Finanzen AstraZeneca-Aktie schwächer: Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen COVID-19

22:25  23 november  2020
22:25  23 november  2020 Quelle:   finanzen.net

AstraZeneca-Impfstoff bis zu 90% wirksam und leicht transportierbar, sagt Unternehmen

 AstraZeneca-Impfstoff bis zu 90% wirksam und leicht transportierbar, sagt Unternehmen LONDON - Der von der Universität Oxford und dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca entwickelte Coronavirus-Impfstoff ist bis zu 90% wirksam, wenn er in halber Dosis und dann in voller Dosis verabreicht wird Monat später sagten die Wissenschaftler Montag. © Justin Tallis / AFP / Getty Images -Durchstechflaschen mit angebrachten Covid-19-Impfstoffaufklebern und Spritzen mit dem Logo des britischen Pharmaunternehmens AstraZeneca am 17. November 2020.

AstraZeneca Coronavirus- Impfstoff zu 70 Prozent wirksam . Nach Biontech und Moderna meldet ein weiteres Unternehmen vielversprechende Ergebnisse einer Dieser vermeide mit im Mittel 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid - 19 zu erkranken, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Das Vakzin vermeide mit im Mittel 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid - 19 zu erkranken, teilte das Unternehmen auf Basis von Daten aus der wichtigen Die Wirksamkeit der Vakzine von Pfizer/Biontech und Moderna liegt für Doppelimpfungen nach vorläufigen Daten bei rund 95 Prozent .

Es ist das dritte Zeichen der Hoffnung innerhalb weniger Wochen: Mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca scheint ein weiteres Unternehmen einen wirksamen Corona-Impfstoff gefunden zu haben.

Ralph Orlowski/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images

Das mit der Universität Oxford entwickelte Mittel biete nach vorläufigen Studiendaten im Mittel einen 70-prozentigen Schutz vor Covid-19, teilte AstraZeneca am Montag mit. Bei spezieller Dosierung könnte die Wirksamkeit demnach womöglich noch deutlich höher liegen, dazu sind aber zunächst weitere Analysen nötig. Die sogenannten mRNA-Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna haben nach vorläufigen Daten rund 95 Prozent Wirksamkeit, wie die Hersteller mitgeteilt hatten.

Oxford und AstraZeneca ist erheblich billiger und einfacher zu verteilen als der von Pfizer oder Moderna. Hier ist der Grund.

 Oxford und AstraZeneca ist erheblich billiger und einfacher zu verteilen als der von Pfizer oder Moderna. Hier ist der Grund. Der COVID-19-Impfstoff von Eine halbe Dosis des COVID-19-Impfstoffs von Oxford-AstraZeneca könnte zunächst bedeuten, dass wir doppelt so viele Dosen zur Verfügung haben, wenn er von den Aufsichtsbehörden zugelassen wird. Der COVID-19-Impfstoff der Universität Oxford und von AstraZeneca kann mindestens sechs Monate lang bei normalen Kühlschranktemperaturen gelagert werden.

Der vom britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca und der britischen Universität Oxford entwickelte Corona-Impfstoffkandidat ist zu 70 Prozent wirksam . "Die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs bestätigen, dass er hochwirksam gegen Covid - 19 sein wird", erklärte

Der Pharmakonzern Astrazeneca hat positive Daten zu einem Corona- Impfstoff vorgelegt: Das Vakzin vermeide mit 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit eine Erkrankung. Das Vakzin vermeide mit rund 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit, an COVID - 19 zu erkranken, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Ein Vorteil des britischen Mittels: Anders als etwa das Pfizer-Präparat kann der AstraZeneca-Impfstoff bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad transportiert und aufbewahrt werden. "Auch wenn die Effektivität insgesamt ein wenig geringer erscheint als mit mRNA-Impfstoffen, hat AZD1222 einen großen Vorteil: Er ist robust und einfach in der Handhabung, quasi die "Arbeitsbiene" unter den potenziell verfügbaren Impfstoffen gegen Covid-19", erklärte der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner. Das mache es einfacher, ihn auch in Ländern mit weniger Ressourcen für aufwendige Kühlketten einzusetzen.

