Finanzen Bitcoin und Co. - Südkorea will Handel mit Kryptowährungen verbieten

08:20  12 januar  2018
08:20  12 januar  2018 Quelle:   handelsblatt.com

Furcht vor Bitcoin: „Es wird Exzesse geben, die bittere Verlierer produzieren“

  Furcht vor Bitcoin: „Es wird Exzesse geben, die bittere Verlierer produzieren“ Ist das überhaupt Geld? Nein, sagt Bundesbank-Chef Jens Weidmann. Geld sollte ja wertstabil sein – doch das ist der Bitcoin nicht, wie auch die jüngsten Kursausschläge in der Weihnachtszeit zeigen. Die heftigen Kursausschläge beim Bitcoin haben sich auch an den Weihnachtstagen fortgesetzt – und die warnenden Stimmen vor Anlagen in der umstrittenen Digitalwährung mehren sich. Die israelische Finanzmarktaufsicht (ISA) will jetzt sogar ein Handelsverbot von Firmen an der Tel Aviver Börse durchsetzen, die mit Cyberwährungen wie Bitcoin Geschäfte machen.

Südkoreas Regierung will den Börsenhandel von Kryptowährungen verbieten . Laut Justizministerium gebe es große Bedenken hinsichtlich der virtuellen Währungen.

Südkorea : Justizminister will Bitcoin - Handel untersagen, andere Behörden ziehen nicht mit. Die Ankündigung des südkoreanischen Justizministers Park Sang-ki, das Land wolle den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin verbieten , hat am Donnerstag für heftige Kursverluste bei den

Südkorea sind Kryptowährungen suspekt: Zuletzt wurden mehrere Handelsplattformen wegen des Verdachts auf kriminelle Aktivitäten durchsucht. Nun will das Land den Handel mit digitalen Währungen ganz verbieten.

Südkorea plant ein Verbot des Handels mit digitalen Währungen. Foto: Reuters © Reuters Südkorea plant ein Verbot des Handels mit digitalen Währungen. Foto: Reuters

Südkoreas Justizminister hat am Donnerstag ein Verbot des Börsenhandels von Kryptowährungen angekündigt. Ein entsprechendes Gesetz sei in Vorbereitung, sagte Park Sang Ki vor Journalisten. Es gebe große Bedenken hinsichtlich der virtuellen Währungen und daher bereite das Ministerium ein Verbot des Handels über entsprechende Börsen vor. Details zu den Planungen nannte der Minister nicht.

Wie das Studentenwohnheim zur geheimen Bitcoin-Mine wird

  Wie das Studentenwohnheim zur geheimen Bitcoin-Mine wird Studenten an US-Universitäten leben mit Hitze, frostiger Kälte und Beziehungsstress, um Tag und Nacht in ihren Zimmern Kryptowährungen zu schürfen. Studenten an US-Universitäten leben mit Hitze, frostiger Kälte und Beziehungsstress, um Tag und Nacht in ihren Zimmern Kryptowährungen zu schürfen.

Aus Sorge vor immer mehr Verboten im Handel mit Kryptowährungen wenden sich Anleger von Bitcoin & Co . ab. Die Kurse der größten Cyberdevisen brachen am Dienstag Südkorea denkt über ein komplettes Verbot nach. China will den Handel mit Bitcoin & Co . offenbar unmöglich machen.

In Südkorea wird der Handel mit Kryptowährungen besonders intensiv betrieben, entsprechend hat die Aussage Gewicht. Zudem gab es Meldungen, dass China sowohl gegen den Handel als auch das Mining vorgehen wolle. Derweil erwarten Analysten, dass beim G20-Gipfel im März strengere Regeln

Betreiber von Handelsplätzen für Kryptowährungen in Südkorea berichteten von Ermittlungen und Durchsuchungen durch Polizei und Steuerbehörden. Sie hätten dies mit dem Verdacht der Steuerhinterziehung und anderer krimineller Aktivitäten begründet.

