Finanzen Warum Deutschland jetzt cool sein soll

12:55  16 april  2018
12:55  16 april  2018 Quelle:   dw.com

Selena Gomez: Unfassbar, wen sie jetzt datet!

  Selena Gomez: Unfassbar, wen sie jetzt datet! Selena Gomez: Unfassbar, wen sie jetzt datet!

Cool Germany? Die internationale Wahrnehmung Deutschlands war in den vergangenen Jahren immer wieder Schwankungen unterworfen. Doch das Gefühl der Coolness scheint ausländischen Betrachtern beim Blick auf Großbritannien in Brexit-Zeiten wohl abhanden gekommen zu sein.

Deutschland soll wieder cool sein . Das britische Magazin 'Economist' widmet ' Cool Germany' die Titelgeschichte. Es ist nicht das erste Mal, dass die Briten die Lage der Nation beschreiben. Economist: Jetzt soll Germany auf einmal cool sein .

Warum Deutschland jetzt cool sein soll © Twitter/The Economist Warum Deutschland jetzt cool sein soll

Cool Germany! Der Aufmacher des britischen Nachrichtenmagazins "Economist" verleiht der deutschen Debatte über Heimat und Identität neuen Schub. Die ausländische Presse macht Deutschland zum Sehnsuchtsort.

Das Ost-Ampelmännchen aus DDR-Zeiten steht auf grün. Mit einer kleinen, fast unscheinbaren deutschen Flagge marschiert es in die Zukunft. Das Brandenburger Tor in Berlin dient ihm dabei als Zebrastreifen. Auf der anderen Seite liegt ein neues Land: "Cool Germany".

"Cool Germany", so lautet die Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe des "Economist". Das britische Nachrichtenmagazin, das Deutschland aus der Vogelperspektive betrachtet, bringt damit einen neuen Ton in die deutsche Debatte über Heimat und Identität.

Blutregen zieht am Freitag den 13. über Deutschland

  Blutregen zieht am Freitag den 13. über Deutschland Der Blutregen kommt! Ausgerechnet zu Freitag dem 13. ziehen Wolken aus dem Süden nach Deutschland und bescheren uns blutroten Regen. Was hat es mit dem Wetter-Phänomen auf sich? Ende der Woche ist esEnde der Woche ist es wieder so weit: In weiten Teilen Deutschlands kann man ein ganz besonderes Wetter-Ereignis beobachten. Nach dem sommerlichen Wochenende verschwindet die Sonne am Donnerstagabend kurzweilig hinter dunklen Wolken.

Deutschland soll wieder cool sein . Man soll stolz auf seine Heimat sein dürfen. Ähnliches im Netz. Warum Deutschland jetzt cool sein soll - Deutschland Haberleri - www.mynet.com. Das Brandenburger Tor in Berlin dient ihm dabei als Zebrastreifen.

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Ganz ohne "German Angst" beschreibt Economist-Autor Jeremy Cliffe den Beginn einer neuen Ära. Er ist überzeugt: Deutschland erfindet sich gerade neu. Das Land wird offener, informeller, hipper. Aber auch fragmentierter und polarisierter. Aus der Sicht eines Briten: normaler.

Antisemitismus und Israel-Hass zurück in Deutschland: Demonstranten verbrennen eine Fahne mit Davidstern © picture alliance/dpa/Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus e.V. Antisemitismus und Israel-Hass zurück in Deutschland: Demonstranten verbrennen eine Fahne mit Davidstern

Schmelztiegel Germany

Die einst homogene deutsche Gesellschaft ist für Cliffe zum Schmelztiegel avanciert. Die daraus resultierende Suche nach einer neuen nationalen Identität zwischen amerikanischem Einwanderungsmythos und deutscher Angst vor Überfremdung werde nicht nur die Zukunft Deutschlands, sondern ganz Europas mit bestimmen.

Selena Gomez: Das neue Album ist schon fertig!

