Finanzen Fresenius erreicht Jahresziele 2020 - Ergebnisverbesserungen geplant

10:05  23 februar  2021
10:05  23 februar  2021 Quelle:   finanzen.net

Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken - Fresenius-Aktie leicht im Plus

  Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken - Fresenius-Aktie leicht im Plus Nach einem Gewinnrückgang in der Corona-Krise will der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius die Kosten senken. © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images Da in der Pandemie vorerst wenig Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist, steuert das DAX-Unternehmen gegen und will mit einem Bündel von Maßnahmen bis 2023 Verbesserungen beim Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen von mindestens 100 Millionen Euro jährlich erreichen, wie Fresenius am Dienstag in Bad Homburg mitteilte.

Beim einst erfolgsverwöhnten Gesundheitskonzern Fresenius reißt die Serie der Negativnachrichten nicht ab.

Ralph Orlowski/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images

Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius will wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie seine Kosten senken. Bis zum Jahr 2023 will der DAX-Konzern dadurch Verbesserungen beim Ergebnis nach Steuern und Minderheitenanteilen von mindestens 100 Millionen Euro jährlich erzielen, wie Fresenius am Dienstag in Bad Homburg zur Vorlage seiner Jahreszahlen für 2020 mitteilte.

In den Folgejahren sollen dann noch zusätzliche Ergebnisverbesserungen möglich sein. Zunächst aber rechnet der Konzern mit erheblichen Aufwendungen für das Programm. Diese dürften sich zwischen 2021 und 2023 in derselben Größenordnung von 100 Millionen Euro pro Jahr bewegen. Fresenius will diese als Sondereinflüsse verbuchen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern wegen der Pandemie beim bereinigten Ergebnis einen Einbruch um 4 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro verbucht.

Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken - Aktien im Minus

  Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken - Aktien im Minus Nach einem Gewinnrückgang in der Corona-Krise will der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius die Kosten senken. © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images Da in der Pandemie vorerst wenig Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist, steuert das DAX-Unternehmen gegen und will mit einem Bündel von Maßnahmen bis 2023 Verbesserungen beim Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen von mindestens 100 Millionen Euro jährlich erreichen, wie Fresenius am Dienstag in Bad Homburg mitteilte.

Auch die Tochter Fresenius Medical Care feilt an ihren Kosten. Um diese nachhaltig zu senken, steckt der Dialyseanbieter bis 2025 bis zu 500 Millionen Euro in den Umbau. Das Unternehmen erwartet für jeden investierten Euro eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um mindestens den gleichen Betrag im Jahr 2025./tav/stk


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Fresenius erreicht Jahresziele 2020

Der Gesundheitskonzern hat trotz anhaltender COVID-19-Belastungen im vergangenen Jahr seine Ziele erreicht. Wie der Bad Homburger DAX-Konzern mitteilte, verringerte sich der um Währungs- und Sonderfaktoren bereinigte Nettogewinn im Gesamtjahr 2020 um 4 Prozent auf 1,796 Milliarden Euro. Hier hatte Fresenius einen Zuwachs am unteren Ende der Spanne von minus 4 Prozent bis plus 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angepeilt.

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Der Umsatz legte währungsbereinigt um 5 Prozent auf 36,3 Milliarden Euro zu. Die Fresenius SE & Co KGaA hatte sich bereinigt ein Plus zwischen 3 und 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 35,4 Milliarden Euro zum Ziel gesetzt.

Im Schlussquartal 2020 verharrte der Umsatz bei 9,3 Milliarden Euro zu. Währungsbreinigt ergab sich ein Wachstum bei 5 Prozent. Das EBIT vor Sondereinflüssen betrug 1,251 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang um 3 Prozent bzw einem währungsbereinigten Zuwachs von 2 Prozent. Der bereinigte Gewinn nach Steuern und Dritten verringerte sich um 2 Prozent (währungsbreinigt plus 2 Prozent) auf 494 Millionen Euro.

BAD HOMBURG / FRANKFURT (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

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