Finanzen Krypto-Crash: Deutliche Abkühlung bei Bitcoin, Ether, Binance Coin und anderen

21:55  22 februar  2021
21:55  22 februar  2021 Quelle:   msn.com

Ethereum mit besserer Performance als Bitcoin

  Ethereum mit besserer Performance als Bitcoin Bitcoin, die älteste und bekannteste Kryptowährung, steht seit einigen Monaten besonders im Fokus der Anleger. Doch diese sollten auch die nach Marktwert zweitgrößte Kryptowährung der Welt nicht außer Acht lassen. © Bereitgestellt von Finanzen.net DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images • Im Rallymodus: Bitcoin knackt 44.000-US-Dollar-Marke• Im Windschatten von Bitcoin ziehen auch die Altcoins an - Ethereum mit starker Performance • Spekulatives Interesse an Ethereum bisher gering - weiteres Aufwärtspotenzial?Schon seit einigen Monaten steht der Bitcoin im Rampenlicht. Nachdem er im März vergangenen Jahres bis unter die 4.

Woran es genau liegt, ist unklar. Jedenfalls sehen die wichtigsten Kryptowährungen am Montag massive Verluste. Nur Ripple generiert Wachstum.

Krypto in der Abwärtsbewegung. © Shutterstock Krypto in der Abwärtsbewegung.

Die Top 10 der Kryptowährungen zeigt am Montag hauptsächlich rote Zahlen. Das dürfte manchen – wie etwa Elon Musk – durchaus gefallen. Musk hatte erst am vergangenen Samstag beklagt, dass Bitcoin und Ether zu teuer seien. Haben seine Jünger das für ein Abverkaufssignal gehalten?

US-Finanzministerin mit eindringlicher Warnung

Oder ist die Schuld bei der US-Finanzministerin Janet Yellen zu suchen? Die hatte sich am Montag auf der Dealbook-Konferenz der New York Times ebenfalls eindeutig positioniert und Anleger vor Investitionen in den Bitcoin gewarnt.

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  Trotz Rallymodus: Warum ein Bitcoin-ETF weiter auf sich warten lässt Kryptowährungen haben im Zuge der Coronakrise kräftigen Rückenwind erfahren. Auch immer mehr institutionelle Investoren strömen in die Digitalwährungen. Kann sich der Mainstream also schon bald über den ersten Bitcoin-ETF freuen? Glaubt man verschiedenen Experten, dürfte es bis dahin noch ein langer Weg sein. © Bereitgestellt von Finanzen.

Sie sehe den Bitcoin als extrem ineffizientes Mittel für finanzielle Transaktionen, ließ sie im Gespräch mit CNBC verlauten. Zudem werde der Bitcoin ihrer Befürchtung nach zu häufig für illegale Aktivitäten genutzt und der erforderliche Energieaufwand für die Aufrechterhaltung und Erweiterung des Systems sei schlichtweg atemberaubend. Yellen sieht digitale Währungen zwar als Zukunftsweg, will dabei aber auf das System der US-Zentralbank setzen, das in den kommenden Jahren entwickelt werden soll.

Fast nur Rot im Ranking. (Screenshot: t3n / Coinmarketcap)

Zweistellige Verluste über (fast) das gesamte Ranking

Unabhängig von der Schuldfrage haben sich jedenfalls nahezu alle Kryptowährungen nach unten bewegt. Der Bitcoin pendelt um ein Minus von 10 Prozent, der Ether sogar um 13 und der Binance Coin um 15 Prozent. Das sind deutliche Abwertungen, die aber in den Top 3 nur mit Blick auf den Ether einen Trend zeigen könnten.

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Beim Bitcoin wird durch den Abstieg nur in etwa die Aufwärtsbewegung der letzten sieben Tage neutralisiert. Der Binance Coin braucht überhaupt nicht nervös zu werden. Immerhin war er in den letzten sieben Tagen um 90 Prozent gestiegen.

Der Ether hingegen zeigt über die letzten sieben Tage eine Abwärtsbewegung um knapp sieben Prozent. Auch Polkadot und Cardano verlieren zweistellig. Der Tether kann sich nicht entscheiden und pendelt um Null. Lediglich der Ripple steigt um über zehn Prozent.

Korrekturen eröffnen Bullen Chancen zum Nachkauf

Mit dem jüngsten Absturz ist der Bitcoin mit rund 52.800 US-Dollar wieder deutlich vom erwarteten Erreichen der 60k-Marke entfernt. Auch der Ether hat sich von der 2k-Marke wieder deutlich entfernt.

Experten sehen in der Kurskorrektur vornehmlich die Realisierung von Gewinnmitnahmen in der Unsicherheit weiteren Wachstums. Weniger zögerliche Anleger dürften die Chance nutzen und Bitcoin und andere Kryptowährungen nachkaufen, sodass ein erneuter Anstieg nur eine Frage der Zeit sein dürfte.

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Die Krypto-Handelsplattform Coinbase sieht Satoshi Nakamoto als substanzielles Risiko für den Bitcoin. Das teilt das Unternehmen in seinem Antrag auf Erstnotiz bei der US-Börsenaufsicht SEC mit. © Jaruwan Jaiyangyuen / shutterstock Krypto-Erfinder Satoshi Nakamoto ist „ein Risiko für den Bitcoin“ Coinbase, Krypto-Handelsplattform aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, will an die New Yorker Börse und hat dafür seinen Wertpapierprospekt eingereicht. Darin müssen verschiedene Pflichtangaben gemacht werden. Unter anderem werden die Geschäftszahlen kommuniziert.

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