Finanzen Fresenius und FMC erreichen Jahresziele 2020 - Ergebnisverbesserungen geplant - Aktien in Rot

11:25  23 februar  2021
11:25  23 februar  2021 Quelle:   finanzen.net

Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken - Fresenius-Aktie leicht im Plus

  Fresenius und FMC wollen nach Gewinnrückgang Kosten drücken - Fresenius-Aktie leicht im Plus Nach einem Gewinnrückgang in der Corona-Krise will der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius die Kosten senken. © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images Da in der Pandemie vorerst wenig Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist, steuert das DAX-Unternehmen gegen und will mit einem Bündel von Maßnahmen bis 2023 Verbesserungen beim Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen von mindestens 100 Millionen Euro jährlich erreichen, wie Fresenius am Dienstag in Bad Homburg mitteilte.

Q3/20 Ergebnisse . Fresenius zeigt sich in Covid-19-Pandemie weiterhin robust: Ausblick für Geschäftsjahr 2020 auf Basis des beschleunigten Ergebniswachstums im 3. Quartal bestätigt. Fresenius Medical Care mit weiterhin starkem währungsbereinigten Ergebniswachstum. Fresenius Kabi mit Verbesserung in Europa, Rückkehr zum Wachstum in China, schwächerem Geschäft in Nordamerika. Helios Deutschland mit Umsatzanstieg aufgrund Erholung bei elektiven Behandlungen; Helios Spanien verzeichnet starkes Wachstum aufgrund von Aufholeffekten.

Die Papiere des Mutterkonzerns Fresenius waren bereits in der Vorwoche unter ihr Zwischentief gerutscht und verloren nun weitere 1,4 Prozent. Der Schweizer FMC -Partner Vifor Pharma schloss mit Cara Therapeutics eine Lizenzvereinbarung zur Vermarktung eines Mittels gegen Nebenwirkungen von Dialysepatienten in den USA, die nicht in den Kliniken von FMC behandelt werden. In einem aktuellen Ausblick auf den Quartalsbericht Ende des Monats sieht der JPMorgan-Analyst David Adlington FMC zwar auf einem guten Weg in Richtung des oberen Endes der eigenen Jahresziele .

Beim einst erfolgsverwöhnten Gesundheitskonzern Fresenius reißt die Serie der Negativnachrichten nicht ab.

Peter Bischoff/Getty Images © Bereitgestellt von Finanzen.net Peter Bischoff/Getty Images

Der Krankenhaus- und Medizinkonzern Fresenius will wegen der Belastungen durch die Corona-Pandemie seine Kosten senken. Bis zum Jahr 2023 will der DAX-Konzern dadurch Verbesserungen beim Ergebnis nach Steuern und Minderheitenanteilen von mindestens 100 Millionen Euro jährlich erzielen, wie Fresenius am Dienstag in Bad Homburg zur Vorlage seiner Jahreszahlen für 2020 mitteilte.

In den Folgejahren sollen dann noch zusätzliche Ergebnisverbesserungen möglich sein. Zunächst aber rechnet der Konzern mit erheblichen Aufwendungen für das Programm. Diese dürften sich zwischen 2021 und 2023 in derselben Größenordnung von 100 Millionen Euro pro Jahr bewegen. Fresenius will diese als Sondereinflüsse verbuchen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern wegen der Pandemie beim bereinigten Ergebnis einen Einbruch um 4 Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro verbucht.

Fresenius will Kosten drücken - Gewinn in Pandemie gesunken

  Fresenius will Kosten drücken - Gewinn in Pandemie gesunken Die Corona-Krise hat auch beim Krankenhausbetreiber und Medizinkonzern Spuren hinterlassen. In der Pandemie standen Betten leer, es wurde weniger operiert, Dialysepatienten verstarben. Nun stemmt sich Fresenius gegen die Seuche.Da in der Pandemie vorerst wenig Licht am Ende des Tunnels in Sicht ist, steuert das Dax-Unternehmen gegen und will mit einem Bündel von Maßnahmen bis 2023 Verbesserungen beim Ergebnis nach Steuern und Minderheitenanteilen von mindestens 100 Millionen Euro pro Jahr erreichen. Es gehe um Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, den Ausbau künftiger Wachstumsfelder sowie Optimierungen des Portfolios, teilte Fresenius am Dienstag in Bad Homburg mit.

