Finanzen Wenn Unternehmen sich nackt machen sollen

09:26  14 märz  2018
09:26  14 märz  2018 Quelle:   sueddeutsche.de

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Sie lesen jetzt Wenn Unternehmen sich nackt machen sollen . Firmen müssen akzeptieren, wenn ein Teil der Kunden zum Boykott aufruft.

Rekordgewinne in Deutschland Liebe Unternehmer, was macht ihr mit all dem Geld? Deutschlands Firmen machen so viel Gewinn wie nie. Klingt gut, ist aber ein Problem - denn es wird zu wenig investiert. Die nächste Regierung sollte dringend alle belohnen

Protest in Florida nach dem Amoklauf an der Marjory Stoneman Douglas High School: Das Anliegen der Demonstranten machen sich immer mehr Unternehmen in den USA zu eigen. © REUTERS Protest in Florida nach dem Amoklauf an der Marjory Stoneman Douglas High School: Das Anliegen der Demonstranten machen sich immer mehr Unternehmen in den USA zu eigen.

• In vielen US-Firmen läuft schon seit Längerem eine Debatte darüber, was die zunehmende Politisierung und Polarisierung des Landes für die gesellschaftliche Rolle der Wirtschaft bedeutet.

• Die meisten Unternehmen führen die Debatte von sich aus, doch anderen wird sie von engagierten Kunden oder Aktionären aufgezwungen.

Wenn ein US-Konzern freiwillig auf einen Steuerbonus verzichtet, muss etwas gehörig faul sein im Staate Amerika. Die Fluggesellschaft Delta Airlines hat genau das in der vorvergangenen Woche getan. 50 Millionen Dollar pro Jahr wollte das Landesparlament in Georgia der Airline erlassen, die zu den größten Arbeitgebern des Bundesstaats zählt - vorausgesetzt, sie gewährt Mitgliedern des Waffenlobbyverbandes NRA auch nach dem Massaker an einer Highschool in Florida weiter finanzielle Vorteile. Doch Delta lehnte das Präsent ab. "Unsere Werte", so schrieb Firmenchef Ed Bastian, "sind nicht verkäuflich".

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  Rund 1.900 Jobs bei Airbus in Deutschland in Gefahr Rund 1.900 Jobs bei Airbus in Deutschland in GefahrAirbus zeigte sich "zuversichtlich, den meisten der betroffenen Mitarbeiter (...) neue Stellen innerhalb des Unternehmens anbieten zu können". Welche Standorte im Einzelnen betroffen sind, teilte der Konzern nicht mit.

Was Eltern und Vertrauenspersonen über Sexting wissen sollten . Teil 3

Wenn Unternehmen sich nackt machen sollen . "Das soll man ändern, nur weil es ein paar Leuten einfällt?" Da könne man ja gleich "über Teufelsanbetung diskutieren", sagte Edmund Stoiber in den frühen Neunzigern.

Man kann durchaus den Verdacht hegen, dass Bastian die Delta-"Werte" auch deshalb so rasch entdeckte, weil in den sozialen Netzwerken seit dem Amoklauf von Parkland massiver Druck auf alle Unternehmen ausgeübt wird, die Bonusprogramme für Waffenfans anbieten. Manche Firmen, so schien es, hatten gar nur auf einen Anlass gewartet, um - unter öffentlichem Beifall - eine ohnehin als notwendig erachtete Kurskorrektur vorzunehmen. Zugleich wäre es jedoch zu einfach, Delta und den anderen zwei Dutzend Konzernen, die ihre NRA-Programme kündigten, reinen Opportunismus vorzuwerfen.

Vielmehr läuft in vielen US-Firmenzentralen schon seit Längerem eine Grundsatzdebatte darüber, was die zunehmende Politisierung und Polarisierung des Landes für die gesellschaftliche Rolle der Wirtschaft bedeutet. Die meisten Unternehmen führen die Debatte, die durch Donald Trumps Wahl zum Präsidenten noch erheblich an Schwung gewonnen hat, von sich aus.

