Finanzen Deutschland und Frankreich setzen Bitcoin auf G20-Agenda

18:45  11 februar  2018
18:45  11 februar  2018 Quelle:   reuters.com

Bitcoin-Hype in Davos - Der Aufmarsch der Geldrevoluzzer

  Bitcoin-Hype in Davos - Der Aufmarsch der Geldrevoluzzer Bitcoin-Enthusiasten versuchen den Davoser Gipfel mit zahlreichen Veranstaltungen aufzumischen. Bei den etablierten Teilnehmern stoßen sie damit auf wenig Gegenliebe. Für diese sind Cyberwährungen nichts als eine Blase. Die Einladung hätte auch von einer etablierten Großbank stammen können: Zu einem Empfang mit „Cocktails und hors d‘ouvres“ lud der Mitgründer der Cyberwährung Ethereum, Joseph Lubin, am Donnerstagabend in die Davoser Lounge seiner Softwarefirma ConsenSys. In gediegenem Rahmen diskutierten die Krypto-Enthusiasten über die Zukunft von Bitcoin, Ethereum & Co.

Im Verwendungszweck steht ein Freischaltcode, der auf der Webseite eingegeben werden muss. Bei Bitcoin handelt es sich um eine virtuelle Währung, die den Nutzern ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht und unter Deutschland und Frankreich wollen Bitcoin regulieren – Finanzen100.

Golfstaaten streben nach Führungsrolle im Krypto-Markt : Deutschland und Frankreich setzen Bitcoin auf G 20 - Agenda Deutschland und Zwar hat die saudi-arabische Zentralbank kürzlich vor Geldanlagen in Bitcoin gewarnt. Zusammen mit der Notenbank der Vereinigten Arabischen Emirate

- von Gernot Heller

  Deutschland und Frankreich setzen Bitcoin auf G20-Agenda © REUTERS/Dado Ruvic/Illustration

Deutschland und Frankreich pochen auf ein Ende der unregulierten Zeiten für Internet-Währungen wie Bitcoin.

In einem gemeinsamen Brief an die argentinische G20-Präsidentschaft forderten beide Staaten, das Thema Risiken und Chancen der Cyber-Devisen sowie der dahinterstehenden Technologien auf die Agenda des Finanzministertreffens der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer im März in Buenos Aires zu setzen. Das Ergebnis könnte ein international abgestimmtes Handeln sein. Deutschlands geschäftsführender Finanzminister Peter Altmaier, sein französischer Kollege Bruno Le Maire sowie die beiden Notenbankchefs Jens Weidmann und Francois Villeroy de Galhau reagieren damit auf die weltweit wachsende Bedeutung von Kryptowährungen sowie digitalen Beteiligungs- und Optionsrechten ('Token').

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Deutschland und Frankreich haben in einem gemeinsamen Brief an die argentinische G 20 -Präsidentschaft gefordert, das Thema Regulierung von Kryptowährungen auf die Agenda des kommenden Gipfels zu setzen . Dort sollen internationale Lösungsansätze einwickelt werden

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire gab bekannt die Bitcoin Regulierung auf die Agenda setzen zu wollen. Seine Begründung dafür ist, dass Bitcoin eine hochriskante Spekulation sei, die zum Schutz der Investoren reguliert werden müsse. Nachdem zuletzt die EU einen weiteren Vorstoß bei

Bitcoin waren zuletzt extremen Schwankungen ausgesetzt. 2017 stiegen sie immer weiter - zeitweise bis auf rund 20.000 Dollar im Dezember, sackten dann aber vor kurzem auf unter 6000 Dollar ab. Notenbanker und Finanzpolitiker in aller Welt fordern, die neuen Finanzinstrumente stärker ins Visier zu nehmen und einer Aufsicht zu unterwerfen.

In diese Richtung gehen nun auch Deutschland und Frankreich mit ihrer G20-Initiative. Sie schlagen vor, internationale Expertengremien - wie den für Fragen der Finanzstabilität zuständigen FSB - mit einem Bericht zu beauftragen. Zudem müsse erwogen werden, den Internationalen Währungsfonds einzuspannen. Dieser könne die Auswirkungen und Risiken von Cyber-Devisen auf Kapitalflüsse und die Finanzstabilität analysieren.

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Im März findet der nächste G 20 Gipfel in Argentinien statt. Wie der französische Finanzminister, Bruno Le Maire, jetzt mittgeteilt hat soll dieser Wörtlich sagt Bruno le Maire: „ Deutschland und Frankreich werden eine gemeinsame Analyse erstellen welche Risiken mit Bitcoin verbunden sind und werden

Wenn sich in der kommenden Woche die Finanzminister der G 20 zum ersten Mal treffen, steht auch die Regulierung der Krypto-Märkte auf der Agenda . Zwar steht eine genaue Diskussionsagenda der Arbeitstreffen derzeit noch nicht fest. Eine Erklärung der Wirtschafts- und Finanzminister lässt jedoch

Die Finanzminister und Notenbankchefs Deutschlands und Frankreichs sprachen in dem Brief, der der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag vorlag, aber auch von "neuen Möglichkeiten", die sich aus den Technologien ergeben könnten. Investoren drohten aber erhebliche Risiken. Auch bestehe die Gefahr, dass die neuen Möglichkeiten für kriminelle Zwecke genutzt werden. "Auf längere Sicht könnten sich auch potenzielle Risiken für die Finanzstabilität aufbauen."

Konkret sprachen sie vier Bereiche an, denen man sich widmen sollte. Zunächst müsse man zu einem gemeinsamen Verständnis zur Natur und Funktionsweise der neuen Instrumente finden. Dann gehe es um etwaige Folgen. Gedacht werden müsse zudem an einen besseren Schutz von nicht-professionellen Anlegern und Nutzern der Kryptowährungen. Schließlich sollte man zu einem gemeinsamen Verständnis finden, wie man die Nutzung der neuen Finanzinstrumente für Geldwäsche und Terrorfinanzierung unterbinden könne.

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Mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung drückt die internationale Staatengemeinschaft ihre Überzeugung aus, dass sich die globalen Die Agenda schafft die Grundlage dafür, weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen

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