FRESENIUS MEDICAL CARE AKTIE und aktueller Aktienkurs. Jetzt neu: f�r Fresenius Medical Care ist der Dividenden-Chartvergleich verf�gbar: Jetzt anzeigen. Der Dividenden-Chartvergleich zeigt die Rendite inklusive der Aussch�ttungen (Aktienkurs + Dividende, gr�n) im Vergleich zum Aktienkurs (blau) und so die wirkliche Rendite einer Investition in die Aktie .

Das Medizintechnikunternehmen Fresenius Medical Care ( FMC ) hat im Schlussquartal 2019 noch einmal zugelegt und seine Jahresziele erreicht . Den Ausblick für das laufende Jahr bekräftigte das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwochabend und geht von einem weiteren Wachstum aus. Sowohl FMC als auch Fresenius sind Dax-Unternehmen. Sie wollen an diesen Donnerstag die Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 erläutern. Im vierten Quartal stieg der FMC -Umsatz um 7 Prozent auf knapp 4,6 Milliarden Euro.

Auch die Tochter Fresenius Medical Care feilt an ihren Kosten. Um diese nachhaltig zu senken, steckt der Dialyseanbieter bis 2025 bis zu 500 Millionen Euro in den Umbau. Das Unternehmen erwartet für jeden investierten Euro eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um mindestens den gleichen Betrag im Jahr 2025./tav/stk

Fresenius erreicht Jahresziele 2020

Der Gesundheitskonzern hat trotz anhaltender COVID-19-Belastungen im vergangenen Jahr seine Ziele erreicht. Wie der Bad Homburger DAX-Konzern mitteilte, verringerte sich der um Währungs- und Sonderfaktoren bereinigte Nettogewinn im Gesamtjahr 2020 um 4 Prozent auf 1,796 Milliarden Euro. Hier hatte Fresenius einen Zuwachs am unteren Ende der Spanne von minus 4 Prozent bis plus 1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angepeilt.

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  Diese 20 Dividenden-Aktien könnte Warren Buffett jetzt noch auf seinem Einkaufzettel haben Kaum eine Portfolio-Bekanntmachung sorgt regelmäßig für so viel Aufsehen an der Wall Street wie die von Warren Buffett. Aus dem Depot-Update, welches am 16. Februar 2021 veröffentlicht wurde, lassen sich nun sogar noch 20 weitere Aktien ableiten, die vielleicht bald ihren Weg ins Buffett-Portefeuille finden. © Bereitgestellt von Finanzen.

Ab dem 2. November 2020 bis vorläufig mindestens zum 7. März 2021 sollen nach einem Beschluss des Bundes und der Länder Hotels oder andere Unterkünften Übernachtungen nur noch für notwendige Reisen anbieten. Übernachtungsangebote für touristische Reisen sind grundsätzlich nicht mehr gestattet. Eine Visumerteilung für touristische Zwecke wird daher nur noch in Ausnahmefällen möglich sein.

Pressekonferenz Geschäftsergebnisse 2020 , Fresenius und Fresenius Medical Care . Übertragung im Internet. Indikatoren sind z.B. die Häufigkeit von Eingriffen und deren Ergebnis . Aus dem Vergleich mit anderen Kliniken der „Initiative Qualitätsmedizin“ ergeben sich konkrete Verbesserungen für den Klinikalltag. Inzwischen beteiligen sich an der von Helios Deutschland mitgegründeten Initiative über 400 Kliniken in Deutschland und der Schweiz.

Der Umsatz legte währungsbereinigt um 5 Prozent auf 36,3 Milliarden Euro zu. Die Fresenius SE & Co KGaA hatte sich bereinigt ein Plus zwischen 3 und 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert von 35,4 Milliarden Euro zum Ziel gesetzt.


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Im Schlussquartal 2020 verharrte der Umsatz bei 9,3 Milliarden Euro zu. Währungsbreinigt ergab sich ein Wachstum bei 5 Prozent. Das EBIT vor Sondereinflüssen betrug 1,251 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang um 3 Prozent bzw einem währungsbereinigten Zuwachs von 2 Prozent. Der bereinigte Gewinn nach Steuern und Dritten verringerte sich um 2 Prozent (währungsbreinigt plus 2 Prozent) auf 494 Millionen Euro.

FMC erreicht Ziele für 2020 - Wertminderung belastet 4. Quartal

Der Dialyse-Dienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandeie im vergangenen Jahr zwar zu spüren bekommen, hat sie aber nicht zuletzt dank staatlicher Unterstützung noch annähernd kompensieren können. Im Schlussquartal schlug zudem, wie bereits bekannt, eine Wertberichtigung in Höhe von rund 195 Millionen Euro im Segment Lateinamerika negativ zu Buche.