Kränkung von Frauen: „Bild“-Zeitung verbannt das Oben-ohne-Girl

  Kränkung von Frauen: „Bild“-Zeitung verbannt das Oben-ohne-Girl Kränkung von Frauen: „Bild“-Zeitung verbannt das Oben-ohne-Girl Die „Bild“-Zeitung zieht einen Schlussstrich unter das nackte „Bild-Girl“. „Wir werden keine eigenen Oben-ohne-Produktionen von Frauen mehr zeigen“, schrieb die Boulevardzeitung am Montagmorgen in eigener Sache. „Unser Gefühl in den letzten Monaten war zunehmend, dass viele Frauen diese Bilder als kränkend oder herabwürdigend empfinden, sowohl bei uns in der Redaktion, aber auch unter unseren Leserinnen“, hieß es zur Begründung.Das „Bild-Girl“ werde es aber weiter geben.

Als ich dann da war klingelte ich und ihr Bruder machte auf. Er ließ mich rein und ich ging zu ihrem Zimmer. Ich hab dann ganz schnell die Hose hochgezogen, weil sie mich nicht nackt sehen soll . zusammen passen weil ich viel und gerne mit anderen unternehme und er nicht damals als ich noch

Sollte er sich Sorgen machen , dass sie vielleicht zurückschnellen? Should He Worry That They May Naturkatastrophen sind nicht die einzigen Risiken, deretwegen Sie sich Sorgen machen sollten .

Anderen wird sie von engagierten Kunden oder Aktionären aufgezwungen, denen alte Ansprechpartner abhanden gekommen sind. Der Kongress? Seit Jahren gelähmt. Aktionsgruppen? Finden nur noch innerhalb der eigenen Echokammer Gehör. Gerichte? Scheiden mit ihren überlangen Verfahrenszeiten als Ansprechpartner im Alltag aus. Bleiben die Firmen, von denen immer öfter verlangt wird, ihre angestammte neutrale Ecke zu verlassen und sich politisch zu positionieren. Von einer "Unternehmokratie" spricht das Magazin The Atlantic bereits.

Ausgerechnet die Unternehmen. Jahrzehntelang war völlig klar, dass Amerikas Firmen ideologisch den Republikanern nahestehen. Doch mit dem Aufstieg der Tech-Konzerne und dem Generationswechsel in anderen Branchen verschoben sich die Gewichte. Zwar sollte sich niemand der Illusion hingeben, die Turnschuh-Bosse wären rein betriebswirtschaftlich gesehen weniger marktradikal als Firmenchefs alter Schule. Gesellschaftspolitisch aber sind viele von ihnen modern, aufgeschlossen - und eindeutig Demokraten-nah.

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Leicht machen — Leicht machen , sich , von Hunden, ihre Nothdurft verrichten … Pierer' s Universal-Lexikon. Machen — Máchen , verb. reg. act. und in einigen Fällen auch Neutr. da es denn das Hülfswort haben erfordert. Daruber hinaus sollte …

Beispiele: er / sie hat es gemacht ; du hast mich lachen gemacht ; nun mach schon! (durch Geschäfte o. Ä.) verdienen, erzielen. etwas tun, unternehmen ; sich mit etwas [Bestimmtem] beschäftigen. in » sich an etwas machen «.

Top-Manager beziehen heute auch in politischen Grundsatzfragen Stellung

Schon 2015, also lange vor Trumps Wahl, plädierten mehr als 400 Konzernchefs in einer Petition an den Obersten Gerichtshof dafür, gleichgeschlechtliche Ehen zuzulassen. In einem ähnlichen Brief wurde Trump 2017 aufgefordert, Menschen zu schützen, die als Kinder einst illegal mit ihren Eltern in die USA gekommen waren. Die Top-Manager protestierten gegen das Einreiseverbot für Muslime, den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimavertrag und Trumps Weigerung, den Mord eines Neonazis an einer linken Gegendemonstrantin in Charlottesville unzweideutig zu verurteilen. Auch in der #MeToo-Debatte um sexuelle Belästigung von Frauen reagierten viele Unternehmen entschlossener als die beiden großen Parteien, die ihre jeweiligen präsidialen Grapscher (Donald Trump, Bill Clinton) bis heute schützen.

