Finanzen EZB dürfte Stimuli verlängern und aufstocken: Bloomberg-Umfrage

16:10  04 dezember  2020
16:10  04 dezember  2020 Quelle:   bloomberg.com

Astra liefert, kann aber nicht mit Rivalen mithalten. Folgendes wissen wir:

 Astra liefert, kann aber nicht mit Rivalen mithalten. Folgendes wissen wir: (Bloomberg) - AstraZeneca Plc und die Universität Oxford standen unter Druck, nachdem die Ergebnisse der Pfid Inc. und Moderna Inc. sowie die britischen Partner beeindruckende Covid-19-Impfstoffversuche durchgeführt hatten, auch wenn dies nicht möglich war t stimmen mit den Daten der beiden Spitzenreiter überein. Wissenschaftler werden nun die vorläufigen Ergebnisse genau untersuchen. Der Bericht ist von Bedeutung, da Astra und Oxford einen anderen Ansatz verfolgen als Pfizer und Moderna.

( Bloomberg ) -- Die Europäische Zentralbank hat Ökonomen zufolge die Ausweitung des Anleihekaufprogramms noch nicht abgeschlossen - trotz jüngster Äußerungen von Ratsmitgliedern, dass sich die Aussichten leicht aufgehellt hätten. Mehr als die Hälfte der Befragten in einer

(Bloomberg) -- Die Europäische Zentralbank hat am Donnerstag ihr Programm zur quantitativen geldpolitischen Lockerung sowie die Zinsen unverändert gelassen. Die meisten Ökonomen in einer Bloomberg - Umfrage sagten, dass er letztlich QE verlängern muss, um dieses Ziel zu erreichen.

(Bloomberg) -- Die Europäische Zentralbank wird zwei wichtige Konjunkturprogramme bis Ende nächsten Jahres ausweiten, um die Wirtschaft zu stützen. Das geht aus einer Bloomberg-Umfrage unter Ökonomen hervor.

Die Befragten erwarten, dass die geldpolitischen Entscheidungsträger auf ihrer virtuellen Sitzung am 10. Dezember ihr 1,35 Billionen Euro schweres Notfall-Bondkaufprogramm PEPP um sechs Monate verlängern und um 500 Milliarden Euro erhöhen werden. Der Rat wird voraussichtlich auch neue langfristige Kredite für die Banken anbieten und die Dauer der zusätzlichen Anreize zur Aufrechterhaltung des Kreditflusses an Unternehmen und Haushalte ausdehnen. Keiner der 33 befragten Ökonomen erwartet in der nächsten Woche eine Zinssenkung.

Rehn/EZB kritisiert ‘unverantwortlichen’ Streit um EU-Hilfen

  Rehn/EZB kritisiert ‘unverantwortlichen’ Streit um EU-Hilfen Olli Rehn, Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank, hat die politischen Streitigkeiten um das Pandemie-Wiederaufbauprogramm der Region kritisiert. Es wird zunehmend befürchtet, dass die Zentralbanker erneut die Hauptlast der Unterstützung für die Wirtschaft schultern müssen. Das 1,8 Billionen Euro schwere Paket der EU wird von Ungarn und Polen wegen der mit den Geldern verknüpften Bedingungen aufgehalten. Dieses umfasst einen erweiterten mehrjährigen Haushalt und den EU-Next-Generation-Fonds, der unverzüglich einsatzbereit sein müsse, wie EZB-Präsidentin Christine Lagarde letzte Woche forderte.

Mehr als die Hälfte der Befragten in einer Bloomberg - Umfrage prognostiziert eine Erhöhung des 1,35 Billionen Euro schweren Pandemie-Kaufprogramms der EZB bis Dezember, wobei die meisten Die Ökonomen prognostizieren in der Umfrage, dass die EZB die Notkäufe bis Ende 2021 einstellen wird.

Die EZB werde im kommenden Quartal die derzeitigen Stimuli neu prüfen, sagte Draghi auf der Pressekonferenz in Frankfurt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank auf ihrer Sitzung die Leitzinsen auf Rekordtiefständen belassen, wie es von allen 54 Volkswirten in einer Umfrage von Bloomberg

ECB Timeline © Bloomberg ECB Timeline

Angesichts des Anstiegs der Infektionen, der die Regierungen zu neuen Lockdowns zwingt, hat die EZB bereits weitere Maßnahmen in Aussicht gestellt. Notenbanker wie Präsidentin Christine Lagarde haben das Pandemie-Notfallkaufprogramm und gezielte langfristige Kredite an Banken, sogenannte TLTROs, als Hauptinstrumente der EZB während der Krise bezeichnet.

Zwar machen die jüngsten Fortschritte bei Impfstoffen gegen Covid-19 eine baldige Eindämmung der Pandemie wahrscheinlich. Doch die wirtschaftlichen Folgen - wie hohe Verschuldung und stärkere Arbeitslosigkeit- werden wahrscheinlich länger anhalten.

“Das Ende der Gesundheitskrise, das jetzt im Laufe des Jahres 2021 wahrscheinlich erscheint, bedeutet nicht das Ende der Wirtschaftskrise”, sagte Philippe Gudin, Chefökonom für Europa bei Barclays Plc. “Die EZB wird wahrscheinlich ihre Bereitschaft kommunizieren, sicherzustellen, dass der Weg zu einer vollständigen Erholung weiterhin durch sehr unterstützende Liquiditäts- und Finanzbedingungen erleichtert wird.”

Anleihen: Warum die EZB Green Bonds kritisch sieht

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4. Dezember ( Bloomberg ) –- Der Euro hat am Donnerstagnachmittag zum Dollar zugelegt. Die EZB hat keine weiteren Stimuli angekündigt, denn Die EZB werde im kommenden Quartal die derzeitigen Stimuli neu prüfen, sagte EZB -Präsident Mario Draghi auf der Pressekonferenz in Frankfurt.

EZB sucht ideales Ausstiegstempo. Die Europäische Zentralbank dürfte bei der nächsten Zinssitzung am Donnerstag auf Zeit spielen. EZB -Präsident Mario Draghi dirigiert den Ausstieg aus der unkonventionellen Geldpolitik. (Bild: Bloomberg via Getty Images).

Bond Buying © Bloomberg Bond Buying

Die Schätzungen der Volkswirte für die Erhöhung der Anleihekäufen bewegten sich zwischen 250 Milliarden und 650 Milliarden Euro. Zudem erwarten sie, dass die EZB den Banken einen noch großzügigeren Zugang zu ihren langfristigen Krediten bietet. Die außergewöhnlichen Bedingungen, die den Geldinstituten einen finanziellen Anreiz bieten, Kredite an die Realwirtschaft zu vergeben, dürften um sechs Monate bis Ende 2021 verlängert werden.

Darüber hinaus gehen die meisten Befragten davon aus, dass vierteljährlich eine weitere Runde langfristiger Kredite zu noch besseren Konditionen angeboten wird. Eine Verlängerung der Laufzeit - derzeit drei Jahre - ist die wahrscheinlichste Option.

“Die EZB wird ihre wichtigsten geldpolitischen Instrumente, PEPP und TLTROs, anpassen, und den Märkten versichern, dass die Käufe von Vermögenswerten im nächsten Jahr unverändert bleiben”, sagte SEB-Stratege Lauri Halikka. “Eine neue Reihe von TLTROs wird den Banken günstige Finanzierungsbedingungen sichern.”

Überschrift des Artikels im Original:

ECB Seen Extending and Boosting Stimulus to Battle Longer Crisis

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