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Fresenius Medical Care , der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, verschiebt die für den 19. Sobald die Voraussetzungen für eine verlässliche Planung und sichere Durchführung der Hauptversammlung wieder gegeben sind, wird Fresenius Medical Care einen neuen Termin bekanntgeben.Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care , sagte: "Die Entscheidung zur Verschiebung unserer Hauptversammlung ist uns nicht leichtgefallen.

Die Papiere des Mutterkonzerns Fresenius waren bereits in der Vorwoche unter ihr Zwischentief gerutscht und verloren nun weitere 1,4 Prozent. Der Schweizer FMC -Partner Vifor Pharma schloss mit Cara Therapeutics eine Lizenzvereinbarung zur Vermarktung eines Mittels gegen Nebenwirkungen von Dialysepatienten in den USA, die nicht in den Kliniken von FMC behandelt werden. In einem aktuellen Ausblick auf den Quartalsbericht Ende des Monats sieht der JPMorgan-Analyst David Adlington FMC zwar auf einem guten Weg in Richtung des oberen Endes der eigenen Jahresziele .

Im Zeitraum Oktober bis Dezember ging der Umsatz aufgrund negativer Währungseffekte um 4 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zurück. Währungsbereinigt ergab sich dagegen ein Zuwachs von 4 Prozent. Operativ verdiente die größte Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius nur noch 462 Millionen Euro nach 616 Millionen im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Nach Steuern und Dritten sackte der Gewinn auf 177 Millionen Euro von 343 Millionen vor einem Jahr ab. Ohne Berücksichtigung des besagten Sondereffekts hätte FMC unterm Strich 372 Millionen Euro verdient.

FMC hatte bereits im Zuge der Gewinnwarnung zu Monatsbeginn angekündigt, die Ziele für 2020 erreicht zu haben und beim Nettogewinn etwas oberhalb der Zielspanne gelandet zu sein. Wie der Bad Homburger DAX-Konzern nun im Detail bekannt gab, legte der Umsatz um 2 Prozent (währungsbereinigt 5 Prozent) auf 17,86 Milliarden Euro zu. Unterm Strich verdiente FMC 1,164 Milliarden Euro bzw 1,359 Milliarden ohne Sondereinflüsse. Das entspricht einem Rückgang um 3 Prozent bzw einem Zuwachs von 10 (währungsbereinigt 12) Prozent ohne Berücksichtigung der Wertminderung in Lateinamerika.

FMC hatte sich für das vergangene Jahr vorgenommen, sowohl Konzerngewinn als auch Umsatz einschließlich Corona-Effekten währungsbereinigt im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zu steigern.

Jefferies belässt Fresenius-Aktie auf "Underperform" - Ziel 33 Euro

Das Analysehaus Jefferies hat die Einstufung für Fresenius SE nach Zahlen für das vierte Quartal auf "Underperform" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Diese hätten den Erwartungen entsprochen, schrieb Analyst James Vane-Tempest in einer am Dienstag vorliegenden Studie zu den Aktien des Medizinkonzerns. Der Markt dürfte sich auf den Ausblick und die Kostensenkungsmaßnahmen fokussieren. Enttäuscht sein dürften einige von der Prognose für das operative Ergebnis (Ebit) der Tochter Kabi.

Die Fresenius-Aktie verliert im XETRA-Handel zeitweise 0,17 Prozent auf 35,82 Euro. FMC-Papiere sacken derweil um 1,10 Prozent auf 57,72 Euro ba.

BAD HOMBURG / FRANKFURT (dpa-AFX / Dow Jones Newswires)

BioNTech, Pfizer & Moderna jetzt per Token auf Kryptobörse handelbar .
Die Nutzung der Blockchain für die Abwicklung des Aktienhandels gewinnt immer mehr Fürsprecher. Nun können auch die Aktien von Impfstoffherstellern, die zuletzt stark performt hatten, auf diese Art gehandelt werden. © Bereitgestellt von Finanzen.net Ralph Orlowski/Getty Images • FTX bietet tokenisierte Aktien von Impfstoffherstellern• Per Bitcoin an Kursrally teilhaben• Tokenisierte Aktien auf dem VormarschMöglich ist dies über die Krypto-Börse FTX, die den Handel mit tokenisierten Aktien von BioNTech, Moderna und Pfizer freigegeben hat.

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