Finanzen Schweinefleischpreise: Krach zwischen Bauern und Handel

19:00  25 november  2020
19:00  25 november  2020 Quelle:   msn.com

Regierung will unfaire Handelspraktiken verbieten: Angriff auf Aldi und Co.

  Regierung will unfaire Handelspraktiken verbieten: Angriff auf Aldi und Co. Edeka, Rewe, Aldi und Lidl beuten Lieferanten aus, findet Bundesagrarministerin Julia Klöckner. Ein neues Gesetz soll den Handelsriesen Schranken setzen. © Foto: dpa Schnäppchenpreise gehen zu Lasten der Lieferanten, sagen Bauern und Lebensmittelproduzenten. Die Trecker rollen wieder. Mit nächtlichen Blockaden haben Landwirte in den vergangenen Wochen wiederholt Zentrallager von Edeka, Lidl, Aldi und Rewe blockiert. Die Mitglieder von „Land schafft Verbindung“ wollen so Druck auf die laufenden Preisverhandlungen der großen Supermarktketten ausüben.

Schweinefleisch ist noch immer das beliebteste Fleisch der Österreicher. Es ist vielseitig zuzubereiten und schmeckt. Es ist viel besser als sein Ruf: Das Fleisch vom Schwein ist noch immer unser bestes Stück. Das ist auch gut so. Es ist preiswert, es schmeckt, es kann wunderbar vielseitig

Fleisch zählt seit jeher zu den Grundnahrungsmitteln der Menschen. Doch während sich unsere Vorfahren das Fleisch noch auf der Jagd hart Fleisch an sich ist ein wichtiges Lebensmittel. Es liefert viel wertvolles Eiweiß, Vitamine und große Mengen Eisen. Doch je nach Fleischsorte und Art

Die stark gesunkenen Schweinefleischpreise sorgen weiter für Krach zwischen den Bauern und dem Lebensmittelhandel.

Schweinehälften hängen in einem Schlachtbetrieb. Die Agrarminister der Länder wollen an diesem Freitag über die angespannte Lage am Schweinemarkt beraten. © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa Schweinehälften hängen in einem Schlachtbetrieb. Die Agrarminister der Länder wollen an diesem Freitag über die angespannte Lage am Schweinemarkt beraten.

Bauernpräsident Joachim Rukwied klagte in der «Augsburger Allgemeinen», die Landwirte bekämen aktuell mit 1,19 Euro pro Kilogramm Schweinefleisch über 40 Prozent weniger als zu Jahresbeginn. «Bei diesem ruinösen Preis macht jeder Schweinehalter massive Verluste.» Da Preise im Einzelhandel stabil seien, «gehen wir davon aus, dass innerhalb der Lebensmittelkette auf dem Rücken der Bauern gut verdient wird», kritisierte Rukwied.

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Fleisch schmeckt aber nicht nur, es spendet dem Körper Eiweiß mit einer hohen biologischen Wertigkeit und fungiert als wichtiger Energieträger. Neben Eiweiß und Fett liefert Muskelfleisch Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe wie Eisen und wertvolle Spurenelemente.

Das Fleisch von Rindern, die auf argentinischem Weideland rumtrampeln, kann also durchaus eine bessere Ökobilanz haben als Rindfleisch von einem deutschen Hof, wo die Tiere im Stall stehen und mit Kraftfutter aus Übersee gemästet werden.

Der Bauernpräsident ärgerte sich außerdem über häufige Lockangebote in den Supermärkten: «Uns ist schon bewusst, dass es hin und wieder Aktionen geben muss. Aber das ständige Werben mit Niedrigpreisen ist inakzeptabel.»

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) wies die Kritik zurück. Der Rückgang der Fleisch-Erzeugerpreise seit Jahresbeginn habe mehrere Ursachen, sagte BVLH-Sprecher Christian Böttcher. Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in der Bundesrepublik habe die Nachfrage vor allem aus China verringert. Gleichzeitig sei der Absatz an die Gastronomie und an Großverbraucher aufgrund der Corona-Krise eingebrochen.

Der Lebensmittelhandel sei als stabiler Absatzkanal für Fleisch und Wurst übrig geblieben. Doch könne er die Ausfälle in den anderen Bereichen nicht wettmachen, betonte Böttcher. Schließlich habe Deutschland bisher knapp die Hälfte seiner Schweinefleischproduktion exportiert. In so einer Situation sei es ganz normal, dass die Preise unter Druck gerieten. «Der Absatz lässt sich nur über Angebote ankurbeln», meinte Böttcher.

Indische Bauern stoßen wegen Farmreformen mit der Polizei zusammen

 Indische Bauern stoßen wegen Farmreformen mit der Polizei zusammen Indische Polizei feuerte am Donnerstag Tränengas und Wasserwerfer ab, als mehrere tausend Bauern nach Neu-Delhi marschierten, um gegen die jüngsten Agrarreformen zu protestieren. © - Die indische Polizei verwendet Wasserwerfer, um Bauern zu zerstreuen, die nach Neu-Delhi marschieren, um gegen die jüngsten Agrarreformen zu protestieren.

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Schweine sind Allesfresser! Bei Schweinefutter ist vor allem die Zusammensetztung wichtig. Ziel sollte es also sein, dass das Tier eine gewisse Menge an hochwertigem Fleisch liefert. Klar, dass dabei die Ernährung eine große Rolle spielt – und zwar sowohl die Menge an Schweinefutter als auch die

Eine Aldi-Sprecherin betonte, dass Unternehmen sei bereit zu konstruktiven Lösungen. Dafür müssten aber alle Teilnehmer entlang der Wertschöpfungskette von den Erzeugern über die Schlachtbetriebe bis zum Handel einbezogen werden. Letztlich handele es sich jedoch um eine ordnungspolitische Aufgabenstellung, die von den Marktteilnehmern nicht «unter sich» gelöst werden könne. Die Händler alleine seien für die Preisbildung auf dem Weltmarkt und damit auch für Deutschland nicht verantwortlich.

Die aktuelle Situation ist nicht zuletzt von dem Auftauchen der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen geprägt. Als Folge sind Schweinefleisch-Exporte aus ganz Deutschland in wichtige Märkte außerhalb der EU weggebrochen. Probleme bereiten Schweinehaltern auch Engpässe in Schlachthöfen wegen Corona-Ausbrüchen in Belegschaften.

Die Agrarminister von Bund und Ländern wollen an diesem Freitag per Videokonferenz über die angespannte Lage am Schweinemarkt beraten.

Kamala Harris hat den Protest der Bauern in Delhi nicht unterstützt .
Landwirte in Nordindien haben in der Nähe der Hauptstadt Delhi gegen neue Landwirtschaftsreformen demonstriert, von denen sie glauben, dass sie ihren Lebensunterhalt gefährden werden. © Getty Images Diese Proteste haben zu einer Flut von Fehlinformationen im Internet geführt, die von Politikern aus allen Parteien und von Einzelpersonen sowohl für als auch gegen die Bauern geteilt wurden. Wir haben einige dieser irreführenden Behauptungen untersucht.

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