Das Interessante am Verhalten vieler Top-Manager ist: Während sie früher politische Entscheidungen meist nur dann kommentierten, wenn ihre Firmen direkt betroffen waren, beziehen sie heute auch in allgemein politischen Grundsatzfragen Stellung. Uber-Gründer Travis Kalanick äußerte sich zur Religionsfreiheit, Merck-Boss Kenneth Frazier zu Rassismus und Delta-Chef Bastian zum Recht auf Waffenbesitz. Für die Manager ist das eine heikle Sache, denn sich zu positionieren bedeutet fast immer, einen Teil der Kundschaft gegen ihr Unternehmen aufzubringen. Nach Bastians Entschluss etwa, das Bonus-Programm für NRA-Mitglieder zu streichen, hagelte es Boykottaufrufe gegen Delta.

Lyft testet ein Abo für Taxifahrten

  Lyft testet ein Abo für Taxifahrten Lyft testet ein Abo für TaxifahrtenLyfts CEO Logan Green hatte schon einmal angekündigt, dass seine Firma das Netflix für Autofahrten werden wolle. Während bei Netflix die Zahl der gesehenen Episoden unbegrenzt ist, dürfte es wohl bei Lyft ein Paket mit rabattierten Fahrten werden, für das ein monatlicher Beitrag bezahlt wird. Solch ein Modell testet das Unternehmen derzeit in den USA: Für knapp 160 Euro pro Monat können Nutzer 30 Fahrten mit einem Wert von jeweils bis zu 15 Dollar machen. Für 325 Euro sind es dann 60 Fahrten.

Was habt ihr schon mal so nackt gemacht ? Hab meine Freund gesagt, er soll ir den BH erstmal anlassen und er hat auch ohne zu fragen zugestimmt. Unternehmen . Über uns. Jobs.

Wir sollen nicht beim Spiel betrügen Und wir sollen auch nie lügen. Wir sollen täglich Zähne putzen Und die Kleidung nicht beschmutzen. Meine Freunde oder: sich und andere vorstellen (A1/A2) - Продолжительность: 3:41 Deutsch global 32 544 просмотра.

Firmen müssen akzeptieren, wenn ein Teil der Kunden zum Boykott aufruft

Dennoch bleibt Firmen heute kaum etwas anderes übrig, als sich zu positionieren, "denn wir können die Forderungen, die an uns herangetragen werden, ja nicht einfach wegzaubern", wie der Vizechef einer großen US-Bank hinter vorgehaltener Hand einräumt. "Dabei sollte jeder Kommentar aber gut überlegt sein", sagt John Paul Rollert, Assistenzprofessor für Wirtschaftsethik an der University von Chicago: "Die größten Gefahren in solchen Fällen entstehen dadurch, dass der eigene Standpunkt überhastet verändert wird."

Um genau das zu vermeiden, rät William Klepper, Professor für Unternehmensführung an der New Yorker Columbia-Universität, Firmen dazu, ethische Grundsatzwerte zu definieren, eine Art Unternehmenscredo, das gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift, Sensibilitäten der Konsumenten berücksichtig und in aktuellen politischen Debatten als Richtschnur dienen kann. Geschehe im Umfeld dann etwas, das diesen Werten zuwiderlaufe, "sollte das Unternehmen Stellung beziehen und klarmachen, wofür es steht", so Klepper. Dass ein Teil der Kundschaft womöglich zum Boykott aufrufe, "muss als zusätzliches Geschäftsrisiko akzeptiert werden".

Allerdings dürfen Unternehmen nicht als Anhängsel einer einzigen Partei wahrgenommen werden und auch nicht den Eindruck erwecken, immer demjenigen nachzugeben, der am lautesten schreit. Stattdessen, so die Experten, sollten sie sich breiteren Prinzipien verpflichten, etwa der Frauenförderung, der Integration von Ausländern oder dem Schutz der Umwelt. Von einer solchen Basis aus lässt sich dann in einer konkreten politischen Debatte relativ leicht schlüssig begründen, warum man die eine oder andere Position einnimmt.

