Finanzen VW soll Zulieferer ausspioniert haben

22:35  15 april  2018
22:35  15 april  2018 Quelle:   bernerzeitung.ch

Autobauer - Fiat-Boss Marchionne bringt Magneti Marelli an die Börse

  Autobauer - Fiat-Boss Marchionne bringt Magneti Marelli an die Börse Autobauer - Fiat-Boss Marchionne bringt Magneti Marelli an die BörseFiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne zieht seinen Strategieplan Schritt für Schritt durch. Wie der italienisch-amerikanische Autokonzern am Donnerstag mitteilte, hat der Verwaltungsrat bei einer Sondersitzung grünes Licht gegeben für die Abspaltung des hauseigenen Zulieferers Magneti Marelli. Ende des Jahres oder Anfang 2019 werde die neue Holding dann an der Mailänder Börse notiert, heißt es in einer Ankündigung aus London, wo FCA seinen Sitz hat.

Spitzelvorwürfe Deckname "Herzog": VW soll Zulieferer ausspioniert haben . Weil die bosnische Prevent-Gruppe die Lieferungen stoppte, erlitt VW im Jahr 2016 einen millionenschweren Schaden. Laut einem Zeitungsbericht griff der Autokonzern danach zu höchst fragwürdigen Methoden.

VW soll Zulieferer ausspioniert haben . VW will mit Lkws an Weltspitze. Ermittler auf Führungskräfte angesetzt? Im Jahr 2016 hat ein Streit zwischen Volkswagen und einem Zulieferer für Produktionsausfälle und millionenschweren Schaden beim Autokonzern gesorgt.

VW soll Zulieferer ausspioniert haben © (scl/AFP) VW soll Zulieferer ausspioniert haben

Der Autokonzern Volkswagen liegt mit zwei Zulieferfirmen im Streit. In diesem Zusammenhang sollen 37 «Zielpersonen» beschattet worden sein.

Im Streit mit der Prevent-Gruppe hat Volkswagen den Zulieferer einem Zeitungsbericht zufolge ab März 2017 beschatten lassen. Wie die «Bild am Sonntag» berichtete, beauftragte ein Jurist aus der VW-Einkaufsabteilung über die Kanzlei Hogan Lovells eine Berliner Sicherheitsfirma, die Informationen über insgesamt 37 «Zielpersonen» beschaffen sollte. Darunter waren demnach Mitglieder der Eigentümer-Familie, zahlreiche Führungskräfte der Tochterfirmen und auch drei Anwälte der Unternehmensgruppe.

Zeitsoldat soll mutmaßlichem Dreifachmörder von Hille geholfen haben

  Zeitsoldat soll mutmaßlichem Dreifachmörder von Hille geholfen haben Zeitsoldat soll mutmaßlichem Dreifachmörder von Hille geholfen habenDer am Donnerstag an seinem Arbeitsplatz in Schleswig-Holstein festgenommene Zeitsoldat machte demnach bei der Polizei Angaben zu allen drei Morden, die W. begangen haben soll. Der in Untersuchungshaft sitzende Hofeigentümer soll einen 30-jährigen Familienvater aus Stadthagen, einen 71-jährigen Nachbarn und einen 64-jährigen Hilfsarbeiter umgebracht haben. Motiv für die Tötung der beiden älteren Opfer war den bisherigen Ermittlungen zufolge Habgier.

Volkswagen teilte mit, unternehmerische Entscheidungen der Lieferanten nicht zu kommentieren. In der VW -Stellungnahme hieß es aber auch: "Fakt ist: Wir haben mit der Neuen Halberg Guss gültige und ungekündigte Lieferverträge und bereits mehrfach einen Beitrag zur Sanierung der NHG" und zum

Volkswagen muss sich auf einen teuren Prozess mit dem Zulieferer Prevent einstellen. Der Streitwert liegt laut Schätzung in der Branche bei rund zwei Milliarden Euro. Zulieferer will Schadenersatz Prevent bereitet Milliarden-Klage gegen Volkswagen vor.

Der Vorgang lief bei dem Wolfsburger Autokonzern intern unter dem Decknamen «Herzog», wie das Blatt weiter berichtete. Die Privatermittler suchten demnach auch Wohnadressen auf und dokumentierten ihre Beobachtungen in zahlreichen Dossiers. Ein VW-Sprecher bestätigte laut «Bild am Sonntag» den Vorgang.

Lieferungen verweigert

Ziel sei es gewesen, mehr Transparenz über die Strukturen und Netzwerk der Unternehmensgruppe zu bekommen. «Nach unseren Erkenntnissen sind die Recherchen von dem Dienstleister stets im Rahmen der rechtlichen Vorschriften durchgeführt worden», sagte der Sprecher demnach. Aus Unternehmenskreisen hiess es der Zeitung zufolge aber, dass die Ermittlungen möglicherweise «über das Ziel hinausgeschossen seien».

Die beiden in Sachsen ansässigen Zulieferfirmen ES Guss und Car Trim hatten sich 2016 tagelang geweigert, Getriebeteile beziehungsweise Sitzbezüge an den VW-Konzern zu liefern, da dieser Schadenersatzzahlungen bei einem gestrichenen Auftrag verweigere. Beide Firmen gehören zur Unternehmensgruppe Prevent.

Wechselgerücht: Bayer-04-Keeper Bernd Leno soll Ausstiegsklausel gezogen haben .
Wechselgerücht: Bayer-04-Keeper Bernd Leno soll Ausstiegsklausel gezogen haben Torwart Bernd Leno steht angeblich vor seinem Abschied vom Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Nach Darstellung der „Sport Bild“ hat der 26-Jährige den Werksklub darüber informiert, dass er von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen möchte.Der Vertrag von Leno bei Bayer 04 läuft noch bis 2020. Demnach soll der Ex-Stuttgarter die Rheinländer für die festgeschriebene Ablöse von rund 20 Millionen Euro verlassen können, wenn er bis zum 30. April einen Verein präsentiert, der die Summe zahlt.

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