Der Oxford/AstraZeneca-Wirkstoff gehörte bereits seit längerem zu den vielversprechenden Kandidaten: So hatte die EU bereits vorab bis zu 300 Millionen Dosen davon bestellt. Insgesamt wurden weltweit bereits mehrere Milliarden Dosen bei AstraZeneca in Auftrag gegeben. Man wolle - nach den noch notwendigen Zulassungen - noch vor Jahresende mit der Auslieferung beginnen, so der Konzern. Weltweit sollten bis Ende März bereits mehr als 300 Millionen Impfdosen ausgeliefert sein. Insgesamt sollten 2021 drei Milliarden Dosen zur Verfügung stehen, wovon mehr als 50 Millionen für Deutschland vorgesehen seien, sagte eine Sprecherin von AstraZeneca auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Oxford soll nach anfänglicher Analyse von 2 klinischen Studien zu 70% wirksam sein.

 Oxford soll nach anfänglicher Analyse von 2 klinischen Studien zu 70% wirksam sein. Der COVID-19-Impfstoff von In weiteren COVID-19-Impfstoffnachrichten wurde bei einem von der Universität Oxford und dem Pharmaunternehmen AstraZeneca entwickelten Kandidaten eine durchschnittliche Wirksamkeitsrate von festgestellt 70,4 Prozent nach vorläufiger Analyse einer klinischen Phase-2/3-Studie in Großbritannien und einer Phase-3-Studie in Brasilien. Dies kommt eine Woche, nachdem Moderna ursprünglich angekündigt hatte, dass sein Impfstoff zu 94,5 Prozent wirksam ist.

Nachrichten zu Pfizer Pfizer ». AstraZeneca - Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen COVID - 19 - Aktie in Rot. Das Vakzin vermeide mit im Mittel 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit, an COVID - 19 zu erkranken, teilte das Unternehmen auf Basis von Daten aus der wichtigen Testphase III am Montag mit.

Der Astrazeneca - Impfstoff kann den Angaben zufolge bei Kühlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad Die Zwischenauswertung basiert auf insgesamt 131 Infektionsfällen mit nachweislichem Covid - 19 . AstraZeneca - Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen COVID - 19 - Aktie in Rot.

Hoffnung auf eine womöglich über 70 Prozent liegende Wirksamkeit macht den Forschern zufolge ein überraschendes Teilergebnis der klinischen Tests: Der Impfstoff wirkt ersten vorläufigen Daten zufolge offenbar effektiver, wenn den Probanden beim ersten Mal nur eine halbe Impfdosis statt einer ganzen verabreicht wird. "Erfreulicherweise haben wir herausgefunden, dass das Dosierungsschema sogar eine 90-prozentige Wirksamkeit haben könnte und, wenn es eingesetzt wird, noch mehr Menschen mit den verfügbaren Dosen geimpft werden könnten", sagte der Chef-Forscher der Impfstoffentwicklung von der Universität Oxford, Andrew Pollard.

Pollard und seine Kollegen erklären diese - bislang nur vorläufigen Hinweise - damit, dass eine niedrigere erste Impfdosis das körpereigene Immunsystem vielleicht besser ankurbeln und die zweite Dosis dann einen stärkeren "Booster-Effekt" haben könnte.

Die Entwicklerin des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ließ ihre drei Kinder an der Studie teilnehmen

  Die Entwicklerin des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ließ ihre drei Kinder an der Studie teilnehmen Astrazenecas Coronavirus-Impfstoff, der in Kooperation mit der University of Oxford entwickelt wurde, erwies sich als zu 70 Prozent wirksam.Fast 9.000 Freiwillige erhielten zwei volle Dosierungen des Impfstoffs im Abstand von mindestens einem Monat — ein Vorgehen, das nur zu 62 Prozent wirksam war. Rund 2.700 Freiwillige bekamen dagegen eine halbe Dosierung, gefolgt von einer vollen Dosierung bei einer zweiten Impfung. Bei diesem Verfahren stieg die Effektivität des Impfstoffs auf 90 Prozent.

