Finanzen New Work und Digitalisierung: Was smarte Arbeitgeber kennzeichnet

20:40  24 november  2020
20:40  24 november  2020 Quelle:   ksta.de

Diese smarte E-Bike-Ladestation erkennt, wie dein Rad geladen werden muss

  Diese smarte E-Bike-Ladestation erkennt, wie dein Rad geladen werden muss Belgische Forscher haben eine smarte E-Bike-Ladestation entwickelt, die Räder verschiedener Hersteller und Akkutypen laden soll. Auch Schutz vor Diebstahl soll das System bieten. Wer aktuell größere Strecken mit einem E-Bike oder Pedelec zurücklegen will, muss meist sein eigenes Ladegerät mitnehmen, um das Rad unterwegs – etwa am Arbeitsplatz – laden zu können. Schließlich gibt es noch keine universelle Ladeinfrastruktur, zu verschieden sind derzeit die bestehenden Systeme.

Status Quo zur Digitalisierung am Arbeitsplatz. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales veröffentlichte einen Digitalisierungsmonitor. Führungskräfte werden deutlich häufiger von ihrem Arbeitgeber mit mobilen Endgeräten ausgestattet als Beschäftigte ohne Führungsverantwortung.

New Work - ein Begriff mit vielen Facetten. Dabei geht es um die neue Arbeitswelt an sich, um zeitgemäßes Führungsverhalten Abteilungsgrenzen verschwimmen. Immer mehr Mitarbeiter werden sich projekt- oder aufgabenbezogen zu Teams zusammenfinden und ihre Arbeit selbst organisieren.

Die Corona-Pandemie hat die Welt auf den Kopf gestellt. Dass viele nicht einmal ein Jahr alte Annahmen heute nicht mehr gelten, lässt sich auch an der Arbeitswelt beobachtet.

  New Work und Digitalisierung: Was smarte Arbeitgeber kennzeichnet © Getty Images / KStA-Montage

Was braucht es, um als smart zu gelten?

Was hätte ein Unternehmen gebraucht, um Ende 2019 als smarter Arbeitgeber durchzugehen? Vielleicht hätte ja schon ein Bürokonzept gereicht – mit vielen offenen Flächen, einer netten Cafeteria und Räumen, die Platz für kollaborative Kreativität bieten. Oder ein Gebäude, das seine Nutzerinnen und Nutzer mit der Zeit kennenlernt und in dessen Gemäuern eine künstliche Intelligenz nach Erfahrungswerten bestimmt, wann Konferenzzimmer geheizt werden? Oder war ein Unternehmen smart, wenn es eine Betriebskita im Angebot hat und so Angestellten ein flexibleres Leben ermöglicht hat?

1.500 Euro wegen Corona: Mit dieser Sonderzahlung kannst du Steuern sparen

  1.500 Euro wegen Corona: Mit dieser Sonderzahlung kannst du Steuern sparen Eine Corona-Sonderzahlung kann sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer eine sinnvolle Lösung sein, wenn es darum geht, dem Mitarbeiter steuerfrei etwas Gutes zu tun. Was du dabei beachten musst. © Shutterstock Mehr Netto vom Brutto: Der Fiskus duldet eine steuerfreie Leistung aufgrund von Corona. Die Coronazeit war für die meisten Unternehmen extrem herausfordernd – und ist es noch immer. Viele Teams sitzen ganz oder teilweise im Homeoffice, Unternehmen kämpfen mit den Folgen der Krise.

New Work - Tipps für Führungskräfte in Zeiten der Digitalisierung . Der TAM Blog behandelt alle Zu Zeit kommen neue Impulse in unsere Arbeit besonders wen es um Digitalisierung der Zukunft geht. Work Smart einführen und etablieren: Eine Orientierungshilfe mit erprobten Methoden, Case

Der Arbeitgeber übernimmt die Entgeltumwandlung, und zahlt einen einbehaltenen Teil des Gehaltes nebst seinem Anteil direkt in die zuständige Pensionskasse ein. Die Pensionskassen stellen eine Rentenversorgung und -zusicherung durch den Arbeitgeber dar.