Microsoft bestätigt Ausbau von Cloud-Geschäft in Deutschland

  Microsoft bestätigt Ausbau von Cloud-Geschäft in Deutschland Microsoft investiert in Deutschland kräftig in das Cloud-Geschäft und will die Kapazität seiner Rechenzentren hierzulande verdoppeln. Das bestätigte das Unternehmen der dpa. «Handelsblatt» und «Wirtschaftswoche» hatten bereits am Dienstag von den Plänen berichtet.Es seien weitere Standorte in zwei neuen Regionen geplant, die noch einmal die gleiche Leistung der bisherigen Rechenzentren bieten sollen, sagte Microsoft-Manager Oliver Gürtler der dpa.Keine Angaben machte Microsoft zunächst dazu, wann die Rechenzentren ihre Arbeit aufnehmen und in welchen Regionen sie konkret gebaut werden sollen.

Zurzeit läuft die selbst nackt in der Wohnung herum, und versucht Andeutungen zu machen . Habt ihr irgendeine Idee was das von ihr soll ?. Businesspartner. Partner werden. Unternehmen .

Die Forderung, mit dem Rauchen aufzuhören, geht vom Arzt aus; daher verwendet er müssen, der Patient verwendet sollen , da er seiner Frau die Forderung eines anderen (nämlich des Arztes) berichtet.

"Tue Gutes, um gut zu verdienen"

Michael Gordon, Professor für sozio-ökonomische Studien an der University von Michigan, warnt allerdings vor dem Irrlauben, dass Verbraucher eine moderne, ethisch einwandfreie Haltung stets goutieren. Für Delta etwa sei die NRA-Sache relativ einfach gewesen, weil Umfragen zufolge vier Fünftel der Amerikaner strengere Waffenkontrollen befürworten. "Schwieriger wird es, wenn ein Unternehmen versucht, gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu korrigieren, bei denen das Land noch nicht bereit ist zu handeln", so Gordon. Die ersten Firmen etwa, die einen fairen Handel mit gerechteren Löhnen in Entwicklungsländern propagierten, hätten dafür bezahlt, weil die Kunden die höheren Preise für die Produkte nicht akzeptierten.

Umgekehrt kann sich moralisch korrektes Verhalten aber auch wirtschaftlich lohnen, wie eine Analyse des niederländisch-britischen Konsumgüterriesen Unilever zeigt: Demnach wachsen konzerneigene Produkte wie die Pflegelinie Dove oder die Eismarke Ben & Jerry's, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben und entsprechend handeln, um ein Drittel schneller als herkömmliche Waren. "Tue Gutes, um gut zu verdienen", heißt in immer mehr US-Unternehmen das wirtschaftliche Motto.

Was aber bedeutet es für die Zukunft, wenn ein Land sich von einer Demokratie zunehmend in eine "Unternehmokratie" verwandelt? Viele Experten halten es für kaum erstrebenswert, dass Firmen an die Stelle gewählter Politiker treten - und seien Letztere auch noch so inkompetent oder unfähig zum Kompromiss. Ökonom Klepper hingegen warnt vor Schwarzmalerei: Wenn ein Unternehmer sich positioniere, wo der Politiker schweige, so der Columbia-Mann, bedeute das noch nicht, dass er ihm seine Rolle abspenstig mache. Er übernehme lediglich das, was ein Land von seinen Top-Managern mit Fug und Recht erwarten könne: "gesellschaftliche Führung".

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Schock für Sila Sahin: Hacker verbreiten private Nacktbilder Was für eine Hiobsbotschaft für Schauspielerin Sila Sahin: Berichten zufolge sollen Hacker von ihr private Nacktfotos geklaut und im Netz in Umlauf gebracht habenDie arme Sila Sahin! Eigentlich sollte sich die 32-jährige Schauspielerin voll und ganz auf ihre Schwangerschaft konzentrieren. Das Baby, auf das sie und Fußball-Star Samuel Radlinger, 25, nach der Fehlgeburt der Darstellerin ganz besonders freuen, sollte eigentlich im Fokus stehen. Für die Familie zog die einstige "GZSZ"-Darstellerin sogar nach Norwegen.

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