Finanzen Erste Hochrechnung - Schweizer sagen offenbar „Nein“ zum Vollgeld

12:41  11 juni  2018
12:41  11 juni  2018 Quelle:   handelsblatt.com

Geldwäscherei zwischen der Schweiz und Dubai aufgedeckt

  Geldwäscherei zwischen der Schweiz und Dubai aufgedeckt Geldwäscherei zwischen der Schweiz und Dubai aufgedeckt (sda) Die Justizbehörden von Padua in Italien hat einen internationalen Geldwäscherring auffliegen lassen. Bei den Transaktionen wurden 46 Millionen Euro zwischen der Schweiz und Dubai über Tschechien und die Slowakei transferiert.Unter den fünf verhafteten Personen befindet sich ein Schweizer, wie die Nachrichtenagentur Ansa mit Bezug auf die Finanzwächter Paduas berichtet. Die anderen vier Personen seien italienische Staatsbürger.

Die Vollgeldinitiative wollte das Schweizerische Geldsystem reformieren. Doch rund drei Viertel der Schweizer stimmten dagegen.

Volksabstimmung: Eine Schweizer Initiative will die Macht der Banken brechen - mit dieser revolutionären IdeeIn der Die " Vollgeld "-Initiative will die Macht der Banken brechen - mit einem einfachen, aber folgenschweren Schritt. Die Verbraucherzentrale warnt davor, dass immer mehr

Die Vollgeldinitiative will der Nationalbank die Geldschöpfung vorbehalten und Spareinlagen sicherer machen. Foto: dpa © dpa Die Vollgeldinitiative will der Nationalbank die Geldschöpfung vorbehalten und Spareinlagen sicherer machen. Foto: dpa

Die Vollgeldinitiative wollte das Schweizerische Geldsystem reformieren. Ersten Hochrechnungen zufolge fiel das Anliegen jedoch an der Urne durch.

Das könnte Sie auch interessieren

Wo Reichtum entsteht, wächst Armut

Die Finanzrevolution in der Schweiz fällt offenbar aus: Rund 75 Prozent der Schweizer stimmten gegen die Vollgeld-Initiative, die sich für einen grundlegenden Umbau des Geldsystems in der Schweiz einsetzt. Das geht aus einer ersten Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts Gfs.bern im Auftrag des Schweizer Fernsehens hervor. Demnach konnten sich nur ein Viertel der Schweizer für das Vorhaben begeistern. Bereits im Vorfeld der Abstimmung hatte sich eine Niederlage für die Vollgeldinitiative abgezeichnet.

Elektromobilität - Gerüchte um Börsengang – Chinesisches Start-up Nio will an die Wall Street

  Elektromobilität - Gerüchte um Börsengang – Chinesisches Start-up Nio will an die Wall Street Elektromobilität - Gerüchte um Börsengang – Chinesisches Start-up Nio will an die Wall StreetIn China hat Nio bereits die Zulassung für einen Geländewagen. Nun will das Start-up offenbar durch einen Börsengang auch den US-Markt erobern.

Die Schweizer haben ersten Hochrechnungen zufolge gegen den Wechsel zu einem neuen Geldsystem gestimmt. Laut einer ersten Hochrechnung im Auftrag des Schweizer Fernsehens sprachen sich 74 Prozent gegen die sogenannte Vollgeld -Initiative aus.

Volksabstimmung: Eine Schweizer Initiative will die Macht der Banken brechen - mit dieser revolutionären IdeeIn der Schweiz stimmen die Bürger am Sonntag über eine Revolution des Heute machen die Banken beides. Erste Hochrechnung - Schweizer sagen offenbar „ Nein “ zum Vollgeld .

Die „Initiative für krisensicheres Geld“ wollte, dass alleine die Nationalbank Geld schöpfen darf. Das sollte die Kreditvergabe der Banken beschränken und die Ausweitung der Geldmenge eindämmen.

Die Gegner der Initiative begrüßten das Ergebnis: „Wir sind darüber froh“, sagte Heinz Karrer, Präsident des Wirtschaftsverbands Economiesuisse, im Schweizer Fernsehen. „Nach unserem Dafürhalten wäre die Initiative sehr schädlich gewesen.“ Die Mehrheit der Schweizer habe sich nicht auf das „internationale Experiment“ einlassen wollen.

