Finanzen Netflix-Chef verdient in einer Woche 400 Millionen US-Dollar

14:32  14 märz  2018
14:32  14 märz  2018 Quelle:   finanzen.net

Dax-Chefs verdienen so viel wie noch nie

  Dax-Chefs verdienen so viel wie noch nie Dax-Chefs verdienen so viel wie noch nie • 7,4 Millionen Euro verdiente ein Dax-Vorstandschef im Jahr 2017 durchschnittlich.• Top-Verdiener ist SAP-Mann Bill McDermott, gefolgt von Daimler-Chef Zetsche.Die Chefs der wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Deutschland haben im vergangenen Jahr durchschnittlich 3,5 Prozent mehr verdient. Die Gesamtvergütung der 28 Dax-Vorstandschefs, die das komplette Jahr 2017 im Amt waren, lag nach Berechnungen der Frankfurter Vergütungsberatung hkp im Schnitt bei 7,4 Millionen Euro.

Wichtigster Player: Die Beteiligungsgesellschaft Sequoia Capital China mit einem Investment von 400 Millionen US - Dollar . Es ist noch keine Woche her, als Firmengründer Jihan Wu zuletzt offen mit einem Börsengang Bitmain- Chef Jihan Wu dementierte die Gerüchte. BTC-ECHO. Über Christopher Klee.

Gesamtwert: etwa 136 Millionen US - Dollar . Der Abstand auf den Zweitplatzierten, Netflix - Chef Reed Hastings, ist beachtlich - der verdiente "nur" 106 Millionen US - Dollar .

  Netflix-Chef verdient in einer Woche 400 Millionen US-Dollar © INDRANIL MUKHERJEE/AFP/Getty Images

Seit Anfang des Jahres konnte die Netflix-Aktie, die an der US-Techbörse NASDAQ gelistet ist, ein Kursplus von 60 Prozent einfahren. Waren die Wertpapiere Anfang Januar noch 166 Euro wert, wurden sie am Montag bei 321,30 US-Dollar gehandelt.

400 Millionen US-Dollar mehr auf dem Konto des Netflix-Chefs

Allein in der vergangenen Woche stieg der Wert der Netflix-Papiere um beinahe 10 Prozent. Zum Handelsstart in diese Woche gaben die Anteilsscheine jedoch rund drei Prozent ab. Der Wertanstieg der Netflix-Aktie bescherte dem Co-Gründer und Chef des Streamingdienstes Reed Hastings, der drei Prozent Anteile an dem Unternehmen hält, ein Plus von beinahe 400 Millionen US-Dollar auf seinem Konto. Laut dem Realtime-Ranking der US-Zeitschrift "Forbes", ist Hastings nun geschätzte 3,4 Milliarden US-Dollar schwer und reiht sich im Milliardärs-Ranking auf Rang 729 ein - beinahe 100 Plätze vor US-Präsident Donald Trump, der laut Forbes "nur" ein Vermögen von 3,1 Milliarden US-Dollar vorweisen kann.

Netflix-Serie mit Barack und Michelle Obama geplant

Bedanken muss Hastings sich hierfür aber nicht bei Trump, sondern bei dessen allseits beliebtem Vorgänger Barack Obama. Eine Ursache für das Kursplus könnte nämlich in einem Bericht der "New York Times" vom 8. März liegen, in dem bekannt wurde, dass es fortgeschrittene Gespräche zwischen Obama und dem Streaming-Dienst gebe, eine Serie mit dem "Yes we can"-Liebling - unter dem nach der Ansicht vieler Amerika bereits großartig war - und seiner charmanten Frau Michelle Obama zu starten.Wie die "New York Times" unter Berufung auf informierte Personen schreibt, hat Obama nicht vor, die Show dazu zu nutzen, die Politik seines Nachfolgers Trump zu kritisieren. Vielmehr möchte er auf Themen eingehen, die ihn schon während seiner Amtszeit beschäftigten und es auch jetzt noch tun, wie beispielsweise den Klimawandel, die Gesundheitspolitik, die Einwanderung oder das Wahlrecht. Das genaue Format der Sendung und die Anzahl der Episoden sei aber noch nicht festgelegt.

Obama könnte Quotenschlager werden

Mit Obama könnte sich Netflix einen echten Quotenschlager ins Haus holen. Einer Umfrage des Instituts Gallup zufolge, die Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde, ist der ehemalige US-Präsident der Mann, den die amerikanischen Bürger am meisten bewundern. Aber auch im Ausland erfreut sich Obama reger Beliebtheit, weshalb zu erwarten ist, dass die neue Serie viele Abonnenten fesseln wird. Diese Ansicht teilen wohl auch die Netflix-Aktionäre.Doch nicht nur der wahrscheinlich bevorstehende Einstieg von Barack und Michelle Obama ins Netflix-Serien-Geschäft hat dem Unternehmen in diesem Jahr gutgetan. Weitere Gründe für die enorme Wertsteigerung seit Anfang des Jahres liegen nicht zuletzt darin, dass der Video-on-demand-Service den TV-Produzenten Ryan Murphy, der unter anderem "Glee" und "American Horror Story" produzierte, von FOX abwarb und für sich gewinnen konnte. Auch der Oscar, der bei der diesjährigen Preisverleihung die Netflix-Produktion "Icarus" als besten Dokumentarfilm auszeichnete, dürfte das Kursplus angekurbelt haben.Theresa Rauffmann / Redaktion finanzen.net

Zur Motivation: Dieser Chef belohnt Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit fahren .
Zur Motivation: Dieser Chef belohnt Mitarbeiter, die mit dem Rad zur Arbeit fahren Um seine Mitarbeiter dazu zu motivieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen, hat ein Chef in Neuseeland sich ein besonderes Anreizsystem ausgedacht: Für jeden Tag, an dem sie mit dem Rad zur Arbeit und zurück fahren, zahlt Tim Chesney ihnen fünf Dollar. Wer mindestens ein halbes Jahr durchhält, bekommt sogar zehn Dollar pro Tag. Ausgezahlt wird der Bonus gesammelt am Ende des Jahres.

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