Finanzen Goldpreis: Marke von 1.800 Dollar eindrucksvoll zurückerobert

11:00  23 februar  2021
11:00  23 februar  2021 Quelle:   finanzen.net

Goldpreis mit schwachem Jahresstart: Sind die goldenen Zeiten vorbei?

  Goldpreis mit schwachem Jahresstart: Sind die goldenen Zeiten vorbei? 2020 konnte der Goldpreis noch ein neues Allzeithoch erklimmen, seit Beginn des neuen Jahres geht es für das gelbe Edelmetall jedoch langsam aber stetig abwärts. Auch Terminspekulanten setzen weniger stark auf Gold. Entwickelt sich der einst sichere Hafen nun zu einem der schlechtesten Investments unserer Zeit? © Bereitgestellt von Finanzen.

Inflationssorgen haben den Goldpreis zum Wochenstart über die Marke von 1.800 Dollar gehievt, ungeachtet relativ hoher US-Renditen.

MIKE CLARKE/AFP/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net MIKE CLARKE/AFP/Getty Images

von Jörg Bernhard

Bergauf ging es indes mit der Risikoaversität, was an der schwachen Tendenz der Aktienmärkte und Kryptowährungen abzulesen war. Innerhalb eines Portfolios wird dem gelben Edelmetall die Fähigkeit attestiert, dessen Gesamtrisiko zu reduzieren. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares waren dennoch weitere Kapitalabflüsse zu beobachten. Gegenüber Freitag hat sich dessen gehaltene Goldmenge von 1.127,64 auf 1.115,40 Tonnen kräftig ermäßigt. Zur Erinnerung: Ein Lagerzuwachs war letztmals am 3. Februar registriert worden. Am Nachmittag dürften sich die Akteure an den Goldmärkten für den Rechenschaftsbericht von Fed-Chef Jerome Powell vor dem Bankenausschuss des US-Senats stark interessieren.

Goldpreis: Zweiter Monatsverlust in Folge

  Goldpreis: Zweiter Monatsverlust in Folge Dem Goldpreis droht zum zweiten Mal in Folge ein Monatsminus. Bislang beläuft sich der Februarverlust auf über vier Prozent. © Bereitgestellt von Finanzen.net Spencer Platt/Getty Images von Jörg BernhardAm gestrigen Donnerstag gab es eine breit angelegte Verkaufswelle in verschiedenen Anlageklassen zu beobachten. Aktien, Rohstoffe, Kryptowährungen und Anleihen tendierten allesamt deutlich bergab. Bei zehnjährigen US-Staatsanleihen kletterte die Rendite in der Spitze auf 1,5 Prozent p.a., was aufgrund der steigenden Opportunitätskosten zu einer nachlassenden Anziehungskraft von Gold geführt hat.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 0,70 auf 1.809,10 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Höchster Stand seit 13 Monaten

Analysten von Goldman Sachs haben ihre Ölpreisprognosen für das zweite Quartal um zehn auf 70 Dollar angehoben und ihr Kursziel für Q3 von 65 auf 75 Dollar nach oben revidiert. Rückenwind erhielt der fossile Energieträger aber auch durch Berichte, dass das Wiederhochfahren der US-Schieferölförderung zwei Wochen dauern könnte. Da die Impfprogramme in vielen Ländern vielversprechend verlaufen (Ausnahme: Deutschland), rechnen die Akteure an den Ölmärkten mit einem baldigen Anspringen der Ölnachfrage. Nach US-Börsenschluss steht dann noch der Wochenbericht des American Petroleum Institute zur Bekanntgabe an. Dessen Aussagekraft ist aufgrund der kältebedingten Förderausfälle allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 8.15 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,72 auf 62,42 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,80 auf 65,16 Dollar anzog.

Redaktion finanzen.net

C.Africa regierungsnahe Kräfte erobern strategische Stadt zurück: Sprecher .
regierungsnahe Kräfte in der Zentralafrikanischen Republik haben eine strategische Stadt nordwestlich der Hauptstadt Bangui zurückerobert, die seit dem 27. Dezember teilweise von Rebellen gehalten wurde, sagte ein Regierungssprecher am Dienstag . © Sophie RAMIS Karte der Zentralafrikanischen Republik mit der Hauptstadt Bangui. "Die Stadt Bouar wurde von zentralafrikanischen Streitkräften und ihren Verbündeten zurückerobert", sagte Ange-Maxime Kazagui gegenüber AFP.

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