Das Vakzin vermeide mit im Mittel 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid - 19 zu erkranken, teilte das Unternehmen auf Basis von Daten aus der wichtigen Testphase III am Montag mit. Hier die aktuellsten Inhalte. Astrazeneca - Impfstoff zu 70 Prozent wirksam gegen Covid - 19 .

Mit dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca hat ein weiteres Unternehmen positive Daten zu einem für die Schweiz relevanten Corona- Impfstoff vorgelegt. (dpa/rwa) Das Vakzin vermeide mit rund 70 -prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid - 19 zu erkranken, teilte das Unternehmen auf

Gerd Fätkenheuer von der Uniklinik Köln mahnte zu Geduld. Die Unterschiede bei den beiden Testläufen seien zunächst nicht einleuchtend und es müssten weitere Daten abgewartet werden, bis man das besser einschätzen könne. "Insgesamt ist es jedoch sehr erfreulich, dass jetzt bereits ein dritter Impfstoff kurz vor der Einführung steht."

Sein Kollege Leif Sander von der Berliner Charité wies darauf hin, dass bereits verfügbare Influenza-Impfstoffe auch bestenfalls bei 70 Prozent Wirksamkeit lägen - manche sogar darunter. Insofern sei ein ähnlich wirksamer Corona-Impfstoff auf jeden Fall "eine wertvolle Ergänzung in der globalen Pandemiebekämpfung", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

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  Die Entwicklerin des Corona-Impfstoffs von AstraZeneca ließ ihre drei Kinder an der Studie teilnehmen Astrazenecas Coronavirus-Impfstoff, der in Kooperation mit der University of Oxford entwickelt wurde, erwies sich als zu 70 Prozent wirksam.Fast 9.000 Freiwillige erhielten zwei volle Dosierungen des Impfstoffs im Abstand von mindestens einem Monat — ein Vorgehen, das nur zu 62 Prozent wirksam war. Rund 2.700 Freiwillige bekamen dagegen eine halbe Dosierung, gefolgt von einer vollen Dosierung bei einer zweiten Impfung. Bei diesem Verfahren stieg die Effektivität des Impfstoffs auf 90 Prozent.

Der CDU-Europapolitiker Peter Liese äußerte die Hoffnung, dass "vielleicht schon in diesem Jahr drei Impfstoffe zur Verfügung stehen". Es sei zudem gut, dass neben den zwei neuartigen Impfstoffen der Unternehmen Biontech/Pfizer und Moderna auch ein sogenannter Vektor-Impfstoff nach bekannter Technik entwickelt werde. Er rechne damit, dass die Europäische Arzneimittelagentur die Studiendaten womöglich noch vor Weihnachten prüfe, erklärte der Gesundheitspolitiker. Mit ein bis drei Impfstoffen könne die Pandemie binnen wenigen Wochen ihren Schrecken verlieren - weil dann Risikogruppen geimpft seien und es weniger schwere Krankheitsverläufe gebe.

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Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet noch in diesem Jahr mit ersten Impfungen. "Es gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung für einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann können wir mit den Impfungen sofort loslegen", sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). Er habe die Länder gebeten, dass die Impfzentren Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen. Das scheine zu klappen.

Der Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen. Es enthält genetisches Material eines Oberflächenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt. Das Mittel wirkt zweifach: Es soll sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen fördern - beide sind für die Immunabwehr wichtig. Anders als die Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna gehört das britisch-schwedische Präparat nicht zu den mRNA-Impfstoffen.

Die Oxford-Forscher hatten erst kürzlich im Fachmagazin "The Lancet" berichtet, dass ihr Impfstoff in klinischen Tests der Phase II auch bei den besonders gefährdeten älteren Probanden gut wirke. In der Phase-II-Studie habe es bei Teilnehmern sowohl unter als auch über 56 Jahren eine gute Immunantwort gegeben, schrieb das Team. Das Vakzin sei von Älteren sogar besser vertragen worden als von Jüngeren. Außerdem sehen die Forscher erste Hinweise darauf, dass das Mittel auch die Übertragung des Virus positiv vermindern könnte.

AstraZeneca und Oxford verteidigen Covid-Impfstoffversuche, nachdem in den USA Fragen aufgeworfen wurden.

