Finanzen DIW senkt Wachstumsprognosen für Deutschland - "Firmen verunsichert"

19:15  13 juni  2018
19:15  13 juni  2018 Quelle:   reuters.com

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"Schlechter als gedacht": Ifo - Institut senkt Konjunkturprognose für Deutschland deutlich. Stellt sich dann die Frage, wer für all die Flüchtlinge Die Bundesregierung erwartet bisher für dieses Jahr 2,3 Prozent Wachstum. DIW senkt Wachstumsprognosen für Deutschland - " Firmen verunsichert ".

DIW senkt Wachstumsprognosen für Deutschland - " Firmen verunsichert "Das Bruttoinlandsprodukt werde 2018 nur noch um 1,9 und 2019 um 1,7 Prozent zulegen, sagte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung am Mittwoch in Berlin voraus.

DIW senkt Wachstumsprognosen für Deutschland - © REUTERS/Hannibal Hanschke/File Photo DIW senkt Wachstumsprognosen für Deutschland - "Firmen verunsichert"

Das DIW senkt seine Prognosen für das Wachstum der deutschen Wirtschaft angesichts des Handelskonflikts mit den USA und Sorgen vor einem Wiederaufflammen der Euro-Krise deutlich.

Das Bruttoinlandsprodukt werde 2018 nur noch um 1,9 und 2019 um 1,7 Prozent zulegen, sagte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung am Mittwoch in Berlin voraus. Im März hatten die Forscher ihre Vorhersagen noch von 2,2 auf 2,4 Prozent für dieses und von 1,6 auf 1,9 Prozent für kommendes Jahr angehoben. 2017 hatte es noch zu 2,2 Prozent gereicht.

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Auch andere Institute hatten ihre Wachstumsprognosen zuletzt gesenkt . Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW ) etwa erwartet Zudem seien die Firmen verunsichert durch die unklare Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU vor dem Hintergrund

Zudem seien die Firmen verunsichert durch die unklare Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen Zuletzt hatten auch andere Institute ihre Wachstumsprognosen deutlich zurückgenommen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ( DIW ) etwa erwartet für das laufende Jahr noch 1,9 Prozent.

"Der Handelskonflikt mit den USA und die Sorgen um bestimmte Länder des Euro-Raums, in erster Linie Italien, verunsichern die Unternehmen und führen zu Investitionszurückhaltung", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. Das beeinträchtige die Konjunktur in zweierlei Hinsicht. "Zum einen sinken die Investitionen der deutschen Unternehmen. Zum anderen leiden darunter die deutschen Exporte." Auch wegen des unerwartet schwachen ersten Quartals, das unter Streiks und vieler Arbeitsausfälle durch die schwere Grippewelle litt, müsse die Prognose gesenkt werden. Dadurch halbierte sich das Wachstum von Januar bis März auf 0,3 Prozent zum Vorquartal.

Trotzdem sieht das DIW keinen Grund zur Schwarzmalerei: "Die Hochkonjunktur hat Bestand", ergänzte Fichtner. Garant dafür sei der private Konsum, der von der guten Lohnentwicklung und steigender Beschäftigung profitiere. So soll die Zahl der Erwerbstätigen im kommenden Jahr mit 45,1 Millionen um gut 800.000 über dem Niveau von 2017 liegen, die Arbeitslosigkeit gleichzeitig um 300.000 auf rund 2,2 Millionen sinken. Hinzu komme, dass die Bundesregierung im kommenden Jahr durch steigende Transfers - etwa höheres Kindergeld und steigende Renten - das Wachstum zusätzlich um etwa 16 Milliarden Euro oder 0,3 Prozentpunkte anschieben werde.

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Döhrn ergänzte, zudem seien die Firmen verunsichert durch die unklare Zukunft der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU nach dem geplanten Brexit. Auch das schwache erste Quartal – in dem sich das Wachstum von Europas größter Volkswirtschaft auf 0

DIW senkt Wachstumsprognosen für Deutschland - " Firmen verunsichert ". Im Heimatmarkt sammelt er bereits Fahrdaten in seiner Plattform für Mobilitätsdienste (MSPF) und verkauft Verkehrsdaten von vernetzten Toyotafahrzeugen an Unternehmen oder Lokalregierung.

Ungeachtet der schwächeren Konjunktur erwartet das DIW Rekordüberschüsse im Staatshaushalt. In diesem Jahr dürften die Einnahmen die Ausgaben um 49,4 Milliarden Euro übersteigen, 2019 um 46,3 Milliarden. "Das ist eher das Resultat von Glück als von guter Politik", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher. Ohne die extrem niedrigen Zinsen bliebe von diesen Überschüssen kaum etwas übrig. Sie sollten dazu genutzt werden, um mehr in Qualifikation, Bildung, Infrastruktur und Innovation zu stecken.

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