Die Nachricht erreicht den Markt für Kryptowährungen zur Unzeit. Seit Anfang dieser Woche befinden sich die Kurse praktisch aller wichtigen Kryptowährungen auf Sinkflug. Südkorea gilt neben China und Japan als wichtigster Markt im Krypto-Reich. Nach dem Beschluss der chinesischen Aufsicht, die großen Kryptobörsen auf dem Festland zu schließen, hatte sich ein Teil des ostasiatischen Handels auf die zahlreichen südkoreanischen Börsen verlagert.

Deren Leumund hat zuletzt jedoch deutlich gelitten. Im Dezember musste die Börse Youbit Konkurs anmelden. Hacker raubten zuvor 17 Prozent der Einlagen. Kurz darauf hob die Staatsanwaltschaft der südkoreanischen Stadt Incheon einen globalen Betrug durch ein in den USA gemeldetes Unternehmen aus, das den Bitcoin-Rivalen Ethereum produziert. Die Ermittler werfen der amerikanisch-koreanischen Ethereum-Mine Mining Max vor, seit September 2016 insgesamt 270 Millionen US-Dollar von weltweit 18.000 Investoren eingeworben und veruntreut zu haben. Gedeckt wurde der Schwindel mit einem aggressiven Schneeballsystem.

Kodak profitiert vom Krypto-Hype

  Kodak profitiert vom Krypto-Hype Vor Weihnachten fügte eine Tee-Firma das aus der Bitcoin-Technik bekannte Wort «Blockchain» ihrem Namen hinzu – und die Aktie ging durch die Decke. Jetzt reicht es, dass Kodak einen eigenen «Coin» erfindet, damit Investoren-Herzen höher schlagen. (sda/dpa) Alles, was mit Digitalgeld zu tun hat, löst bei Anlegern einen Kaufreflex aus: Kaum hat Kodak eine eigene Kryptowährung für Fotografen angekündigt, hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt. Mit dem KodakCoin und der dazugehörigen Plattform KodakOne sollen Fotografen ihre Autorenrechte absichern und die Bilder vermarkten können, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte.

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Südkorea ist eines der weltweit wichtigsten Länder für den Handel mit virtuellen Währungen. Jetzt plant die Regierung in Seoul, den Handel mit Kryptowährungen - wie den Bitcoin - zu verbieten . Südkoreas Justizminister hat ein Verbot des Börsenhandels von Kryptowährungen angekündigt.

Seit dem Herbst 2017 zieht die südkoreanische Regierung die Daumenschrauben für das Krypto-Business an. Den südkoreanischen Banken ist der Handel mit Bitcoin und Co. schon seit längerem verboten.

Im Dezember hatte die Regierung den Krypto-Börsen dann angedroht, man könne Finanzinstituten und Ausländern den Handel verbieten. Daraufhin hatte sich der Verband der 14 Währungsbörsen Südkoreas nach einer Dringlichkeitssitzung mit der Regierung bereiterklärt, härtere Kontrollen einzuführen. Wie sich jetzt zeigt, hat diese Selbstverpflichtung offenbar nichts genutzt.

Seit dieser Woche haben die südkoreanischen Behörden außerdem den Kampf gegen Geldwäsche verstärkt: Inspiziert werden derzeit sechs Banken, die Konten für Krypto-Firmen führen. In Singapur haben die Banken solche Geschäftsbeziehungen bereits beendet.

Bitcoin stabilisiert sich nach 25-prozentigem Einbruch .
Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat sich am Mittwoch nach ihrem heftigen Absturz am Dienstag stabilisiert. Am Mittwochmorgen kostete ein Bitcoin auf der großen Handelsplattform Bitstamp etwa 11 300 US-Dollar. Am Dienstag war der Kurs um etwa 25 Prozent von rund 14 000 Dollar auf weniger als 11 000 Dollar eingebrochen. Auch viele andere Kryptowährungen verloren deutlich an Wert, darunter die zunehmend beliebten Bitcoin-Alternativen Ether und Ripple.Wesentlicher Grund für den Kurseinbruch waren Befürchtungen, dass der noch weitgehend unkontrollierte Handel mit Kryptowährungen reguliert werden könnte. Zuletzt waren derartige Regierungsvorhaben etwa in der Bitcoin-Hochburg Südkorea bekannt geworden.

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