 AstraZeneca und Oxford verteidigen Covid-Impfstoffversuche, nachdem in den USA Fragen aufgeworfen wurden. Ehemalige Pharma-Manager in den USA stellten diese Woche Fragen zum Impfstoffkandidaten Oxford-AstraZeneca, dessen Entwickler die kombinierten Ergebnisse auf der Grundlage der veröffentlichten Phase-3-Versuchsdaten als 70% wirksam berechneten Montag. "Wir glauben, dass dieses Produkt in den USA niemals lizenziert wird", schrieb eine Gruppe kritischer US-amerikanischer Analysten diese Woche.

Ob heute ein aufregender Tag sei, fragte ein Journalist die Forscher aus Oxford kurz nach der Ankündigung in einer Online-Pressekonferenz. Vorsichtiges Nicken und Lächeln in der Runde. Ein wirklich aufregender Tag sei es aber gewesen, als Pfizer und Biontech ihren Durchbruch verkündeten hätten. "Sie haben erstmals gezeigt: Es ist möglich", sagte Oxford-Forscherin Sarah Catherine Gilbert. "Es gibt dabei nicht wirklich einen Wettstreit. Wir brauchen so viele Impfstoffe, wie wir kriegen können. Nur zusammen können wir einen Unterschied machen."

Dosierungsfehler könnte sich als Glück für AstraZeneca erweisen

Ein Dosierungsfehler bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffs könnte sich für AstraZeneca als Glücksfall herausstellen.

Denn eigentlich aus Versehen verabreichten Wissenschaftler den Studienteilnehmern eine nur halb so hohe Dosis des Impfstoffkandidaten wie vorgesehen. Im Nachhinein erwies sich gerade die niedrigere Dosierung bei der ersten von zwei Impfungen als besonders wirksam im Schutz gegen Covid-19, wie die am Montag veröffentlichten Zwischenergebnisse großangelegter Tests zeigten. "Der Grund, warum wir die halbe Dosierung genommen haben, ist ein glücklicher Zufall", sagte Mene Pangalos, Chef der nicht-krebsbezogenen Forschung und Entwicklung bei AstraZeneca, der Nachrichtenagentur Reuters.

Kurz nachdem AstraZeneca sich mit der Universität Oxford Ende April bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Corona zusammentat, wurde das Mittel in Großbritannien an Probanden getestet, wie Pangalos erzählte. Die Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopf- oder Armschmerzen seien milder als erwartet gewesen. "Also sind wir nochmal an den Anfang gegangen und haben gecheckt." Dabei sei herausgekommen, dass die Dosierung halb so hoch wie vorgesehen war. Weil man den Test mit diesen Personen aber nicht abbrechen wollte, habe man mit einer zweiten Impfung mit der vollen Dosierung weitergemacht.

Gerade dieses Impfschema - eine erste Impfung mit halber Dosis gefolgt von einer vollen Dosis nach einem Monat - habe in der zulassungsrelevanten Studie mit tausenden Probanden eine Wirksamkeit von 90 Prozent gezeigt, erklärte AstraZeneca am Montag. Die Variante mit zwei volldosierten Impfungen ist den Ergebnissen zufolge nur zu 62 Prozent wirksam. Allerdings seien noch mehr Daten erforderlich, betonte Andrew Pollard, Leiter der Impfstoffgruppe der Universität Oxford, gegenüber dem Sender BBC. "Ich denke, das ist ein wirklich aufregendes und verblüffendes Ergebnis, mit dem wir uns weiter befassen müssen."

In London fiel die AstraZeneca-Aktie zum Handelsschluss um 3,81 Prozent auf 80,00 britische Pfund.

/swe/DP/easLONDON (dpa-AFX) / (Reuters)

Britain treibt den AstraZeneca-Coronavirus-Impfstoff trotz Bedenken hinsichtlich der Studie voran .
Britain hat am Freitag seine Regulierungsbehörde gebeten, die Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten des COVID-19-Impfstoffs von AstraZeneca zu überprüfen, da Experten Bedenken hinsichtlich Fehlern in der Studie des Arzneimittelherstellers geäußert haben.

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