Die drei Beispiele stammen aus Köln: Erst im Frühjahr präsentierte die Zurich-Versicherung in der Kölner Messe-City ihr auf 53.000 Quadratmetern neu konzipiertes Büro mit für besondere Zwecke parzelliertem Großraum, Wohnküchen-Konferenz-Hybrid-Ideenschmiede und ergonomischen Sitzmöbeln. Im Sommer meldete dann das Kölner Taschen- und Modeunternehmern Fond Of: Die neue Konzernzentrale, The Ship, angeblich Deutschlands digitalstes Bürohaus, ist fertig. Und Betriebskitas gibt es in Köln unter anderem beim Tüv, der Rhein-Energie, Rewe und dem Motorenbauer Deutz, ergab kürzlich eine Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Andere Anforderungen

Die Anforderungen an einen smarten Arbeitgeber waren zumindest in diesem Jahr aber plötzlich noch ganz andere. So fand das Beratungsunternehmen Consultport mit dem Forschungsinstitut Innofact bei einer Befragung von 323 mittelständischen Firmen in Deutschland heraus, dass die größte Herausforderung für 80 Prozent der Unternehmen darin bestand, überhaupt digitales Arbeiten aus dem Homeoffice zu ermöglichen. Die bestehende IT-Infrastruktur gab das zuvor oft gar nicht her.

Smarte Mobilität ohne Fahrer: In Monheim fährt der Bus schon autonom

  Smarte Mobilität ohne Fahrer: In Monheim fährt der Bus schon autonom Sensoren erfassen, was sich rund um die Busse tut. Kreuzt ein Fußgänger die Fahrbahn, verlangsamt das Fahrzeug die Geschwindigkeit. Gerät ein Gegenstand näher als 40 Zentimeter ans Blech, wird eine Vollbremsung ausgelöst. Die Fahrzeuge fahren eine Strecke von 2,7 Kilometern. Einen Fahrerstand oder Ähnliches gibt es nicht, nur sicherheitshalber einen Kontrolleur. Die Zukunft des Fahrens, in Monheim ist sie schon Realität.Fünf Stufen in der ForschungFünf Stufen kennt die Forschung was die Ausgestaltung von autonomem Fahren angeht. Stufe 1 ist das assistierte Fahren.

Bevor Angestellte mit der Arbeit beginnen können, müssen sie erst einmal einen Arbeitsvertrag schließen. Inhaltlich weist der Arbeitgeber seinen Angestellten mit der Abmahnung auf das vertragswidrige Verhalten hin und gibt ihm die Möglichkeit, sein Verhalten für die Zukunft zu ändern.

Zeitmanagement. Work -Life-Balance. Ziele erreichen. Im Prinzip wird der Arbeitgeber vom Gesetz dazu angehalten, den Mitarbeiter bei vollen Bezügen freizustellen. Arbeitgeber dürfen deshalb individuelle Regelungen festlegen und beispielsweise sagen, dass sie die Mitarbeiter nur für drei Tage

Nach dem Pandemie-Schock ist die Lage plötzlich ganz anders: Laut der Umfrage schrecken mehr als 80 Prozent der befragten Firmen nun nicht mehr vor New-Work-Modellen zurück, die auch nach der Pandemie – unter anderem mit Homeoffice – Flexibilität und eine neue Verzahnung von privatem Raum und Arbeitsort ermöglichen werden. Der Anteil der Firmen, die Digitalisierung in ihrer Organisation nun zeitnah umsetzen wollen, stieg von Dezember 2019 bis Juni 2020 von 59 auf 81 Prozent.

Start-ups, die nur selten mit guten Gehältern punkten können und sich deshalb anderer Mittel bedienen müssen, um attraktive und smarte Arbeitgeber zu sein, setzen laut Zahlen des Branchenverbands Bitkom schon längst auf Homeoffice und mobiles Arbeiten. Auf 89 Prozent traf dies bei einer Umfrage zu. Smart agieren nun auch Arbeitgeber, die verstärkt in die digitale Fortbildung ihrer Angestellten investieren. „Digitalisierung prägt die Arbeitswelt und lebenslanges Lernen muss als Schlüssel für die digitale Transformation gesehen werden“, sagt Bitkom-Experte Nils Britze: „Die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie zeigen einmal mehr, wie wichtig dies für die Zukunft der deutschen Wirtschaft ist“.

Und so verstärkte die deutsche Wirtschaft auch diesbezüglich ihre Bemühungen, die Belegschaft im Chaosjahr 2020 fit und smart für die digitale Arbeitswelt zu machen, deutlich: 2018 hatte laut Bitkom-Zahlen etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen in die digitale Fortbildung ihrer Angestellten investiert. In diesem Jahr stieg der Anteil auf 70 Prozent.

New Work leben: Welchen Einfluss Kommunikationstools haben .
Videoanruf über Plattform A, Chat über Tool B und Kunden-Call in Programm C – Alltag in vielen Unternehmen. Wie Firmen ihre Kommunikation smarter denken. Anzeige

usr: 1
Das ist interessant!