  Selena Gomez: Das neue Album ist schon fertig! Selena Gomez hat ihr neues Album schon fertig - will sich mit der Veröffentlichung aber noch ein wenig Zeit lassen. Die Sängerin verbrachte die letzten zweieinhalb Jahre damit, eifrig an dem Nachfolger ihrer Platte 'Revival' von 2015 zu arbeiten. Nun sind alle Songs für ihr drittes Soloalbum aufgenommen und fertig bearbeitet, trotzdem hat es Selena nicht eilig, die LP auf den Markt zu bringen. "Ich bin mir nicht sicher, wann der richtige Moment ist. Und das meine ich wirklich so! Ich versuche nicht, mysteriös oder cool zu sein", offenbart die 25-Jährige. Warum also wartet die 'Wolves'-Hitmacherin noch? Selena erklärt, dass sie ihren Fans mit ihren neuen Songs eine wichtige Botschaft mitgeben will und diese nicht einfach so untergehen soll. Gegenüber 'Popsugar' führt sie aus: "Es ist schwer, eine Stimme zu haben und sicherzustellen, dass deine Musik wirklich etwas bedeutet." Vielleicht überrascht uns die 'Good For You'-Künstlerin aber auch und performt bei den Billboard Awards im nächsten Monat brandneues Musikmaterial? Auch darüber wollte sich die hübsche Brünette nicht genauer äußern. Die Fans können also nur die Daumen drücken, dass Selena bald die Inspiration des "richtigen Moments" erlebt, um das Album zu veröffentlichen.

Nun also gilt Deutschland den Briten als cool – und als mögliches Vorbild für andere Länder. Im Heft erklärt der „Economist“-Autor Jeremy Cliffe, was er damit meint: „ Deutschland wird ein offeneres, aber auch fragmentierteres Land “, schreibt er und beschreibt ein Land im gesellschaftlichen Umbruch

Deutsch - warum nicht? " Cool Germany", so lautet die Titelgeschichte der jüngsten Ausgabe des "Economist". Das britische Nachrichtenmagazin, das Deutschland aus der Vogelperspektive betrachtet, bringt damit einen neuen Ton in die deutsche Debatte über Heimat und Identität.

Die Zahlen belegen die vielfach beschriebene Entwicklung Deutschlands zum Einwanderungsland. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatte 2016 fast jedes vierte in Deutschland geborene Baby eine ausländische Mutter. Jeder fünfte Einwohner weist einen sogenannten Migrationshintergrund auf - besitzt also mindestens ein Elternteil, das nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde.

Neue Heimat, fremde Heimat

Auch das deutsche Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat in seiner jüngsten Ausgabe der Debatte über Heimat und Identität eine Titelgeschichte gewidmet. Unter der Überschrift "Neue Heimat" beschreibt das Magazin ein Land im gesellschaftlichen Umbruch, in dem sich alte und neue Deutsche sowie Flüchtlinge zuweilen fremd fühlen.

Das gemischte Klassenzimmer: 2016 hatten 38,1 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund © picture-alliance/dpa/M. Scholz Das gemischte Klassenzimmer: 2016 hatten 38,1 Prozent aller Kinder unter fünf Jahren einen Migrationshintergrund

In einem sind sich jedoch beide Leitmedien einig: Es gibt ein Unbehagen über die Ankunft Hunderttausender Flüchtlinge und die damit verbundenen vielfältigen Probleme bei der Integration. Doch während "Der Spiegel" große Teile des Landes "unter Identitätsstress leiden" sieht und beschreibt, dass "Deutsche ohne ausländische Wurzeln Angst haben, Zuwanderer könnten ihnen ihre Heimat nehmen", fällt die Analyse des "Economist" optimistischer aus.

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Cool wären sie aber auch, wenn sie nicht rauchen würden, was man sieht, wenn man diese erfolgreichen Menschen als Erwachsene betrachtet: Die meisten hören spätestens mit 40 wieder mit dem Rauchen auf und bleiben so erfolgreich und cool , wie sie sind.

In Deutschland gibt es etwa 200.000 Kilometer Wanderwege - mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Belastung ist genau richtig, wenn Sie sich beim Wandern noch gut unterhalten können. Schwitzen ist in Ordnung.

