gewalttätigen Ausschreitungen münden könnten. Dazu werde es laut dem Investor kommen, egal ob Donald Trump sein Amt schlussendlich verteidigen kann oder Joe Biden als Sieger hervorgeht.

Einhorns Fonds Greenlight Capital habe laut Berichten von "Bloomberg" bis September mit Kursrückgängen von 16,1 Prozent zu kämpfen gehabt und seit 2015 immer wieder versucht, seine Verluste auszugleichen. Zum 1. Januar 2020 verwaltete das Unternehmen 2,6 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte Greenlight einen Höchststand von 12 Milliarden US-Dollar erreicht. Die meisten Greenlight-Mitarbeiter arbeiten laut Einhorn nach wie vor von zuhause aus, die Büros des Unternehmens sind aber seit dem Spätsommer wieder geöffnet.Redaktion finanzen.net

Wie Softbank-Chef Masayoshi Son zum größten Tech-Investor der Welt aufstieg und mehr als einmal beinahe alles verlor .
Einem Astrofotografen aus dem US-Bundesstaat Kalifornien gelangen letzten Monat außergewöhnliche Aufnahmen der Internationalen Raumstation. Am 6. Oktober fotografierte Andrew McCarthy die ISS vor der Sonne – ein paar Tage später vor dem Mond.

usr: 1
Das ist interessant!