Auch Vertreter der Bankenbranche begrüßten die Entscheidung: „Die Argumente, die wir gegen diese Initiative hatten, haben die Bevölkerung schlussendlich überzeugt“, sagte Herbert Scheidt, der Präsident der Bankiersvereinigung. „Die Initiative hätte das ganze Finanzsystem auf den Kopf gestellt.“

«Die Guthaben bei den Banken sind heute nicht sicher»

  «Die Guthaben bei den Banken sind heute nicht sicher» «Die Guthaben bei den Banken sind heute nicht sicher» Bund und Nationalbank würden die Vollgeldinitiative falsch darstellen, sagt der Unternehmer Michael Derrer. Warum er das Vorhaben unterstützt.Sie beschweren sich vor dem Bundesgericht darüber, wie der Bund und die Nationalbank die Vollgeldinitiative darstellen. Das ist doch eher ungewöhnlich. Der Inhalt der Kommunikation der Behörden versetzt die Stimmbürger nicht in die Lage, einen fundierten Entscheid zu fällen. Ihr Entscheid wird durch die Auswahl der vermittelten Informationen und durch die Wortwahl der Behörden vorgespurt.

Volksabstimmung: Eine Schweizer Initiative will die Macht der Banken brechen - mit dieser revolutionären IdeeIn der Schweiz stimmen die Bürger am Sonntag über Und diese Art von Kunden ist teuer für die Banken. Erste Hochrechnung - Schweizer sagen offenbar „ Nein “ zum Vollgeld .

Klares Nein zum Experiment Vollgeld . Das überparteiliche Komitee « Vollgeld -Initiative Nein » ist erfreut über die klare Ablehnung der Vollgeld -Initiative. Seit dieser Woche ist die NEIN -Kampagne deshalb auch auf den Plakatwänden präsent. Der Schweizer Fünfliber-Senn, der sich ob dieser

Die Vollgeld-Befürworter können dem Ergebnis auch einen positiven Aspekt abgewinnen: Sie sensibilisierten die Bevölkerung für das Thema. „Das Volk wollte unseren Vorschlag nicht, aber die Diskussion wird weitergehen“, sagte Reinhold Harringer, einer der Initianten.

Die Initianten wollten das Geldsystem der Schweiz grundlegend reformieren. Bislang hat die Notenbank nur ein Monopol auf Banknoten. Doch die machen lediglich rund ein Zehntel der so genannten breiten Geldmenge aus. 90 Prozent, das so genannte Buchgeld, werden durch die Banken geschaffen, wenn diese Kredite vergeben. Durch die Reform sollte dieses elektronische Geld auf dem Girokonto genauso sicher werden wie das Bargeld im Portemonnaie.

Die Initiative war damit auch eine Reaktion auf die Finanzkrise, in der Institute wie die schweizerische UBS oder die Commerzbank vom Steuerzahler gerettet werden mussten. Die Reform sollte das Finanzsystem stabiler machen: Geht eine Bank pleite, dann würden Kundengelder auf Girokonten nicht mehr zur Insolvenzmasse zählen.

Die Schweizerische Regierung, die Nationalbank, Banken- und Wirtschaftsverbände hatten das Vorhaben abgelehnt. Die Initiative sei „riskant, teuer und schädlich“, warnte das Komitee „Vollgeld Nein“. So drohe eine erschwerte Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte, wenn Banken zur Refinanzierung der Darlehen nicht mehr auf die Sichteinlagen der Kunden zurückgreifen dürften.

Auch Notenbankpräsident Thomas Jordan hatte vor den Folgen der Reform gewarnt: „Vollgeld wäre wie Sand im Getriebe des Kreditwesens“, sagte der SNB-Chef. Es würde den Konsum, die Investitionen und damit den Wohlstand in der Schweiz mindern.

Fall Xhaka & Shaqiri: Heute soll die FIFA ein Urteil fällen .
Fall Xhaka & Shaqiri: Heute soll die FIFA ein Urteil fällenDer Schweizer Verbandspräsident Peter Gilliéron geht nicht davon aus, dass Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri ihrer Nationalmannschaft im letzten WM-Gruppenspiel gegen Costa Rica am Mittwoch fehlen werden. „Eine Sperre wäre ein Hammerschlag“, sagte Gilliéron im Trainingscamp in Togliatti. Der Weltverband FIFA hat ein Disziplinarverfahren gegen die zwei ehemaligen Bundesligaspieler eröffnet, weil beide beim 2:1-Sieg gegen Serbien am Freitag nach ihren Treffern mit ihren Händen den doppelköpfigen Adler geformt hatten, der die Flagge Albaniens ziert.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
Das ist interessant!