"Die Flüchtlingskrise hat den Horizont Deutschlands erweitert", bescheinigt das Magazin der Bundesregierung. Außerdem bilde sich eine neue gesellschaftliche "Identität heraus, die nationale Zugehörigkeit nicht nur ethnisch, sondern zunehmend staatsbürgerlich definiert".

Vom "kranken Mann" zum "Motor Europas"

Das Lob von britischer Seite kommt nicht überall gut an. "Der Economist schreibt sich Deutschland aus der Brexit-Perspektive schön", kommentiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung. "In Deutschland werden vor dem Brandenburger Tor Flaggen mit dem Davidstern verbrannt! Cool Germany? Von wegen!"

Cool Germany? Die internationale Wahrnehmung Deutschlands war in den vergangenen Jahren immer wieder Schwankungen unterworfen. In den 1990er Jahren galt das Land als "kranker Mann Europas". 2010 stieg es dann zum "Motor Europas" auf und 2013 schrumpfte es zu einer Nation, die "hinter ihren Möglichkeiten zurückblieb".

Auch Großbritannien galt in den Medien schon einmal als "cool", nämlich als Premier Tony Blair mit "New Labour" (1997 bis 2007) das Land regierte. Doch das Gefühl der Coolness scheint ausländischen Betrachtern beim Blick auf Großbritannien in Brexit-Zeiten wohl abhanden gekommen zu sein.

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  Studie: So viel Lebensmittel werfen die Deutschen weg Studie: So viel Lebensmittel werfen die Deutschen weg Die neuen WWF-Studienergebnisse zum Thema Lebensmittelverschwendung in Deutschland sind wirklich erschreckend: Jeder Deutsche wirft im Jahr durchschnittlich 82 Kilo Lebensmittel in den Müll – Tendenz steigend. Für eine vierköpfige Familie sind das Lebensmittel in Höhe von 945 Euro, die einfach so in der Tonne landen.

Deutschland war seit 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr souverän und alle EU Mitgliedsstaaten haben seit dem ESM Vertrag ihre Souveränität verloren. Die Leute in Königsberg sollten gefragt werden ob es Kaliningrad heissen soll , und die in Pommern_Polen ob sie eher deutsch oder polnisch sind je

Der Erlös soll in Fan-Projekte fließen, wobei jedes Trikot einem Projekt zugeordnet war. Insgesamt kamen 9450 Euro zusammen. Das Winterwetter und neue Fahrzeugsteuern alleine können diesen Rückgang kaum erklären. Warum Deutschland jetzt cool sein soll .

Ein anerkennender Blick auf das EU-freundliche Germany scheint angesichts dieser Perspektive allzu verständlich. Doch nicht nur der "Economist", auch der "Spiegel" schwärmt vom neuen, "coolen Germany". Zu den Sehnsuchtsorten gelungener Integration gehören süddeutsche Städte wie Augsburg und Stuttgart, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat.

Das Ende der Ära Merkel

Im bayerischen Augsburg funktioniert Integration aufgrund der vielen Jobangebote offenbar reibungslos. "Arbeit ist ein großer Gleichmacher", zitiert der "Spiegel" den Integrationsforscher Jens Schneider, der sich mit Aufstiegschancen für Einwandererfamilien in Städten beschäftigt. "Die Sozialisation über Arbeit hat schon bei den Gastarbeitern (aus der Türkei, d. Red.) funktioniert, und sie funktioniert auch heute noch."

Beim "Economist" steht das Ampelmännchen für Deutschland angesichts solcher Erfolge auf grün. "Es wäre ein Fehler, die Deutschen zu unterschätzen", kommentiert das Magazin. "Allein seit der Wiedervereinigung hat Deutschland den kommunistischen Osten absorbiert, es hat die Finanzkrise Anfang 2000 überwunden und über eine Million Zuwanderer aufgenommen." Für die britischen Journalisten steht fest: Deutschland erfindet sich gerade neu.

Autor: Astrid Prange

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